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22.8.2017 – Tanken im Südwesten am teuersten

22.8.2017. In den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland müssen Autofahrer deutschlandweit derzeit die höchsten Kraftstoffpreise bezahlen. Am günstigsten tanken sie in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Wie der ADAC mitteilt, ist die Bundeshauptstadt bei Benzin am preiswertesten: Ein Liter Super E10 kostet dort 1,277 Euro, knapp gefolgt von Hamburg mit 1,278 Euro. Schlusslichter im Benzin-Ranking sind [...] weiterlesen
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Opel auf der IAA 2017

[ 14. September 2017 bis 24. September 2017. ] 22.8.2017 Rüsselsheim/Frankfurt. Mit dem neuen Markenversprechen „Die Zukunft gehört allen“ ist Opel jüngst in den Verbund mit PSA gestartet, um einen echten europäischen Champion zu schaffen. Was dies bedeutet, können die Besucher der 67. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt vom 14. bis 24. September erleben. Auf dem Opel-Stand D09 in Halle 8.0 feiern gleich mehrere Modelle [...] weiterlesen
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22.8.2017 – Tanken im Südwesten am teuersten

22.8.2017. In den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland müssen Autofahrer deutschlandweit derzeit die höchsten Kraftstoffpreise bezahlen.

Am günstigsten tanken sie in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Wie der ADAC mitteilt, ist die Bundeshauptstadt bei Benzin am preiswertesten: Ein Liter Super E10 kostet dort 1,277 Euro, knapp gefolgt von Hamburg mit 1,278 Euro. Schlusslichter im Benzin-Ranking sind das Saarland und Rheinland-Pfalz mit einem Durchschnittspreis von jeweils 1,318 Euro je Liter. Die Preisdifferenz zwischen teuerstem und günstigstem Bundesland beträgt damit bei Benzin mehr als vier Cent.

Für die aktuelle Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die Preise der mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet.

Bei den Dieselpreisen liegt Hamburg mit 1,076 Euro vor Berlin mit durchschnittlich 1,083 Euro je Liter. Letzter in der Bundesländer-Tabelle ist Rheinland-Pfalz mit 1,124 Euro. Der Preisvorteil für Hamburger Dieselfahrer beträgt demnach gegenüber den Rheinland-Pfälzern immerhin 4,8 Cent je Liter.

Der ADAC weist darauf hin, dass die ermittelten Preise Durchschnittswerte je Bundesland sind und im Einzelfall erheblich davon abweichen können. Ein Preisvergleich vor dem Tanken zahlt sich grundsätzlich immer aus. Dies gilt auch für die Späturlauber auf dem Weg ins Ausland. Deutlich teurer als in Deutschland tankt man derzeit vor allem in Italien (Super 1,497 Euro/Liter, Diesel 1,345 Euro/Liter) und in den Niederlanden (Super 1,620 Euro, Diesel 1,270 Euro). Spürbar günstiger als hierzulande tanken Urlauber in Österreich (Super 1,153 Euro, Diesel 1,069 Euro) und in Luxemburg (Super 1,139 Euro, Diesel 0,968 Euro).

Informationen über die günstigste Tankstelle in der Nähe gibt es über die App „ADAC Spritpreise“ sowie über www.adac.de/tanken.

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Opel auf der IAA 2017

14. September 2017bis24. September 2017

22.8.2017 Rüsselsheim/Frankfurt. Mit dem neuen Markenversprechen „Die Zukunft gehört allen“ ist Opel jüngst in den Verbund mit PSA gestartet, um einen echten europäischen Champion zu schaffen. Was dies bedeutet, können die Besucher der 67. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt vom 14. bis 24. September erleben. Auf dem Opel-Stand D09 in Halle 8.0 feiern gleich mehrere Modelle mit dem Blitz Weltpremiere.

Allen voran der neue Opel Grandland X: Mit seiner athletisch-abenteuerlustigen Silhouette, Top-Technologien, typischen SUV-Qualitäten und großzügigem Raumangebot für bis zu fünf Personen samt Gepäck wird er zum echten Angreifer im boomenden SUV-Segment. Begeistern werden auch Weltpremiere Nummer 2, der neue Insignia GSi mit extra-scharfem Fahrwerk, und Weltpremiere Nummer 3, der neue Insignia Country Tourer. Während der Insignia GSi ein echtes Sportgerät für Kenner ist, richtet sich der Country Tourer an die Insignia-Fans, die einen stylish-praktischen Kombi im Offroad-Look bevorzugen. Beiden gemein ist der intelligente Allradantrieb mit Torque Vectoring – ein im Segment einzigartiges System. Für die größten Individualisten unter den Opel-Liebhabern gibt es ein weiteres Highlight: Das außergewöhnliche Personalisierungskonzept Opel Exclusive geht ebenfalls an den Start.

Darüber hinaus zeigt Opel auf der Messe unter anderem mit dem Vivaro Tourer erstmals die neuen Großraum-Vans des Bestsellers Vivaro: Diese empfehlen sich künftig als hochflexible und komfortable Passagiervarianten. So wird aus dem Vivaro Tourer mit drehbarer Sitzbank oder drehbaren Einzelsitzen in der zweiten Reihe sowie Klapptisch im Handumdrehen eine ebenso edle wie praktische Business-Lounge.

Im Blitzlichtgewitter stehen alle neuen Modelle auf der Pressekonferenz mit Opel-CEO Michael Lohscheller am Dienstag, 12. September, von 9:10 bis 9:25 Uhr.

„Der neue Opel-Markenclaim ‚Die Zukunft gehört allen‘ ist Versprechen und Verpflichtung zugleich. Dafür stehen wir und dafür stehen unsere Produkte. Unsere Weltpremieren auf der IAA zeigen, wie wir bei Opel innovative Technologien in eleganten und zugleich praktischen Autos für eine breite Käuferschicht verfügbar machen. Dazu erobern wir mit Modellen wie dem neuen Opel Grandland X weitere Marktsegmente und bieten unseren Kunden mehr Auswahl denn je. Besuchen Sie uns auf der IAA und überzeugen Sie sich“, lädt Opel-CEO Michael Lohscheller ein.

Opel Grandland X: Dynamisches Kompakt-SUV für boomenden Markt

Moderne, athletische Linien, cooler Offroad-Look und typische SUV-Qualitäten wie eine erhöhte Sitzposition und gute Rundumsicht, dazu zahlreiche Top-Technologien sowie viel Platz und Komfort für bis zu fünf unternehmungslustige Passagiere – das ist der neue Opel Grandland X. Das Portfolio an hochmodernen Assistenz- und Komfort-Features ist erstklassig: Der adaptive Geschwindigkeitsregler mit Fußgängererkennung und automatischer Gefahrenbremsung, der Müdigkeitsalarm, der automatische Parkassistent und die 360-Grad-Kamera sind nur einige Highlights. In Sachen Lichttechnologie erfüllt Opel erneut seinen Führungsanspruch und rüstet den Grandland X mit stadionhellem Fahrlicht dank adaptiver Voll-LED-Scheinwerfer (AFL LED-Licht) aus. Dazu bietet der Newcomer sicheren Fahrspaß zu jeder Jahreszeit und auf jedem Untergrund. Verantwortlich dafür ist auch die optional erhältliche elektronische Traktionskontrolle IntelliGrip. Sie sorgt für beste Traktion und stabiles Fahrverhalten, egal ob der Grandland X gerade auf Schnee, Matsch, Sand oder regennasser Fahrbahn unterwegs ist.

Innen erhöhen AGR-zertifizierte Ergonomie-Vordersitze (Aktion Gesunder Rücken e.V.), Lenkradheizung sowie beheizbare Front- und Fondsitze den Komfort. Für den einfachen Zugriff von außen sorgt die per Fußkick öffnende und schließende Heckklappe. Bestens vernetzt sind Grandland X-Fahrer und -Passagiere in typischer Opel-Manier mit der jüngsten Generation von Android Auto und Apple CarPlay kompatiblen IntelliLink-Systemen und dem persönlichen Online- und Service-Assistenten Opel OnStar inklusive WLAN-Hotspot[1] und neuer Dienstleistungen wie der Hotelreservierung[2] und der Parkplatzsuche[3].

Bestens gerüstet wird der 4,48 Meter lange Grandland X als drittes Mitglied der X‑Familie von Opel zum echten Angreifer in der boomenden SUV-Klasse und das Segment weiter beleben. Allein bei den Kompakten hat sich der SUV-Anteil von sieben Prozent im Jahr 2010 auf heute knapp 20 Prozent erhöht. Zugleich erweitert der Grandland X das umfangreiche Opel-Angebot im besonders populären Kompaktwagensegment.

Opel Grandland X und Opel Insignia GSi

Opel Grandland X und Opel Insignia GSi (Foto: OPEL AG)

Opel Insignia GSi: Scharfer Sportler für Fahrspaß mit Weitblick

Schärfer, präziser, noch effizienter: Der neue Opel Insignia GSi ist sowohl als Limousine wie auch als Kombi ein Sportgerät für all jene, die das wirklich Besondere schätzen. Eine Fahrmaschine par excellence für den maximalen Spaß auf allen Straßen. Das besonders dynamisch abgestimmte Chassis mit serienmäßigem FlexRide-Fahrwerk, das sich in Sekundenbruchteilen an die jeweilige Fahrweise und den Untergrund anpasst, sowie die auf 20 Zoll-Alurädern aufgezogenen neuen Michelin Pilot Sport 4 S-Reifen sorgen für ein extrem hohes Grip-Niveau. Der intelligente Allradantrieb mit Torque Vectoring ist in diesem Segment einzigartig – mit dieser Technik lenkt der neue Opel Insignia GSi agiler in Kurven ein, bietet beste Seitenführung für maximale Stabilität und glänzt mit vorbildlicher Traktion. Für ein noch aktiveres Fahrerlebnis lässt sich das neue Achtstufen-Automatikgetriebe wahlweise auch mit den Paddeln am Lenkrad schalten. Typisch für die neue Insignia-Generation ist die besondere Kombination aus Leichtbau, niedrigem Schwerpunkt und Zweiliter-Turbopower. Daraus resultieren eine exzellente Balance und ein gutes Leistungsgewicht. Das Ergebnis lässt sich auch auf der Stoppuhr ablesen. „Der neue Insignia GSi ist auf einer Runde über die Nürburgring-Nordschleife deutlich schneller als die stärkere OPC-Variante der Vorgänger-Generation“, hat Opel-Direktor Performance Cars und Motorsport Volker Strycek bei seinen Entwicklungsfahrten festgestellt. Einer der Gründe: Die GSi-Limousine wiegt 160 Kilogramm weniger als ein vergleichbarer Insignia 2.8 V6 Turbo OPC. Ein echter Leichtathlet eben.

So viele innere Werte verdienen ein besonderes Äußeres: Der GSi macht mit den großen verchromten Lufteinlässen vorn sowie seiner charakteristischen Heckschürze samt -spoiler für den gewünschten Abtrieb an der Hinterachse unmissverständlich klar: Der Sportdress passt. Der von Opel eigens für den GSi entwickelte AGR-zertifizierte Integralsitz mit Lederbezug, das Sportlederlenkrad und die Aluminium-Pedale sind weitere Zutaten für echte Kenner.

Opel Insignia Country Tourer: Harte Schale, komfortabler Kern

Den Insignia-Auftritt auf der IAA vervollständigt der neue Opel Insignia Country Tourer. Mit seinem rauen, besonderen Charme markiert er eine weitere Top-Variante der Insignia-Baureihe. Dazu trägt nicht zuletzt sein stylishes Erscheinungsbild bei. Der silbern glänzende Unterfahrschutz „erdet“ das Auto und verleiht ihm einen festen Stand. Die im unteren Fahrzeugbereich und um die Radhäuser verlaufende schwarze Schutzverkleidung betont den robusten Auftritt. Abenteurer-Look auch am Heck: Hier lassen ein silberfarbener Unterfahrschutz und die beiden Endrohre den Wagen breiter erscheinen.

Wer auch einmal abseits asphaltierter Straßen unterwegs sein möchte, freut sich über 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit sowie den Twinster-Allradantrieb mit Torque Vectoring und neuer Fünflenker-Hinterachse. Für adäquate Leistung sorgen kräftige Turbomotoren.

Passend zum Charakter des kernigen Alltagshelden ist der neue Insignia Country Tourer vor allem eines: überaus praktisch. Dies unterstreichen die auf Wunsch erhältliche sensorgesteuerte Heckklappe und die serienmäßige Dachreling ebenso wie das breite Portfolio an hochmodernen Assistenzsystemen, Vernetzungsmöglichkeiten und ausgewiesenen Komfort-Features.

Opel Exclusive: Absolut einzigartig vorfahren

Nach der ersten Ankündigung auf dem Genfer Automobilsalon im Frühjahr heißt es zum Start der IAA in Frankfurt: Vorhang auf für die ersten Insignia im Opel Exclusive-Dress. Mit dem Individualisierungs-Programm können Insignia-Käufer seit wenigen Wochen nach Lust und Laune Farbe bekennen. Aktuell stehen 15 über das bisherige Portfolio hinausgehende Farbtöne zur Wahl; und in den nächsten Monaten ermöglicht Opel hier schier unbegrenzte Optionen. Die Augenfarbe der Tochter oder das farblich passende Erscheinungsbild zum bereits in der Garage wartenden Oldtimer – all diese Töne können künftig als Muster für eine entsprechende Lackierung dienen. Und während die normalen Insignia-Modelle mit viel Chrom vorfahren, gibt die „High Gloss-Black-Ausstattung“ dem Exclusive-Modell mit hochglanzschwarzer Opel-Grillspange, ebensolchen Fensterzierleisten, Außenspiegeln und vielem mehr den extra-sportlichen Touch. Dazu kann dann das passende Design aus diversen Leichtmetallrädern gewählt werden. Schon in Kürze wird das Programm außerdem um eine noch größere Auswahl an Ledergarnituren und Dekorelementen erweitert – so entstehen einzigartige Automobile ganz nach dem Wunsch der Besitzer. Darüber hinaus verfügt jeder Insignia, der als Exclusive bestellt wird, über ein serienmäßiges Plus an Ausstattungsfeatures: Das Navi 900 IntelliLink mit Acht-Zoll-Farbtouchscreen, die Solar Protect-Wärmeschutzverglasung sowie das wegweisende IntelliLux LED® Matrix-Licht sind on top mit dabei.

Opel Vivaro Tourer: Komfortabler Großraum-Van für Business und Urlaub

Last but not least, feiern der neue Passagier-Van Vivaro Tourer sowie ein weiterer Vivaro-Newcomer auf der IAA Premiere. Dank seiner zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten ist der Vivaro bereits das beliebteste Nutzfahrzeug von Opel. Mit den neuen, besonders komfortablen und flexiblen Passagiervarianten schlägt der multifunktionale Großraum-Van nun ein weiteres Kapitel auf. Dabei immer mit an Bord: Top-Ausstattung und -Komfort auf Pkw-Niveau, eine variable Sitzgestaltung für die Mitreisenden sowie moderne Technologien und Assistenzsysteme bis hin zum serienmäßigen Geschwindigkeits-Assistenten mit Geschwindigkeits-Begrenzer.

Im Passagierraum heißt es: Einsteigen und sich wohlfühlen. Der neue Vivaro Tourer empfiehlt sich als hochwertige Business-Lounge. Die auf Schienen verschiebbare zweite Sitzreihe mit „Easy Entry“-Funktion lässt sich einfach um 180 Grad drehen. So entsteht eine Vis-à-vis-Sitzanordnung, die zu angeregten Besprechungen einlädt. Noch komfortabler wird der Großraum-Van mit zwei optional erhältlichen 360-Grad-Drehsitzen und Klapptisch. Laptop oder andere mobile Geräte lassen sich problemlos über USB-Eingänge und eine 220‑Volt-Steckdose anschließen. Für die passende Innenraumbeleuchtung sorgen LEDs im Dachhimmel. Von außen setzt der Vivaro Tourer unter anderem mit hochglanzschwarzen Tür- und Heckklappengriffen, getönten Scheiben und 17-Zoll-Leichtmetallrädern auch äußerlich exklusive Akzente.

[1] Der Service von OnStar erfordert eine Aktivierung und ist abhängig von Netzabdeckung und Verfügbarkeit. Der WLAN-Hotspot erfordert einen Vertrag mit dem mit OnStar kooperierenden Netzbetreiber. Im Anschluss an die kostenlose Testphase werden die OnStar-Dienste und die Nutzung des WLAN-Hotspots jeweils kostenpflichtig. Die Leistungsumfänge der entgeltpflichtigen Leistungen können sich von denjenigen in den kostenlosen Testphasen unterscheiden. Es gelten die jeweiligen allgemeinen Geschäftsbedingungen. Besuchen Sie www.opel.de/onstar für Details.

[2] Via Booking.com. E-Mail-Adresse und Kreditkarte werden benötigt.

[3] Via Parkopedia.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

Der neue BMW M5

22.8.2017. Mit dem neuen BMW M5 (Verbrauch kombiniert: 10,5 l/100 km*; CO2-Emissionen kombiniert: 241 g/km*) beschreitet die BMW M GmbH neue Wege: Erstmals kommt in der High-Performance-Limousine der Allradantrieb M xDrive zum Einsatz. Damit stößt der BMW M5 in neue fahrdynamische Dimensionen vor und gewinnt zudem an Alltagstauglichkeit unter allen Fahrbedingungen.

Gleichzeitig setzt er konsequent die Tradition des 1984 mit dem ersten BMW M5 initiierten Fahrzeugkonzeptes einer luxuriösen viertürigen Business-Limousine mit Rennstrecken-Potenzial fort.

Das von der BMW M GmbH entwickelte neue Allradsystem M xDrive ist der emotionalste Allradantrieb im High-Performance-Segment. Es arbeitet mit einem zentralen Verteilergetriebe mit Lamellenkupplung und verteilt die Antriebsmomente bedarfsgerecht vollvariabel an Vorder- und Hinterachse. Zur optimalen Traktion unter allen Fahrbahn- und Wetterbedingungen trägt auch das Aktive M Differenzial an der Hinterachse bei, das ebenfalls vollvariabel ausgelegt ist und eine Sperrwirkung zwischen 0 und 100 Prozent aufweist.

Der Charakter von M xDrive kann vom Fahrer individuell bestimmt werden. Ihm stehen fünf unterschiedliche Konfigurationen zur Verfügung, die auf Kombinationen aus den DSC-Modi (DSC on, MDM, DSC off) und den M xDrive Modi (4WD, 4WD Sport, 2WD) basieren. Schon in der Grundeinstellung mit eingeschaltetem DSC (Dynamic Stabilitäts Control) und 4WD lässt das System an den Hinterrädern leichten Schlupf beim Beschleunigen aus Kurven zu und trägt so zur sportlichen Agilität des neuen BMW M5 bei. Im M Dynamic Modus (MDM, 4WD Sport) erlaubt M xDrive leicht kontrollierbare Drifts. Für ambitionierte Fahrer und vornehmlich für den Einsatz auf Rennstrecken sind die drei M xDrive Modi bei ausgeschaltetem DSC gedacht. Hier kann der Pilot aus drei Konfigurationen bis hin zum reinen Hinterradantrieb 2WD wählen. Dieser Modus lässt frei wählbare Driftwinkel zu und erschließt dem Könner am Lenkrad pure Fahrdynamik.

Als adäquate Antriebsquelle arbeitet auch im neuen BMW M5 ein 4,4 Liter großer V8-Biturbo mit M TwinPower Turbo Technologie. Die M Ingenieure haben das Kraftpaket gegenüber dem Vorgängermodell deutlich überarbeitet. So sorgen unter anderem neu entwickelte Turbolader, eine höchst effiziente indirekte Ladeluftkühlung und ein höherer Kraftstoffeinspritzdruck für mehr Leistung und vor allem Drehmoment. Die Nennleistung von 441 kW/600 PS liegt bei 5.600 – 6.700 min-1 an. Das maximale Drehmoment von 750 Nm steht bereits ab 1.800 min-1 zur Verfügung und bleibt bis 5.600 min-1 auf diesem sehr hohen Niveau. Eine kennfeldgesteuerte vollvariable Ölpumpe gewährleistet eine bedarfsgerechte Ölversorgung des neuen BMW M5 auch beim Einsatz auf der Rennstrecke. Die beeindruckenden Fahrleistungswerte des neuen BMW M5 sprechen für sich: In nur 3,4 Sekunden sind aus dem Stand 100 km/h erreicht, in 11,1 Sekunden 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt, auf Wunsch mit dem M Drivers Package erst bei 305 km/h.

Die Kraftübertragung erfolgt beim neuen BMW M5 über ein spezifisch abgestimmtes 8-Gang M Steptronic-Getriebe mit Drivelogic. Es stellt im D‑Modus den Komfort vollautomatischen Schaltens bereit, lässt sich aber auch sequenziell-manuell schalten. Das geschieht wahlweise über den kompakten Gangwahlschalter auf der Mittelkonsole oder über die Schalt-Paddles am Lenkrad. Dank Drivelogic kann der Fahrer die Charakteristik des Getriebes seinen persönlichen Vorlieben anpassen. Für den Einsatz auf der Rennstrecke hält die 8-Gang M Steptronic extrem kurze Schaltzeiten bereit und trägt so zu der außergewöhnlich hohen Agilität und Fahrdynamik des neuen BMW M5 bei.

Auch das Fahrwerk des neuen BMW M5 ist auf den Alltagseinsatz mit bestmöglicher Traktion und auf das Erleben überlegener Fahrdynamik auf der Rennstrecke ausgelegt. Es wurde wie Motor, Getriebe und M xDrive von erfahrenen Spezialisten und Rennfahrern unter anderem auf der härtesten Teststrecke der Welt, der berühmten Nordschleife des Nürburgrings, abgestimmt. Aufwändige Versteifungen am Hinterwagen und im Vorderwagen sorgen für eine extrem steife Karosseriestruktur und damit für eine äußerst spontane Rückmeldung des Fahrzeugs gerade auch unter sehr sportlichen Einsatzbedingungen.

Bei der M spezifisch abgestimmten Variablen Dämpfer Control (VDC) und der M Servotronic Lenkung kann der Fahrer zwischen den drei Modi Comfort, Sport und Sport Plus wählen. Auch die Motorcharakteristik lässt sich über die drei Modi Efficient, Sport und Sport Plus individuell konfigurieren. Über die beiden M1- und M2-Tasten am M Lederlenkrad lassen sich zwei frei einstellbare Setups für alle Motor-, Getriebe-, Fahrwerks- und M xDrive Modi, DSC und Head-Up-Display abspeichern und stehen dann auf Abruf zur Verfügung.

Die Karosserie des neuen BMW M5 wurde gegenüber dem Basismodell BMW 5er im Hinblick auf die fahrdynamischen Anforderungen überarbeitet. Neu gestaltet haben die M Ingenieure die vorderen, breiteren Seitenwände und die Verkleidung des Frontstoßfängers mit größeren Öffnungen für die Luftzufuhr zu den Kühlsystemen und Bremsen. Ebenfalls neu ist der Heckdiffusor. Die vier Endrohre der Abgasanlage weisen nicht nur optisch auf die Power des BMW M5 hin, sondern sorgen dank einer Klappensteuerung auch für den passenden sportlichen Sound, der sich über einen Taster vom Fahrer variieren lässt.

Die Motorhaube wurde M spezifisch designt, besteht aus Aluminium und weist markante Sicken auf. Deren Linienführung setzt sich in dem serienmäßig verbauten, sehr leichten, aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigten Dach fort. Die Gewichtsersparnis beim CFK-Dach sowie bei anderen Bauteilen wie der Abgasanlage trägt dazu bei, dass der neue BMW M5 mit Allradantrieb M xDrive leichter ist als sein Vorgänger.

Leichter im Vergleich zu konventionellen Grauguss-Bremsen ist auch die serienmäßig im neuen BMW M5 verbaute M Compound Bremse. Sie sorgt mit blau lackierten Sechs-Kolben-Festsätteln vorne und einem Einkolben-Faustsattel hinten sowie gelochten und innenbelüfteten Bremsscheiben rundum für der Fahrdynamik angemessene Verzögerungsleistungen. Eine noch höhere Standfestigkeit weist die auf Wunsch lieferbare M Carbon-Keramik Bremse auf, die an goldfarben lackierten Bremssätteln zu erkennen ist und 23 Kilogramm weniger wiegt.

Der neue BMW M5 rollt serienmäßig auf 19 Zoll großen Leichtmetall-Rädern (vorne: 9,5 x 19, hinten: 10,5 x 19) in Orbit Grau glanzgedreht mit M spezifisch abgestimmten Reifen der Dimension 275/40 R 19 vorne und 285/40 R 19 hinten. Optional sind 20-Zöller lieferbar (vorne: 275/35 R 20 auf 9,5 x 20, hinten: 285/35 R 20 auf 10,5 x 20). Serienmäßig ist der neue BMW M5 mit Leder Merino und M Sitzen mit elektrischer Verstellung ausgestattet. Als Sonderausstattung sind die neu entwickelten M Multifunktionssitze lieferbar, die sich durch einen Schalensitz-ähnlichen Aufbau und noch besseren Seitenhalt auszeichnen.

Der neue BMW M5 kann von September 2017 an bestellt werden und wird ab Frühjahr 2018 ausgeliefert. Sein Preis liegt bei 117.900 Euro. Auf nur 400 Exemplare weltweit limitiert ist das gleichzeitig erhältliche Sondermodell BMW M5 First Edition. Es ist in BMW Individual Frozen Dark Red Metallic lackiert, exklusiv ausgestattet und kostet 19.500 Euro Aufpreis gegenüber dem Basismodell.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen, bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT), Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen und unter http://www.dat.de/angebote/verlagsprodukte/leitfaden-kraftstoffverbrauch.html

* Die Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte sind vorläufig und wurden auf Basis des EU-Testzyklus ermittelt, abhängig vom Reifenformat.
Verbrauchs- und Emissionsdaten.

Verbrauch kombiniert: 10,5 l/100 km*; CO2-Emissionen kombiniert: 241 g/km*

Der neue BMW M5

Der neue BMW M5 (Foto: BMW AG)

Audi Ingolstadt: Servicenetz für Mitarbeiter

22.8.2017. Kleidung reinigen lassen, Lebensmittel besorgen und Pakete aufgeben oder abholen: Audi-Mitarbeiter in Ingolstadt können all das jetzt unkompliziert in der Nähe ihres Arbeitsplatzes erledigen.

Drei Partner bieten ihre Services direkt am Werkgelände an. Mit den neuen Angeboten stärkt der Automobilhersteller die Infrastruktur des Standorts und baut seine Attraktivität als Arbeitgeber weiter aus. Dazu kooperiert Audi mit dem Logistik-Dienstleister DHL, EDEKA Südbayern und einem regionalen Reinigungsunternehmen.

„Mit den verschiedenen Dienstleistungen haben wir für unsere Mitarbeiter ein attraktives Paket geschnürt“, sagt Personalvorstand Thomas Sigi. „So können die Audianer bei wichtigen Besorgungen Zeit sparen und gewinnen Freiräume für sich.“ Im Mai startete die erste Pilotphase mit DHL-Packstationen direkt am Werktor 9 und am Bildungszentrum. Hier können die Beschäftigten Pakete während ihrer Pausen oder nach der Arbeit abgeben, bzw. abholen. DHL benachrichtigt die Mitarbeiter vorab. Alle Packstationen sind öffentlich zugänglich, somit können auch Nachbarn in der Nähe des Werks den Service nutzen.

Zwei weitere Boxen hat der Lebensmittelhändler EDEKA Südbayern am Audi-Standort eröffnet. Mitarbeiter und die Bewohner aus dem Umkreis können ihre Einkäufe zunächst online bestellen. Sie wählen dabei aus rund 15.000 Artikeln des E centers in Gaimersheim. Die bestellten Waren stehen später über ein Verteilsystem an den Servicestationen bereit. Dabei sind auch die Schichtzeiten der Mitarbeiter berücksichtigt. Über die Boxen können sich beispielsweise auch Pendler mit frischen Lebensmitteln versorgen, Zwischenstopps auf dem Arbeitsweg einsparen und so ihre Fahrtzeiten verkürzen.

In Kürze wird es zusätzlich möglich sein, in direkter Werksnähe Kleidung reinigen zu lassen. Dazu steht ab Herbst am Audi Bildungszentrum eine entsprechende Kleiderbox bereit, die rund um die Uhr zugänglich ist. Betrieben wird dieser dritte Service-Baustein von einem regionalen Reinigungsunternehmen.

Klaus Mittermaier, Geschäftsführer des Gesamtbetriebsrats der AUDI AG, betont: „Vielen Kolleginnen und Kollegen erleichtert dieses Serviceangebot den Alltag. Es kann dazu beitragen, den täglichen Stress teilweise zu reduzieren.“ Deshalb begrüße der Betriebsrat diesen Service.

„Mit dem neuen Servicenetz unmittelbar am Werk wollen wir die regionale Infrastruktur entlasten“, ergänzt Thomas Sigi. „Hat unser Pilotprojekt Erfolg, sind weitere Boxen in Ingolstadt und auch am Standort Neckarsulm denkbar.“

Audi geht mit den öffentlichen Servicestationen als Automobilhersteller innovative Wege. Die Idee zahlt vor allem darauf ein, Beruf und Privatleben besser vereinen zu können. Dazu stehen den Audi-Mitarbeitern und den Nachbarn des Audi Forum Ingolstadt bereits Dienstleister wie die Audi Bank, ein Leasing-Service und ein Reisebüro zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt das Unternehmen seine Arbeitnehmer beispielsweise über eine Wohnungsvermittlung, Betreuungshilfe für Familien sowie flexible Arbeitszeitmodelle beispielsweise für junge Eltern und pflegende Angehörige. Auch mit der Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten will Audi die persönliche Situation der Mitarbeiter noch besser berücksichtigen.

„Weltweit attraktiver Arbeitgeber“ ist als Ziel fest in der Audi-Unternehmensstrategie verankert. Zahlreiche internationale Auszeichnungen als „Top Employer“ im ersten Halbjahr 2017 bestätigen die Wirkung der vielfältigen Aktivitäten im Audi-Konzern.

Lexus auf der IAA 2017

22.8.2017 Köln. Lexus präsentiert im Rahmen der anstehenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) mit dem neuen Kompakt-Crossover NX und dem überarbeiteten Kompaktwagen CT zwei Europapremieren.

Als wendiger Kompakt-SUV verzeichnet der NX seit seinem Marktstart vor drei Jahren eine rasante Erfolgsgeschichte. Mit seinem markanten Design, seinem überzeugenden Raumkonzept, seinem Komfort, seiner Sicherheit und Fahrdynamik trug er maßgeblich zum globalen Umsatzwachstum der Marke Lexus bei. Sein modernisiertes Karosseriedesign, Aufwertungen im Innenraum und bei den Ausstattungsmerkmalen mit erhöhtem Komfort und verbesserter Funktionalität zielen darauf, die Kundenerwartungen zu übertreffen.

Der CT 200h war bei seinem Debut auf dem Genfer Automobilsalon 2010 der erste Premium-Kompaktwagen seiner Klasse mit Hybridantrieb. Nach der aktuellen Überarbeitung präsentiert er sich jetzt in noch sportlicherem Design, mit höherem Innenraumkomfort sowie neuen Ausstattungsmerkmalen. Diese Maßnahmen unterstützen gezielt die bewährten Stärken des Modells und untermauern den Ruf der Marke in Hinblick auf Effizienz, Zuverlässigkeit und Fahrattraktivität.

Lexus Marken-Ikonen im Rampenlicht

Neben dem neuen NX und dem aufgefrischten CT stehen die brandneue Oberklassenlimousine LS und das Grand Touring Coupé LC, die beiden aktuellen Flaggschiff-Modelle von Lexus, im Zentrum der Aufmerksamkeit. Diese charismatischen Fahrzeuge demonstrieren am deutlichsten die neue globale Lexus Kommunikationsstrategie mit dem Markenversprechen “Experience Amazing”. Sie haben zentrale Bedeutung in einem der aufregendsten Jahre der Markengeschichte.

Um ihren Status als globale Premium-Lifestyle-Marke zu dokumentieren, präsentiert Lexus ebenfalls einige ihrer jüngsten kreativen Kooperationen in Mode, Film und Design.

Dazu zählt der futuristisch anmutende SKYJET aus Luc Bessons Science-Fiction-Epos „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“, das in diesem Sommer weltweit Premiere feierte. Gemeinsam mit dem Kreativteam des Spielfilms entwickelte Lexus seine Vision des SKYJETS, einem futuristischen Raumschiff, das in den Actionszenen des Streifens eine zentrale Rolle spielt.

Lexus NX

Lexus NX (Foto: Lexus)

Opel beim deutschen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2017 wiederum stark vertreten

22.8.2017 Rüsselsheim. Auch nach dem „Umzug“ der ADAC Rallye Deutschland ins Saarland bleibt das deutsche Gastspiel der FIA Rallye-Weltmeisterschaft einer der großen Höhepunkte im deutschen Motorsport-Kalender.

Einmal mehr säumten nach offiziellen Angaben insgesamt rund 220.000 Zuschauer an den vier Veranstaltungstagen die 21 Wertungsprüfungen rund um den malerisch am Bostalsee gelegenen Servicepark und gaben sich der Faszination „Rallyesport“ hin.
Die Weltelite mit ihren 380 PS starken World Rally Cars dankte es ihnen mit spektakulärem Motorsport am äußersten Limit.

Einmal mehr gewichtigen Anteil am Gelingen dieses internationalen Großereignisses hatte Opel. Beinahe jedes dritte der insgesamt 85 Rallye-Fahrzeuge trug das Logo mit dem Blitz. Damit war der ADAM wie in den Vorjahren mit großem Vorsprung das meistgenutzte Modell im Teilnehmerfeld der ADAC Rallye Deutschland.

Den Löwenanteil stellten die Nachwuchstalente aus dem ADAC Opel Rallye Cup, die im Rahmen der deutschen WM-Runde gleich zwei Wertungsläufe bei jeweils voller Punkte- und Preisgeld-Verteilung austrugen. Entsprechend beherzt gingen die jungen Teilnehmer aus 13 Nationen in ihren 140 PS starken ADAM in Cup-Spezifikation zur Sache. Und nach den Laufsiegen des Dänen Jacob Lund Madsen sowie des österreichischen Gaststarters Julian Wagner hat sich die Spitze in der Gesamtwertung weiter zusammengeschoben. Bei maximal 100 noch zu vergebenden Punkten führt der Schwede Tom Kristensson nun 19 Zähler vor dem Iren Calvin Beattie und 45 vor Madsen.

Nichts anbrennen ließen auch die Piloten der leistungsstärkeren ADAM R2 in der mit 16 Fahrzeugen stark besetzten Wertungsgruppe RC4. Zum vierten Mal in Folge ging der Klassensieg beim deutschen WM-Lauf an einen Opel-Piloten. Diesmal war es der Finne Jari Huttunen aus dem ADAC Opel Rallye Junior Team, der bei den R2-Fahrzeugen den Ton angab und nicht weniger als 16 der 21 Wertungsprüfungen für sich entschied. Am Ende siegte der 23-jährige Opel-Werkspilot 3:15 Minuten vor Timo van der Marel, der in einem Kunden-ADAM R2 von Opel Niederlande den Doppelsieg für die Rüsselsheimer Marke perfekt machte. „Abgesehen von einem Plattfuß hatten wir eine völlig problemlose Rallye. Der ADAM R2 ist wieder einmal gelaufen wie in Uhrwerk“, kommentierte Huttunen.

Die junge Italienerin Tamara Molinaro erlebte dagegen eine turbulente Rallye. Einem Problem an der Kraftübertragung am Freitag folgten tags darauf auf der berüchtigten „Panzerplatte“ in Baumholder gleich zwei Reifenschäden. Am Ende verpasste sie den elften Schlussrang nur um sechs Zehntelsekunden. „Nach dem Defekt am Freitag war die Platzierung ohnehin zweitrangig. Es ging dann nur noch darum, weiter Erfahrung zu sammeln, zu lernen und die fantastische Atmosphäre eines WM-Laufs zu genießen. Es hat riesig Spaß gemacht“, schwärmte die 19-Jährige aus Moltrasio am Comer See.

Für Huttunen und Molinaro geht das intensive Einsatzprogramm ohne Verzögerung weiter. Bereits am kommenden Wochenende läutet die Barum Czech Rallye Zlín in der Tschechischen Republik die zweite Saisonhälfte in der Rallye-Junior-Europameisterschaft ein. Nach zwei EM-Titeln in Folge führt Opel mit den Werksjunioren Chris Ingram und Jari Huttunen auch in dieser Saison das Zwischenklassement an. Dritter ist der Pole Aleks Zawada in einem weiteren ADAM R2.

Mercedes-Benz Cars auf der IAA 2017

22.8.2017 Stuttgart/Frankfurt. Mercedes-Benz untermauert auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vom 14. bis 24. September 2017 in Frankfurt seinen Anspruch, die Mobilität von morgen maßgeblich mitzugestalten.

Mit dem seriennahen Showcar Mercedes-AMG Project ONE feiert die Sportwagen- und Performance-Marke den Höhepunkt ihres 50. Jubiläumsjahres. Das Hypercar mit Formel‑1-Hybrid-Antriebstechnik zeigt den Weg von AMG zur „Future of Driving Performance“. Eine intelligente Lösung für geteilte urbane Mobilität verkörpert ein neues smart Showcar.

Weitere Ausblicke auf die vollständige Elektrifizierung des Angebots geben ein Konzeptfahrzeug aus dem Kompaktwagensegment und der GLC F‑CELL EQ Power, ein Vorserienmodell mit Brennstoffzellen-Hybrid. Weltpremiere feiern außerdem das umfassend aktualisierte Coupé und das Cabriolet der S‑Klasse in der Serien- und AMG-Version, die das Modellprogramm komplettieren. Messepremiere hat die neue X‑Klasse, der Pickup von Mercedes-Benz. Ein prägendes Element des Messeauftritts ist die me Convention, ein neues gemeinsames Veranstaltungsformat von Mercedes-Benz und der South by Southwest® (SXSW®). Es findet vom 15. bis 17. September unter dem Motto #createthenew statt. Per Livestream werden die „ Mercedes-Benz Media Night“, die Pressekonferenz und die Expert Talks auf der neuen Online-Plattform Mercedes me media übertragen.

Insgesamt zeigt Mercedes-Benz Cars in Frankfurt rund 100 Fahrzeuge, darunter mehrere Weltpremieren von innovativen Konzeptfahrzeugen. Das Mercedes-AMG Project ONE ist die seriennahe Studie eines Hypercars. Die Serienversion des Hypercars wird als erstes Automobil mit echter Formel‑1-Hybrid-Technologie debütieren. Mit dem neuen elektrisch angetriebenen smart Showcar zeigt die Marke in einer Weltpremiere eine Studie der noch jungen Produkt- und Technologiemarke EQ. Die vollautonom fahrende Studie verkörpert als erstes Fahrzeug umfassend alle vier Säulen der Unternehmensstrategie CASE: „Connected“, „Autonomous“, „Shared“ und „Electric“. Sie steht für maximale Mobilitätseffizienz in der und für die Stadt durch die konsequente Weiterentwicklung des Carsharing-Gedankens und setzt die Vision eines individualisierten, hochflexiblen öffentlichen Nahverkehrs konkret um.

Als weitere Weltpremiere präsentiert Mercedes-Benz sein erstes voll-elektrisches EQ Konzeptfahrzeug im Kompaktsegment. Mit seiner Marke „EQ“ wird Mercedes-Benz in Zukunft auch Kompaktfahrzeuge elektrifizieren und macht E‑M obilität damit für eine wichtige Zielgruppe verfügbar. Seinen ersten Auftritt hat darüber hinaus ein Vorserienmodell mit Brennstoffzellen-Plug-in-Hybrid: Der Mercedes-Benz GLC F‑C ELL EQ Power verbindet praktische Vorteile wie große Reichweite (500 Kilometer im Normzyklus) und kurze Wasserstoff-Tankzeiten mit lokal emissionsfreiem Fahren. Weiterhin debütieren in Frankfurt das umfassend aktualisierte Coupé und das Cabriolet der S‑Klasse in der Serien- und AMG-Version.

Der Mercedes unter den Pickups feiert auf der IAA seine Publikumspremiere. Die Mercedes-Benz X‑Klasse vereint die typischen Eigenschaften eines Pickups – robust, funktional, belastbar und geländegängig – mit den klassischen Stärken eines echten Mercedes – Design, Komfort, Fahrdynamik und Sicherheit. Mit ihrem markentypischen SUV-Design fügt sich die X‑K lasse nahtlos in das Mercedes-Benz Portfolio ein.

Events jetzt auch online live erlebbar

Am Montag, 11. September, ab 18:30 Uhr wird die Messe traditionell mit der „Mercedes-Benz Media Night“ eröffnet. Die Pressekonferenz findet am ersten Pressetag, 12. September, um 9:35 Uhr statt. Bei „Meet the experts“ am Mittwoch, 13. September, stellen sich von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr im stündlichen Rhythmus Experten aus den Unternehmen (Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsleitung Mercedes-AMG, Dr. Annette Winkler, Leiterin smart, Dr. Jens Thiemer, Vice President Marketing Mercedes-Benz Cars, und Wilko Stark, Leiter CASE) den Fragen der Medien zu verschiedenen Marken- und Zukunftsthemen. Direkte Gespräche mit den Experten werden auch auf digitaler Ebene möglich sein.

Eigens für die Medien launcht Mercedes-Benz zur IAA eine neue digitale Service-Plattform. Mercedes me media heißt das neue Online-Angebot, mit dem Live-Events wie Weltpremieren und Pressekonferenzen erstmalig zu mehrtägigen Kommunikationserlebnissen im Netz rund um den Globus verlängert und vertieft werden. Zugleich erleichtert die neue Plattform den Journalisten die Arbeit durch neue, exklusive Funktionalitäten, wie ein hochauflösender Multi-Angle-Livestream, eine ebenfalls hochauflösende Screenshot-Funktion aus jedem Kamerablickwinkel des Livestreams sowie zweisprachige Live-Transkripte der Reden und Vorträge. Mit Mercedes me media können jetzt alle Interessenten rund um den Globus live bei den Messe-Events dabei sein. Medienvertretern stehen Pressematerialien, Bilder und Filme rund um die IAA über den ständig aktualisierten Mediahub zur Verfügung.

me Convention: Automobilmesse in einer neuen Dimension

Mit der me Convention werden die klassischen Fahrzeug-Präsentationen vom 15. bis 17. September drei Tage lang um ein interaktives Dialogformat ergänzt. Inhaltlich geht es um Zukunftsthemen, die sich aus der CASE Strategie ableiten und weit über die reinen Produktthemen hinausreichen: New Creation, New Urbanity, New Leadership, New Realities, New Velocity. Die me Convention ist eine inspirierende Mischung aus Workshops, Expertenrunden, interaktiven Labs und Kunst-Installationen. Mit ihr stößt Mercedes-Benz einen Diskurs über zukunftsrelevante Themen an und führt die Automobilmesse als Kommunikationsplattform in eine neue Dimension. Mehr als 100 internationale Visionäre, Querdenker und inspirierende Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen werden als Redner vor Ort sein; darunter unter anderen der Astronaut und Raketenforscher Buzz Aldrin, der Medienkünstler und Choreograph Christian „Mio“ Loclair, der tibetische Mönch und Achtsamkeitsspezialist Gelong Thubten, der Forscher, Abenteurer und Mercedes-Benz Markenbotschafter Mike Horn, Supermodell Amber Valetta, der berühmte Industriedesigner Hartmut Esslinger, Tech Reporterin Amber Mac sowie Miriam Meckel, Herausgeberin der Wirtschaftszeitschrift WirtschaftsWoche.

Mit der SXSW® konnte für die me Convention ein Kooperationspartner gewonnen werden, der langjährige Erfahrung mit innovativen Konferenzformaten hat. Mit einer Mischung aus Kulturfestival und Digitalkonferenz genießt SXSW® in Austin Kultstatus und lockt jährlich mehr als 300.000 Besucher an. Die me Convention ist die erste Kooperation der Amerikaner dieser Art außerhalb der USA. Tickets für die Veranstaltungen der me Convention sind erhältlich unter http://www.me-convention.com/.

Der Messeauftritt von Mercedes-Benz Cars

Insgesamt steht der Messeauftritt von Mercedes-Benz ganz im Zeichen der CASE-Strategie, mit der CASE City im Erdgeschoss der Festhalle als Höhepunkt. In ihrem Zentrum finden auch die Moderationen und Fahrzeuginszenierungen statt. Bereits im Foyer der Festhalle, dem traditionellen Ort des Mercedes-Benz Messestands, informiert ein „Digital Dashboard“ die Besucher in Echtzeit mit medialen Elementen über die unterschiedlichen Live- und Talkformate. Hier werden die Besucher auch auf die Möglichkeit hingewiesen, sich für einen individuellen, digitalen Messerundgang einzuloggen – mit digitalen Pässen von Mercedes-Benz für die Wallet-App. Mit „Mercedes-Benz To Go“ sind Besucher vor, während und nach der IAA stets bestens mit Informationen zu Highlights, Fahrzeugen und me Convention versorgt. Die Pässe können jederzeit mobil unter www.mercedes-benz.com/IAA oder per Scannen des QR-Codes auf der Messe geladen und sogar live weitergegeben werden. In der Messehalle lassen sich dann die interessanten Informationen per QR-Code-Scanner sammeln und über die eigene LTE-Verbindung oder WLAN nach Hause browsen.

An der Planung und dem Aufbau der Mercedes-Benz Ausstellungsflächen auf über 11.000 Quadratmetern haben bis zu 400 Mitarbeiter über zwei Monate gearbeitet. In der Festhalle wurden unter anderem 970 Tonnen Stahl verbaut, über 250 Kilometer Kabel verlegt und rund 6.000 Leuchten installiert.

Lexus Design Award 2018: Juroren und Mentoren

21.8.2017 Köln. Die Jurymitglieder und Mentoren für den Lexus Design Award 2018 stehen fest. Im sechsten Jahr sucht und fördert Lexus mit seinem internationalen Wettbewerb die nächste Generation von Kreativen und Designern. Der Award inspiriert jährlich tausende junge Design-Talente dazu, klassische Denkmuster zu hinterfragen und unkonventionelle Ideen für eine bessere Welt zu entwickeln.

Auch dieses Jahr werden es zwölf Bewerber schaffen – und ihre Werke der internationalen Design-Gemeinschaft auf der Milan Design Week 2018 präsentieren, der größten Design-Ausstellung der Welt. Doch zuvor müssen sie sich dem Urteil weltweit anerkannter Kreativer aus verschiedenen Designbereichen stellen.

Von der Idee zum Prototyp: Vier der zwölf Finalisten können ihre Entwürfe realisieren und erhalten dabei Unterstützung von Top-Designern und Architekten, die ihnen als Mentoren zur Seite stehen. Zudem steht ihnen ein Budget von umgerechnet rund 23.000 Euro (drei Millionen Yen) zur Verfügung, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Bewerbungen für den Lexus Design Award werden seit dem 24. Juli und bis zum 8. Oktober 2017 entgegen genommen. Die zwölf Finalisten werden im Januar 2018 bekanntgegeben, der Gewinner während der Milan Design Week am 16. April 2018.

Die Juroren 2018

Lexus ist sehr stolz, Shigeru Ban als neues Jurymitglied bekanntgeben zu können. Durch den genialen Einsatz besonders leichter, unkonventioneller und umweltverträglicher Materialien – speziell Papier und Bambus – hat Shigeru die Sicht auf Architektur verändert.

Vier weitere kreative Köpfe aus der ganzen Welt helfen auch 2018 wieder dabei, die besten Talente zu ermitteln. Paola Antonelli ist Chefkuratorin des Museum of Modern Art in New York. Birgit Lohmann ist Chefredakteurin von designboom und war als Designerin und Produktentwicklerin für eine Reihe italienischer Architekten und Meisterdesigner tätig. Alice Rawsthorn schreibt über Design für die International New York Times und die frieze. Yoshihiro Sawa, Präsident von Lexus International, hat seine Karriere in der Automobilindustrie mit Stationen in Produktion und Design begonnen.

Die Mentoren 2018

Die vier Finalisten, die auf Grundlage ihrer Entwürfe Prototypen anfertigen, werden in den Genuss der Zusammenarbeit mit Pionieren verschiedener spannender Bereiche kommen. Sou Fujimoto ist einer der führenden japanischen Architekten der Gegenwart. Er entwickelt futuristische Strukturen aus natürlichen und architektonischen Elementen. Das italienische Designer-Duo Andrea Trimarchi und Simone Farresin haben das Studio Formafantasma in Amsterdam gegründet. Ihre Arbeiten wurden bereits im Museum of Modern Art in New York und im Londoner Victoria und Albert Museum gezeigt. Die beiden unterrichten Design an verschiedenen Universitäten und Einrichtungen in Europa. Die Licht-Designerin Lindsey Adelman ist mit ihrem verästelten Kronleuchter-Design berühmt geworden und leitet nun ein Team von Designern, Glaskünstlern und Kunsthandwerkern in ihren Studios in New York und Los Angeles. In New York beheimatet ist auch die Designerin und Art-Direktorin Jessica Walsh. Sie hat bereits Auszeichnungen bei den wichtigsten Design-Wettbewerben gewonnen und stand auf der Forbes Liste der 30 besten Kreativen unter 30 Jahren, die unsere Zukunft gestalten („30 under 30 top creatives designing the future“).

Die Juroren im Detail

Shigeru Ban / Architekt

Shigeru Ban wurde 1957 in Tokio geboren. Nach seinem Abschluss an der Cooper Union in New York arbeitete er ab 1982 bei Arata Isozaki & Associates und gründete 1985 Shigeru Ban Architects. 1995 wurde Ban Berater des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen. Im selben Jahr gründete er die Nichtregierungsorganisation Voluntary Architects‘ Network (VAN) zum Transport von Hilfsgütern in Katastrophengebiete. Einige Beispiele seiner Arbeit sind das Nicolas G. Hayek Center in Tokio, das Centre Pompidou in Metz und das Oita Prefecture Art Museum. Ban erhielt zahlreiche Auszeichnungen, die Grande Médaille d’or de l’Académie d’architecture (2004), den Arnold W. Brunner Memorial Prize in Architecture (2005), den Grand Prize of AIJ (2009), den Ehrendoktor der Technischen Universität München (2009), den französischen L’Ordre des Arts et des Lettres (Offiziersgrad, 2010), den Auguste Perret Prize (2011), den Kunstpreis der japanischen Agentur für kulturelle Angelegenheiten (2012), den L’Ordre des Arts et des Lettres (Kommandeursgrad, 2014), im selben Jahr gewann Ban den Pritzker Architecture Prize und 2016 den JIA Gran Prix. Von 2001-2008 bekleidete er eine Professur an der Keio University, an der Harvard University GSD und an der Cornell University hatte er 2010 eine Gastprofessur inne. Seit 2011 ist Ban Professor an der Kyoto University of Art and Design, seit 2015 ist er zudem Gastprofessor an der Keio University.

Paola Antonelli / Chefkuratorin des Museum of Moden Art (NYC)

Paola Antonelli ist Chefkuratorin Architektur und Design am Museum of Modern Art und fungiert dort auch als Direktorin für Forschung und Entwicklung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis für Design so lange zu fördern, bis sein positiver Einfluss auf die Welt überall anerkannt wird. Ihre Arbeit untersucht die Einflüsse auf unseren Alltag, bezieht häufig übersehene Objekte und Praktiken mit ein und kombiniert Design, Architektur, Kunst, Wissenschaft und Technik. Sie hat rund um die Welt zahlreiche Ausstellungen kuratiert und Bücher geschrieben und lektoriert. Unterrichtet hat sie an der University of California, Los Angeles; der Harvard Graduate School of Design und am MFA Programm der School of Visual Arts in New York. Derzeit arbeitet Antonelli an einer Ausstellung zu den 111 Kleidungsstücken, die die Welt verändert haben, an Design Bites, einem Buch über Speisen aus aller Welt als Beispiele für Design und einem weiteren Buch, das ihre Essays aus verschiedenen Bereichen des zeitgenössischen Designs zusammenfasst.

Birgit Lohmann / Chefredakteurin designboom

Birgit Lohmann stammt aus Hamburg und studierte Industriedesign in Florenz, bevor sie 1987 nach Mailand übersiedelte, wo sie viele Jahre gelebt und gearbeitet hat. Als Designerin und Leiterin der Produktentwicklung war sie zudem für verschiedene italienische Architekten und Meisterdesigner tätig. Als Design-Historikerin hat sie ihre Expertise Justizbehörden und internationalen Auktionshäusern zur Verfügung gestellt. Es folgten zahlreiche Seminare zum Thema Industriedesign an renommierten Universitäten weltweit. 1999 zählte sie zu den Mitbegründern der Zeitschrift designboom, deren Chefredakteurin sie heute ist, und arbeitet darüber hinaus als Ausbildungsleiterin und Kuratorin für internationale Ausstellungen.

Alice Rawsthorn / Designkritikerin

Alice Rawsthorn ist eine preisgekrönte Designkritikerin, die seit über zehn Jahren für die New York Times über Design schreibt. Ihr aktuelles Buch „Hello World: Where Design Meets Life“ zeigt den Einfluss von Design auf unser Leben. Das nächste Werk trägt den Titel „A Field Guide to Design“ kommt im Frühjahr 2018. Alice Rawshtorn spricht auf wichtigen Veranstaltungen weltweit wie der TED-Konferenz und dem Weltwirtschaftsforum in Davos über Design. An ihrem Wohnsitz in London ist sie Vorsitzende des Kuratoriums der Chisenhale Gallery und der Michael Clark Dance Company. Zudem ist sie Kuratorin der Whitechapel Gallery. Für ihre Verdienste für Design und Kunst wurde sie mit dem britischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Yoshihiro Sawa / President Lexus International

Yoshihiro Sawa hat ein Bachelor-Studium in Engineering und Design am Kyoto Institut für Technologie absolviert. Seit er 1980 zu Toyota gestoßen ist, hatte er zahlreiche leitende Design-Positionen inne, darunter die des Chief Officer of Global Design. Er ist seit April 2017 President von Lexus International.

Die Mentoren im Detail

Formafantasma / Designer

Das italienische Designer-Duo Andrea Trimarchi und Simone Farresin sind Studio Formafantasma aus Amsterdam. Ihre Arbeit ist durch einen einheitlichen Stil charakterisiert, der sich experimentellen Materialuntersuchungen und der Erforschung von Fragestellungen widmet. Diese umfassen die Beziehung zwischen Tradition und lokaler Kultur, kritische Ansätze zu Nachhaltigkeit und die Bedeutung von Objekten für die kulturelle Interaktion. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt und besprochen im Museum of Modern Art in New York, im Victoria and Albert Museum in London, im Chicago Art Institute, im Textiel Museum in Tilburg, im Stedelijk’s-Hertogenbosch, im MUDAC Lausanne sowie im Mint Museum of Craft und Design in North Carolina. Das MAK Museum in Wien hat Designs von Formafantasma in seine ständige Sammlung aufgenommen. Trimarchi und Farresin halten Vorträge und Workshops an verschiedenen Universitäten und Einrichtungen. Derzeit unterrichten die beiden an den Fachbereichen „Well Being“ und „Contextual Design“ an der Design Academy Eindhoven und leiten den Design-Bachelor-Studiengang des MADE Programms in Syrakus/Sizilien.

Sou Fujimoto / Architekt

Sou Fujimoto wurde 1971 in Hokkaido geboren. Nach dem Abschluss im Fachbereich Architektur an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Tokyo University gründete er 2000 Sou Fujimoto Architects. 2016 hat er den ersten Preis für „Pershing“ gewonnen, ein Teil des französischen Wettbewerbs „Réinventer Paris“. Zuvor errang er Siege beim auf Einladung ausgetragenen internationalen Wettbewerb für das New Learning Center an der Pariser Saclay’s Ecole Polytechnique und dem internationalen Wettbewerb für das Second Folly in Montpellier in 2014. 2013 war Fujimoto der jüngste Architekt, der für den Entwurf des Serpentine Gallery Pavilion in London ausgewählt wurde. Beispiele für seine zahlreichen bemerkenswerten Arbeiten sind das „House NA“ (2011), die Musashino Art University Museum & Library (2010), das „Final Wooden House“ (2008) und das „House N“ (2008).

Lindsay Adelman /Designerin

Jahrzehnte bevor Lindsay Adelman das gleichnamige Studio gründete, war sie bereits Designerin – nur nicht so bekannt wie heute. Am Anfang war sie einfach nur ein neugieriges Kind, das endlos in den Hinterhöfen von New York Dinge baute und keine Ahnung hatte, wie man daraus einen Beruf machen könnte. Dann war Adelman Studentin am Kenyon College und später Teil der Redaktion am Smithsonian Institut. Von dort hat die zufällige Entdeckung industriellen Designs in Form einer Hartschaum-Pommes-Frites sie zum RISD geführt, um dort ihre Kindheitsträume in die Tat umzusetzen. Heute kreiert sie in ihren Studios in New York und Los Angeles Objekte aus Licht, die ebenso gefühlvoll wie physisch transformativ sind – Objekte mit eigener Geschichte und Bedeutung, die Farben, Strukturen und Tiefe an die sie umgebende Welt abgeben.

Jessica Walsh / Grafik-Designerin

Jessica Walsh ist Designerin, Art-Direktorin und Partner bei dem in New York ansässigen Design-Unternehmen Sagmeister & Walsh. Sie hält Vorträge über Design bei internationalen Kreativ-Konferenzen und Universitäten und lehrt Design an der School of Visual Arts in New York. Ihre Arbeiten haben zahlreiche Auszeichnungen bei führenden Design-Wettbewerben gewonnen, so beimType Director’s Club, Art Director’s Club, SPD, Print, New York Festivals, D&AD, TDC Tokyo, und Graphis – neben vielen anderen. Walsh stand auf der Forbes Liste der 30 besten Kreativen unter 30 Jahren, die unsere Zukunft gestalten („30 under 30 top creatives designing the future“) und zählte bei Ad Age zu den „Top 10 Visual Creatives“. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Büchern und Magazinen gezeigt. Zu ihren Kunden zählen das Museum of Modern Art in New York, The Jewish Museum, Jay-Z, Snapchat, Barneys, The New York Times, Lewis und Adobe. Ihr Blog und ihr Buch “40 Days of Dating” haben über zehn Millionen Leser und werden derzeit von Warner Brothers verfilmt.

Über den Lexus Design Award

Der 2013 erstmals verliehene Lexus Design Award ist ein internationaler Design-Wettbewerb, der sich an junge aufstrebende Künstler aus aller Welt richtet. Der Award möchte die Verwirklichung von Ideen fördern, die etwas zur Gesellschaft beitragen, und unterstützt darum Designer, deren Arbeiten eine bessere Zukunft für alle zum Ziel haben. Vier Finalisten erhalten die einzigartige Möglichkeit, mit weltbekannten Design-Mentoren Prototypen ihrer Entwürfe zu entwickeln und sie auf einer der wichtigsten Design-Veranstaltungen der Welt zu präsentieren.

MeBeSafe (Measures for Behaving Safely in Traffic)

21.8.2017 Aachen. Das von der EU geförderte Projekt MeBeSafe (Measures for Behaving Safely in Traffic) ist erfolgreich gestartet. Ziel des Vorhabens ist es, Unfälle zu vermeiden, indem Verkehrsteilnehmer durch sanfte Nudging-Maßnahmen zu einem anderen Fahrverhalten motiviert werden.

Der Fokus des Projektes liegt auf gewohnheitsmäßigem menschlichem Verhalten im Straßenverkehr als eine der häufigsten Unfallursachen und bezieht hier zudem sogenannte Vulnerable Road User (VRU) wie Fußgänger oder Fahrradfahrer mit ein. Das Konsortium wird im Rahmen des Projektes Nudging-Maßnahmen entwickeln, planen und implementieren. Hierbei werden besonders die Anwendungsbereiche Infrastruktur (beleuchteter Fahrbahnbelag zur Darstellung von Trajektorien), Fahrzeug-Mensch-Interaktion (Fahrerassistenzsysteme) sowie Coaching-Maßnahmen betrachtet, um z.B. müde Fahrer zu einer Pause oder Radfahrer zu einer Reduktion ihrer Geschwindigkeit an Kreuzungen zu motivieren.

Nudging ist der Verhaltensökonomie entlehnt und wird eingesetzt, um menschliches Verhalten auf einer unterbewussten Ebene in eine gewünschte Richtung zu „stupsen“, jedoch ohne andere Handlungsoptionen zu verbieten. Dadurch kann man, lange bevor risikoreiche Situationen entstehen, intervenieren, ohne aufdringlich zu wirken.

„Durch geeignete und noch zu entwickelnde Nudging-Maßnahmen möchten wir Fahrer motivieren, Fahrerassistenzsysteme wie z. B. den Abstandsregel-tempomaten stärker zu nutzen“, erläutert der Projektkoordinator Professor Schwalm vom ika.

„Die Entwicklung der Nudging Methoden erfordert eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ingenieuren, Verhaltenspsychologen und Straßenverkehrs-Experten. Wir werden die Effizienz jeder Methode analysieren, bevor wir sie experimentell und im Feldversuch erproben.“

Im Projekt werden Maßnahmen und Methoden entwickelt um:

langfristige Verhaltensänderungen durch ein online Coaching-System zu erzielen, indem der Fahrer z.B. durch eine App Feedback zu seinem Fahrverhalten erhält,
müde Fahrer durch visuelle und akustische Signale zu Pausen zu motivieren,
die aktive Benutzung von Fahrerassistenzsystemen z.B. zur Abstandsregelung zu steigern,
einen Fahrer frühzeitig auf potentielle Gefahren aufmerksam zu machen,
Fahrer zu einem sicheren Tempo und risikominimierten Trajektorien auf Überlandfahrten zu bewegen,
Radfahrer durch verschiedene Fahrbahnbeläge zu motivieren, an kritischen Kreuzungen langsamer zu fahren
und die Anzahl ungeplanter plötzlicher Bremsvorgänge bei Lkw durch Coaching und Feedback an Lkw-Fahrer zu verringern.

Das ika leitet das Arbeitspaket Infrastruktur und wird hier die Effektivität von ausgewählten Infrastrukturmaßnahmen im Fahrsimulator sowie auf der hauseigenen Teststrecke untersuchen und schließlich im fließenden Verkehr anwenden.

Über MeBeSafe
MeBeSafe unter Leitung des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) ist ein Horizon 2020 RIA Projekt der EU und wird mit 7,1 Millionen Euro gefördert. Es ist im Mai gestartet und hat eine Laufzeit von 42 Monaten. Das weitgefächerte, 16 Partner umfassende Projektkonsortium setzt sich aus namhaften Fahrzeugherstellern, Flottenbetreibern sowie leitenden Organisationen der Bereiche Infrastruktur, Verkehr und Forschung zusammen.

Die Projektpartner
Institut für Kraftfahrzeuge (ika), RWTH Aachen University
Institut für Straßenwesen Aachen (isac), RWTH Aachen University
Chalmers University of Technology, SAFER (Vehicle and Traffic Safety Centre)
Volvo Car Group
TNO
Shell International BV
Heijmans Wegen BV
Institute for Road Safety Research (SWOV)
University of Firenze
Fiat Chrysler Automobiles
Cranfield University
Cygnify BV
Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH
BMW Group
OFFIS E.V.
Kompetenzzentrum – Das virtuelle Fahrzeug, Forschungsgesellschaft mbH/Virtual Vehicle

Weltweiter Härtetest für den neuen Cayenne

21.8.2017. Die dritte Generation des Porsche Cayenne steht in den Startlöchern. Damit auch die Neuauflage des seit 2002 mehr als 760.000 Mal verkauften Erfolgsmodells die höchsten Qualitätsanforderungen von Porsche erfüllt, hat das SUV einen komplexen und anspruchsvollen Erprobungsmarathon absolviert – weltweit und unter Extrembedingungen.

Der Erprobungsmarathon fand unter Extrembedingungen statt: Egal, ob minus 45 Grad oder plus 50 Grad: Die Prototypen und Vorserienfahrzeuge legen insgesamt rund 4,4 Millionen Testkilometer zurück.

Porsche feiert die Weltpremiere des neuen Cayenne am 29. August 2017. Das Fahrzeug ist eine vollständige Neuentwicklung. Unter anderem wurden Antrieb und Fahrwerk sowie Anzeige- und Bedienkonzept neu konzipiert, um die Spreizung zwischen Sport und Komfort noch einmal zu vergrößern.

Die perfekte Abstimmung der zahlreichen und teilweise speziell für den Cayenne neu entwickelten Komponenten ist das Hauptziel des aufwendigen Erprobungsprozesses. Dieser begann für die neue Cayenne-Generation – Porsche-intern E3 genannt – bereits 2014 mit so genannten Aggregateträgern und wurde anschließend mit Prototypen und Vorserienfahrzeugen bis heute fortgesetzt. Neben den immer präziseren virtuellen Simulationen hat die reale Erprobung für Porsche weiterhin einen hohen Stellenwert und stellt die Reifeprüfung für jedes neue Modell des Stuttgarter Sportwagenherstellers dar.

Die Gesamtfahrzeug-Erprobung dient der Harmonisierung des Zusammenwirkens aller Einzelkomponenten sowie der Erprobung von Betriebsfestigkeit und Funktionalität im kundennahen Betrieb. Das Ziel ist stets, den höchsten Qualitätsansprüchen von Porsche gerecht zu werden. Konkret bedeutet das unter anderem harte Dauertests auf so genannten Hydropulsern, einer hydraulischen Prüfanlage, die mit künstlich erzeugten Schwingungen und Vibrationen Fahrwerk und Karosserie gleichermaßen zusetzt. Das Testprogramm beinhaltet außerdem reale Betriebsfestigkeitsbelastungen on- und offroad auf dem Porsche-Prüfgelände im Entwicklungszentrum Weissach oder Dauerläufe inner- und außerhalb des Prüfgeländes. Dabei wird ein Fahrzeugleben unter so harten Einsatzbedingungen simuliert, wie sie in Kundenhand praktisch ausgeschlossen sind. Unter Alltagsbedingungen absolvieren die Fahrzeuge im Schichtbetrieb innerhalb weniger Monate bis zu 240.000 Kilometer im Stadtverkehr, auf Landstraßen und Autobahnen.

Für die Simulation von Extrembelastungen sind die Prototypen des neuen Cayenne rund um die Welt unterwegs. Auch auf Rennstrecken, die Porsche traditionell für die Erprobung all seiner Modelle nutzt: In Deutschland sind das der Hockenheimring und die besonders anspruchsvolle Nürburgring-Nordschleife. In Italien umrunden die Testwagen den 12,6 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs von Nardò im Dauerbetrieb. Material, Sensorik und Elektronik müssen ihre Qualität und Haltbarkeit in unterschiedlichen Klimazonen unter Beweis stellen – bei bis zu plus 50 Grad Celsius in den Dünen von Dubai (VAE) und auf staubigen Pisten im Death Valley (USA) sowie bei bis zu minus 45 Grad Celsius auf Eis und Schnee in Alaska (USA). Die dritte Generation des Porsche Cayenne musste außerdem bereits den Stop-and-Go-Verkehr in schwül-heißen chinesischen Metropolen überstehen, meisterte Prüfstrecken in Schweden, Finnland und Spanien und wurde für umfangreiche On- und Offroad-Tests bis nach Südafrika, Japan und Neuseeland transportiert.

Cayenne, E3, Erprobung, Kanada, 2017, Porsche AG

Cayenne, E3, Erprobung, Kanada, 2017, Porsche AG

  
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