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Porsche bei der Sachsen Classic 2017

20.8.2017. Mit einer spannenden Finaletappe endete die diesjährige Sachsen Classic gestern vor der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Die traditionsreiche Rallye entlang der sächsischen Bilderbuch-Kulisse fand bereits zum 15. Mal statt. Zwei Klassiker aus dem Bestand des Porsche Museums gingen in diesem Jahr an den Start: der Porsche 911 Carrera 3.0 Targa (1976) sowie der Porsche [...] weiterlesen
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Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet

20.8.2017 Stuttgart/Pebble Beach. Beim Gipfeltreffen der edelsten klassischen Automobile im kalifornischen Pebble Beach präsentiert Mercedes-Benz auch in diesem Jahr ein Highlight: Das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet definiert mit seinem sinnlich-emotionalen Design und innovativen technischen Konzeptlösungen den ultimativen Luxus der Zukunft. Der Zweisitzer ist zugleich eine Hommage an die glorreiche automobile Haute Couture der handgefertigten, exklusiven [...] weiterlesen
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Porsche bei der Sachsen Classic 2017

20.8.2017. Mit einer spannenden Finaletappe endete die diesjährige Sachsen Classic gestern vor der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Die traditionsreiche Rallye entlang der sächsischen Bilderbuch-Kulisse fand bereits zum 15. Mal statt. Zwei Klassiker aus dem Bestand des Porsche Museums gingen in diesem Jahr an den Start: der Porsche 911 Carrera 3.0 Targa (1976) sowie der Porsche 911 SC 3.0 Targa (1981).

Dr. Joachim Lamla, kaufmännischer Geschäftsführer der Porsche Leipzig GmbH, trat mit dem 200 PS starken Porsche 911 Carrera 3.0 Targa von 1976 an: „Ich begleite die Sachsen Classic zum sechsten Mal und genieße es immer wieder, entlang dieser malerischen Strecke zu fahren. Die Landschaft in Kombination mit den klassischen Fahrzeugen und den begeisterten Zuschauern am Straßenrand verleihen dieser Rallye ein ganz besonderes Flair.“ Das Team des Porsche Museums erreichte in der Gesamtwertung einen Platz im Mittelfeld.

Ihren Auftakt nahm die Tour am Donnerstag traditionell auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau. Von hier aus starteten die 180 Teams in die erste Etappe, die neben der Steilen Wand von Meerane über den Sachsenring führte. Die Etappe Erzgebirge am zweiten Tag erstreckte sich von Zwickau über Tschechien bis ins Tagesziel nach Bad Schandau.

Der gestrige und letzte Rallyetag war der Reise von Bad Schandau bis zum Ziel in Dresden gewidmet. Anders als im letzten Jahr führte die Route über Bautzen und das Kloster Panschwitz-Kuckau bis zur Rödertal-Rennstrecke. Zahlreiche Wertungsprüfungen auf der gesamten Strecke forderten dabei die Fahrkünste der Teilnehmer heraus.

Sachsen Classic, 2017, Porsche 911 Carrera 3.0 Targa (1976) und Porsche 911 SC 3.0 Targa (1981), Porsche AG

Sachsen Classic, 2017, Porsche 911 Carrera 3.0 Targa (1976) und Porsche 911 SC 3.0 Targa (1981), Porsche AG

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Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet

20.8.2017 Stuttgart/Pebble Beach. Beim Gipfeltreffen der edelsten klassischen Automobile im kalifornischen Pebble Beach präsentiert Mercedes-Benz auch in diesem Jahr ein Highlight: Das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet definiert mit seinem sinnlich-emotionalen Design und innovativen technischen Konzeptlösungen den ultimativen Luxus der Zukunft.

Der Zweisitzer ist zugleich eine Hommage an die glorreiche automobile Haute Couture der handgefertigten, exklusiven Cabriolets.Das glamouröse Cabriolet interpretiert klassisch-emotionale Designprinzipien auf extravagante Weise neu und verbindet intelligente Schönheit mit klassisch ästhetischen Proportionen und einem reduzierten, technoiden Auftritt – eine perfekte Verkörperung der Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit.

Das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet ist als Elektroauto konzipiert. Die Leistung des Antriebs beträgt 550 kW (750 PS). Der flache Akku im Unterboden ermöglicht eine Reichweite von über 500 Kilometern nach NEFZ (über 200 Meilen nach EPA).

Seine Premiere feiert das elegante Cabriolet auf der Monterey Car Week, die vom 15. bis 20. August 2017 auf der Monterey-Halbinsel in Kalifornien stattfindet. Den Schlusspunkt setzt der traditionelle Pebble Beach Concours D’Elégance, der diesmal am 20. August stattfindet.

„Das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet steigert modernen Luxus zu ultimativem Luxus und ist die perfekte Umsetzung unserer Designstrategie. Atemberaubende Proportionen kombiniert mit einem luxuriösen Haute Couture-Interieur schaffen ein ultimatives Erlebnis“, so Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler AG.

Exterieur: Kraftvolle Volumen mit scharfer Charakterlinie

Das fast sechs Meter lange Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet nimmt mit seiner extrem langen Motorhaube und den puristisch fließenden Linien klassische Proportionen des Art déco auf und interpretiert diese ästhetischen Prinzipien gleichzeitig völlig neu. Der gewölbte Grundkörper ist durch kraftvolle Volumen, in Verbindung mit der scharfen Charakterlinie, sportlich und gestreckt gestaltet. Diese seitliche Charakterlinie definiert den oberen Fahrzeugkörper vom Kühlergrill über die komplette Fahrzeuglänge bis hin zum Heck.

Der starke Kontrast zwischen der dunkelblauen Lackierung „ Nautikblaumetallic“ und den Chromakzenten erhöht die spannende Beziehung zwischen den klar gestalteten Flächen mit organisch geformten Kotflügeln und den Chromleisten. Diese sitzen oben auf der Kotflügelkante sowie mittig auf dem Heckdeckel, um dort auch die vertikale Bremsleuchte aufzunehmen. Dies kommt der Interpretation des Mercedes-Maybach Grills zugute, der mit seinen feinen senkrechten Streben die Front akzentuiert. Inspiriert wurde der Grill von einem Nadelstreifen-Anzug. Der Kühlergrill stützt sich auf zwei aerodynamisch gestaltete Leitflächen rechts und links außen im Stoßfänger.

Die neu gestalteten 24-Zoll-Leichtmetallräder besitzen einen Zentralverschluss. Dieser ist in Roségold lackiert und nimmt so den Farbton auf, den alle Elektrofahrzeug-Studien von Mercedes-Benz tragen.

Mit dem Heck in „boat tail“-Form erinnert das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet an eine Luxusyacht. In die Außenkanten des langgestreckten, runden Bootshecks sind die schmalen, breitenbetonenden Rückleuchten integriert. Weitere markante Merkmale am Heck sind der Diffusor mit Aluminiumrahmen sowie die Luftauslässe hinter den Radkästen.

Der Übergang zwischen Fahrzeugheck, Kofferdeckelbereich und dem Innenraum ist fließend gestaltet. Kristallweißes hochwertiges Nappaleder steht im spannungsvollen Kontrast zu der dunklen Außenfarbe. Das speziell angefertigte Stoffverdeck mit eingewebten Roségoldfäden wurde perfekt auf das Fahrzeug abgestimmt.

Interieur: 360°-Luxuslounge unter freiem Himmel

Mit dem luxuriösen Interieur des Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet zeigt Mercedes-Benz eine neue Synthese von Intelligenz und Emotion. Zugleich kombinieren die Designer die einzigartige Tradition der Marke mit einem bislang unbekannten High-Tech-Erlebnis.

Die großzügige, fließende Formensprache verbindet Exterieur und Interieur zu einem ganzheitlichen Design. Durch den formalen Fluss der Flächen vom Heck in das Interieur entsteht das typische Yacht-Feeling. Ein leichter Flügel schwingt sich fließend über die Türverkleidung und den Mitteltunnel in die Sitzlandschaft und erzeugt eine 360°-Luxuslounge unter freiem Himmel.

Eine Besonderheit ist die neuartige Inside-Out-Flächenbehandlung. So bildet die Sitzfläche eine Horizontale, geht in die Vertikale der Türen über und wird schließlich zur Unterseite des Flügels der Instrumententafel.

Neben den fließenden Formen erzeugt die Materialkomposition ein Luxuserlebnis auf höchstem Niveau. Auch hier wird das Spannungsfeld aus den Gegenpolen Hot und Cool gespielt. Markentypisch werden authentische Materialien und Farben verwendet wie Roségold bei den Zierelementen oder das aufwendig mittels Kapitonierung verarbeitete kristallweiße Nappaleder bei den körpernahen Oberflächen. Bei dieser unter anderem von Chesterfield-Sitzmöbeln bekannten Luxustechnik wird das Leder in Rautenmustern in Falten gelegt und mit Knöpfen auf dem Rahmen befestigt. Beim Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet ist diese traditionelle Sitzpolsterung futuristisch inszeniert: Jeder einzelne Knopf der Kapitonierung zeigt einen filigranen, von hinten blau beleuchteten Mercedes Stern. Der offenporige Holzboden mit Intarsien aus Aluminium unterstreicht das Lounge-Feeling und den Bezug zu einer Yacht.

Über der 360°-Luxuslounge verbindet das Displayband Türen, Instrumententafel und Fondbereich. Alle Anzeigeelemente sind in das umlaufende Glaszierteil integriert. Als Kontrast dazu werden klassische Rundinstrumente, wie das Kombiinstrument, auffallend in Szene gesetzt. Die Kombination digitaler Anzeigen mit echten Zeigern liegt voll im Trend. Mit „hyper analog“ greifen die Designer das Bedürfnis der Menschen auf, in einer zunehmend digitalen Welt authentischen, analogen Luxus zu erleben. Als klassisches Zitat aus der Luftfahrt sind drei Düsen unterhalb des Flügels positioniert, die wie Triebwerke zu schweben scheinen.

Ein weiteres Highlight bildet der schwebende, durchsichtige Mitteltunnel, der mittels blauer Lichtleiter den elektrischen Energiefluss des Antriebs für die Passagiere optisch erlebbar macht.

Auf der Frontscheibe werden über die beiden Head-up-Displays primäre Fahrfunktionen sowie umgebungsrelevante Informationen (zum Beispiel Restaurantempfehlungen oder Infos zu Sehenswürdigkeiten) dargestellt.

User Experience: Intuitive Kommunikation

Das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet ist darauf ausgelegt, die Bedürfnisse seiner Passagiere zu antizipieren und in Echtzeit gewünschte Informationen und Lösungen anzubieten. Auch die User Experience kombiniert ultimativen Luxus mit Intelligenz. Neben der Touch-only-Steuerung und intelligenter, mit dem Terminkalender verknüpfter Navigation ist die Concierge-Funktion dafür ein weiteres Beispiel. Mit dem Concierge kann wie mit einem Freund gesprochen werden, also frei und ohne vorab festgelegte Sprachbefehle. Dies ermöglicht die volle Konzentration auf die Fahraufgaben.

Biometrische Sensoren der neuesten Generation erfassen den Gemüts- und Gesundheitszustand der Passagiere.

Emissionsfrei Fahren: Elektroantrieb mit 550 kW (750 PS)

Der Vision Mercedes-Maybach 6 ist als Elektroauto konzipiert. Dank seiner vier kompakten Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren besitzt er Allradantrieb. Der flache Akku sitzt im Unterboden. Die Leistung des Antriebs beträgt 550 kW (750 PS). Das ermöglicht neben sportwagentypischen Fahrleistungen (Beschleunigung von 0‑1 00 km/h unter vier Sekunden, Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h elektronisch abgeregelt) eine Reichweite nach NEFZ von über 500 Kilometern (nach EPA: über 200 Meilen).

Visionär ist auch die Schnellladefunktion: Durch Gleichstromladen auf Basis des CCS-Standards ermöglicht das System Ladeleistungen bis zu 350 kW. In nur fünf Minuten lässt sich so genügend Strom tanken, um rund 100 Kilometer zusätzliche Reichweite zu erzielen.

Mit Wow-Effekt: Visionäre Showcars mit Langzeit-Perspektive

Mit seinen großzügigen Abmessungen setzt das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet (Länge/Breite/Höhe: 5.700/2.100/1.340 Millimeter) die Reihe der visionären Design-Showcars von Mercedes-Benz fort. Dazu zählen bislang Vision EnerG‑Force (Los Angeles, November 2012), AMG Vision Gran Turismo (Sunnyvale, 2013), Vision Tokyo (Tokio 2015) und Vision Mercedes-Maybach 6 Coupé (Pebble Beach 2016). Dank des weltweit aufgestellten Mercedes-Benz Designs greifen diese Studien lokale Design-, Kultur- und Mobilitätstrends auf und stellen sie in den Fokus der Mobilitätskonzepte. Zugleich blicken diese Showcars weit in die Zukunft.

Mercedes-Maybach: Perfektion verschmilzt mit Exklusivität

Mercedes-Maybach steht für höchste Exklusivität und Individualität. Zielgruppe sind Kunden, die ultimativen Luxus, perfekte Manufakturqualität und außergewöhnliche Ausstattungen schätzen. Zu den aktuellen Fahrzeugen zählen die im Juli 2017 neu eingeführten Modelle Mercedes-Maybach S 560 4MATIC (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 209 g/km) und S 650 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 289 g/km), in denen die Perfektion der Mercedes-Benz S‑Klasse mit der Exklusivität von Maybach verschmilzt.

Das auf 300 Exemplare limitierte Mercedes-Maybach S‑K lasse Cabriolet (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 272 g/km) ist der erste offene Maybach seit Jahrzehnten und eine Hommage an die offene Fahrkultur.

Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet

Das fast sechs Meter lange Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet nimmt mit seiner extrem langen Motorhaube und den puristisch fließenden Linien klassische Proportionen des Art déco auf und interpretiert diese ästhetischen Prinzipien gleichzeitig völlig neu.

DTM 19.8.2017: Paul Di Resta und Gary Paffett erkämpfen Punkte im ersten Rennen in Zandvoort

20.8.2017. Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) und Gary Paffett (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) fahren in die Top-8.

Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) in seinem 99. DTM-Rennen auf Platz sieben
Gary Paffett (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) fährt auf Platz acht ebenfalls Punkte ein
Paul Di Resta: „Ich glaube nicht, dass das heutige Ergebnis ein klares Bild zeigt. Wir haben heute alles herausgeholt, was möglich war.“
Ulrich Fritz: „Für morgen müssen wir schauen, dass wir nach dem Qualifying weiter vorne stehen, sonst wird es ähnlich schwer wie heute.“

Die DTM meldete sich an diesem Wochenende auf dem Dünenkurs in Zandvoort aus der Sommerpause zurück. Zum Start der zweiten Saisonhälfte belegte Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) im 13. Saisonlauf Platz sieben. Der DTM-Champion des Jahres 2010 bestreitet im zweiten Lauf in Zandvoort am Sonntag sein 100. DTM-Rennen.

Sein Mercedes-AMG Motorsport-Teamkollege Gary Paffett (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) überholte in der Schlussphase des Rennens den Meisterschaftsführenden René Rast (Audi) und kam als Achter ebenfalls in die Punkteränge. Der DTM-Meister von 2005 absolvierte sein 16. Rennen auf der Strecke in Zandvoort, auf der er schon dreimal gewinnen konnte.

Vorjahressieger Robert Wickens (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) und Edoardo Mortara (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) beendeten das erste Rennen an diesem Wochenende auf den Plätzen 11 und 12. Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) kam einen Rang vor Maro Engel (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) auf Platz 15 ins Ziel. Der Sieger des Sonntagsrennens in Budapest überquerte die Ziellinie nach einer Berührung mit Jamie Green (Audi) in der Anfangsphase des Rennens auf Position 16.

Ein Blick auf Rennen 2: Der 14. Lauf der DTM-Saison 2017 startet am Sonntag um 15:18 Uhr MESZ (ab 15:00 Uhr MESZ live in der ARD). Zuvor finden bereits um 08:50 MESZ Uhr das 3. Freie Training und um 12:00 MESZ Uhr das 2. Qualifying (ab 11:55 MESZ Uhr live in One) statt. Während jedes Rennwochenendes bieten wir auf unserer Webseite www.mercedes-amg-motorsport.com/dtm u.a. Live-Timing-Daten, Live-Kommentare, Fan-Votings und exklusive Videos hinter den Kulissen des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams.

Stimmen zum Rennen

Paul Di Resta (31 Jahre, Schottland):

7. Platz
Startnummer: 3
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

„Ich glaube nicht, dass das heutige Ergebnis ein klares Bild zeigt. Wir hatten ein schwieriges Qualifying und werden uns für morgen neu einstellen. Das Auto war sehr stark und ich denke, dass wir etwas mehr angreifen können. Wir haben heute alles herausgeholt, was möglich war. Wichtig ist, dass wir als Schadensbegrenzung Rast ein paar Punkte abgenommen haben, um Lucas zu helfen. Morgen geht es weiter und dann erwischen wir hoffentlich einen besseren Tag. BMW sieht hier stark aus, aber die Ingenieure werden heute Abend die Köpfe zusammenstecken und hoffentlich etwas finden, das uns hilft.“

Gary Paffett (36 Jahre, England):

8. Platz
Startnummer: 2
Team: Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me

„Ich bin von Platz acht gestartet und auf Platz acht ins Ziel gekommen. Wir haben zwar gepunktet, aber ich wollte im Rennen weiter nach vorne kommen. Ich dachte, dass wir das Auto dafür hätten. Der Start war okay und ich hielt meine Position. Danach steckte ich hinter Farfus und Duval bremste uns absichtlich hinter den Führenden ein. Das war frustrierend. Nach dem Stopp konnte mich Paul überholen und ich fuhr den Rest des Rennens hinter ihm her. Insgesamt war es enttäuschend, da ich dachte, dass wir heute ein recht starkes Rennen hätten fahren können.“

Robert Wickens (28 Jahre, Kanada):

11. Platz
Startnummer: 6
Team: Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me

„Das war ein hartes Rennen. Mein Start war durchschnittlich. Ich hielt meine Position, konnte aber nicht nach vorne angreifen. Das war eine kleine Enttäuschung. Danach hatte ich, wie ich glaube, eine relativ starke Pace. Ich konnte mit Rast und Duval mithalten. Am Anfang war ich sogar etwas schneller als sie, aber es gab keinen Weg an ihnen vorbei. Als ich dann aus der Box kam, lag ich hinter allen und musste sie erst wieder einholen. Das gelang mir auf der letzten Runde, aber da konnte ich nichts mehr machen. Ich denke, das Team hätte heute Punkte verdient gehabt.“

Edoardo Mortara (30 Jahre, Italien):

12. Platz
Startnummer: 48
Team: BWT Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM

„Das war ein frustrierender Samstag für mich. Es scheint immer das gleiche Problem zu sein. Wir können uns nicht weiter vorne qualifizieren. Im Rennen stecken wir dann hinter den anderen Fahrern fest. Ich habe eine bessere Pace, aber ich komme nicht vorbei. Es ist schwierig, gerade hier in Zandvoort. Aber es nutzt nichts, sich zu beklagen. Wir müssen uns einfach im Qualifying weiter vorne qualifizieren. Wenn uns das gelingen würde, wäre es für mich sehr viel einfacher. Ich hoffe, dass wir früher oder später herausfinden, woran es liegt und es dann lösen können. Ich glaube, dass das Potential vorhanden ist. Wir können es nur aus irgendeinem Grund noch nicht ausnutzen.“

Lucas Auer (22 Jahre, Österreich):

15. Platz
Startnummer: 22
Team: BWT Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM

„Heute war einfach kein guter Tag. Das brauche ich gar nicht weiter kommentieren. Es war einfach schwierig, aber das gehört dazu. So ist der Rennsport. Zum Glück ist morgen ein neuer Tag. Wir werden bis dahin alles analysieren und dann bekommen wir es auch hin.“

Maro Engel (31 Jahre, Deutschland):

16. Platz
Startnummer: 63
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM

„Jamie Green hat mich in der ersten Runde vor Turn sieben von der Strecke geschoben. Das war eine mega-gefährliche Situation und aus meiner Sicht absolut nicht in Ordnung. Danach hatte ich noch einen leichten Einschlag in die Leitplanke. Ich konnte zwar weiterfahren, aber mein Auto war stark beschädigt. Dadurch war das Rennen für mich leider gelaufen. Die Jungs haben jetzt viel Arbeit vor sich. Wenn man mit über 200 km/h durch das Kiesbett fährt, geht einiges am Auto kaputt – erst recht, wenn noch eine Leitplankenberührung dazukommt. Das ist sehr ärgerlich, aber morgen ist ein neuer Tag, an dem wir versuchen werden, mehr herauszuholen.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef:

„Mehr als Platz 7 war heute leider nicht drin. Kaum ein Fahrer hat größere Fehler gemacht und auf einer engen Strecke wie Zandvoort ist das Überholen dann natürlich auch sehr schwer. Ich denke, wir haben ein sehr strategisches Rennen gesehen. Überraschend war, wie lange die Reifen gehalten haben. Für morgen müssen wir schauen, dass wir nach dem Qualifying weiter vorne stehen, sonst wird es ähnlich schwer wie heute.“

 

Rennergebnis: Top-10

Pos Fahrer Marke Zeit/Rückstand
1 Timo Glock BMW 57:18.491
2 Marco Wittmann BMW +0.2
3 Maxime Martin BMW +0.8
4 Mike Rockenfeller Audi +2.5
5 Jamie Green Audi +3.2
6 Augusto Farfus BMW +4.2
7 Paul Di Resta Mercedes-AMG +4.8
8 Gary Paffett Mercedes-AMG +5.4
9 René Rast Audi +5.9
10 Nico Müller Audi +6.3


Fahrerwertung

Pos Fahrer Marke Punkte
1 René Rast Audi 114
(…)
3 Lucas Auer Mercedes-AMG 99
(…)
9 Gary Paffett Mercedes-AMG 65
(…)
11 Paul Di Resta Mercedes-AMG 59
12 Robert Wickens Mercedes-AMG 58
13 Edoardo Mortara Mercedes-AMG 41
(…)
15 Maro Engel Mercedes-AMG 29


Herstellerwertung

Pos Marke Punkte
1 Audi 446
2 BMW 380
3 Mercedes-AMG 351


Teamwertung

Pos Team Punkte
1 Audi Sport Team Rosberg 211
(…)
4 BWT Mercedes-AMG Motorsport 140
5 Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me 123
(…)
8 SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport 88

Volkswagen I.D. BUZZ geht in Serie

20.8.2017. Die Studie I.D. BUZZ (1) von Volkswagen wird für die Serienproduktion weiterentwickelt. Ihre Entscheidung haben die Vorstandsvorsitzenden der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Herbert Diess und Dr. Eckhard Scholz, gestern beim Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach bekanntgegeben, eine einzigartige Ausstellung für außergewöhnliche historische Autos als auch für neue Konzeptfahrzeuge.

„Genau der richtige Ort für den I.D. BUZZ“, erklärt Diess. „Er ist eine wichtige Säule in der Elektro-Offensive von Volkswagen und trägt das Bulli-Fahrgefühl in die Zukunft.“

Mit dem Start der Entwicklung für das Serienfahrzeug ist auch der Zeitplan fix: Der I.D. BUZZ kommt nach dem kompakten Viertürer I.D. im Jahr 2022 auf die Straße. Mit dem I.D. BUZZ und der I.D. Familie insgesamt zielt Volkswagen vor allem auf die Märkte in Nordamerika, Europa und China.

Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess: „Wir haben seit den Auftritten auf den Weltmessen in Detroit und Genf viele Zuschriften bekommen, in denen uns Kunden schreiben: ,Bitte baut dieses Auto!‘“ Es ist kein Zufall, dass der Vorstand Pebble Beach für die Ankündigung ausgewählt hat: „Der Microbus, wie der Bulli in Amerika heißt, war immer Teil des kalifornischen Lifestyles“, erklärt Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess. „Jetzt bringen wir ihn zurück, in dem wir die nächste e-Generation von Volkswagen entwickeln und den Bulli elektrisch neu erfinden.“

Wie bei der zum „Showcar des Jahres“ in Detroit prämierten Studie werden auch beim Serienmodell die Batterien im Fahrzeugboden untergebracht. Durch den Elektroantrieb mit seinem geringen Platzbedarf können Vorderachse und Hinterachse sehr weit auseinander stehen. Das ermöglicht viel Radstand und kurze Überhänge, was wiederum dem Innenraum zugutekommt. „Dadurch kann das Auto außen kurz wie ein kompakter Van sein, aber innen so viel Raum wie ein Transporter bieten“, so Diess. Ein überlegendes Package, bei dem Fahrer und Passagiere viel Raum zum Reisen finden.

Ebenso Raum für Transportgut: „Neben einer Bus-Variante“, kündigt Nutzfahrzeug-Vorstandschef Dr. Eckhard Scholz in Pebble Beach an, „wird es auch den I.D. BUZZ CARGO geben, der für einen emissionsfreien Lieferverkehr steht und als Level-3-Fahrzeug hochautomatisiert fährt. Ein ideales elektrisches Transporter-Konzept, vor allem für Innenstädte.“

Auch Ben Pon, dessen Familie als Importeur von Volkswagen in den Niederlanden sehr erfolgreich ist, zeigt in Kalifornien großes Interesse am I.D. BUZZ. Sein Vater gab mit einer Zeichnung vor mehr als 70 Jahren einst die Inspiration zur Entwicklung des ersten VW Bulli (T1).

Zwischen dem ältesten und dem jüngsten, sehr emotional gestalteten Bus von Volkswagen werden zum Serienstart mehr als sieben Jahrzehnte liegen, und doch trägt der I.D. BUZZ die Gene des Ur-Ahns in sich: Er bietet maximale Raumausnutzung auf der Verkehrsfläche eines Mittelklasse-Pkw.

Die Studie steht mit 4.942 mm Länge, 1.976 mm Breite und 1.963 mm Höhe für außergewöhnliche Raumdimensionen. Die Serienversion auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) wird viele Designideen übernehmen und ebenso eine variable Sitzland­schaft, interaktive Vernetzung und hochautomatisiertes Fahren bieten.

Der Ausbau der e-Mobilität gehört zur Strategie 2025 des Volkswagen Konzerns, die mehr als 30 reine E-Fahrzeuge bis 2025 vorsieht.

Dr. Eckhard Scholz und Dr. Herbrt Diess verkünden den Serienentscheid für einen elektrischen VW Bulli.

Dr. Eckhard Scholz und Dr. Herbrt Diess verkünden den Serienentscheid für einen elektrischen VW Bulli. (Foto: Volkswagen AG)

1I.D. BUZZ – Das Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94 EG.

DTM Zandvoort 19.8.2017: Audi verpasst Podium knapp

20.8.2017. Im ersten der beiden DTM-Rennen im niederländischen Zandvoort verpasste Audi mit den Plätzen vier und fünf knapp das Podium. Trotzdem liegen mit René Rast (Audi Sport Team Rosberg) und Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) weiter zwei Audi-Piloten an der Tabellenspitze.

Vorentscheidend war am Samstag bereits das Zeittraining. Ein kräftiger Regenschauer sorgte dafür, dass alle Piloten nur jeweils einen frischen Reifensatz nutzen konnten. René Rast vom Audi Sport Team Rosberg fand sich als bester Audi-Pilot hinter vier BMW auf Startplatz fünf wieder, nachdem im Freien Training am Vormittag noch drei Audi RS 5 DTM die Zeitenliste angeführt hatten.

Im Rennen wurde René Rast in den ersten Runden von BMW-Pilot Augusto Farfus eingebremst, was seinen Rückstand auf das BMW-Trio an der Spitze schnell anwachsen ließ. So kam Rast nach einem späten Reifenwechsel nur auf Platz neun ins Ziel, obwohl er mit 1.30,160 Minuten einen neuen DTM-Streckenrekord erzielte und bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die schnellste Rennrunde fuhr. Mit den zwei Punkten, die er für Platz neun erhielt, holte sich der DTM-Rookie trotzdem die Tabellenführung von Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) zurück.

Der Schwede erlebte ein rabenschwarzes Rennen: Nach seinem Reifenwechsel in Runde vier rutschte der Routinier auf kalten Reifen ins Kiesbett der berühmten Tarzan-Kurve. Der zweimalige DTM-Champion konnte das Rennen als Letzter zwar fortsetzen und schnelle Rundenzeiten fahren, musste seinen Audi RS 5 DTM aber kurz vor Rennende nach einem Reifenschaden vorne links abstellen. Vor dem zweiten Rennen am Sonntag liegt Ekström nur einen Punkt hinter Rast auf dem zweiten Tabellenrang.

Bester Audi-Pilot am Samstag war Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix), der sich vom neunten Startplatz auf Rang vier nach vorn kämpfte, schnell die drei führenden BMW einholte, aber den Drittplatzierten Maxime Martin nicht überholen konnte. „Ein vierter Platz ist grundsätzlich ein gutes Ergebnis“, sagte Rockenfeller. „Wenn man von Platz neun startet, kann man nicht viel erwarten – gerade hier in Zandvoort, wo das Überholen sehr schwer ist, wie man gesehen hat. Ich hing fast das ganze Rennen hinter den BMW fest und habe mir die Zähne an ihnen ausgebissen. Die haben das gut gemacht, Gratulation. Aber morgen greifen wir neu an!“

Direkt hinter Mike Rockenfeller kam Jamie Green auf Platz fünf ins Ziel. Der Brite war im Freien Training am Vormittag Bestzeit gefahren, wurde im Zeittraining aber von Bruno Spenglers BMW aufgehalten und musste so von Position 15 starten. In der Gesamtwertung schob sich Green bis auf zwei Punkte an den Tabellendritten Lucas Auer (Mercedes-Benz) heran.

Nico Müller fuhr vom 14. Startplatz in die Top Ten und holte ebenfalls einen Punkt. Großes Pech hatte Loïc Duval, der als Sechster startete und nach einer Zeitstrafe nur auf Platz 13 ins Ziel kam.

„Es war ein etwas gebrauchter Tag für uns“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass nach dem Samstagsrennen. „Wir hatten uns mehr erwartet. Mit unseren Startpositionen und vier BMW vorne war es aber klar, dass es ein schwieriges Rennen für uns werden würde. Wir waren im Rennen sehr schnell, aber das Überholen ist hier in Zandvoort noch einmal ein ganz anderes Thema. Und wenn sich die Spitze das Tempo einteilen kann, wird es für den Wettbewerb schwer, mehr zu erreichen.“

Audi Sport bei der Monterey Car Week

20.8.2017. Der Audi R8 Spyder V10 plus (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 12,3; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 287) erlebt an diesem Wochenende bei der Monterey Car Week seine US-Premiere. Audi Sport feiert dort das lange und erfolgreiche Motorsport-Engagement der Marke mit den Vier Ringen. Zugleich präsentiert Audi aktuelle Modelle für Straße und Rennstrecke.

Die zahlreichen Veranstaltungen der Monterey Car Week rund um Pebble Beach und die Rennstrecke von Laguna Seca in Kalifornien zählen zu den renommiertesten Automobil-Events weltweit. Audi Sport nutzt die Bühne vor mehreren hunderttausend Enthusiasten und präsentiert seine aktuellen Hochleistungsmodelle wie das Audi R8 Coupé V10 (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 12,3 – 11,4; CO2-Emission kombiniert in g/km: 287 – 272**) oder das Audi RS 5 Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,7; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 197)*. Zum ersten Mal in den USA zu sehen ist der Audi R8 Spyder V10 plus. Mit 449 kW (610 PS) und einem maximalen Drehmoment von 560 Nm ist er der kraftvollste offene Audi aller Zeiten.

In Laguna Seca stehen die aktuellen Rennwagen von Audi Sport im Mittelpunkt: Der Audi R8 LMS GT3 zählt zu den aktuell erfolgreichsten GT3-Rennautos der Welt. Er gewann in diesem Jahr beispielsweise die beiden 24-Stunden-Langstrecken-Klassiker auf dem Nürburgring und in Spa. Der Audi R8 LMS GT3 hat die Hälfte seiner Bauteile mit dem Straßenmodell gemeinsam, dies belegt die enge Verbindung zwischen Motorsport und Serie. Audi Sport stellt auf der Monterey Car Week auch den neuen Audi R8 LMS GT4 vor, der seine Rennpremiere in diesem Jahr beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erlebte. Der Audi RS 3 LMS ist als Pace Car auf der Rennstrecke von Laguna Seca zu sehen. Für die erfolgreiche und von vier

Weltmeisterschaftstiteln geprägte Rallye-Epoche von Audi im Motorsport steht der legendäre Audi Sport quattro S1, mit dem Walter Röhrl vor genau 30 Jahren den Pikes Peak in Colorado in Rekordzeit bezwang.

Audi R8 V10 plus Spyder

Audi R8 V10 plus Spyder (Foto: AUDI AG)

Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Audi R8 Spyder V10 plus:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 12,3;
CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 287

Audi R8 Coupé V10 plus:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 12,3 – 11,4;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 287 – 272**

Audi RS 5 Coupé:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,7;
CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 197

**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

DTM 2017: BMW feiert im Samstagsrennen in Zandvoort einen Dreifachsieg

20.8.2017 Zandvoort. Timo Glock (GER) hat im elften Rennen der Saison 2017 seinen vierten DTM-Sieg gefeiert. Von der Poleposition gestartet setzte er sich im DEUTSCHE POST BMW M4 DTM im Verlauf der 37 Rennrunden gegen seine BMW Fahrerkollegen Marco Wittmann (GER) und Maxime Martin (BEL) durch, die als Zweiter und Dritter das komplette BMW Podium perfekt machten.

Es war der zwölfte BMW Dreifachsieg in der DTM-Geschichte. Augusto Farfus (BRA) fuhr als Sechster ebenfalls in die Punkteränge. Bruno Spengler (CAN) beendete das 150. Rennen seiner DTM-Karriere auf dem 14. Rang, Tom Blomqvist (GBR) musste vorzeitig aufgeben.

Das Qualifying:

Die 20-minütige Session beginnt bei Sonnenschein, und in der ersten Hälfte kommen die BMW Piloten sehr gut zurecht. Timo Glock fährt in 1:27,823 Minuten die Bestzeit vor seinen Markenkollegen Augusto Farfus (Shell BMW M4 DTM), Marco Wittmann (Red Bull BMW M4 DTM) und Maxime Martin (SAMSUNG BMW M4 DTM). Da kurz nach Halbzeit des Zeittrainings ein Regenschauer über dem Dünenkurs niedergeht, kann niemand mehr seine Rundenzeiten verbessern. Glock ist somit seine dritte Poleposition in der DTM nicht mehr zu nehmen. Mit den Startplätzen eins, zwei, drei und vier erreichen die BMW Piloten das beste Qualifying-Ergebnis seit dem Samstagsrennen in Oschersleben 2015. Tom Blomqvist schafft im BMW Driving Experience M4 DTM als Siebter ebenfalls den Sprung in die Top-10. Bruno Spengler geht von Position 17 in sein 150. DTM-Rennen.

Das Rennen:

Vor dem Start erhält Bruno Spengler von BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt eine Torte anlässlich seines 150. DTM-Rennens. Spengler beendet seinen Jubiläumslauf nach 37 Runden auf dem 14. Rang. An der Spitze des Feldes behaupten sich die vier BMW M4 DTM, die aus den ersten beiden Startreihen ins Rennen gegangen sind. Timo Glock führt vor Marco Wittmann und Maxime Martin, die in den ersten Kurven Augusto Farfus überholen. Tom Blomqvist kommt bereits nach einer Runde zum Pflichtboxenstopp. 17 Runden später muss er sein Auto wegen eines Problems in der Box abstellen. Glock, Wittmann und Martin liefern derweil eine fehlerfreie Vorstellung und sichern BMW den Dreifachsieg. Martin verteidigt sich dabei in der Schlussphase erfolgreich gegen die Angriffe der Audi-Piloten Mike Rockenfeller (GER) und Jamie Green (GBR). Farfus fällt nach seinem Boxenstopp etwas zurück, sammelt als Sechster aber ebenfalls wertvolle Punkte.

Die Reaktionen:

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Es war ein tolles erstes Rennen hier in Zandvoort. Schon das Qualifying war mit den ersten vier Plätzen hervorragend gelaufen, aber natürlich hatten wir auch mit dem Wetter Glück. Doch im Rennen haben die Jungs das absolut souverän nach Hause gefahren, mit den Plätzen eins, zwei, drei und sechs. Es ist ein super Ergebnis für uns, wir haben alles richtig gemacht. Das Reifenmanagement war hier eine echte Herausforderung, und das haben sie perfekt hinbekommen. Ich freue mich riesig für Timo, Marco und Maxime. Augusto hat ebenfalls noch wichtige Punkte gesammelt – einfach klasse. Glückwunsch auch an Bruno Spengler zu seinem 150. DTM-Rennen. Schade, dass es von Startplatz 17 nicht mehr zu einem Top-10-Ergebnis gereicht hat.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): „Heute war ein super Tag für uns. Wir haben gestern deutlich gesehen, dass wir unsere Reifen heute im Griff haben müssen, und wir mussten bis zum Schluss des Rennens zittern, ob uns das gelingt. Die Jungs haben einen perfekten Job gemacht und es super nach Hause gefahren. Ein Lob geht auch an unsere Ingenieure, die von gestern auf heute alles noch einmal genau analysiert haben, damit die Performance stimmt. Dazu haben wir klasse Boxenstopps gesehen. Deshalb geht ein Riesendank ans ganze Team und natürlich auch an BMW.“

Marco Wittmann (#11, Red Bull BMW M4 DTM – Startplatz: 3. Platz, Rennergebnis: 2. Platz – 67 Rennen, 8 Siege, 18 Podestplätze, 8 Polepositions, 614 Punkte, 2 Fahrertitel): „Es war für mich mit Platz zwei auf dem Podium ein gutes Rennen. Ich bin beim Start nicht optimal weggekommen, habe dann aber auf der Außenbahn später gebremst und konnte dadurch Platz zwei holen. Danach habe ich das Rennen im Endeffekt hinter Timo verbracht. Wir hatten eine sehr gute Pace und Balance im Auto. Ich bin natürlich glücklich über die Punkte. Timo hat heute schon im Qualifying einen super Job gemacht. Das ist ein toller Erfolg für BMW.“

Augusto Farfus (#15, Shell BMW M4 DTM – Startplatz: 2. Platz, Rennergebnis: 6. Platz – 77 Rennen, 4 Siege, 12 Podestplätze, 5 Polepositions, 361 Punkte): „Es war ein gutes Rennen, in dem wir viele Punkte für BMW gesammelt haben. Platz sechs ist ein guter Start ins Wochenende für uns, morgen steht noch ein Rennen an. Das Ziel lautet, auf heute aufzubauen und es noch besser zu machen.“

Timo Glock (#16, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM – Startplatz: 1. Platz, Rennergebnis: 1. Platz – 67 Rennen, 4 Siege, 8 Podestplätze, 3 Polepositions, 311 Punkte): „Ich bin natürlich über den Ausgang des Rennens sehr happy. Ich bin von der Pole gestartet und habe das Rennen einigermaßen kontrolliert nach Hause gefahren. Es sah zwar einfach aus, aber das war es nicht, da der Reifen vorne links hier extrem beansprucht wird. Im ersten Stint war das Auto sehr gut, im zweiten Stint hatte ich dann seltsamerweise ein bisschen Bouncing an der Vorderachse und habe mir dadurch vorne rechts einen Bremsplatten eingefahren. Danach war es wirklich schwierig. Ich habe es am Ende nach Hause gebracht. Für BMW ist es schön, dass es ein Dreifachsieg wurde. Das BMW Team RMG steht mit zwei Fahrern auf dem Podium. Das ist großartig.“

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): „Glückwunsch an BMW zu einem tollen Dreifachsieg, und an Timo, Marco, Stefan Reinhold und alle beim BMW Team RMG zu diesem Ergebnis. Wir hatten mit Maxime ein gutes Rennen. Es war nicht einfach, denn wir waren der letzte BMW in der Führungsgruppe. Maxime hat versucht, hinter Marco im DRS-Fenster zu bleiben und sich gleichzeitig so gut wie möglich nach hinten zu verteidigen. Er hat das hervorragend gemacht, auch wenn es manchmal eng war, und ist verdient auf das Podium gefahren.“

Bruno Spengler (#7, BMW Bank BMW M4 DTM – Startplatz: 17. Platz, Rennergebnis: 14. Platz – 150 Rennen, 15 Siege, 48 Podestplätze, 18 Polepositions, 819 Punkte, 1 Fahrertitel): „Zuerst herzlichen Glückwunsch an BMW zum Dreifachsieg. Für mich selbst hätte ich mir im 150. DTM-Rennen natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht. Wir müssen nun schauen, dass wir morgen besser dabei sind.“

Tom Blomqvist (#31, BMW Driving Experience M4 DTM – Startplatz: 7. Platz, Rennergebnis: Ausfall – 47 Rennen, 1 Sieg, 5 Podestplätze, 2 Polepositions, 193 Punkte): „Ich weiß nicht genau, was los war. Mein Start war ganz gut, und dann bin ich früh zum Stopp gekommen. Dann hat der Reifen auf einmal schlagartig abgebaut, danach hatte ich in der letzten Kurve ein ganz seltsames Gefühl. Ich hatte massives Untersteuern und kein richtiges Gefühl mehr für das Auto. Es war einfach gefährlich, so weiterzufahren. Wir müssen das analysieren und für morgen herausfinden, woran das lag.“

Maxime Martin (#36, SAMSUNG BMW M4 DTM – Startplatz: 4. Platz, Rennergebnis: 3. Platz – 57 Rennen, 3 Siege, 10 Podestplätze, 3 Polepositions, 324 Punkte): „Ich hatte einen guten Start und konnte dann an Augusto vorbeigehen. Danach haben wir einen guten Rhythmus gefunden. Die Audis waren am Ende des Rennens wirklich stark unterwegs, deshalb musste ich alles geben, um mich zu verteidigen. Ich bin sehr glücklich und freue mich für BMW. Ich konnte heute einige wichtige Punkte sammeln, und auf dieser Basis machen wir weiter.“

Die Wertungen:

Fahrer: 1. René Rast (114 Punkte), 2. Mattias Ekström (113), 3. Lucas Auer (99), 4. Timo Glock (98), 5. Jamie Green (97), 6. Maxime Martin (93), 7. Marco Wittmann (91), 8. Mike Rockenfeller (85), 9. Gary Paffett (65), 10. Bruno Spengler (61), 11. Paul di Resta (59), 12. Robert Wickens (58), 13. Edoardo Mortara (41), 14. Nico Müller (37), 15. Maro Engel (29), 16. Tom Blomqvist (21), 17. Augusto Farfus (16), 18. Loic Duval (0).

Teams: 1. Audi Sport Team Rosberg (211 Punkte), 2. BMW Team RBM (154), 3. Audi Sport Team Abt Sportsline (150), 4. Mercedes-AMG Motorsport BWT (140), 5. Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me (123), 6. BMW Team RMR (119), 7. BMW Team RMG (107), 8. Mercedes-AMG Motorsport SILBERPFEIL Energy (88), 9. Audi Sport Team Phoenix (85).

Hersteller: 1. Audi (446 Punkte), 2. BMW (380), 3. Mercedes (351).

ADAC Rallye Deutschland 2017: Pontus Tidemand und ŠKODA auf dem Weg zum WRC 2-Titel

20.8.2017 Bosen/Deutschland. Die beiden Teams von ŠKODA Motorsport, Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) und Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), mussten am Samstag ihre Doppelführung für ŠKODA bei der ADAC Rallye Deutschland abgeben.

Nach Reifenschäden auf der längsten Wertungsprüfung des zweiten Tages, der berühmt-berüchtigten Panzerplatte, fiel der führende Jan Kopecký auf den zweiten Rang am Ende des Tages zurück, während Pontus Tidemand mit dem Platz zwei nun gute Chancen auf den Fahrertitel in der WRC 2 hat. ŠKODA Motorsport kann außerdem vorzeitig die Teamwertung der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) gewinnen.

Nach den heftigen Regenfällen der ersten Etappe am Freitag sorgten blauer Himmel und Sonnenschein für einen freundlichen Rahmen zur längsten und härtesten Etappe der ADAC Rallye Deutschland, dem zehnten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017. Der berühmt-berüchtigte Truppenübungsplatz von Baumholder, auf dessen rauen Asphaltpisten normalerweise Panzer unterwegs sind, wartete auf die Teams. Am Samstag galt es, gleich zweimal die rund 42 Kilometer lange Wertungsprüfung „Panzerplatte“ zu absolvieren.

Die in der WRC 2-Kategorie führenden Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) hatten mit ihrem ŠKODA FABIA R5 einen problemlosen ersten Durchgang auf der längsten Prüfung der Rallye. Ihre Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) kamen dagegen in Schwierigkeiten. Im letzten Viertel der 42 Kilometer langen Wertungsprüfung fingen sie sich einen Reifenschaden ein. „Ich habe wirklich nichts getroffen. Auf einmal war der Reifen platt, sprang von der Felge und demolierte die Karosserie“, kommentierte Tidemand. Er schaffte es ohne Reifenwechsel bis ins Ziel der Prüfung, verlor rund 50 Sekunden und fiel vom zweiten auf den dritten Rang in der WRC 2 zurück. Sein ŠKODA FABIA R5 erwies sich als hart im Nehmen. Nachdem der kosmetische Schaden beim mittäglichen Service behoben war, ging der Schwede mit frisch renovierten Auto auf die nachmittägliche Schleife. Sein härtester Rivale im Kampf um den Titel, Teemu Suninen, hatte ebenfalls einen Reifenschaden und verlor mehr als zweieinhalb Minuten. „Nun fahre ich gewissermaßen im luftleeren Raum, mit weitem Abstand nach vorne und nach hinten. Trotzdem muss ich konzentriert bleiben und das Auto sicher ins Ziel bringen“, betonte Tidemand.

Auf dem zweiten Durchgang der WP „Panzerplatte“ erwischte es dann seine Teamkollegen. Jan Kopecký und Pavel Dresler kassierten einen Plattfuß, wechselten allerdings in der Rekordzeit von rund eineinhalb Minuten den defekten Reifen. „Ich habe auf einer Geraden ganz normal gebremst,aber in der nächsten Kurve ging der Reifen platt. Wir mussten anhalten und wechseln“, kommentierte der tschechische Rallyemeister.

„Das war wirklich Pech für Jan und Pontus, aber jetzt konzentrieren wir uns voll auf den Titelgewinn in der WRC 2“, blickt ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek auf den Schlusstag der Rallye voraus. Am letzten Tag der Rallye trennen Pontus Tidemand und Jonas Andersson nur noch vier Prüfungen und rund 52 Kilometer vom vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Die Aufgabenstellung ist klar: Wenn Titelrivale Teemu Suninen die WRC 2-Wertung nicht gewinnt, reicht Rang vier in der Kategorie zur Weltmeisterschaft.

Zwischenstand der ADAC Rallye Deutschland nach Etappe 2 (WRC 2)

1. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, 2:40.14,1 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.12,2 Minuten
3. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 1.23,4 Minuten
4. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, 2.07,3 Minuten
5. Gilbert/Jamoul (FRA/FRA), ŠKODA FABIA R5, + 2.57,5 Minuten
6. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 3.04,0 Minuten

Zahl des Tages: 4

Nur noch vier Wertungsprüfungen trennen Pontus Tidemand/Jonas Andersson vom vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeister in der WRC 2-Kategorie.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
ADAC Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

ADAC Rallye Deutschland: Pontus Tidemand und SKODA auf dem Weg zumWRC 2-Titel

ADAC Rallye Deutschland: Pontus Tidemand und SKODA auf dem Weg zumWRC 2-Titel

Porsche Leichtbauräder mit geflochtenen Carbonfasern

18.8.2017. Porsche bietet als weltweit erster Fahrzeughersteller Leichtbauräder mit geflochtenen Carbonfasern an. Sie stehen ab sofort als Option für die Porsche 911 Turbo S Exclusive Series zur Verfügung.

Der charakteristische schwarze Hightech-Werkstoff Carbon kommt unter einer schützenden Schicht aus Klarlack deutlich zur Geltung. Die innovativen Räder wiegen insgesamt nochmals rund 8,5 Kilogramm beziehungsweise 20 Prozent weniger als die serienmäßigen Leichtmetallräder und sind gleichzeitig um 20 Prozent fester. Durch die Verringerung der ungefederten Massen folgen die Reifen der Fahrbahnoberfläche besser und übertragen Längs- und Querkräfte optimal. Geringere rotierende Massen bedeuten gleichzeitig spontaneres Beschleunigen und Bremsen. In der Folge steigen Fahrdynamik und Fahrspaß.

Das komplett aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CfK) gefertigte Rad setzt sich im Wesentlichen aus zwei Bauteilen zusammen. Der Radstern wird aus Carbonfaser-Matten gefertigt. Dabei werden über 200 Einzelkomponenten zugeschnitten und zusammengefügt. Das Felgenbett entsteht als zweite Komponente aus geflochtenen Carbonfasern auf der aktuell weltgrößten Carbonfaser-Flecht-Maschine mit einem Durchmesser von rund neun Metern. Anschließend wird der Radstern in das Felgenbett eingeflochten. Das zusammengefügte Rad wird mit Harz imprägniert und unter hohem Druck und hohen Temperaturen vorgehärtet. Das Aushärten des fertigen Rades erfolgt bei hohen Temperaturen und anschließendem langsamen Abkühlen. Danach wird der Zentralverschluss in das fertige Rad eingesetzt und das Rad mit Klarlack geschützt.

Porsche 20-Zoll 911 Turbo Carbon-Rad, 911 Turbo S Exclusive Series, 2017, Porsche AG

Porsche 20-Zoll 911 Turbo Carbon-Rad, 911 Turbo S Exclusive Series, 2017, Porsche AG

Diese extrem aufwändige Technologie setzt Porsche weltweit erstmalig im Automobilbau ein. Gegenüber der sonst üblichen Herstellung über vorimprägnierte Carbonfaser-Matten bietet die Flechttechnik entscheidende Vorteile: Die Materialstruktur des Carbons wird durch diese Fertigungstechnik deutlich dichter und geschlossener. Dies führt zu einer höheren Festigkeit. Durch den effizienteren Werkstoffeinsatz entsteht zudem weniger Verschnitt. Das neue Carbon-Rad besteht insgesamt aus Carbonfasern mit einer Länge von 18 Kilometern beziehungsweise acht Quadratmetern Carbonfaser-Matten.

Die neuen Carbon-Räder kommen in den Dimensionen 9 J x 20 für die Vorderachse und 11,5 J x 20 für die Hinterachse Anfang 2018 als Option für den 911 Turbo S Exclusive Series auf den Markt. Der Preis in Deutschland beträgt 15.232 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Verbrauchsangaben

911 Turbo S Exclusive Series: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,1 l/100 km; CO2-Emissionen 212 g/km

Warum elektrisches Fahren Spaß macht

18.8.2017. Elektroautos sind teuer, unpraktisch und langweilig, die Auswahl ist gering und die CO2-Bilanz alles andere als einwandfrei: Diese und andere Vorurteile sind in der Diskussion rund um die Elektromobilität an der Tagesordnung. Nissan möchte damit aufräumen – und die Vorurteile durch Fakten ersetzen. Denn Elektroautos sind vor allem eines: die Zukunft einer nachhaltigen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Mobilität für alle – eine Zukunft, die bereits begonnen hat.

Umweltverträgliche Mobilität wird oft mit mangelndem Fahrspaß gleichgesetzt – was so sauber ist, kann doch wohl keinen Spaß machen! Mit einer ähnlichen Denkweise sieht sich gelegentlich auch der Vegetarier beim Grillfest konfrontiert: Dessen Tofu-Burger ist ökologisch und moralisch bestimmt total korrekt, aber irgendwie doch auch ein bisschen fad.

Doch so wie sich der Burger beim Reinbeißen als überraschend würzig erweisen kann, so viel unerwarteten Fahrspaß bietet ein Elektroauto, wenn man das erste Mal hinter dem Steuer Platz nimmt und auf Essens Straßen kurvt. Von Langeweile oder Langsamkeit keine Spur: Tatsächlich tritt ein Stromer beherzter an als die meisten konventionell, per Diesel oder Benziner angetriebenen Autos. Denn das Drehmoment ist beim Elektromotor erstens üppig und wird zweitens direkt ab der Leerlaufdrehzahl abgegeben – und nicht wie beim Verbrenner erst dann, wenn der Motor richtig auf Touren gekommen ist.

So produziert der 80 kW/109 PS starke E-Motor des Nissan Leaf ein stattliches Drehmoment von 255 Nm: Das liegt deutlich über vergleichbaren Benzinern und erreicht Diesel-Niveau – nur eben schon direkt aus dem Stand und bis 3.000 Umdrehungen. Kein Wunder also, dass der Leaf zügig in 11,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt und gerade auf den ersten 50 Metern nach dem Ampelstart manchen Fahrer nobler Sportwagen einfach stehenlässt. Diese ganz besondere Agilität moderner Stromer passt ideal zu ihrem bevorzugten Einsatzgebiet: der Essener Innenstadt und deren Außenbezirken.

Nissan Leaf mit ProPILOT

Der neue Nissan Leaf kommt – und er wird nicht nur weiterhin rein elektrisch unterwegs sein, sondern erstmals auch teilautonom. Im einspurigen Autobahnverkehr übernimmt ProPILOT per Knopfdruck die Steuerung von Lenkung, Gaspedal und Bremsen und unterstützt den Fahrer im Kolonnenverkehr und in Staus. (Foto: Nissan)

„Ein Elektroauto zu fahren, hat nichts mit Verzicht zu tun. Ganz im Gegenteil: man gewinnt sogar den Genuss hinzu, agil, komfortabel und vor allem vollkommen leise zu reisen“, erläutert Claudio Vinci, Geschäftsführer des Essener Nissan Autohauses BK Motors. „Das sind Vorzüge, die nicht nur Privatkunden, zu schätzen wissen, sondern auch Gewerbetreibende, die sich für den Elektro-Lieferwagen e-NV200 entscheiden und täglich viele Stunden im Stadtverkehr unterwegs sind“.

Nissan e-NV200

Nissan e-NV200 (Foto: Nissan)

Im kontinuierlichen Alltagseinsatz zeigt sich obendrein, dass ein Elektroauto gar nicht so kompliziert zu bedienen ist wie man bei einer besonders fortschrittlichen Antriebsform vielleicht erwarten könnte. Alles funktioniert im Prinzip genauso wie bei einem Auto mit Verbrennungsmotor – bis auf das Schalten: Und das ist dank des Ein-Gang-Automatikgetriebes sogar noch einfacher. Insgesamt 15 Elektrofahrzeuge, die Nissan der Stadt im Rahmen des „Grüne-Hauptstadt-Europas-Jahres“ für 2017 zur Verfügung gestellt hat, touren derzeit durch die Ruhrmetropole. Und die kommunalen Fahrer sind alle begeistert.

„Elektrisches Fahren macht Spaß“, so Autohaus-Geschäftsführer Vinci weiter. „Jeder, der bisher bei uns eine Probefahrt mit dem Nissan Leaf oder dem e-NV200 gemacht hat, ist mit einem Lächeln auf den Lippen wieder ausgestiegen. Ich kann jedem nur empfehlen, sich auf diese Weise ein eigenes Bild von der Elektromobilität zu machen.“

Nissan Leaf

Nissan Leaf (Foto: Nissan)

Nissan Leaf 24 kWh / 80 kW (109 PS); Gesamtverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 15; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 0, Effizienzklasse: A+ (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Nissan Leaf 30 kWh / 80 kW (109 PS); Gesamtverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 15; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 0, Effizienzklasse: A+ (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Nissan e-NV200 / 80 kW (109 PS); Gesamtverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 16,5; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 0, Effizienzklasse: A+ (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO(EG)715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Nissan Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

  
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