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BMW Motorsport News – Ausgabe 46/16

4.12.2016. Wittmann nimmt neuen Dienstwagen in Empfang – Farfus und Spengler freuen sich auf BMW M6 GTLM Art Car. Ob in der DTM, in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen [...] weiterlesen
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Porsche Connect

4.12.2016. Ob im 718 Cayman oder im Panamera: Mit Porsche Connect verschmelzen Smartphone, Smartwatch und Auto zu einem mobilen Netzwerk. Die Abfrage von Fahrzeugdaten oder sogar die Steuerung von Fahrzeugfunktionen per Smartphone oder Smartwatch ist bei Porsche seit dem 918 Spyder mit der Car Connect App möglich. Aber nun kommt mit dem neuen Panamera eine viel [...] weiterlesen
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BMW Motorsport News – Ausgabe 46/16

4.12.2016. Wittmann nimmt neuen Dienstwagen in Empfang – Farfus und Spengler freuen sich auf BMW M6 GTLM Art Car.

Ob in der DTM, in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

DTM: Marco Wittmann nimmt neuen Dienstwagen in Empfang.

Sechs Wochen sind vergangen seit Marco Wittmann (DE) beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring (DE) seinen zweiten Fahrertitel errungen hat. In München (DE) nahm der Champion nun seinen neuen, ganz speziellen Dienstwagen in Empfang: das BMW M4 Coupé mit einem umfangreichen Paket an BMW M Performance Parts. Der Fahrer vom BMW Team RMG ließ sich die verbauten Teile aus erster Hand im Detail erklären, bevor er am Nachmittag in der BMW Welt die Schlüssel für sein BMW M4 Coupé in der Farbe Javagrün überreicht bekam. „Mein neuer Dienstwagen sieht toll aus und fährt sich wirklich fantastisch“, sagte Wittmann. „Die Farbe passt sehr gut zu mir, denn ich bin gerne mit einem etwas auffälligeren Fahrzeug im Straßenverkehr unterwegs. Die BMW M Performance Parts veredeln das ohnehin schon großartige BMW M4 Coupé und machen es zu einem wertvollen Einzelstück. Vielen Dank an BMW, die BMW M GmbH und an BMW M Performance Parts. Ich werde jeden Kilometer mit meinem neuen Fahrzeug genießen.“

IWSC: Spengler und Farfus freuen sich auf BMW M6 GTLM Art Car.

Bruno Spengler (CA) und Augusto Farfus (BR) wird im Januar eine besondere Ehre zuteil. Sie werden neben Bill Auberlen (US) und Alexander Sims (GB) zu jenen Fahrern gehören, die bei den 24 Stunden von Daytona (US) am Steuer des 19. BMW Art Car Platz nehmen. Der vom US-amerikanischen Künstler John Baldessari gestaltete BMW M6 GTLM wurde in der vergangenen Woche auf der Art Basel in Miami (US) vorgestellt. Am Rande der DTM-Testfahrten in Jerez de la Frontera (ES) sprachen Spengler und Farfus über das BMW Art Car, Daytona und die DTM-Tests.

Drei Fragen an… Bruno Spengler und Augusto Farfus.

Bruno, Augusto, ist es etwas Besonderes, in Daytona das 19. BMW Art Car zu fahren?

Bruno Spengler: „Für mich ist es das erste Mal überhaupt, dass ich ein BMW Art Car fahren darf. Deshalb ist es für mich in jedem Fall etwas ganz Besonderes und eine große Ehre. Die Geschichte der BMW Art Cars ist lang, und ich freue mich sehr darauf, in Daytona ein kleiner Teil dieser Geschichte zu werden.“

Augusto Farfus: „Wenn du ein BMW Art Car fährst, fährst du ein Kunstwerk. Unsere BMW Rennfahrzeuge allein sind schon kunstvolle Einzelstücke. Wenn diese dann auch noch von einem Künstler gestaltet werden, macht es sie umso spezieller. Es ist toll für mich, in Daytona an der BMW Art Car Historie teilhaben zu können.“

Welchen Stellenwert haben die 24 Stunden von Daytona?

Farfus: „Für mich ist das ein wirklich sehr cooles Rennen. Man eröffnet dort das Motorsport-Jahr in einer großartigen Atmosphäre und mit einem großartigen Team. Sportlich waren wir schon nah am ganz großen Triumph dran und sind Zweite geworden. Vielleicht gelingt uns ja 2017 der ganz große Wurf.“

Spengler: „Daytona hat für mich aus mehreren Gründen einen sehr hohen Stellenwert. Ich habe dort 2015 mein allererstes 24-Stunden-Rennen bestritten und quasi meine GT-Karriere begonnen. Zudem liegt der Termin des Rennens perfekt, da im Januar die DTM Pause macht und ich mich voll auf die 24 Stunden von Daytona konzentrieren kann. Ich mag die besondere Herausforderung der Strecke mit ihren stark überhöhten Kurven genauso wie die amerikanischen Fans und das BMW Team RLL. Alles ist dort etwas anders als in Europa. Diese Abwechslung gefällt mir sehr.“

Sie beide haben in dieser Woche die Testfahrten im BMW M4 DTM für die Saison 2017 fortgesetzt. Wie ist es gelaufen?

Spengler: „Die Arbeit am Auto für die Saison 2017 macht sehr viel Spaß. Dadurch, dass alle Hersteller neue Fahrzeuge entwickeln, ist die Abstimmungsarbeit für uns Fahrer eine spannende Herausforderung. Da die Testmöglichkeiten begrenzt sind, freue ich mich über jeden Tag, den ich im BMW M4 DTM verbringen kann.“

Farfus: „Für mich als Fahrer ist es extrem wichtig, durch solche Tests oder auch den Renneinsatz in Daytona im Rhythmus zu bleiben. Ich kann mich im Winter zwar mit Sport fit halten, aber die Zeit im Auto und das Fahrgefühl, das ich dabei empfinde, sind unverzichtbar. Man sagt einem Tennisspieler ja auch nicht, dass er einige Monate seinen Schläger nicht benutzen darf. Genauso ist es bei einem Rennfahrer mit seinem Rennfahrzeug.“

Asian Le Mans Series: Podium für den BMW M6 GT3 in Fuji.

Das Team AAI hat im Rahmen der Asian Le Mans Series mit dem BMW M6 GT3 bei den 4 Stunden von Fuji (JP) den dritten Platz in der GT-Klasse belegt. BMW Werksfahrer Philipp Eng (AT) feierte diesen Erfolg gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen Jun San Chen (TW) und Ollie Millroy (GB) auf dem Podium. Das zweite Fahrzeug des Teams, in dem unter anderem BMW DTM-Fahrer Tom Blomqvist (GB) zum Einsatz kam, musste aufgrund eines technischen Problems auf den Rennstart verzichten.

BMW M235i Racing Cup Belgium: Siegerehrung mit Maxime Martin.

BMW DTM-Fahrer Maxime Martin (BE) hat im Rahmen einer Jahresabschlussfeier die Sieger im BMW M235i Racing Cup Belgium geehrt. Im BMW Brand Store in Brüssel (BE) überreichte Martin seinem Landsmann Guillaume Dumarey (BE) die Trophäe für den Triumph in der Fahrerwertung. Dumarey hatte die Saison mit insgesamt sechs Siegen dominiert. Bei den Teams ging der erste Platz an die Mannschaft von PK Carsport. Nico Otto (DE) gewann die Juniorenwertung, und Dirk Van Rompuy (BE) belegte Platz eins in der Gentleman-Wertung.

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Porsche Connect

4.12.2016. Ob im 718 Cayman oder im Panamera: Mit Porsche Connect verschmelzen Smartphone, Smartwatch und Auto zu einem mobilen Netzwerk.

Die Abfrage von Fahrzeugdaten oder sogar die Steuerung von Fahrzeugfunktionen per Smartphone oder Smartwatch ist bei Porsche seit dem 918 Spyder mit der Car Connect App möglich. Aber nun kommt mit dem neuen Panamera eine viel umfassendere Generation der digitalen Kommunikation auf den Markt: Porsche Connect. Das System bietet ein enormes Spektrum an interaktiven Apps und Dienstleistungen. Es vernetzt erstmals alle neuen Porsche-Modelle – vom 718 Cayman bis zum Panamera – mit dem World Wide Web.

Zwei Ausstattungsvarianten werden im Rahmen von Porsche Connect angeboten: Connect und Connect Plus. Die Ausstattungsoption Connect ist optional für die 718-Modelle sowie für den Macan erhältlich und beinhaltet eine Smartphone-Ablage für optimierten Handyempfang sowie Apple CarPlay und die Porsche Car Connect App. Zu den Funktionen von Car Connect gehören die Remote- und E-Mobility-Services, zum Beispiel zur Abfrage von Fahrzeugdaten und zur Fernsteuerung bestimmter Fahrzeugfunktionen, die Safety-Services (Pannenhilfe und Notruf) sowie die Security-Services (Fahrzeugortung bei Diebstahl, Meldung an den Fahrzeugbesitzer und an eine Alarmzentrale).
Ein besonderes Highlight ist die Porsche Connect App

Die Ausstattungsvariante Connect Plus kommt serienmäßig im 911 und im neuen Panamera zum Einsatz. Für die 718-Modelle, den Macan und den Cayenne bietet Porsche diese Ausbaustufe als Sonderausstattung an. Connect Plus erweitert das Spektrum des Connect-Paketes um ein LTE-Telefonmodul, einen WLAN-Hotspot sowie zahlreiche Navigations- und Infotainmentdienste sowohl im Fahrzeug als auch für das Smartphone. In China und Japan offeriert Porsche zudem einen Concierge-Service.

Ein besonderes Highlight der Connect-Plus-Option ist die Porsche Connect App (kostenfrei erhältlich in den App Stores von Google und Apple unter der Bezeichnung „PCM Connect“). Mit der Porsche Connect App ist es unter anderem möglich, schon vor dem Start über Google ein Navigationsziel per Smartphone zu suchen, zu speichern und in das Porsche Communication Management (PCM) zu übertragen. Selbst Kalendereinträge mit hinterlegten Adressen können als Ziele angewählt werden. Auch Smartphone-Fotos, die mit GPS-Daten verknüpft sind, können als Navigationsziele übernommen werden.

Mittels der Connect App bieten die neuen Porsche-Modelle außerdem eine nahezu grenzenlose Auswahl an Internet-Radiosendern und Musikstreaming – dank Drittanbietern wie radio.net oder Napster. Zahlreiche App-Funktionen, insbesondere die Last-Mile Navigation, sind per Apple-Watch bedienbar. Zum Spektrum der App-Dienste im PCM gehören Apps wie Wetter, Ladesäulen-Suche für die E-Hybrid-Modelle, Benzinpreise, Parkplatzinformation, Flugauskunft und Nachrichten. Die Funktionen Mitteilungen diktieren und Twitter öffnen per Sprachsteuerung zusätzliche Kommunikationskanäle. Über das Porsche Connect Portal und den Porsche Connect Store kann der Besitzer jederzeit die von ihm genutzten Dienste konfigurieren und freischalten. So kann er beispielsweise Navigationsziele am Laptop ergänzen und sich diese anschließend im Fahrzeug zur Verfügung stellen lassen. So wird der Fahrspaß in einem Porsche noch smarter.

Info

Text erstmalig erschienen im Porsche-Kundenmagazin Christophorus, Nr. 378

Text Thomas Fuths // Illustration Rocket & Wink

Verbrauchsangaben

718 Cayman: Kraftstoffverbrauch kombiniert 7,4 – 6,9 l/100 km; CO2-Emission 168 – 158 g/km

718 Cayman S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,1 – 7,3 l/100 km; CO2-Emission 184 – 167 g/km

918 Spyder: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,1 – 3,0 l/100 km; CO2-Emission 72 – 70 g/km; Stromverbrauch kombiniert 12,7 kWh/100 km

Porsche Connect

4.12.2016. Ob im 718 Cayman oder im Panamera: Mit Porsche Connect verschmelzen Smartphone, Smartwatch und Auto zu einem mobilen Netzwerk.

Die Abfrage von Fahrzeugdaten oder sogar die Steuerung von Fahrzeugfunktionen per Smartphone oder Smartwatch ist bei Porsche seit dem 918 Spyder mit der Car Connect App möglich. Aber nun kommt mit dem neuen Panamera eine viel umfassendere Generation der digitalen Kommunikation auf den Markt: Porsche Connect. Das System bietet ein enormes Spektrum an interaktiven Apps und Dienstleistungen. Es vernetzt erstmals alle neuen Porsche-Modelle – vom 718 Cayman bis zum Panamera – mit dem World Wide Web.

Zwei Ausstattungsvarianten werden im Rahmen von Porsche Connect angeboten: Connect und Connect Plus. Die Ausstattungsoption Connect ist optional für die 718-Modelle sowie für den Macan erhältlich und beinhaltet eine Smartphone-Ablage für optimierten Handyempfang sowie Apple CarPlay und die Porsche Car Connect App. Zu den Funktionen von Car Connect gehören die Remote- und E-Mobility-Services, zum Beispiel zur Abfrage von Fahrzeugdaten und zur Fernsteuerung bestimmter Fahrzeugfunktionen, die Safety-Services (Pannenhilfe und Notruf) sowie die Security-Services (Fahrzeugortung bei Diebstahl, Meldung an den Fahrzeugbesitzer und an eine Alarmzentrale).
Ein besonderes Highlight ist die Porsche Connect App

Die Ausstattungsvariante Connect Plus kommt serienmäßig im 911 und im neuen Panamera zum Einsatz. Für die 718-Modelle, den Macan und den Cayenne bietet Porsche diese Ausbaustufe als Sonderausstattung an. Connect Plus erweitert das Spektrum des Connect-Paketes um ein LTE-Telefonmodul, einen WLAN-Hotspot sowie zahlreiche Navigations- und Infotainmentdienste sowohl im Fahrzeug als auch für das Smartphone. In China und Japan offeriert Porsche zudem einen Concierge-Service.

Ein besonderes Highlight der Connect-Plus-Option ist die Porsche Connect App (kostenfrei erhältlich in den App Stores von Google und Apple unter der Bezeichnung „PCM Connect“). Mit der Porsche Connect App ist es unter anderem möglich, schon vor dem Start über Google ein Navigationsziel per Smartphone zu suchen, zu speichern und in das Porsche Communication Management (PCM) zu übertragen. Selbst Kalendereinträge mit hinterlegten Adressen können als Ziele angewählt werden. Auch Smartphone-Fotos, die mit GPS-Daten verknüpft sind, können als Navigationsziele übernommen werden.

Mittels der Connect App bieten die neuen Porsche-Modelle außerdem eine nahezu grenzenlose Auswahl an Internet-Radiosendern und Musikstreaming – dank Drittanbietern wie radio.net oder Napster. Zahlreiche App-Funktionen, insbesondere die Last-Mile Navigation, sind per Apple-Watch bedienbar. Zum Spektrum der App-Dienste im PCM gehören Apps wie Wetter, Ladesäulen-Suche für die E-Hybrid-Modelle, Benzinpreise, Parkplatzinformation, Flugauskunft und Nachrichten. Die Funktionen Mitteilungen diktieren und Twitter öffnen per Sprachsteuerung zusätzliche Kommunikationskanäle. Über das Porsche Connect Portal und den Porsche Connect Store kann der Besitzer jederzeit die von ihm genutzten Dienste konfigurieren und freischalten. So kann er beispielsweise Navigationsziele am Laptop ergänzen und sich diese anschließend im Fahrzeug zur Verfügung stellen lassen. So wird der Fahrspaß in einem Porsche noch smarter.

Info

Text erstmalig erschienen im Porsche-Kundenmagazin Christophorus, Nr. 378

Text Thomas Fuths // Illustration Rocket & Wink

Verbrauchsangaben

718 Cayman: Kraftstoffverbrauch kombiniert 7,4 – 6,9 l/100 km; CO2-Emission 168 – 158 g/km

718 Cayman S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,1 – 7,3 l/100 km; CO2-Emission 184 – 167 g/km

918 Spyder: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,1 – 3,0 l/100 km; CO2-Emission 72 – 70 g/km; Stromverbrauch kombiniert 12,7 kWh/100 km

Porsche Fahrerkader 2017

4.12.2016. Porsche hat im Rahmen seiner Motorsport-Gala Night of Champions in Weissach die herausragenden Erfolge der Teams und Fahrer im Jahr 2016 gewürdigt. Gleichzeitig wurde der neue Fahrerkader für die Saison 2017 vorgestellt.

919 Hybrid: Neue Fahrerbesatzung für Startnummern eins und zwei

Porsche Motorsport LMP wird in 2017 erneut als Titelverteidiger die neun Rennen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC bestreiten. Die beiden Porsche 919 Hybrid tragen dabei wieder die Startnummern eins und zwei. Die größte Veränderung beim Auftritt der beiden LMP1-Rennwagen spielt sich im Cockpit ab. Nach dem Ausscheiden von Romain Dumas, Marc Lieb und Mark Webber aus dem LMP1-Fahrerkader werden drei Neuzugänge die Mannschaft verstärken. Zwei stammen aus dem bestehenden Porsche-Werksfahrerkader: der Neuseeländer Earl Bamber (26) und der Brite Nick Tandy (32). Beide verfügen bereits über Erfahrung im 919 Hybrid. Sie starteten 2015 gemeinsam mit Formel1-Pilot Nico Hülkenberg auf einem dritten Porsche LMP1 bei den 24 Stunden von Le Mans und gewannen souverän das Rennen. Der dritte Neuzugang André Lotterer (35) stand schon drei Mal ganz oben auf dem Podium in Le Mans, 2012 war der Audi-Werksfahrer Langstrecken-Weltmeister.

Im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer eins wird sich der amtierende Langstrecken-Weltmeister Neel Jani (32) mit Lotterer und Tandy abwechseln. Im Auto mit der Nummer zwei treten die beiden Neuseeländer Earl Bamber und Brendon Hartley (27) zusammen mit Timo Bernhard (35) aus Deutschland an. Der beständig weiterentwickelte 919 wird im nächsten Jahr abermals als technische Evolution auftreten. Ein völlig neues Farbdesign, eine optimierte Aerodynamik und die Überarbeitung nahezu aller Bauteile zeichnen das 2017er Modell aus. Offiziell vorgestellt wird der Wagen am 23. März beim WEC-Prolog, der erstmals in Monza, Italien stattfindet.

Drei neue GT-Werksfahrer

Mit dem Wechsel von Earl Bamber und Nick Tandy in den LMP-Bereich und der werksseitigen Rückkehr in die FIA WEC gehen neue Fahrerverpflichtungen einher. Mit dem Deutschen Dirk Werner (35) kehrt ein erfahrener Porsche-Pilot hinter das Steuer des Elfers zurück. Werner fuhr von 2004 bis 2009 Porsche, sicherte sich 2006 den Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland, gewann 2007 und 2009 den GT-Titel in der Grand Am Series und wurde 2009 als bester Privatfahrer mit dem Porsche Cup ausgezeichnet. Von 2010 bis 2016 trat er für BMW als Werksfahrer unter anderem in der DTM und der IMSA Weathertech Sportscar Championship an.

Der Belgier Laurens Vanthoor (25) holte 2013 den Titel in der FIA GT Series und sammelte fortan Siege bei Langstreckenrennen: 2014 bei den 24 Stunden von Spa, 2015 bei den 24 Stunden am Nürburgring und bei den 12 Stunden von Sepang sowie 2016 bei den 24 Stunden von Dubai. Vor zwei Wochen gewann der Audi-Pilot den FIA GT World Cup in Macau.

Den Aufstieg vom Porsche-Junior zum Werksfahrer hat der Deutsche Sven Müller (24) geschafft. Drei Jahre lang wurde er von Porsche zum Profi-Rennfahrer ausgebildet und sicherte sich 2016 die Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland und im internationalen Porsche Mobil 1 Supercup.

Porsche fährt 2017 werksseitig in GT-Wertung der FIA WEC

Zusätzlich zum LMP1-Engagement tritt Porsche werksseitig 2017 auch in der GT-Wertung der FIA WEC an, in der erstmals Weltmeistertitel für den besten Fahrer und den erfolgreichsten Hersteller vergeben werden. „Dies ist eine deutliche Aufwertung unseres Motorsport-Engagements und wird der Professionalität in der GT-Kategorie gerecht. Und es unterstreicht, dass wir mit der WEC auf die richtige Plattform setzen“, sagte Michael Steiner, Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG. Das Team Porsche Motorsport GT bringt in der GTE-Pro Klasse zwei neue 911 RSR an den Start. Bislang gesetzt sind die Piloten Michael Christensen (26), Frédéric Makowiecki (36) und Richard Lietz (32).

Porsche will Titel in den USA mit zwei 911 RSR gewinnen

Auch in der vierten Saison der wichtigsten Sportwagen-Meisterschaft der USA, der IMSA Weathertech SportsCar Championship, stellt sich Porsche werksseitig dem Wettbewerb. Porsche Motorsport GT setzt wie in der FIA WEC zwei brandneue 911 RSR ein. Das Cockpit von Startnummer 911 teilen sich Patrick Pilet (35) und Dirk Werner (35). Bei den besonders langen Rennen (24 Stunden Daytona, 12 Stunden Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans) wird das Duo zusätzlich von Frédéric Makowiecki unterstützt. Die Stammbesatzung im Auto mit der Nummer 912 bilden Kévin Estre (28) und Laurens Vanthoor. Bei den vier Langstreckenklassikern kommt Richard Lietz hinzu. Saisonauftakt ist das 24-Stunden-Rennen in Daytona am 28. Januar.

Porsche stellt Nachwuchsförderung neu auf

Porsche ergänzt sein erfolgreiches Junior Programm um ein weiteres Modul: Nach ihren beeindruckenden Erfolgen in den Markenpokalen werden der Italiener Matteo Cairoli (20) und der Franzose Mathieu Jaminet (22) als „Young Professionals“ im Rahmen von Kundensporteinsätzen im internationalen GT-Sport weiter gefördert und unterstützt. Drei junge Piloten werden 2017 als Porsche-Junior gefördert: Dennis Olsen (20) aus Norwegen und der Australier Matt Campbell (21) gehen im Porsche Mobil 1 Supercup an den Start. GT-Neuling Thomas Preining (18) aus Österreich wird im Porsche Carrera Cup Deutschland antreten.

Robert Renauer gewinnt Porsche Cup

Der Porsche Cup, die Trophäe für den weltweit erfolgreichsten Porsche-Privatfahrer, geht in diesem Jahr an einen Rennfahrer aus Deutschland. Robert Renauer (31) durfte den Traditionspokal aus den Händen von Dr. Wolfgang Porsche, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Porsche AG, entgegennehmen. Zusätzlich erhält Renauer einen Porsche 911 im Wert von 120.000,- Euro. Mit seinen Erfolgen im ADAC GT Masters, der European Le Mans Series sowie der 24h International Endurance Series sammelte er am Steuer verschiedener Porsche-Rennfahrzeuge in der zurückliegenden Saison 7.355 Punkte. Der Zweitplatzierte Deutsche Christian Ried kann sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen, Daniel Diaz-Varela aus Spanien gewinnt als Dritter 25.000 Euro. Der Porsche Cup wird seit 1970 vergeben und beruht auf einer Idee von Ferry Porsche.

Motorsport-Weltmeister 2016 in Wien geehrt

Die Gewinner der diesjährigen FIA Weltmeisterschaften wurden in einer glanzvollen FIA Preisverleihung 2016 in der atemberaubenden Hofburg in Wien, Österreich geehrt. Das zweite Jahr in Folge wurde Porsche Weltmeister der FIA World Endurance Championship. Den Triumph von Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernhard folgend, wurde die diesjährige Krone an die Crew bestehend aus Neel Jani, Romain Dumas und Marc Lieb vergeben.

Porsche-Piloten 2017

LMP1 – 919 Hybrid Startnummer 1

Neel Jani (32), Schweiz
André Lotterer (35), Deutschland
Nick Tandy (32), Großbritannien
LMP1 – 919 Hybrid Startnummer 2

Earl Bamber (26), Neuseeland
Timo Bernhard (35), Deutschland
Brendon Hartley (27), Neuseeland
Werksfahrer GT

Jörg Bergmeister (40), Deutschland
Michael Christensen (26), Dänemark
Romain Dumas (38), Frankreich
Kévin Estre (28), Frankreich
Wolf Henzler (41), Deutschland
Richard Lietz (32), Österreich
Patrick Long (35), USA
Frédéric Makowiecki (36), Frankreich
Sven Müller (24), Deutschland
Patrick Pilet (35), Frankreich
Laurens Vanthoor (25), Belgien
Dirk Werner (35), Deutschland
Young Professionals

Matteo Cairoli (20), Italien
Mathieu Jaminet (22), Frankreich
Porsche Junioren

Matt Campbell (21), Australien
Dennis Olsen (20), Norwegen
Thomas Preining (18), Österreich

Porsche Fahrerkader 2017

4.12.2016. Porsche hat im Rahmen seiner Motorsport-Gala Night of Champions in Weissach die herausragenden Erfolge der Teams und Fahrer im Jahr 2016 gewürdigt. Gleichzeitig wurde der neue Fahrerkader für die Saison 2017 vorgestellt.

919 Hybrid: Neue Fahrerbesatzung für Startnummern eins und zwei

Porsche Motorsport LMP wird in 2017 erneut als Titelverteidiger die neun Rennen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC bestreiten. Die beiden Porsche 919 Hybrid tragen dabei wieder die Startnummern eins und zwei. Die größte Veränderung beim Auftritt der beiden LMP1-Rennwagen spielt sich im Cockpit ab. Nach dem Ausscheiden von Romain Dumas, Marc Lieb und Mark Webber aus dem LMP1-Fahrerkader werden drei Neuzugänge die Mannschaft verstärken. Zwei stammen aus dem bestehenden Porsche-Werksfahrerkader: der Neuseeländer Earl Bamber (26) und der Brite Nick Tandy (32). Beide verfügen bereits über Erfahrung im 919 Hybrid. Sie starteten 2015 gemeinsam mit Formel1-Pilot Nico Hülkenberg auf einem dritten Porsche LMP1 bei den 24 Stunden von Le Mans und gewannen souverän das Rennen. Der dritte Neuzugang André Lotterer (35) stand schon drei Mal ganz oben auf dem Podium in Le Mans, 2012 war der Audi-Werksfahrer Langstrecken-Weltmeister.

Im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer eins wird sich der amtierende Langstrecken-Weltmeister Neel Jani (32) mit Lotterer und Tandy abwechseln. Im Auto mit der Nummer zwei treten die beiden Neuseeländer Earl Bamber und Brendon Hartley (27) zusammen mit Timo Bernhard (35) aus Deutschland an. Der beständig weiterentwickelte 919 wird im nächsten Jahr abermals als technische Evolution auftreten. Ein völlig neues Farbdesign, eine optimierte Aerodynamik und die Überarbeitung nahezu aller Bauteile zeichnen das 2017er Modell aus. Offiziell vorgestellt wird der Wagen am 23. März beim WEC-Prolog, der erstmals in Monza, Italien stattfindet.

Drei neue GT-Werksfahrer

Mit dem Wechsel von Earl Bamber und Nick Tandy in den LMP-Bereich und der werksseitigen Rückkehr in die FIA WEC gehen neue Fahrerverpflichtungen einher. Mit dem Deutschen Dirk Werner (35) kehrt ein erfahrener Porsche-Pilot hinter das Steuer des Elfers zurück. Werner fuhr von 2004 bis 2009 Porsche, sicherte sich 2006 den Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland, gewann 2007 und 2009 den GT-Titel in der Grand Am Series und wurde 2009 als bester Privatfahrer mit dem Porsche Cup ausgezeichnet. Von 2010 bis 2016 trat er für BMW als Werksfahrer unter anderem in der DTM und der IMSA Weathertech Sportscar Championship an.

Der Belgier Laurens Vanthoor (25) holte 2013 den Titel in der FIA GT Series und sammelte fortan Siege bei Langstreckenrennen: 2014 bei den 24 Stunden von Spa, 2015 bei den 24 Stunden am Nürburgring und bei den 12 Stunden von Sepang sowie 2016 bei den 24 Stunden von Dubai. Vor zwei Wochen gewann der Audi-Pilot den FIA GT World Cup in Macau.

Den Aufstieg vom Porsche-Junior zum Werksfahrer hat der Deutsche Sven Müller (24) geschafft. Drei Jahre lang wurde er von Porsche zum Profi-Rennfahrer ausgebildet und sicherte sich 2016 die Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland und im internationalen Porsche Mobil 1 Supercup.

Porsche fährt 2017 werksseitig in GT-Wertung der FIA WEC

Zusätzlich zum LMP1-Engagement tritt Porsche werksseitig 2017 auch in der GT-Wertung der FIA WEC an, in der erstmals Weltmeistertitel für den besten Fahrer und den erfolgreichsten Hersteller vergeben werden. „Dies ist eine deutliche Aufwertung unseres Motorsport-Engagements und wird der Professionalität in der GT-Kategorie gerecht. Und es unterstreicht, dass wir mit der WEC auf die richtige Plattform setzen“, sagte Michael Steiner, Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG. Das Team Porsche Motorsport GT bringt in der GTE-Pro Klasse zwei neue 911 RSR an den Start. Bislang gesetzt sind die Piloten Michael Christensen (26), Frédéric Makowiecki (36) und Richard Lietz (32).

Porsche will Titel in den USA mit zwei 911 RSR gewinnen

Auch in der vierten Saison der wichtigsten Sportwagen-Meisterschaft der USA, der IMSA Weathertech SportsCar Championship, stellt sich Porsche werksseitig dem Wettbewerb. Porsche Motorsport GT setzt wie in der FIA WEC zwei brandneue 911 RSR ein. Das Cockpit von Startnummer 911 teilen sich Patrick Pilet (35) und Dirk Werner (35). Bei den besonders langen Rennen (24 Stunden Daytona, 12 Stunden Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans) wird das Duo zusätzlich von Frédéric Makowiecki unterstützt. Die Stammbesatzung im Auto mit der Nummer 912 bilden Kévin Estre (28) und Laurens Vanthoor. Bei den vier Langstreckenklassikern kommt Richard Lietz hinzu. Saisonauftakt ist das 24-Stunden-Rennen in Daytona am 28. Januar.

Porsche stellt Nachwuchsförderung neu auf

Porsche ergänzt sein erfolgreiches Junior Programm um ein weiteres Modul: Nach ihren beeindruckenden Erfolgen in den Markenpokalen werden der Italiener Matteo Cairoli (20) und der Franzose Mathieu Jaminet (22) als „Young Professionals“ im Rahmen von Kundensporteinsätzen im internationalen GT-Sport weiter gefördert und unterstützt. Drei junge Piloten werden 2017 als Porsche-Junior gefördert: Dennis Olsen (20) aus Norwegen und der Australier Matt Campbell (21) gehen im Porsche Mobil 1 Supercup an den Start. GT-Neuling Thomas Preining (18) aus Österreich wird im Porsche Carrera Cup Deutschland antreten.

Robert Renauer gewinnt Porsche Cup

Der Porsche Cup, die Trophäe für den weltweit erfolgreichsten Porsche-Privatfahrer, geht in diesem Jahr an einen Rennfahrer aus Deutschland. Robert Renauer (31) durfte den Traditionspokal aus den Händen von Dr. Wolfgang Porsche, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Porsche AG, entgegennehmen. Zusätzlich erhält Renauer einen Porsche 911 im Wert von 120.000,- Euro. Mit seinen Erfolgen im ADAC GT Masters, der European Le Mans Series sowie der 24h International Endurance Series sammelte er am Steuer verschiedener Porsche-Rennfahrzeuge in der zurückliegenden Saison 7.355 Punkte. Der Zweitplatzierte Deutsche Christian Ried kann sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen, Daniel Diaz-Varela aus Spanien gewinnt als Dritter 25.000 Euro. Der Porsche Cup wird seit 1970 vergeben und beruht auf einer Idee von Ferry Porsche.

Motorsport-Weltmeister 2016 in Wien geehrt

Die Gewinner der diesjährigen FIA Weltmeisterschaften wurden in einer glanzvollen FIA Preisverleihung 2016 in der atemberaubenden Hofburg in Wien, Österreich geehrt. Das zweite Jahr in Folge wurde Porsche Weltmeister der FIA World Endurance Championship. Den Triumph von Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernhard folgend, wurde die diesjährige Krone an die Crew bestehend aus Neel Jani, Romain Dumas und Marc Lieb vergeben.

Porsche-Piloten 2017

LMP1 – 919 Hybrid Startnummer 1

Neel Jani (32), Schweiz
André Lotterer (35), Deutschland
Nick Tandy (32), Großbritannien
LMP1 – 919 Hybrid Startnummer 2

Earl Bamber (26), Neuseeland
Timo Bernhard (35), Deutschland
Brendon Hartley (27), Neuseeland
Werksfahrer GT

Jörg Bergmeister (40), Deutschland
Michael Christensen (26), Dänemark
Romain Dumas (38), Frankreich
Kévin Estre (28), Frankreich
Wolf Henzler (41), Deutschland
Richard Lietz (32), Österreich
Patrick Long (35), USA
Frédéric Makowiecki (36), Frankreich
Sven Müller (24), Deutschland
Patrick Pilet (35), Frankreich
Laurens Vanthoor (25), Belgien
Dirk Werner (35), Deutschland
Young Professionals

Matteo Cairoli (20), Italien
Mathieu Jaminet (22), Frankreich
Porsche Junioren

Matt Campbell (21), Australien
Dennis Olsen (20), Norwegen
Thomas Preining (18), Österreich

ADAC-Mitglieder rechnen mit autonomen Fahrzeugen

4.12.2016. Die ADAC-Mitglieder stehen selbstfahrenden Autos differenziert gegenüber. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Clubs hat ergeben, dass knapp zwei Drittel der Mitglieder (63 Prozent) mittel- bis langfristig mit der Zulassung autonomer Fahrzeuge in Deutschland rechnen. Von ihnen erwarten 46 Prozent diese Entwicklung bereits in den kommenden zehn Jahren, 40 Prozent gehen von einem Zeitraum zwischen 11 und 20 Jahren aus.

Aufgeschlossen zeigen sich die ADAC-Mitglieder bei der Frage, ob sie selbst in autonom fahrende Fahrzeuge einsteigen würden. Bereits 33 Prozent können sich schon heute vorstellen, in Zukunft die Hände vom Steuer zu nehmen und sich autonom chauffieren zu lassen. Für 35 Prozent ist diese Form der automobilen Fortbewegung keine Option, ein knappes Drittel (29 Prozent) hat in dieser Frage bislang noch keine klare Meinung.

Besonders erfreulich: 58 Prozent der Befragten sehen in autonomen Fahrzeugen die Möglichkeit, auch solchen Menschen Mobilität zu ermöglichen, die sich ansonsten nicht selbst aktiv hinter das Steuer setzen wollen oder können.

ADAC-Präsident Dr. August Markl, der auch Mitglied der Ethikkommission des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur zum automatisierten Fahren ist, bewertet die Ergebnisse: „Es ist großartig, dass bereits heute so viele ADAC-Mitglieder den neuen technologischen Möglichkeiten der Mobilität aufgeschlossen gegenüberstehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir schon bald eine große Mehrheit an Interessierten für autonome Autos bekommen. Gleichzeitig zeigt unsere Studie aber auch deutlich: Vor der Einführung autonomer Systeme muss ein neuer gesellschaftlicher Rahmen geschaffen sowie die Rechte und Pflichten von Herstellern, Betreibern und Nutzern geklärt werden. Auch in der Welt der Automatisierung sollte der Mensch im Mittelpunkt stehen.“

Weitgehend einig sind sich die ADAC-Mitglieder, dass das Thema „Sicherheit“ beim autonomen Fahren von besonderer Bedeutung ist. Die unterschiedlichen Sicherheitsaspekte werden sowohl als wichtigster Vorteil wie auch als größter Nachteil angesehen. Bei spontanen Nennungen, welche positiven Entwicklungen selbstfahrende Autos leisten können, werden am häufigsten eine erhöhte (Verkehrs-)-Sicherheit und weniger Unfälle angenommen. Bei spontanen negativen Nennungen gehen die ADAC-Mitglieder am ehesten davon aus, dass autonome Fahrzeuge fehleranfällig für technisches Versagen sein könnten; daneben besteht Angst vor Kontrollverlust und Abhängigkeit von der Technik. Darüber hinaus existiert die Ansicht, dass die entsprechenden Technologien noch nicht ausgereift sind.

Wichtig für die Akzeptanz von selbstfahrenden Autos ist, dass Haftungs- und Schuldfragen bei Unfällen klar geregelt sind. Mehr als 80 Prozent der Befragten erwarten Eindeutigkeit, wer bei einem Unfall mit einem autonomen Fahrzeug die Schuld trägt und für entstandene Schäden haftet. Die Hälfte (50 Prozent) spricht sich dabei für eine „Hersteller-Haftung“ aus. Den Nutzer sehen 18 Prozent in der Verantwortung, den Halter des Fahrzeugs hingegen nur 9 Prozent.

Mit 84 Prozent befürwortet eine deutliche Mehrheit der Befragten, dass beispielweise rechtliche oder ethische Vorgaben für sogenannte „Risikosituationen“ auf deutschen Straßen einheitlich geregelt sein müssen – unabhängig davon, in welchem Land das Fahrzeug hergestellt oder zugelassen wurde. 81 Prozent wollen zudem wissen, wie das Fahrzeug programmiert ist, d.h. sich in diesen „Risikosituationen“ tatsächlich verhält. Nur 34 Prozent gestehen den Automobilherstellern innerhalb allgemeingültiger Vorgaben Spielraum für individuelle Programmierungen zu.

Zum Untersuchungsdesign:
Der ADAC hat in einer repräsentativen Online-Umfrage die Meinung von insgesamt 1.043 ADAC-Mitgliedern rund um das Thema „Autonomes Fahren“ erheben lassen. Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 4. bis zum 10. Oktober 2016 von der ForschungsWerk GmbH durchgeführt.

Die detaillierten Umfrageergebnisse finden Sie online unter www.adac.de.

Das war „Motorsport meets Sindelfingen“ 2016

4.12.2016. „DANKE!“ Dieser Botschaft hatten sich Formel 1-Champion Nico Rosberg, Teamkollege Lewis Hamilton und ihr Silberpfeil-Team an diesem Samstag mit ganzem Herzen verschrieben. Nach dem erfolgreichen Triple-Gewinn in der Fahrer- sowie der Konstrukteurs-WM in der zurückliegenden Formel 1-Saison war es an der Zeit, sich bei ihren Mercedes-Benz Kollegen für die riesige Unterstützung der vergangenen Jahre zu bedanken. Rosberg nutzte zudem die Gelegenheit, um sich nach der Bekanntgabe seines Rücktritts am gestrigen Freitag von seinen Mercedes-Benz Kollegen zu verabschieden.

16.500 Mitarbeiter kamen am Samstag der Einladung ins Mercedes-Benz Werk in Sindelfingen nach, um dort mit dem frisch gebackenen Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg, dem dreimaligen Champion Lewis Hamilton sowie dem gesamten Silberpfeil-Team den Gewinn des WM-Triples in der Formel 1 zu feiern. Ganz getreu dem Motto „Motorsport meets Sindelfingen“ bekamen die Mitarbeiter und deren Familien im Verlauf des Nachmittags Rennsport-Flair pur geboten.

So konnten sich die Teilnehmer des Boxenstopp-Wettbewerbs selbst im Reifenwechseln üben und dabei erleben, was für eine Höchstleistung die Boxencrews an jedem Rennwochenende vollbringen, wenn sie die vier Reifen binnen zwei Sekunden wechseln. Wer lieber selbst am Lenkrad Platz nehmen wollte, konnte sein Können im DTM-Rennsimulator unter Beweis stellen. In interessanten Interviewrunden gaben die Piloten und Teamverantwortlichen zudem spannende Einblicke ins Fahrerlager-Leben.

Der Höhepunkt des Tages waren die Demonstrationsrunden auf der Einfahrbahn in Sindelfingen. Dabei kamen unter anderem die Formel 1-Weltmeisterautos von 2014 und 2016 sowie verschiedene DTM- und Kundensport-Fahrzeuge wie der Mercedes-AMG GT3 zum Einsatz. Am Steuer nahmen neben den Formel 1-Stars Nico Rosberg, Lewis Hamilton, Pascal Wehrlein und Esteban Ocon auch alle Mercedes-AMG DTM-Piloten sowie Nachwuchstalente wie Maximilian Günther und Mick Schumacher Platz. Abgerundet wurde das Spektakel durch Motorsport-Legenden wie David Coulthard, Bernd Mayländer und DTM-Rekordchampion Bernd Schneider.

Stimmen zu „Motorsport meets Sindelfingen“

Nico Rosberg, Mercedes AMG Petronas:

„Es ist unglaublich, dass mein Titelgewinn jetzt schon fast eine ganze Woche her ist. Und was war das für eine verrückte Woche! Erst dieses wahnsinnig harte Rennen in Abu Dhabi, dann die enorme Erleichterung bei der Zieldurchfahrt und die emotionalen Momente danach mit dem Team und meiner Familie. Am Dienstag dann die WM-Feierlichkeiten bei unserem Partner Petronas in Kuala Lumpur und gestern die FIA Preisverleihung in Wien mit der Bekanntgabe meines Rücktritts aus der Formel 1. Endlich durfte ich den WM-Pokal in Händen halten! Damit ging für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung. Und nun stehe ich heute hier, vor so vielen Mercedes-Benz Kollegen, um mich für ihre riesige Unterstützung in den vergangenen Jahren bei meiner Motorsport-Familie zu bedanken. Ich werde euch nie vergessen. Das ist ein ganz besonderes Gefühl. Es war ein langer und harter Weg, aber 2016 war meine beste Formel 1-Saison und ich bin in diesem Jahr auch meine besten Rennen gefahren. Es war einfach gigantisch.“

Lewis Hamilton, Mercedes AMG Petronas:

„Es ist ein echtes Privileg, Teil dieses Teams und dieser Marke sein zu dürfen, und mit dieser unglaublichen Truppe solche Erfolge einzufahren. Als ich zum Team gestoßen bin, hätte ich mir niemals erträumt, dass ich einmal so viele Siege erzielen würde. Letzten Sonntag war es schon mein 32. GP-Erfolg im Silberpfeil. Dafür bin ich jedem einzelnen Teammitglied in unseren Werken wirklich wahnsinnig dankbar. Ich bin von Kindestagen an Teil der Mercedes Motorsport-Familie und habe jedes meiner Formel 1-Rennen mit Mercedes-Power bestritten. Umso wichtiger ist es für mich, nun im Herzen des Unternehmens in Deutschland zu sein und ein großes Dankeschön an alle meine Kollegen hier zu richten. Aus eurer Unterstützung ziehe ich so viel Kraft und Motivation! Ich habe in dieser Saison wie immer mein absolut Bestes gegeben. Aber Nico hat eine fantastische Leistung gezeigt und den Titel verdient. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was für ein großartiges Gefühl es ist, die WM zu gewinnen. Deshalb kann ich mir ganz gut vorstellen, wie verrückt die letzten paar Tage für ihn gewesen sein müssen. Persönlich freue ich mich jetzt auf die Winterpause, um dann im nächsten Jahr wieder voll anzugreifen.“

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes Benz Cars:

„Unsere Silberpfeile haben in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge die Fahrer- und die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewonnen und damit das WM-Triple perfekt gemacht. Nach 2015 – dem erfolgreichsten Motorsport-Jahr in der Geschichte unserer Marke – wird so auch 2016 in die Geschichtsbücher eingehen. Für diese Leistung gebührt allen Teammitgliedern mein höchster Respekt. Die Formel 1 trägt ihre Rennen in aller Welt aus – von Melbourne über Singapur bis Abu Dhabi. Heute bringen wir die Rennstrecke direkt vor die Werkstore in Sindelfingen. Wir sagen unseren Kolleginnen und Kollegen damit danke für die großartige Unterstützung und Arbeit, die sie hier leisten: Sie alle sind Triple-Sieger.“

Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstandes der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung:

„Der Motorsport ist das schnellste Testlabor der Welt. Hier geht es um Höchstleistung, bei der alle Komponenten des Rennwagens der höchsten vorstellbaren Belastung unterzogen werden. Mit der Einführung von Hybrid Power Units in der Saison 2014 begann eine neue Ära in der Formel 1, in der unsere Silberpfeile in jedem Jahr den Maßstab gesetzt haben. Ein Teil dieses Erfolgs auf der Rennstrecke entstand genau hier in den Forschungslaboren und Werkstätten in Sindelfingen. Umgekehrt fließen die Lehren aus dem Motorsport auch wieder zurück und helfen, unsere Serienfahrzeuge noch besser zu machen. In der Formel 1 steht die Entwicklung niemals still. Während wir hier also Nico und dem Team zu diesem historischen Triple-Erfolg gratulieren, sind im Hintergrund bereits viele clevere Köpfe fleißig damit beschäftigt, um den neuen Rennwagen fit für die nächste Saison zu machen.“

Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion & Supply Chain Management:

„Für die Formel 1 und die Produktion in unseren Mercedes-Benz Werken gilt: Nur die Kombination von bester Technik und dem besten Team bringt den Weltmeistertitel. Die Veranstaltung heute hier im Werk Sindelfingen ist das Dankeschön für die Top-Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Werke weltweit sind voll ausgelastet und wir steuern mit Vollgas auf einen neuen Produktionsrekord zu. Das passt zur Bilanz unserer Motorsport-Kollegen. Lewis Hamiltons Erfolg am vergangenen Wochenende beim Saisonfinale in Abu Dhabi war der 150. Sieg eines Fahrzeugs mit Mercedes-Power in der Formel 1. Mehr als ein Drittel davon entfallen auf die vergangenen drei Jahre, in denen unsere Silberpfeile 51 von 59 Grands Prix gewonnen haben. Besonders beeindruckend dabei ist, dass 31 dieser Erfolge von Nico Rosberg und Lewis Hamilton Doppelsiege waren. Ein außergewöhnliches Team und ein starkes Ergebnis.“

Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef:

„Nico war seit den Anfängen der modernen Silberpfeil-Ära ein wichtiger Bestandteil unseres Teams. Er hat sowohl gute als auch schwierige Zeiten miterlebt und ist dabei immer ruhig geblieben. Nach seiner gestrigen Bekanntgabe war diese Veranstaltung ein wundervoller Weg für ihn, um sich von all den Mercedes-Kollegen hier zu verabschieden. Auch Lewis ist eine fantastische Saison gefahren. Er zählt ganz klar zu den schnellsten und talentiertesten Fahrern im Feld und hat mit seiner Performance Nico in den vergangenen Jahren angetrieben, sich immer weiter zu steigern. Wir sind stolz, die weltweit 280.000 Daimler-Mitarbeiter auf der Rennstrecke vertreten zu dürfen. Auch in dieser Saison haben in Brackley, Brixworth und Stuttgart 1.500 Teammitglieder zu den Erfolgen beigetragen. Mit dieser Unterstützung haben wir das hohe Niveau der vergangenen beiden Weltmeister-Saisons gehalten und im letzten Jahr unter diesem Reglement 19 von 21 Rennen gewonnen. Das ist eine Leistung, auf die wir alle stolz sein können.“

ADAC Luftrettung gGmbH weiterhin Betreiber der Luftrettungsstation Fulda

3.12.2016. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung wird weiter die Luftrettungsstation am Klinikum Fulda betreiben und die notfallmedizinische Versorgung in der Region Osthessen, Südthüringen und Unterfranken sicherstellen. Das entschied am gestrigen Freitag, 2.12.2016, das für die Luftrettung in Hessen zuständige Regierungspräsidium Gießen.

Mit dieser Entscheidung schreibt die ADAC Luftrettung gGmbH ihre über 30 Jahre anhaltende Erfolgsgeschichte in Fulda fort: „Die Station haben wir gemeinsam mit unseren Partnern, dem DRK Fulda und dem Klinikum Fulda gewonnen. Wir freuen uns darauf, die traditionsreiche Station weiter betreiben zu können, nachdem wir den Zuschlag für das wirtschaftlichste Angebot bekommen haben“ sagt Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung gGmbH.

Die ADAC Luftrettung hat die Station am Klinikum Fulda im April 1984 aufgebaut und seither betrieben. In dieser Zeit wurden mehr als 34.000 Einsätze geflogen. Dabei versorgte „Christoph 28“ rund 31.000 Patienten. Thomas Burkhardt, ADAC-Vizepräsident für Technik: „Fulda war eine der ersten Luftrettungsstationen des ADAC und hier wurde großartige Pionierarbeit geleistet, umso dankbarer sind wir für das positive Ergebnis.“

Das Klinikum Fulda, der DRK Kreisverband Fulda und die ADAC Luftrettung kooperieren von Beginn an miteinander, die Partner bleiben auch in der Zukunft dieselben. Auch hier freut man sich: „Gerade die langjährige Zusammenarbeit mit den bewährten Partnern am Standort Fulda und die jahrelang gelebten hohen Qualitätsstandards garantieren weiter eine optimale Versorgung der Region durch den Rettungshubschrauber „Christoph 28“ sowie seiner erfahrenen Crew“, äußert sich Christoph Schwab, Geschäftsführer des DRK Kreisverband Fulda.

„Seit 32 Jahren gehört der „gelbe Engel“ Christoph 28 zum Klinikum Fulda. Das wird so bleiben und das ist gut so!“ so Privatdozent Dr. Thomas P. Menzel, Sprecher des Vorstands der Klinikum Fulda gAG. Auch der bestehenden Crew von „Christoph 28“ ist nach der langen Ausschreibungszeit ein Stein vom Herzen gefallen. Am Standort arbeiten 15 Hubschraubernotärzte und sechs Rettungsassistenten (HEMS TC). Die drei Piloten, die den „Christoph 28“ im Wechsel fliegen, sind Mitarbeiter der ADAC Luftrettung gGmbH.

„Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet das Motto der ADAC Luftrettung, die am 1. November 1970 ihren Dienst mit „Christoph 1“ in München aufnahm. Mit 55 Helikoptern und 37 Stationen ist die ADAC Luftrettung gGmbH die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. Mehr als 200 Mitarbeiter in den Stationen und in der Verwaltung sorgen in Zusammenarbeit mit rund 630 Notärzten und 250 Rettungsassistenten für einen optimalen Ablauf. Im vergangenen Jahr versorgten die Gelben Engel der Lüfte bei rund 54.000 Einsätzen mehr als 48.000 Patienten.

Opel wächst in Deutschland im November 2016 stärker als der Markt

3.12.2016 Rüsselsheim. Opel hat im November auf dem wichtigen deutschen Heimatmarkt mehr Autos verkauft als im Vorjahr. Der Rüsselsheimer Hersteller steigerte die Pkw-Neuzulassungen auf gut 19.300 Fahrzeuge. Der Marktanteil legte damit leicht auf rund sieben Prozent zu – der höchste November-Wert seit fünf Jahren.

Im bisherigen Jahresverlauf wuchsen die deutschen Pkw-Neuzulassungen von Opel damit um etwa 14.100 Einheiten oder umgerechnet rund 7 Prozent. Der Marktanteil stieg zwischen Januar und November dementsprechend auf 7,3 Prozent.

Der Opel Astra, Europas „Auto des Jahres 2016“, wurde im Jahresverlauf fast 60.000 Mal verkauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 17,5 Prozent.

Neben dem Astra hat auch die Neuauflage des kompakten Erfolgs-SUV Mokka X neue Impulse gesetzt: Das Auto wurde mehr als 29.000 Mal verkauft und verteidigte mit dem leichten Zuwachs trotz des Modellwechsels seine Spitzenposition im SUV-B-Segment. Der neue Mokka X steht seit Ende September beim Händler.

Opel-Deutschlandchef Jürgen Keller blickt dank der gut gefüllten Produktpipeline mit Zuversicht ins neue Jahr: „Das Motto lautet ‚7in17‘. Mit sieben neuen Modellen erreicht unsere Modelloffensive im nächsten Jahr ihren Höhepunkt. Die neue Generation unseres Flaggschiffs Insignia, die beiden komplett neuen CUVs Crossland X und Grandland X sowie der Ampera-e sind tolle Neuheiten, die für viel Rückenwind sorgen werden.“

Nico Rosberg beendet Renn-Karriere

3.12.2016. Der FIA Formel 1-Weltmeister von 2016, Nico Rosberg, hat gestern verkündet, dass er mit sofortiger Wirkung seine Rennkarriere beenden wird.

In einer emotionalen Ansprache vor der offiziellen WM-Pokal-Vergabe in Wien, Österreich, hat Nico seine Beweggründe für diese Entscheidung bekannt gegeben, welche sich am vergangenen Sonntagabend durch die krönenden Ereignisse in Abu Dhabi ergeben haben.

Nico hat an 206 Grands Prix teilgenommen und gewann 23 davon, was ihn auf Platz 12 der Bestenliste neben Nelson Piquet einreiht. Er fuhr 30 Mal auf die Pole Position (8. Platz in der ewigen Bestenliste) und erzielte 20 schnellste Rennrunden.

Letzten Sonntag in Abu Dhabi wurde er der erste deutsche Pilot, der den Formel 1-Weltmeister-Titel am Steuer eines Mercedes-Benz Silberpfeils gewinnen konnte.

Nico Rosberg:

„Seit 25 Jahren im Rennsport war es immer mein Traum, mein einziges, großes Ziel, Formel 1-Weltmeister zu werden. Ich musste viel dafür opfern, aber trotz all dieser harten Arbeit, dieser Schmerzen, und dem ganzen Verzicht war dies immer mein Ziel geblieben. Und jetzt ist es soweit, ich habe den Berg erklommen, ich bin an der Spitze angekommen und es fühlt sich richtig an. Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit für alle, die mich auf dem Weg zu diesem Titel unterstützt haben und es somit möglich gemacht haben.“

„Ich kann euch sagen, diese Saison war verdammt hart. Nach den großen Enttäuschungen der letzten zwei Jahre habe ich wie verrückt alles gegeben, habe jeden Stein umgedreht und nichts unversucht gelassen; diese Enttäuschungen waren der Antriebe auf ein neues Level. Ein Level, was ich bisher noch nicht erreicht hatte. Und natürlich hatte dies auch einen Einfluss auf meine Familie, die ich sehr liebe – es war ein riesiger Aufwand für uns. Wir haben auf viele Dinge verzichtet für das eine große Ziel, alles wurde ihm untergeordnet. Ich kann meiner Frau Vivian nicht genug dafür danken. Sie war unglaublich. Sie hat verstanden, dass dieses Jahr unsere große Chance war, endlich zuzuschlagen. Sie hat mir darum alles wegorganisiert, und hat mir zwischen den Rennen möglichst viel Raum zur Erholung gegeben. Sie hat z.B. all die Nächte mit unserer kleinen Tochter übernommen. Überall stand die Weltmeisterschaft an erster Stelle in meinem Leben.“

Nico Rosberg, F1, Mercedes AMG Petronas

Nico Rosberg, F1, Mercedes AMG Petronas ;
Nico Rosberg, F1, Mercedes AMG Petronas;

„Als ich in Suzuka das Rennen gewann, war der Titel von da ab in meinen Händen. Der Druck war gestiegen und ich habe begonnen, darüber nachzudenken, den Rennsport als Weltmeister aufzugeben. Am Sonntagmorgen in Abu Dhabi, da wusste ich, dies hier könnte dein letztes Rennen sein. Und es fühlte sich alles plötzlich so klar und richtig an vor dem Start. Ich wollte jede Sekunde genießen vor dem Hintergrund, dass dieses Rennen mein letztes sein könnte… und dann sind die Lichter der Start-Ampel ausgegangen und es wurde das intensivste Rennen meiner Karriere. Am Montagabend habe ich mich dann endgültig zu diesem Schritt entschieden. Nachdem ich den Tag über erneut abgewägt hatte, waren die ersten Menschen, denen ich meine Entscheidung mitgeteilt hatte Vivian und Georg (Nolte, von Nicos Management-Team), danach dann Toto.“

„Das einzige, das diese Entscheidung sehr schwierig macht, ist, dass ich meine Racing-Familie jetzt in eine schwierige Position bringe. Aber Toto hat mich verstanden. Er hat sofort erkannt, dass ich total überzeugt bin von meiner Entscheidung und hat dies auch anerkannt. Ich werde auf alle Zeit sehr stolz sein, dass ich es geschafft habe, die Weltmeisterschaft im Silberpfeil mit diesem unglaublich tollen Team gewonnen zu haben.“

„Jetzt bin ich im Hier und Jetzt, werde den Moment noch voll genießen. Ich spüre eine große Erleichterung. In den nächsten Wochen werde ich bestimmt noch mehr verstehen, was und wie dieses Jahr alles passiert ist. Danach werde ich das nächste Kapitel in meinem Leben aufschlagen. Ich bin gespannt, was es bereit hält für mich…“

Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff:

„Es ist eine mutige Entscheidung von Nico und ein Beweis für die Stärke seines Charakters. Er hat sich ausgesucht, auf dem Höhepunkt seiner Karriere aufzuhören. Als Weltmeister, als einer, der seinen Kindheitstraum erfüllt hat. Die Klarheit, mit der er dieses Urteil gefällt hat, hat mich dazu bewegt, seine Entscheidung sofort voll zu akzeptieren, nachdem er mich informiert hatte.“

„Es ist unmöglich, einen Menschen in ein paar Worten umfassend zu beschreiben. Aber für mich hat Nico eine spezielle Kombination aus natürlichem Talent und Fighting Spirit, die ihn heute so weit gebracht hat. Während seiner ganzen Karriere haben die Leute gedacht, er ist auf dem goldenen Weg und muss nur automatisch seinem Vater auf den Weltmeister-Thron folgen; in Wahrheit aber hat dieser Fakt seinen Weg noch holpriger und schwieriger gemacht. Er musste noch mehr kämpfen, sich noch mehr Durchbeißen, mit all den Erwartungen auf seinen Schultern.“

„Bei Mercedes war Nico ein unnachgiebiges Wettkampftier, er war nach schwierigen Zeiten in der Lage zurück zu schlagen. Das war auch für mich sehr inspirierend zu sehen. Er hat sich mit seiner Beharrlichkeit, Souveränität unter Druck und seinem Fighting Spirit den höchsten Respekt in der Sport-Szene verdient. Seit 2010 hat er positive, wettbewerbsfördernde Energie in unser Team gebracht und wir sind stärker zusammengewachsen. Wir alle sagen einfach „Danke“ für diesen unglaublichen Beitrag an unserem Erfolg, den er an der Seite von zwei der größten Fahrer aller Zeiten, nämlich Michael und Lewis, geleistet hat.“

„Für das Team ist es eine etwas unerwartete, aber auch eine aufregende Situation. Wir stehen vor der Herausforderung, dass vor uns nun die neuen technischen Regularien liegen und wir vor der Saison ein freies Mercedes-Cockpit haben. Wir werden uns jetzt die notwendige Zeit nehmen und alle Varianten prüfen, um dann den richtigen Weg für die Zukunft einzuschlagen.“

  
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