Tuner-TV – Das Autofernsehen

Autos, Tuning und Motorsport

Die Superstars von Juventus Turin fordern Jeep® h...

23.10.2017. Die Superstar-Spieler des amtierenden Italienischen Fußball-Meisters Iuventus Turin nahmen sich die Zeit, auf der FCA Teststrecke in Balocco zwischen Mailand und Turin einen Tag voller Fahr-Spaß auf und abseits der Straße zu erleben. Perfekt motiviert nach ihrem Sieg über Sporting Lissabon im Allianz Stadion am 18. Oktober, nutzten Trainer Massimiliano Allegri und zehn Juventus-Spieler die [...] weiterlesen
mehr

Dunlop und Bonk Motorsport gewinnen VLN-Langstreck...

23.10.2017 Hanau. Dunlop und Bonk Motorsport haben die VLN-Langstreckenmeisterschaft 2017 gewonnen. Michael Schrey verteidigte seinen Titel auf seinem Dunlop-bereiften BMW M235i Racing. Der 34-Jährige aus Wallenhorst feierte auf dem Weg zum erneuten Triumph sechs Klassensiege in Serie. Dabei bestritt er die Rennen in der stark besetzten Cup5-Klasse in der Regel ohne zweiten Piloten. Lediglich beim [...] weiterlesen
mehr
Motorsport

Dunlop und Bonk Motorsport gewinnen VLN-Langstreckenmeisterschaft 2017

23.10.2017 Hanau. Dunlop und Bonk Motorsport haben die VLN-Langstreckenmeisterschaft 2017 gewonnen.

Michael Schrey verteidigte seinen Titel auf seinem Dunlop-bereiften BMW M235i Racing. Der 34-Jährige aus Wallenhorst feierte auf dem Weg zum erneuten Triumph sechs Klassensiege in Serie. Dabei bestritt er die Rennen in der stark besetzten Cup5-Klasse in der Regel ohne zweiten Piloten.

Lediglich beim 6-Stunden-Rennen teilte er sich die Cockpitarbeit im BMW M235i Racing und wurde auf der härtesten und längsten Rennstrecke der Welt von Alexander Mies unterstützt, mit dem er im Vorjahr die Meisterschaft gewann. „Ich kann noch gar nicht fassen, dass es wieder geklappt hat“, freute sich Schrey nach dem packenden Finalrennen. „Es war in diesem Jahr unglaublich eng an der Spitze.“

„Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft von Bonk Motorsport zur erfolgreichen Titelverteidigung in der VLN-Langstreckenmeisterschaft“, sagte Alexander Kühn, Produktmanager Dunlop Motorsport EMEA. „Ein ganz großes Kompliment geht an Michael Schrey, der die Rennen im BMW ja meistens allein in Angriff nahm. Diese Leistung ist einfach enorm.“ Dunlop ist Technical Partner von BMW Motorsport und rüstet als exklusiver Reifenpartner alle Teilnehmer des BMW M235i Racing Cup aus.

VLN-Produktionswagen-Trophäe für Adrenalin Motorsport

Den Doppelerfolg für Dunlop in der VLN-Gesamtwertung machten Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils mit ihrem achten Klassensieg perfekt. Das schnelle Fahrertrio von Adrenalin Motorsport belegte im Porsche Cayman den zweiten Tabellenplatz und holte zudem den Titel in der VLN-Produktionswagen-Trophäe.

VLN-Finale: Phoenix-Racing fährt auf Dunlop Bestzeiten

Auch im Gesamtklassement freuten sich die Reifenexperten von Dunlop über einen erfolgreichen Saisonabschluss auf der Nordschleife. Beim letzten VLN-Lauf des Jahres markierte der Audi R8 LMS von Phoenix Racing mit einer Zeit von 7:59.893 Minuten die Pole-Position. Auch im Rennen wurde mit 7:59.388 Minuten die schnellste Rennrunde für Frank Stippler, Christian Mamerow und den Niederländer Robin Frijns notiert. Nach 28 Runden schaffte das schnelle Fahrertrio als Dritter den Sprung auf das Siegerpodium.

-Werbung-
-Werbung-

22.10.2017 – BMW Motorsport News – Ausgabe 41/2017

22.10.2017. Michael Schrey gewinnt BMW M235i Racing Cup und VLN-Titel 2017 – Drei BMW DTM-Piloten beim FIA GT World Cup in Macau.

Ob in der DTM, in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

VLN: Michael Schrey wiederholt Gesamtsieg.

Mission Titelverteidigung geglückt: In einem spannenden Finallauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hat Michael Schrey (GER) seinen Titel im Gesamtklassement erfolgreich verteidigt. Der Pilot vom Bonk Motorsport Team, der beim Finale einen Doppelstart in den Klassen Cup5 und TCR absolvierte, ist der erste Fahrer seit 20 Jahren, der zwei Mal in Folge den VLN-Titel gewinnen konnte. Dies war zuletzt 1996 und 1997 dem heutigen BMW Motorsport Werksfahrer Dirk Adorf (GER) gelungen. Mit einem knappen Vorsprung von 0,2 Punkten bescherte Schrey der Bonk-Mannschaft den insgesamt fünften VLN-Gesamtsieg, zum 15. Mal ging Platz eins an ein BMW Team. In der SP9-Klasse konnten Jordan Tresson (FRA) und Jonathan Hirschi (SUI) im BMW M6 GT3 auf Rang sieben sowie Peter Posavac (GER) und Alex Lambertz (GER) im BMW Z4 GT3 auf Position acht für Walkenhorst Motorsport Top-10-Ergebnisse einfahren. Der BMW M6 GT3 von Falken Motorsports, gefahren von Peter Dumbreck (GBR) und Stef Dusseldorp (NED), kam als Zehnter in der Klasse ins Ziel.

BMW M235i Racing Cup: Zweiter Titel für Michael Schrey.

Neben seinem Gesamtsieg konnte Michael Schrey (GER) auch im BMW M235i Racing Cup triumphieren und nach 2016 erneut den Fahrertitel feiern. Obwohl Schrey, der mit einem komfortablen Vorsprung von 50 Punkten in den 42. DMV Münsterlandpokal gestartet war, in der Cup5-Klasse nicht ins Ziel kam, konnten seine direkten Verfolger den Rückstand nicht mehr aufholen. Der Sieg im letzten Saisonlauf des BMW M235i Racing Cup ging an Yannick Fübrich (GER) und David Griessner (AUT) vom Pixum Team Adrenalin Motorsport im Fahrzeug mit der Startnummer 675. Platz zwei belegten Thomas Jäger (AUT) und Rudi Adams (GER) vom Team Scheid-Honert Motorsport, die gleichzeitig auch Zweiter im BMW M235i Racing Cup wurden, vor Griessner auf Gesamtrang drei. Yannick Mettler (SUI) und Patrick Hinte (GER) von FK Performance erreichten auf Position drei das Ziel. Bereits im vorletzten Lauf hatte sich Schreys Bonk Motorsport Team vorzeitig den Titel in der Teamwertung gesichert.

FIA GT World Cup: DTM-Trio startet in Macau.

Die DTM-Saison 2017 ist vorüber – aber zumindest drei BMW Werksfahrer werden sich schon im November auf der Rennstrecke wiedersehen, wenn sie beim diesjährigen FIA GT World Cup in Macau (CHN) antreten. Marco Wittmann (GER), Augusto Farfus (BRA) und Tom Blomqvist (GBR) stellen sich der Herausforderung des legendären „Guia Circuit“. Wittmann, DTM–Champion von 2014 und 2016, wird am Steuer eines BMW M6 GT3 vom FIST Team – AAI Motorsports Platz nehmen. „Ich war schon mehrere Male in Macau und liebe diese Strecke. Sie ist extrem anspruchsvoll und verzeiht nicht den kleinsten Fehler“, sagt Wittmann.

„Mit ihrer herausfordernden Mischung aus schnellen und sehr engen Passagen lässt sie jedes Fahrerherz höher schlagen. Vor allem in der Formel 3 war ich dort sehr erfolgreich und stand schon auf dem Podium. Meine bisherige GT–Erfahrung dort habe ich im BMW Z4 GT3 gesammelt. Ich bin gespannt, wie sich der BMW M6 GT3 in den engen Straßen schlagen wird. Ich freue mich sehr auf mein letztes Rennen in diesem Jahr und hoffe, dass mich mein Sieg beim DTM–Finale in Hockenheim auch in Macau beflügeln wird.“ Augusto Farfus wird das von Cao Fei (CHN) gestaltete 18. BMW Art Car pilotieren, für den Einsatz ist das BMW Team Schnitzer verantwortlich. Für das Team von ROWE Racing geht Blomqvist in einem weiteren BMW M6 GT3 an den Start.

Young Driver Test: Eriksson und Eng testen auf dem Lausitzring.

In der kommenden Woche erhalten BMW Motorsport Junior Joel Eriksson (SWE) und BMW Werksfahrer Philipp Eng (AUT) im Rahmen des DTM Young Driver Tests auf dem Lausitzring (GER) die Gelegenheit, im BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen. Eriksson, der seit 2016 Teil des BMW Motorsport Juniorprogramms ist, nahm in diesem Jahr erfolgreich an der FIA Formel-3-Europameisterschaft teil und feierte mit sieben Siegen den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Eng trat für das BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters an und erreichte insgesamt vier Podiumserfolge, darunter einen Sieg beim Saisonauftakt in Oschersleben (GER). Zudem war er für ROWE Racing in der Blancpain GT Series im Einsatz.

ELMS: Brabham BMW BT52 beim Saisonfinale in Portimão.

Im Rahmen des Saisonfinales der European Le Mans Series (ELMS), das an diesem Wochenende in Portimão (POR) ausgetragen wurde, hatte auch ein historisches Erfolgsmodell aus dem Fundus der BMW Group Classic seinen großen Auftritt: Im Brabham BMW BT52 drehte Pedro Piquet (BRA), Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet (BRA), einige Runden auf dem „Autódromo Internacional do Algarve“. 1983 hatte der Brabham BMW BT52 in der Formel 1 für Furore gesorgt, Piquet gewann für BMW den Titel.

 

München (GER), 25. Juni 2017. VLN, Nürburgring, BMW M235i Racing, Bonk Motorsport, Michael Schrey.

München (GER), 25. Juni 2017. VLN, Nürburgring, BMW M235i Racing, Bonk Motorsport, Michael Schrey.

Tom Kristensson ist Champion des ADAC Opel Rallye Cup 2017

22.10.2017 Rüsselsheim/München. Der Champion des ADAC Opel Rallye Cup 2017 heißt Tom Kristensson. Mit dem zweiten Rang beim Saisonfinale im Rahmen der ADAC 3-Städte Rallye rund um Karpfham bei Passau sammelte der 26-jährige Schwede ausreichend Punkte, um seinen Verfolger Jacob Lund Madsen auf Distanz zu halten.

Dem 22-jährigen Dänen, der während der Saison zwei Wertungsläufe verletzungsbedingt hatte auslassen müssen, reichte letztlich auch sein fünfter Saisonsieg nicht, um den mit 30 Punkten Vorsprung nach Niederbayern gereisten Kristensson noch abzufangen. Den letzten Podestplatz belegte das slowenisch-deutsche Duo Tim Novak/Lisa Stengl. Damit zementierte Novak in der Gesamtwertung seinen vierten Schlussrang hinter dem Nordiren Calvin Beattie, der bei einem Ausrutscher viel Zeit verlor und die ADAC 3-Städte Rallye hinter dem Luxemburger Grégoire Munster als Fünfter beendete.

„Ein Traum ist wahr geworden“, jubelte Kristensson, der sich gemeinsam mit seinem Beifahrer Henrik Appelskog nicht darauf beschränkte, seinen Vorsprung zu verwalten. „Direkt am Freitag haben wir einen guten Rhythmus gefunden, und das machte es mir möglich, ohne große Risiken schnell zu fahren. Am anderen Morgen im Regen war das Gefühl nicht zu gut, sodass wir uns darauf konzentriert haben, keine Dummheiten zu machen. In der letzten Schleife am Nachmittag waren die Strecken wieder trocken, also haben wir wieder etwas mehr gepusht.“

Einen kleinen Warnschuss erhielten die Schweden in der vorletzten Wertungsprüfung: Bei einem leichten Kontakt mit der Streckenbegrenzung verbogen sie sich leicht die Spurstange. Zu ihrem Glück war der Vorsprung auf Rang 3 groß genug, um auch mit etwas reduziertem Tempo den zweiten Rang und die Meisterschaft sicher nach Hause fahren zu können. Im Ziel streute seinem Hauptkonkurrenten Madsen Blumen: „Gegen einen der schnellsten Asphalt-Piloten Europas kämpfen zu können, war ein großer Erfolg für uns. Ich weiß jetzt, dass ich nicht nur auf Schotter, sondern auch auf Asphalt schnell sein kann.“

„Wir haben alles gegeben, aber es hat eben nicht ganz gereicht. Herzlichen Glückwunsch an Tom und Henrik“, gratulierte der knapp unterlegene Madsen, der an der Seite seiner Beifahrerin Line Lykke Jensen in sechs von neun gefahrenen Wertungsprüfungen (WP) der Schnellste war und damit auch die fünf Bonuspunkte für die meisten WP-Bestzeiten einstrich. Insgesamt sammelte der Däne beim Saisonfinale 49 der 50 möglichen Zähler. „Mehr konnten wir nicht tun. Es ist müßig, darüber zu spekulieren, wie alles ausgegangen wäre, hätten wir im Saisonverlauf nicht zwei Läufe pausieren müssen. Ich möchte und werde das auch nicht tun. Allerdings ist es eine Tatsache, dass uns Tom und Henrik bei keiner Rallye im direkten Duell besiegt haben. Aber sie haben hier wieder einen guten Job gemacht und souverän die Punkte eingefahren, die sie zum Titelgewinn gebraucht haben. Dazu kann ich ihnen nur gratulieren.“

Als Fünfter bester Deutscher in der Endabrechnung blieb Nico Knacker, obwohl der 20-Jährige Siedenburger ein weiteres Topresultat mit einem Unfall in der dritten Wertungsprüfung vergab. „Wir sind ganz leicht von der Ideallinie abgekommen. Dort wurde es schmierig, und wir sind eine kleine Böschung hinuntergerutscht, wo sich unser ADAM überschlagen hat“, so Knacker, der ebenso wie Copilotin Ella Kremer unverletzt blieb.

Tom Kässer (20, Winnenden) hatte mit seinem Beifahrer Sebastian Glatzel ebenfalls einen Podestplatz im Visier, verlor aber bei einem Ausritt in den Graben in WP7 gut drei Minuten und belegte am Ende nur den neunten Platz. Seine Debütsaison im professionellen Rallyesport schloss der letztjährige Gewinner der ADAC Opel Rallye Academy auf dem respektablen siebten Gesamtrang ab. Bester Deutscher im Schlussklassement der ADAC 3-Städte Rallye wurde Tim Wacker (22, Maikammer), der mit seiner Beifahrerin Chioma Monix Rang 6 belegte. Philipp Hetz (29, Hamburg) schied dagegen mit Beifahrerin Julia Götzl nach einem Ausritt in WP6 aus.

Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt begannen die Vorbereitungen für die sechste Saison von Europas stärkstem Rallye-Markenpokal. Der Terminkalender für den ADAC Opel Rallye Cup 2018 wird voraussichtlich im Rahmen der Essen Motor-Show Ende November bekanntgegeben.

ADAC Opel Rallye Cup Das letzte Podium der Saison: Appelskog, Kristensson, Jensen, Madsen, Stengl, Novak (v.l.n.r.)

ADAC Opel Rallye Cup
Das letzte Podium der Saison: Appelskog, Kristensson, Jensen, Madsen, Stengl, Novak (v.l.n.r.) (Foto: ADAC Motorsport)

Tom Kristensson im ADAC Opel Rallye Junior Team

22.10.2017 Rüsselsheim/München. Der neue Förderpilot im ADAC Opel Rallye Junior Team heißt Tom Kristensson.

Der Champion des ADAC Opel Rallye Cup 2017 setzte sich in einer groß angelegten Fahrersichtung im Rahmen des Cup-Saisonfinales bei der ADAC 3-Städte Rallye gegen fünf Konkurrenten durch und wird in der kommenden Saison als Opel-Werkspilot im ADAM R2 die Rallye-Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior U27) bestreiten. Der 26-Jährige aus Hörby rund 60 Kilometer nordöstlich von Malmö in Südschweden tritt in große Fußstapfen: Die letzten drei Europameistertitel in diesem hochkarätigen Nachwuchschampionat gingen allesamt an einen Opel-Piloten.

Kristensson überzeugte die vierköpfige Jury, die aus Jörg Schrott (Direktor Motorsport Opel Automobile GmbH), Isolde Holderied (Damen-Rallye-Weltmeisterin 1994/1995, Stiftungsrätin ADAC Stiftung Sport), Horst Rotter (ehemaliger Rallyepilot, mehrfacher Deutscher Meister) und Maik Steudten (ehemaliger Rallyepilot, Fahrer-Verbindungsmann ADAC Opel Rallye Cup) bestand, im Verlaufe der vier Sichtungsmodule. Diese beinhalteten neben einer umfassenden Leistungsdiagnostik und der Bewertung von Persönlichkeit und Auftreten in der Öffentlichkeit vor allem auch die individuellen Fähigkeiten in den Bereichen Fahr- und Fahrzeugtechnik.

ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk sagt: „Die Europameistertitel durch Emil Bergkvist und Marijan Griebel in den Jahren 2015 und 2016 sowie die Vizemeisterschaft durch Jari Huttunen in der diesjährigen FIA ERC Junior U27 unterstreichen die Stimmigkeit des gemeinsamen Förderkonzepts von ADAC und Opel. Alle drei haben es geschafft, nach starken Leistungen im ADAC Opel Rallye Cup den nächsten Schritt zu gehen und sich im ADAC Opel Rallye Junior Team auch auf internationaler Ebene zu beweisen. Ich bin überzeugt, dass auch Tom Kristensson das Zeug dazu hat, diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.“

„Tom war in der Addition aller Sichtungsaspekte der Beste“, ergänzt Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott. „Er war die gesamte Saison über sehr konstant unterwegs, hat auf hohem Niveau kaum Fehler begangen und den Titel im ADAC Opel Rallye Cup verdient gewonnen. Beim Junior-EM-Lauf vor zwei Wochen in Lettland konnten wir uns zudem von seinen enormen Fähigkeiten auf Schotter überzeugen. Wir sind sicher, dass Tom das Zeug dazu hat, um in der hart umkämpften Junior-Europameisterschaft auch über eine ganze Saison ganz vorne mitzufahren.“

Tom Kristensson strahlte übers ganze Gesicht: „Jeder junge Rallyefahrer träumt von der Riesenchance, einmal in einem waschechten Werksteam auf internationalem Parkett unterwegs zu sein. Dass sich dieser Traum für mich nun erfüllt, macht mich überglücklich, ist gleichzeitig aber auch Ansporn, noch härter zu arbeiten, um den Sprung an die internationale Spitze zu schaffen. Ich bin mir des enormen Vertrauens, das die Verantwortlichen von Opel und ADAC in mich setzen, durchaus bewusst. Und ich werde mein Möglichstes tun, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen.“

Die weitere Zusammensetzung sowie das detaillierte Einsatzprogramm des ADAC Opel Rallye Junior Teams 2018 werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Rallye Großbritannien der Rallye-Weltmeisterschaft 2017

21.10.2017 Köln. Toyota GAZOO Racing macht sich auf zu einem der prestigeträchtigsten Läufe der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC): Vom 26. bis 29. Oktober findet die Rallye GB statt. Der vorletzte Saisonlauf führt die Fahrer Jari-Matti Latvala, Juho Hänninen und Esapekka Lappi in die Wälder von Wales, wo das Trio an die starke Vorstellung des Toyota Yaris WRC bei den Vorstellungs- und Testfahrten anknüpfen will.

Die Rallye Großbritannien (GB) führt weitgehend über Forst- und Waldwege: Bei Trockenheit werden dort hohe Geschwindigkeiten erreicht, doch der walisische Herbst verwandelt die Strecken schnell in rutschige Matschpisten. Nebel und sogar Eis können die Bedingungen insbesondere in den Morgen- und Abendstunden zusätzlich erschweren.

Nach dem Auftakt am Donnerstagabend auf der Tir Prince Trabrennbahn an der walisischen Nordküste führt die Route freitags zu den klassischen Prüfungen Myherin, Sweet Lamb und Hafren. Unterbrochen lediglich von einem möglichen Reifenwechsel, müssen sie jeweils zwei Mal absolviert werden. Der Marathon-Samstag umfasst neun Etappen und endet erst in der Dunkelheit. Am abschließenden Sonntag stehen fünf Prüfungen auf dem Programm, das Finale bildet die Power Stage um das malerische Brenig.

„2003 habe ich in meiner letzten Weltmeisterschafts-Rallye mit Colin McRae um das Podium gekämpft, deshalb habe ich gute Erinnerungen an die Rallye GB. Es ist ein Ort, an dem man großes Vertrauen in sein Auto braucht, weil es oftmals mehr Grip gibt als es zunächst scheint. Dann kommen Nebel und Regen hinzu, was eine große Herausforderung ist“, erklärt Teamchef Tommi Mäkinen.

Die Fahrer sind dennoch optimistisch. Juho Hänninen und sein Co-Pilot Kaj Lindström im Yaris WRC #11 reisen mit dem Rückenwind der Rallye Spanien auf die Insel. Für Jari-Matti Latvala ist Großbritannien „so etwas wie die zweite Heimat“, wo er seine erste Rallye bestritt. Espakka Lappi und Janne Ferm stimmen die bisherigen Tests zuversichtlich.

Latvala/Anttila gehen als Vierte der Fahrerwertung in den elften Lauf, Toyota GAZOO Racing liegt auf Platz drei der Hersteller.

Toyota GAZOO Racing 2017

Toyota GAZOO Racing 2017 (Foto: Toyota)

Audi beim GT3-Sprint-Wettbewerb 2017 in Macau

20.10.2017. Ehrgeizige Aufgabe für den Titelverteidiger: Audi Sport customer racing will nach einer erfolgreichen Langstrecken-Rennsaison mit Siegen auf dem Nürburgring, in Spa, in Road Atlanta und in Laguna Seca nun auch den prestigeträchtigsten GT3-Sprint-Wettbewerb des Jahres in Macau gewinnen.

Der Audi R8 LMS hat dort seit 2011 bereits vier Siege eingefahren, zuletzt vor einem Jahr in Fahrer- und Markenwertung.

Dort erwartet die Fahrer vom 16. bis 19. November ein anspruchsvoller Kurs: 6,2 Kilometer Länge, stellenweise nur 7 Meter Streckenbreite inmitten von Häuserschluchten, 24 Biegungen einschließlich Haarnadelkurve, Leitplanken direkt am Streckenrand ohne jegliche Auslaufzone. Gute Streckenkenntnis, drehmomentstarke Motoren, aerodynamische Effizienz der Rennwagen und gute Traktion sind die Voraussetzungen für den Erfolg. In der schnellsten Kurve, der Mandarin Bend, erreichen die Rennwagen 260 km/h. Viele junge Fahrer lernen den Guia Circuit bereits zu Beginn ihrer Karriere in der Formel 3 kennen, so auch Lucas di Grassi. Der Brasilianer hat 2005 den Macau Grand Prix in dieser Kategorie gewonnen, ist aktueller FIA-Formula-E-Champion und tritt dort mit Audi zur Titelverteidigung an.

Der 33-jährige di Grassi nimmt die Herausforderung in der Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China mit dem deutschen Team HCB-Rutronik Racing aus Remchingen in Angriff. Es bereitet erstmals einen Audi R8 LMS für einen Fahrer von Audi vor. Ebenfalls in Macau für Audi Sport customer racing ist das Audi Sport Team WRT am Start, das dieses Rennen im Vorjahr gewonnen hat. Es vertraut auf den 26 Jahre alten Niederländer Robin Frijns, der mit dem belgischen Team bereits zwei Meisterschaftstitel im Audi R8 LMS errungen hat. Sein Teamkollege ist Nico Müller. Der 25-jährige Schweizer hat mit dem Audi Sport Team WRT vor zwei Jahren den Sieg bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring gefeiert und ist aktuell DTM-Pilot von Audi.

Zwei ehrgeizige deutsche Privatpiloten komplettieren das Aufgebot: Markus Pommer stellt sich dem Wettbewerb in einem Audi R8 LMS des Teams Aust Motorsport. Er fuhr 2015 als bester Deutscher den beachtlichen fünften Platz im Formel-3-Grand-Prix in Macau ein. Fabian Plentz hat 2016 und 2017 die DMV-GTC-Serie im Audi R8 LMS gewonnen. Vor einem Jahr war er bei seinem Debüt in Macau Achter und damit zweitbester von sechs Audi-Piloten im Feld. Nun fährt der 29 Jahre alte Rennfahrer aus Pforzheim erneut für das Team HCB-Rutronik Racing.

„Das ist ein starkes Aufgebot“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Wir haben drei Fahrer von Audi und zwei ambitionierte Privatpiloten am Start. WRT ist ein erstklassiges Team und Titelverteidiger für Audi Sport customer racing. Die neue Zusammenarbeit mit HCB-Rutronik Racing ermöglicht den Einsatz von Lucas di Grassi. Er gehört mit Nico Müller und Robin Frijns zum Kreis der Favoriten.“

Die fünf Piloten und ihre Gegner messen sich am Rennwochenende in Macau nach den Trainings in zwei Läufen miteinander. Am Samstag, 18. November, steht ein Qualifikationsrennen über zwölf Runden auf dem Programm. Im finalen Lauf am Sonntag kämpfen die Fahrer über 18 Runden um den FIA GT World Cup.

Audi R8 LMS #1 (Audi Sport Team WRT), Robin Frijns (Foto: Audi Communications Motorsport)

19.10.2017 – Mikkel Jensen im Interview

19.10.2017 München. Fünf vielversprechende Talente sind in der Saison 2017 Teil des BMW Motorsport Junior Programms. Sie alle stehen noch am Anfang ihrer Karrieren, haben aber bereits einen interessanten Werdegang hinter sich. Im Rahmen einer Interviewserie stellen wir die einzelnen BMW Motorsport Junioren vor. Diesmal: Mikkel Jensen (DEN).

Mikkel Jensen überzeugte die Verantwortlichen von BMW Motorsport beim Shootout potenzieller neuer Junioren für die Saison 2017 so sehr, dass sie ihm auf Anhieb den Einsatz im BMW M6 GT3 zutrauten. Der Däne erhielt in der Blancpain Endurance Series den Platz an der Seite von Nico Menzel (GER) und dem dritten Fahrer Christian Krognes (NOR) bei Walkenhorst Motorsport. Zudem sammelte er erste Erfahrungen auf der Nürburgring-Nordschleife (GER). Jensen gewann 2014 den Titel im ADAC Formel Masters und trat in den vergangenen beiden Jahren in der europäischen Formel-3-Meisterschaft an. Am vergangenen Wochenende war er beim DTM-Finale in Hockenheim (GER) vor Ort.

Mikkel, Sie haben sich in Ihrer Karriere jahrelang auf den Formelsport konzentriert. Warum nun der Wechsel in den GT-Bereich?

Mikkel Jensen: „Im Prinzip war mir immer klar, dass dieser Wechsel für mich eines Tages kommen würde, da ich nie das ganz große Budget hatte, das man braucht, um im Formelsport ganz nach oben zu kommen. Es war immer ein harter Kampf, das Geld für jede einzelne Saison zusammen zu bekommen. Irgendwann habe ich dann keine Chance mehr gesehen, auch weil ich teilweise gegen sechs oder sieben Junior-Fahrer eines Formel-1-Teams antreten musste, die natürlich viel mehr gefördert wurden als ich und ganz andere Möglichkeiten hatten. Dennoch blicke ich gerne auf meine Jahre im Formelsport zurück, denn ich habe dort sehr viel gelernt, von dem ich auch im GT-Sport profitieren kann.“

Welchen Stellenwert hat der Motorsport in Ihrer Heimat Dänemark?

Jensen: „Natürlich ist der Stellenwert nicht so hoch wie in Deutschland, aber gemessen an der Größe des Landes kann sich die Zahl der guten Rennfahrer, die aus Dänemark kommen, sehen lassen. In Dänemark selbst finden zwar keine nennenswerten Rennen statt, aber nationale Motorsport-Stars wie Tom Kristensen, Chris Nissen oder Jan Magnussen unterstützen uns junge Fahrer bei der Planung unserer Karrieren.“

Haben Sie Vorbilder im Motorsport?

Jensen: „Generell habe ich keine Vorbilder, da ich denke, dass es nicht diesen einen perfekten Fahrer gibt. Jeder hat seine ganz besonderen Stärken, von denen ich als junger Fahrer versuche, mir etwas abzuschauen. Sehr gute Fahrer sind für mich zum Beispiel Lewis Hamilton und Fernando Alonso.“

Wie kam der Kontakt zu BMW zustande?

Jensen: „BMW Motorsport hat mich zum ersten Mal kontaktiert, als ich 2014 den Titel im ADAC Formula Masters gewonnen habe. Doch damals stand schon fest, dass ich in die Formel 3 wechseln würde. Im vergangenen Winter hatte ich dann Probleme, das Budget für diese Saison zusammenzubekommen und war sehr glücklich, als sich BMW Motorsport erneut bei mir gemeldet und mich zum Shootout in Miramas eingeladen hat. Ich musste mich damals zwischen zwei Tests entscheiden, die am gleichen Tag angesetzt waren. Zum Glück habe ich mich für den Test mit BMW Motorsport entschieden.“

Sie konnten im Rahmen des BMW Motorsport Junior Programms direkt im BMW M6 GT3 Rennen bestreiten. Eine große Herausforderung…

Jensen: „Das stimmt. Für Nico Menzel und mich als Fahrer und auch für unser Team Walkenhorst Motorsport war die Blancpain GT Series völlig neu. Es war hart, hat aber auf der anderen Seite auch unglaublich viel Spaß gemacht. Ich habe sehr viel gelernt und freue mich darauf, hoffentlich im kommenden Jahr wieder im BMW M6 GT3 Rennen fahren zu können.“

Was macht mehr Spaß: den BMW M6 GT3 fahren oder auf der Nürburgring-Nordschleife unterwegs sein?

Jensen: „Ich mag die Nordschleife sehr, und es macht großen Spaß, dort mit dem BMW M235i Racing ans Limit zu gehen. Doch der BMW M6 GT3 ist für mich als Rennfahrer das aufregendere Fahrzeug. Auch die Detailarbeit mit den Ingenieuren und den Fahrerkollegen, die Abstimmungsarbeit am Auto – all das, was hinter den Kulissen des GT-Sports passiert, gefällt mir extrem gut.“

Das hat man an Ihrem Facebook-Post gemerkt, als der neue BMW M8 GTE präsentiert wurde. Würden Sie dieses Fahrzeug gerne einmal testen?

Jensen: „Das ist auf jeden Fall eines meiner Ziele. Ich denke, der GT-Sport hat eine gute Zukunft vor sich. Viele Hersteller treten dort auf höchstem technischem und sportlichem Niveau gegeneinander an. Irgendwann einmal im BMW M8 GTE in Le Mans an den Start zu gehen, wäre für mich ein Traum.“

Wie ist das Verhältnis zu den anderen Junioren?

Jensen: „Ich kannte einige schon vorher aus anderen Rennserien, aber wir haben uns einige Jahre nicht mehr getroffen. Gegen Beitske Visser bin ich in meinem ersten Jahr im ADAC Formula Masters gefahren. Im Jahr danach dann gegen Nico Menzel und Dennis Marschall. Nun treffen wir uns alle als BMW Motorsport Junioren wieder. Das ist sehr interessant, denn zum ersten Mal sind wir keine Gegner auf der Strecke sondern arbeiten zusammen. Auf diese Art und Weise lernen wir uns ganz neu kennen – und wir verstehen uns sehr gut.“

Wie würden Sie Ihren Charakter in drei Stichworten beschreiben – auf und neben der Rennstrecke?

Jensen: „Ich bin ein Perfektionist. Bei allem, was ich tue, habe ich diesen Anspruch. Hingabe an eine Aufgabe ist auch einer meiner Charakterzüge. Beide hängen eng zusammen, denke ich. Außerdem bin ich ein positiver Mensch.“

Was können Sie abgesehen vom Rennfahren am besten?

Jensen: „Ich war ein ziemlich guter Fußballer, bevor ich mit 15 Jahren angefangen habe, Kart zu fahren. Dann haben sich meine Interessen in Richtung Motorsport verschoben.“

Auf welcher Position haben Sie gespielt?

Jensen: „Ich war Stürmer. Ich war schnell und hatte einen guten Torriecher.“

Welches war ihr schönster Karriere-Moment und welches Ihr schlimmster?

Jensen: „Der beste Moment ist leicht: Das war mein Titelgewinn im ADAC Formula Masters in 2014. Dadurch sind die Verantwortlichen im Motorsport auf mich aufmerksam geworden und ich habe Angebote bekommen – unter anderem kam damals auch der erste Anruf von BMW Motorsport. Am schlimmsten war 2016 mein letztes Jahr in der Formel 3. Die Ergebnisse haben nicht gepasst, ich hatte Budgetprobleme – es lief einfach nichts zusammen. Aber ich habe auch in diesem schwierigen Jahr viel gelernt. Und ich hatte Glück, dass sich BMW Motorsport an meine guten Leistungen aus den Jahren zuvor erinnert hat.“

Silverstone (GBR), 12. Mai 2017, Blancpain Endurance Cup, #35 Walkenhorst Motorsport, BMW M6 GT3: Mikkel Jensen (DEN)

Silverstone (GBR), 12th May 2017, Blancpain Endurance Cup, #35 Walkenhorst Motorsport, BMW M6 GT3: Mikkel Jensen (DEN)

Rennsport Reunion VI: Tickets ab sofort erhältlich

19.10.2017. Porsche Cars North America (PCNA) hat weitere Details zum außergewöhnlichen Treffen, das vom 27. bis 30. September 2018 an der berühmten Rennstrecke in Kalifornien stattfinden wird, bekanntgegeben.

2015 fand die letzte Porsche Rennsport Reunion auf dem Mazda Raceway Laguna Seca statt und lockte fast 60.000 Besucher an. Die von PCNA ausgerichtete Veranstaltung bringt die wichtigsten Porsche-Rennwagen sowie deren Designer, Ingenieure und Fahrer zusammen. Auch dieses Mal darf sich das Publikum auf die größte Zusammenkunft von historischen Porsche-Rennwagen aus der knapp 70-jährigen Geschichte des Unternehmens freuen.

Das Studio F.A. Porsche in Zell am See/Österreich führte seine Weiterentwicklung des Rennsport Reunion-Designs fort und ließ die berühmte „Korkenzieherkurve“ des Mazda Raceway Laguna Seca in das offiziellen Logo für das Jahr 2018 einfließen.

„Mit der Korkenzieherkurve im neuen Design wird das Gefühl von Bewegung und Geschwindigkeit vermittelt und die Erinnerungen an die Rennsport Reunion in die Zukunft getragen“, so Klaus Zellmer, Präsident und CEO von Porsche Cars North America. „Wir bedanken uns bei unseren Kollegen von Studio F.A. Porsche für ihren Beitrag zur wahrscheinlich besten Rennsport Reunion.“

Tickets

Ab 18. Oktober 2017 können Ticketpakete sowie Camping- und Unterbringungsmöglichkeiten beim Mazda Raceway Laguna Seca telefonisch (+1 831 242 8200) oder unter www.mazdaraceway.com erworben werden. Für Kinder bis 15 Jahre ist der Zugang zur Veranstaltung und zu den Boxen in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen kostenlos.

„Wir freuen uns unglaublich, an diesem Punkt der Vorbereitungen für die Porsche Rennsport Reunion VI angekommen zu sein“, so Gill Campbell, General Manager von Mazda Raceway Laguna Seca. „Dass wir schon jetzt in der Lage sind, den Ticketverkauf zu starten, und alle Porsche-Fans weltweit dazu einladen können, sich den Eintritt für dieses phänomenale Event zu sichern, ist ein tolles Gefühl.“

Event-Hashtag für die sozialen Medien

Interessierte können in den sozialen Medien dem Hashtag #PorscheRennsport folgen und nutzen.

Die Porsche Rennsport Reunion VI wurde 2018 auf vier ganze Tage ausgedehnt und bietet ein spannendes Programm, wie unter anderem ein Retro-Wagen-Rennen, einen Concours d’Elegance, Kontakt mit legendären Porsche-Fahrern und Autogrammstunden.

Der Porsche Club of America organisiert außerdem eine große Porsche-Ausstellung mit mehr als 1.400 Fahrzeugen

Rennsport Reunion V, Logo, 2017, Porsche AG

19.10.2017 – Juri Vips im Interview

19.10.2017 München. Knapp vier Wochen ist es her, dass Juri Vips (17, Estland, Prema Powerteam) am Hockenheimring seinen ersten Meistertitel und bislang größten Erfolg seiner Karriere feierte. Im spannenden Finale der ADAC Formel 4 setzte sich der Este nach einem wahren Thriller als neuer Champion und dritter Meister in der Geschichte der ADAC Formel 4 durch.

„Ich habe als Fahrer viel gelernt“, lautet Vips’ Bilanz nach zwei Jahren in der Highspeedschule des ADAC. Was er alles in der Formel-Nachwuchsserie des ADAC gelernt hat und dass er bereit ist für die nächsten Schritte, hat Vips schon unter Beweis gestellt. Mitte Oktober nahm er zum ersten Mal in einem Formel-3-Fahrzeug Platz.

Juri, lass noch einmal das finale Wochenende der ADAC Formel 4 Revue passieren. Es war das bisher engste Finale in dieser Serie. Hast Du den Titelgewinn inzwischen realisiert?

Juri Vips: „Es hat schon eine Weile gedauert. Aber jetzt ist das Gefühl, der Champion der ADAC Formel 4 2017 zu sein, wirklich bei mir angekommen. Und natürlich fühlt es sich fantastisch an. Es war unglaublich! Die ganze harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Das war ein unglaublich intensives Jahr mit vielen Höhen und Tiefen.“

Du hast sicher viele Glückwünsche erhalten, welche kamen für Dich überraschend?

Vips: „Um ehrlich zu sein, haben mir hauptsächlich die Menschen gratuliert, mit denen ich während des Jahres gearbeitet habe. Die überraschendsten Glückwünsche kamen sicher von den Leuten, mit denen ich seit Jahren nicht gesprochen habe.“

Du warst in dieser Saison so etwas wie der “Mister Konstanz”, hast in 20 der 21 Rennen gepunktet. Wo siehst Du Deine Stärken und woran musst Du noch arbeiten?

Vips: „Natürlich war die Konstanz der Schlüssel, um die Meisterschaft zu gewinnen. Aber ich bin auch ganz ehrlich: In einigen Qualifyings sind uns ein paar dumme Fehler unterlaufen, die uns gute Startpositionen gekostet haben. Aber am Ende ging ja alles gut aus.“

Wie lief das letzte Rennwochende? Was ging in Dir vor, als Deine beiden Mitkonkurrenten um den Titel, Van Amerfoort-Pilot Felipe Drugovich das erste Rennen gewonnen hatte, und Du wusstest, dass Dein Teamkollege Marcus Armstrong die Pole im letzten Rennen hat?

Vips: „Auch am letzten Rennwochenende lief es zunächst nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten. Nach dem ersten Rennen und Felipes Sieg wusste ich, dass meine Siegchancen sehr gering sind. Aber dann hatte ich ‚Glück’ im zweiten Rennen, als er wegen eines mechanischen Ausfalls keine Punkte holte. Und, ganz ehrlich, habe ich mir über das dritte Rennen keine Gedanken gemacht. Ich fuhr hinter Marcus, der auf der Pole war. Daher wusste ich, dass ich im Fall seines Sieges das Rennen nur als Zweiter beenden musste. Am Ende hat es gereicht, und deshalb bin ich einfach nur glücklich.“

Dein Teamkollege Marcus Armstrong war nach dem letzten Rennen verständlicherweise sehr enttäuscht. Hast Du ihn in der Zwischenzeit gesehen, wie ist euer Verhältnis?

Vips: „Ich war überrascht, dass er nach dem Rennen so freundlich zu mir war. Aber es hat schon ein paar Stunden gedauert, bis er das verdaut hatte. Jetzt ist unser Verhältnis wieder so wie immer. Wir kommen perfekt miteinander klar. Es war ein echtes Vergnügen, mit ihm in einem Team zu arbeiten.“

Bei einem Blick auf die Saison, was waren die Höhepunkte, was die Tiefpunkte?

Vips: „Highlight war sicher der Tag, an dem ich die Meisterschaft gewann, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Der Tiefpunkt war vielleicht, als beim dritten Rennen am Lausitzring sowohl ich, als auch Marcus von einem anderen Fahrzeug in einer Ecke herausgedrückt wurden. Das führte zu meinem einzigen ‚did not finish‘ in dieser Saison, nachdem ich alle anderen Rennen in den Punkten beendet habe. Und weil das völlig außerhalb meiner Kontrolle lag, war ich nach dem Rennen auch ziemlich sauer.“

Welchen Anteil an Deinem Erfolg hat Dein Team?

Vips: „Ich kann dem Prema Powerteam nicht genug danken! Sie haben diese Saison fast alle Team-Meisterschaften gewonnen. Bei der Art und Weise, wie bei Prema gearbeitet wird und die Fahrer vorbereitet werden, ist es keine Überraschung, dass sie in diesem Bereich einfach das beste Single-Seater-Team sind.“

Kommen wir noch einmal zurück auf die Konkurrenz. Welche anderen Piloten haben dich in dieser Saison beeindruckt und überzeugt?

Vips: „Felipe Drugovich war überraschend schnell, das muss ich sagen. Als er mit Prema getestet hat, war er nicht so schnell. Insofern war ich von seinem Tempo über die ganze Saison sehr überrascht. Ehrlich gesagt hätte ich erwartet, dass Nicklas Nielsen in diesem Jahr mit mir um die Meisterschaft kämpft. Er ist ein großartiger und erfahrener Fahrer und ich hätte ihn in der Meisterschaft weiter vorne erwartet.“

2017 war Dein zweites Jahr in ADAC Formel 4. Wie wichtig war diese Serie für Dich und Deine Karriere?

Vips: „Es waren zwei großartige Jahre für mich in der ADAC Formel 4. Vor allem in dieser Saison. Es gab nur wenige Rookies, und das Teilnehmerfeld lag so eng zusammen wie nie zuvor in Bezug auf Tempo und Erfahrung.“

Knapp vier Wochen nach Deinem Titelgewinn bist Du Mitte Oktober erstmals in der Formel 3 an den Start gegangen. Wie kam es dazu und wie lief es?

Vips: „Das war eigentlich ganz einfach. Ich habe am Montag vor dem Rennwochenende am Hockenheimring den Anruf erhalten und bin am Mittwoch nach Deutschland gereist, um das freie Cockpit beim Team Motopark zu übernehmen. Und dann lief es tatsächlich viel besser als erwartet. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich buchstäblich ohne Vorbereitung in die Veranstaltung gegangen bin. Und am Ende mit zwei Rookie-Podien nach Hause zu kommen, das kam wirklich unerwartet. Natürlich hat es auch Spaß gemacht, mal wieder ein Rennen mit den ‚alten Kollegen’ Joey Mawson und Mick Schumacher zu bestreiten.“

Wie sehen Deine Planungen für dieses Jahr und die Zukunft aus?

Vips: „Ich konnte feststellen, dass ich mich als Fahrer verbessert habe und werde alles daran setzen, mich auch in Zukunft als Fahrer weiter zu verbessern. Ein Aufstieg in die Formel 3 wäre super. Mal schauen, was der Winter bringt. Ich liebe den Motorsport und wäre glücklich, von dem, was ich liebe, in der Zukunft leben zu können.“

ADAC Formel 4, Prema Powerteam, Juri Vips

ADAC Formel 4, Prema Powerteam, Juri Vips (Foto: ADAC Motorsport)

Volkswagen entwickelt Elektro-Rennfahrzeug für Pikes Peak 2018

19.10.2017. Neue Herausforderung im Motorsport mit der Technologie von morgen: Volkswagen entwickelt ein rein elektrisch betriebenes Rennfahrzeug für das berühmteste Bergrennen der Welt. Der allrad-getriebene Prototyp soll am 24. Juni 2018 am Start des Pikes Peak International Hill Climb in Colorado/USA stehen, um im Ziel auf 4.300 Meter Höhe eine neue Bestmarke für Elektroautos zu setzen.

Das neue Motorsport-Projekt ist Teil der Transformation von Volkswagen zum führenden Hersteller von E-Fahrzeugen: Bis zum Jahr 2025 wird die Marke 23 rein elektrisch angetriebene Modelle anbieten.

„Das Pikes-Peak-Bergrennen ist eines der berühmtesten Autorennen der Welt, eine enorme Herausforderung und damit hervorragend geeignet, die Leistungsfähigkeit kommender Technologien zu beweisen“, erklärt Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch. „Unser Elektro-Rennfahrzeug wird mit innovativer Batterie- und Antriebstechnik ausgestattet sein. Der extreme Belastungstest am Pikes Peak wird uns wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung liefern und ein Schaufenster für unsere Produkte und ihre Technik sein.“

Das Fahrzeug wird von Volkswagen Motorsport in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Entwicklung in Wolfsburg entwickelt. „Das Rennen am Pikes Peak ist für uns ein Neuanfang. Zum ersten Mal entwickeln wir ein rein elektrisches Rennfahrzeug“, erklärt Motorsport-Direktor Sven Smeets.

„Das Projekt ist außerdem ein wichtiger Meilenstein in unserer Motorsport-Neuausrichtung. Unsere Mannschaft ist förmlich elektrisiert, diese große Herausforderung anzunehmen.“ Volkswagen Motorsport hatte am Pikes-Peak-Bergrennen zuletzt 1987 mit einem spektakulären, zweimotorigen Golf teilgenommen, das Ziel aber knapp verpasst. „Höchste Zeit für eine Revanche“, so Smeets weiter.

Das internationale Pikes-Peak-Bergrennen – von Kennern auch „Race to the clouds“ genannt – wird seit 1916 nahe Colorado Springs in den Rocky Mountains ausgetragen und führt über eine Strecke von 19,99 Kilometern vom Start in 1.440 Metern Höhe hinauf zum Gipfel in 4.300 Metern über Meeresniveau. Der Rekord in der Klasse der Elektro-Prototypen liegt derzeit bei 8.57,118 Minuten und wurde 2016 vom US-Amerikaner Rhys Millen (e0 PP100) aufgestellt.

Erster Ausblick auf Volkswagen Elektro-Rennfahrzeug für Pikes Peak 2018

Erster Ausblick auf Volkswagen Elektro-Rennfahrzeug für Pikes Peak 2018 (Foto: Volkswagen AG)

  
Home |  Kanal1 |  Kanal2 |  Kanal3 |  Kanal4 |  Motorsport |  Impressum |  Datenschutzerklärung
Seite 1 von 29112345...102030...Letzte »