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Northern Europe Cup wird nicht fortgeführt

19.1.2018 München. Der ADAC Northern Europe Cup (NEC) für die Moto3-Klasse wird in der Saison 2018 nicht ausgetragen. Aufgrund eines geringen Teilnehmerinteresses wird die Serie nicht fortgeführt. In den vergangenen Monaten führte eine Interessenverlagerung von Industrie und Teams in andere Klassen und Serien trotz bereits frühzeitig bestätigter Rahmenbedingungen für die Saison 2018 zu einem nur [...] weiterlesen
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Anmeldung zur ADAC MX Academy powered by KTM ab 23...

18.1.2018 München. Die ADAC MX Academy powered by KTM startet im Jahr 2018 in die sechste Saison. Ab dem 23. Januar 2018 haben Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 12 Jahren die Möglichkeit, sich online unter www.adac.de/mx-academy für die neuen Schnupperkurse des ADAC-Nachwuchsprogramms zu bewerben. Für die insgesamt 49 Events an den sieben Standorten in [...] weiterlesen
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Motorsport

Northern Europe Cup wird nicht fortgeführt

19.1.2018 München. Der ADAC Northern Europe Cup (NEC) für die Moto3-Klasse wird in der Saison 2018 nicht ausgetragen.

Aufgrund eines geringen Teilnehmerinteresses wird die Serie nicht fortgeführt. In den vergangenen Monaten führte eine Interessenverlagerung von Industrie und Teams in andere Klassen und Serien trotz bereits frühzeitig bestätigter Rahmenbedingungen für die Saison 2018 zu einem nur geringen Zuspruch.

Der NEC startete 2016 nach dem Ende der IDM Moto3-Klasse und einer erfolgreichen Pilotveranstaltung im Jahr 2015 mit der Unterstützung von MotoGP-Rechtehalter DORNA und dem Ziel, eine Entwicklungsplattform für junge Talente in der Moto3-Klasse in Nordeuropa zu schaffen.

Unterteilt in eine Standard- und eine Grand-Prix-Klasse waren im Debütjahr 27 und im vergangenen Jahr 26 Teilnehmer im Rahmen hochkarätiger Veranstaltungen überwiegend auf Grand-Prix-Strecken am Start.

Auf die Durchführung des ADAC Junior Cup powered by KTM in der Saison 2018 hat die Einstellung des NEC keine Auswirkung. Der ADAC Junior Cup powered by KTM startet in diesem Jahr wie geplant in seine 26. Saison und wird zukünftig noch konsequenter auf die Förderung talentierter Piloten ausgelegt.

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Anmeldung zur ADAC MX Academy powered by KTM ab 23.1.2018

18.1.2018 München. Die ADAC MX Academy powered by KTM startet im Jahr 2018 in die sechste Saison. Ab dem 23. Januar 2018 haben Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 12 Jahren die Möglichkeit, sich online unter www.adac.de/mx-academy für die neuen Schnupperkurse des ADAC-Nachwuchsprogramms zu bewerben.

Für die insgesamt 49 Events an den sieben Standorten in Frankenthal, Fürstenwalde, Mölln, Teutschenthal, Reutlingen, Waldkappel und Wilnsdorf werden insgesamt 420 Plätze vergeben. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Jungs und Mädchen über keine Motocross-Erfahrung verfügen. Bei den Schnuppertrainings werden die Kinder und Jugendlichen, die im Motocross erste Erfahrungen machen wollen, von lizensierten Trainern betreut.

Die Teilnahmegebühr für den Schnuppertag beträgt 38 Euro, Motorräder und die vollständige Schutzausrüstung werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in die Sportart erfolgt zunächst auf BMX-Fahrrädern, um ein Gespür für die Strecke zu bekommen. Die von KTM speziell vorbereiteten Motorräder verfügen über einen Abreißschalter, so dass die Maschinen jederzeit von den Trainern gestoppt werden können.

Unterstützt wird die MX-Nachwuchsförderung des ADAC dabei von namhaften Partnern. KTM stellt jedem Academy-Stützpunkt fünf kleine 50ccm sowie fünf 65ccm MX-Bikes zur Verfügung sowie die gesamte Bekleidung inklusive Helm, Protektoren und Stiefel. Motul beteiligt sich mit sämtlichen Schmiermitteln, Ortema versorgt die Kids mit einem Nackenschutz, Maxxis stellt die Reifen zur Verfügung.

In der sechsten Saison der ADAC MX Academy erhält auch das überdimensionale Maskottchen der Schnupperkurse einen Namen. Bei einem Voting über Facebook tauften Motocross-Fans den Glücksbringer der ADAC Motocross-Nachwuchsschmiede auf den Namen „Crossy“.

SKODA Motorsport mit drei Teams bei der Rallye Monte Carlo 2018

18.1.2018 Mladá Boleslav. Bei der Rallye Monte Carlo (25. bis 28. Januar 2018) geht ŠKODA Motorsport zum Auftakt der Weltmeisterschaft mit drei ŠKODA FABIA R5 an den Start.

Die Tschechischen Meister Jan Kopecký und Pavel Dresler (CZE/CZE) kämpfen um den Sieg in der Kategorie WRC 2. Ihr Fahrzeug ist in Erinnerung an die Gründung der Tschechoslowakei vor 100 Jahren in den Farben der tschechischen Trikolore lackiert. Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) treten in der RC2-Klasse außerhalb der WM-Wertung an und wollen bei einer der schwierigsten Rallyes der Meisterschaft Erfahrungen sammeln.

„Die Rallye Monte Carlo 2017 war für mich eines der großartigsten Erlebnisse in meiner Karriere“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Andreas Mikkelsen und Jan Kopecký holten letztes Jahr im ŠKODA FABIA R5 einen Doppelsieg in der WRC 2-Kategorie und sicherten sich den siebten und achten Gesamtrang gegen leistungsmäßig deutlich überlegene Konkurrenten aus anderen Kategorien. Ich bin gespannt, ob Jan seine starke Leistung aus dem Vorjahr wiederholen kann“, so Hrabánek weiter.

In Erinnerung an die Gründung der Tschechoslowakei im Jahr 1918 ist der ŠKODA FABIA R5 von Jan Kopecký und Pavel Dresler in den Farben der tschechischen Trikolore lackiert. „Ich fühle mich geehrt, dass ich mein Heimatland bereits zum Saisonauftakt bei der Rallye Monte Carlo auf diese Weise repräsentieren darf. Ich kann den Start in die neue Saison kaum erwarten“, freut sich der amtierende Tschechische Meister. Den Schlüssel zum Erfolg sieht Kopecký wegen der schwierigen Bedingungen und dem Wechsel von verschneiten, vereisten, nassen und trockenen Passagen in der richtigen Reifenwahl. Der 35-Jährige ist mit der Rallye Monte Carlo bestens vertraut, er geht dieses Jahr bereits zum siebten Mal an den Start. Erstmals dabei ist ŠKODA Junior Kalle Rovanperä – der 17-Jährige ist gleichzeitig der jüngste Fahrer auf der Nennliste. Teamkollege O.C. Veiby bestreitet bereits seine dritte ,Monte‘, fährt dort allerdings erstmals auf einem leistungsstarken Allradfahrzeug.

„Von 13 WM-Läufen kann ein Fahrer in der WRC 2-Kategorie nur sieben für die Wertung nominieren. Das bedeutet, bei sechs Rallyes spielt das Ergebnis für die WM-Tabelle keine Rolle. Diese Konstellation nutzen wir bei der Rallye Monte Carlo. Unsere beiden Werksjunioren Kalle und O.C. können ohne Druck Erfahrungen bei einer der schwierigsten Rallyes der Weltmeisterschaft sammeln“, erklärt Michal Hrabánek. Der Jahresbeginn verläuft für ŠKODA Motorsport auch abseits der Rallye Monte Carlo ereignisreich. Das Werksteam zieht zeitgleich in ein neues Gebäude unweit des ŠKODA Hauptsitzes in Mladá Boleslav um.

Insgesamt stehen den Teams bei der Rallye Monte Carlo 17 Wertungsprüfungen über rund 395 Kilometer bevor. Die Rallye startet am Donnerstag (25. Januar) um 18 Uhr vor dem berühmten Casino von Monaco. Anschließend stehen zwei anspruchsvolle Wertungsprüfungen bei Dunkelheit auf dem Programm, bevor der Rallye-Tross gegen Mitternacht Station in Gap in den französischen Alpen macht. Am Freitag und Samstag stellen sich die Teams weiteren elf Wertungsprüfungen in den Bergen, bevor die Rallye auf den Serviceplatz im Hafen von Monte Carlo zurückkehrt. Die Entscheidung bringen vier weitere Wertungsprüfungen am Sonntag, den 28. Januar, darunter zwei Passagen über den berühmt-berüchtigten Col de Turini.

Wussten Sie, dass…

…die Rallye Monte Carlo im Jahr 1911 erstmals ausgetragen wurde und damit die älteste Veranstaltung im aktuellen WM-Kalender ist?

…die Rallye Monte Carlo ursprünglich konzipiert wurde, um in den weniger attraktiven Wintermonaten den Tourismus in Monte Carlo anzukurbeln?

…die Teilnehmer bis 1997 in einer Art Sternfahrt von Orten in ganz Europa zu einem gemeinsamen Sammelpunkt fuhren, bevor die eigentliche Rallye losging?

…die berühmt-berüchtigte, 37 Kilometer lange Wertungsprüfung ,Sisteron‘ dieses Jahr am Donnerstagabend als erste Prüfung bei Dunkelheit und entgegen der üblichen Fahrtrichtung gefahren wird?

…die richtige Reifenwahl bei der ,Monte‘ extrem schwierig ist und zugleich über Sieg oder Niederlage entscheiden kann? Die Teams müssen zwischen zwei und drei Wertungsprüfungen ohne zwischenzeitlichen Service absolvieren. In dieser Zeit sind sie auf die vier montierten Reifen plus maximal zwei Ersatzräder angewiesen. Aufgrund der möglicherweise unterschiedlichen Witterungsbedingungen während der einzelnen Wertungsprüfungen ist die Reifenwahl fast immer ein Kompromiss.

…es deshalb zu kuriosen Bereifungen der Rallye-Autos kommt? Gelegentlich werden Schneereifen mit Spikes und nahezu profillose Slicks in unterschiedlichsten Konfigurationen kombiniert, um auf alle Straßenbedingungen vorbereitet zu sein.

… die Siegerehrung am Sonntag vor dem Palast in Monte Carlo stattfindet und Fürst Albert persönlich Trophäen und Preise übergibt?

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Veranstaltung Datum
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

18.1.2018 – Lucas Auer im Interview

18.1.2018. Schnell auf der Strecke, sympathisch daneben: So kennt die DTM-Welt den Tiroler Naturburschen Lucas Auer. Wir stellen in einer zweiteiligen Interview-Reihe den Menschen hinter dem Rennfahrer vor. Im ersten Teil spricht Lucas über…

… sein erstes Mal im Kart: „Mit vier Jahren saß ich zum ersten Mal in einem Kart und habe mich auf Anhieb in die Motorsport-Welt verliebt.“
… seine Schulzeit: „Ich war nicht unbedingt der ehrgeizigste Schüler.“
… seine Freunde: „Das ist wichtig, wenn es mal nicht so gut läuft. Dann ist es cool, wenn du Freunde hast, mit denen du eine Gaudi machen kannst.“

Lucas, wie hast du deine Liebe zum Rennsport entdeckt?

Lucas Auer: Ich bin in Kufstein aufgewachsen, wo ich auch heute noch lebe. Das ist mein Lebensmittelpunkt, wo sich meine Freunde und Familie befinden. Dort hatte ich eine wohlbehütete Kindheit, in der ich schon sehr früh mit dem Rennfahren begonnen habe. Ich habe schon immer viel Spaß mit Freunden gehabt und extrem viel Sport getrieben – Fußball, Baseball, Skifahren, einfach alles. Mit vier Jahren saß ich zum ersten Mal in einem Kart und habe mich auf Anhieb in die Motorsport-Welt verliebt.

Wie bist du zum Kartfahren gekommen?

Lucas Auer: Ich kann mich leider nicht mehr selbst daran erinnern. Aber ich weiß aus Erzählungen, dass mein Papa und mein Bruder an einer Tankstelle vorbeigefahren sind. Dabei haben sie Rennkarts entdeckt und gleich angehalten. Dort hieß es: „Wir haben auch ein Mini-Kart – da kann der Bub sich gerne reinsetzen.“ Das war schon lustig. Ich glaube, sie wollten mich einfach nur da drin sitzen sehen… [lacht] Ab diesem Moment war ich verliebt.

Ab wann wurde aus dem Kartfahren dann mehr als nur ein Hobby?

Lucas Auer: Es war lange Zeit nur ein Hobby. Wir haben geschaut, wo ich bei uns in der Nähe überhaupt fahren konnte, aber ich war noch zu jung, um eine Rennlizenz zu machen. Mit fünf Jahren habe ich ab und zu getestet. Mit Sechs bin ich mein erstes Rennen in der Tiroler Meisterschaft gefahren. Das war cool. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich Sechster von acht Startern geworden bin. Da hatte ich noch ein bisschen Probleme. [lacht] Mit Sieben bin ich dann Zweiter geworden und ein Jahr später habe ich die Meisterschaft gewonnen. Das war damals zwar schon etwas Aufwand, aber alles noch in Tirol, also machbar. Später hat mich jemand beim Fahren entdeckt, der ein eigenes Team hatte und meinte: „Der Junge muss nach Deutschland!“ Ab dem Moment war es schon mehr Aufwand für uns. Es musste ja immer jemand mitfahren, weil ich noch nicht alt genug war. Aber bis zum Alter von 14 Jahren war es sicherlich noch ein Hobby. Dann wurde es international und damit auch gleich viel professioneller. Da war uns klar: Jetzt wird es wirklich ernst.

Lucas Auer

DTM, Moskau/Moscow. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Lucas Auer, Mercedes-AMG C 63 DTM BWT

Wie verlief deine Schulzeit während deinen Anfängen im Kartsport?

Lucas Auer: Kartfahren war schon brutal, du fährst 15-18 Rennen im Jahr, musst dich ohne Ende vorbereiten. Ich hatte aber das Glück, dass ich eine super Lehrerin hatte. Hinzukam, dass ich auch nicht unbedingt der ehrgeizigste Schüler war. [lacht] Aber sie zeigte viel Verständnis und so konnten wir alles easy managen.

Du hast ganz viele Freunde aus deiner Heimat Kufstein, die ganz normale Jungs sind. Wie wichtig ist dieser bodenständige Background für dich?

Lucas Auer: Wichtig, aber das sind halt einfach meine Freunde. Auch wenn man sich mal länger nicht sieht, lacht man direkt. Man vertraut sich, kann sich über Dinge unterhalten und muss sich keine Sorgen machen, dass es gleich jeder weiß. Wir sind eine Gruppe und halten zusammen. Da gehöre ich hin. Das ist schon wichtig, speziell, wenn es mal nicht so gut läuft. Dann ist es cool, wenn du Freunde hast, mit denen du eine Gaudi machen kannst. Dann sind Kart, DTM und alles andere komplett egal.

Der Kartsport hat dir viel abverlangt. Hast du in deiner Kindheit etwas verpasst?

Lucas Auer: Ich habe bisher alles sehr positiv beschrieben, weil es meine Liebe ist. Aber es ist definitiv so: Wenn sie das nicht gewesen wäre, wäre es hart geworden. Egal in welcher Hinsicht. Es geht viel Zeit verloren. Für mich war es aber nicht schlimm, weil ich die Zeit auf der Rennstrecke verbracht habe. Natürlich verpasst man Dinge. Aber dessen war ich mir bewusst.

Blieb trotzdem noch Zeit für Mädels?

Lucas Auer: Ja, das schon. Das ist durchaus interessant. Denn mit 14 oder 15 siehst du dann auch, ob du es wirklich willst. Dann kommst du in die Zeit, in der du eine Freundin hast, vielleicht mal ausgehen willst, dann siehst du gleich, was dir wirklich wichtig ist. Das war schon schwierig, aber für mich kein Problem, weil meine Liebe zum Rennsport die Größte von allen war.

Fanden dich die Mädels auch mal nur toll, weil du Rennfahrer warst?

Lucas Auer: Ich weiß nicht, warum, aber dieses Gefühl hatte ich nie. Sicher bekommt jeder mal was aus der Presse mit oder sieht dich im Fernsehen. Das zieht schon was nach sich. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich deswegen eine Extra-Behandlung erhalten hätte…

Lucas Auer

DTM, Spielberg. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Lucas Auer, Mercedes-AMG C 63 DTM BWT

MINI bei der Rallye Dakar 2018 – Etappe 11: Belen – Chilecito

18.1.2018. • Zwei MINI Crews schließen die elfte Etappe in den Top-10 ab. • MINI Crew Przygonski / Colsoul behauptet Gesamtrang sechs. • Hirvonen / Schulz beenden trotz eines Rennunfalls die elfte Etappe.

München. Die elfte Etappe der Dakar begann ein bisschen anders als gewohnt. Anstatt die Autos mit festen Zeitabständen in die Prüfung zu schicken, wurden die jeweils 25 schnellsten Teilnehmer aller Kategorien zusammengefasst. Der Anblick eines Autos, das direkt neben einem Motorrad in die Prüfung startet, war faszinierend. Dazu kamen die riesigen Trucks und Fahrzeuge aus anderen Kategorien, die alle von der Startlinie an ihre eigene Linie im noch unberührten Gelände suchten.

Direkt ab dem Start der Etappe wurde deutlich, dass Mikko Hirvonen (FIN) und sein Beifahrer Andreas Schulz (DEU) entschlossen waren, Hirvonens Ankündigung vom Tag zuvor umzusetzen – nämlich den Rest der Dakar mit schnellen Etappenzeiten abzuschließen. In den ersten drei Abschnitten ließ Hirvonen seinen Worten Taten folgen, indem er sich mit seinem MINI John Cooper Works Buggy (#305) an die Spitze der Führungsgruppe setzte.

Bei Kilometer 107 wurden der „fliegende Finne“ und Schulz in ihrem Vormarsch aber durch einen heftigen Überschlag dramatisch gestoppt. Obwohl beide unverletzt geblieben waren, stoppten die MINI Familienkollegen Orlando Terranova (ARG) und Bernardo Graue (ARG) an der Unfallstelle, um sie zu unterstützen. Leider sorgte ein heftiger Kühlerschaden dafür, dass das Auto nicht weiterfahren konnte. Hilfe kam später durch das Eintreffen eines Service-Trucks. Hirvonen / Schulz beendeten schließlich die elfte Etappe und kamen bis ins Nachtlager, wo weitere Reparaturen ausgeführt werden konnten.

Jakub ‚Kuba‘ Przygonski (POL) und sein Beifahrer Tom Colsoul (BEL) zeigten in ihrem MINI John Cooper Works Rally (#312) erneut eine konstante Vorstellung in den hohen Dünen und dem weichen Sand und beendeten den Tag auf Rang sieben. Trotz eines Reifenschadens und eines kleinen Navigationsfehlers sowie einem leicht gedrosselten Tempo in der Schlussphase der Prüfung, um die Lenkung des Autos vor Schäden zu bewahren, änderte sich nichts am sechsten Platz der beiden im Gesamtklassement.

Der MINI John Cooper Works Rally (#307) von Orlando Terranova (ARG) und Bernardo Graue (ARG) landete auf dem neunten Rang ebenfalls in den Top-10 des Tages – trotz des Stopps und Hilfseinsatzes für Hirvonen / Schulz. Terranova räumte aber auch ein, dass er wegen Magenproblemen sein Tempo vom Start nicht halten konnte.

Boris Garafulic (CHI) und Beifahrer Filipe Palmeiro (POR) setzten ihren Kampf fort, nach den Zeitverlusten aus der ersten Woche in der Gesamtwertung wieder weiter nach oben zu klettern. Durch ihren elften Rang schob sich die Crew des MINI John Cooper Works Rally (#317) auf Gesamtposition 18.

Stimmen aus der MINI Familie: Etappe 11

Jakub Przygonski

„Die Etappe bot eine schwierige Navigation – gepaart mit harten Dünen und Offroad-Passagen in weichem Sand. Auf den letzten 50 Kilometern sind wir ein bisschen langsamer gefahren, weil das Risiko zu groß war, sich die Antriebswellen zu beschädigen. Wir hatten einen Reifenschaden und einen kleinen Navigationsfehler, sind ansonsten aber mit einem guten Tempo durchgekommen. An den nächsten beiden Tagen kommen noch zwei harte Etappen. Unser Ziel ist es, unsere Position im Gesamtklassement zu halten. Die Jungs an der Spitze kämpfen wirklich hart, wir müssen abwarten, was noch passiert.“

Orlando Terranova

„Das war heute wieder ein langer Tag – aber es ist eine schöne Dakar! Wir haben es am Start ruhig angehen lassen, denn ich fühlte mich nicht gut genug, um anzugreifen. Wir fuhren mit Mikko, als er einen Unfall hatte. Wir haben versucht, dabei zu helfen, das Auto wieder auf die Räder zu stellen. Wir haben etwa zwanzig Minuten verloren und hatten danach noch ein paar kleine Probleme, aber am Ende sind wir jetzt hier.“

Die kommende zwölfte Etappe führt von Chilecito nach San Juan. Weitere Informationen zur Dakar 2018 erhalten Sie auf der Homepage des Veranstalters: http://www.dakar.com/fr .

2018 Dakar, Stage 7: Le Paz - Uyuni, Jakub Kuba Przygonski (POL), Tom Colsoul (BEL) - MINI John Cooper Works Rally - X-raid Team 312 - 13.01.2018

312 PRZYGONSKI JAKUB (POL), COLSOUL TOM (BEL) Legende, MINI, auto, car, action during the Dakar 2018, Stage 7 La Paz to Uyuni, Bolivia, january 13 – Photo DPPI

Rallye Dakar 2018: Positionen nach Etappe 11

Pos Fahrer Beifahrer # MINI Team Zeit
6 Jakub Przygonski
(POL)
Tom Colsoul
(BEL)
312 MINI John Cooper Works Rally Orlen Team 039:10:45

+02:54:18

18

 

Boris Garafulic
(CHI)
Filipe Palmeiro
(POR)
317 MINI John Cooper Works Rally X-raid Team 048:37:23

+12:20:56

20 Mikko Hirvonen
(FIN)
Andreas Schulz
(DEU)
305 MINI John Cooper Works Buggy X-raid Team 052:38:12

+16:21:45

23

 

Orlando Terranova
(ARG)
Bernardo Graue
(ARG)
307 MINI John Cooper Works Rally X-raid Team 054:48:34

+18:32:07

Max Kruse Racing fährt Golf GTI in der TCR Germany 2018

17.1.2018. Der Bremer Bundesligaprofi und Fußballnationalspieler Max Kruse steigt in den Automobilrennsport ein. Zu Beginn des Jahres hat der 29-Jährige ein Rennteam namens Max Kruse Racing gegründet, das mit einem Volkswagen Golf GTI1 in der ADAC TCR Germany an den Start gehen wird.

Als Fahrer wird Volkswagen Pilot Benjamin Leuchter (30), der erst vor wenigen Tagen mit einem Golf GTI TCR beim 24-Stunden-Rennen in Dubai erfolgreich war, für das Team an den sieben Rennwochenenden im Einsatz sein. In Hannover nahmen Leuchter und Kruse jetzt den ersten 350 PS starken Golf GTI TCR des Modelljahres 2018 in Empfang.

„Sport weckt Emotionen, das gilt für den Fußball genauso wie für den Motorsport. Wir freuen uns daher sehr, dass sich das Max Kruse Racing Team für einen Golf GTI TCR entschieden hat“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Wir wünschen dem Team eine tolle Debütsaison in der TCR Germany und einen erfolgreichen Start als Unternehmen.“

Max Kruse möchte sich zudem auch dem Thema Fahrsicherheitstraining widmen und bietet ein entsprechendes Training für Vereine, Verbände, Spieler und Unternehmen an. „Gerade Fußballprofis fahren häufig schnelle Autos, ohne sie in Grenzsituationen kontrollieren zu können“, so der Stürmer des SV Werder Bremen. „Mit unserem Trainingsangebot möchten wir zu verantwortungsvollem Fahren anleiten.“

Die TCR-Kategorie (Touring Car Racing) wurde 2015 ins Leben gerufen, weltweit haben sich seitdem rund 20 nationale und internationale Meisterschaften etabliert. Das Max Kruse Racing Team wird in der TCR Germany erstmals beim Saisonauftakt in Oschersleben vom 13.-15. April an den Start gehen. Im Cockpit: Profi-Rennfahrer Benjamin Leuchter, der im vergangenen Jahr mit dem Golf GTI die VLN-Langstreckenmeisterschaft und das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring jeweils in der TCR-Klasse gewann und zudem als Fahrinstruktor für die Volkswagen Driving Experience tätig ist. „Max Kruse Racing führt Fußball und Motorsport zusammen“, erklärt der Duisburger. „In beiden Sportarten führen die gleichen Handlungsmuster zum Erfolg. Man muss jeweils strikt an sich arbeiten.“

Der Golf GTI TCR basiert auf dem serienmäßigen Golf GTI. Unter der Haube steckt der bekannte 2-Liter-Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung, der in seiner aktuellen Rennversion bis zu 257 kW (350 PS) leistet und rund 420 Nm Drehmoment hat. Von außen unterscheidet sich der Golf GTI TCR durch 18-Zoll-Rennfelgen sowie eine – verglichen mit dem Serien-Golf – um etwa 15 Zentimeter breitere Karosserie. Ein für alle TCR-Fahrzeuge einheitlicher, einstellbarer Heckflügel aus Aluminium sorgt für zusätzlichen Abtrieb. Ein aerodynamisch geformter Frontsplitter gehört ebenso zu den Optimierungen für die Rennstrecke. Für die Sicherheit des Fahrers sorgen unter anderem ein Rennsitz mit Kopf-Protektoren, eine Rennsport-Sicherheitszelle sowie ein Sicherheitstank nach FIA-Reglement.

Max Kruse Racing

Max Kruse, Benjamin Leuchter (Fahrer) & Patrick Bernhardt (Teammanager; v.l.n.r.) nehmen den neuen Golf GTI TCR in Empfang. (Foto: Volkswagen AG)

1 Golf GTI (169 kW / 230 PS) Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,2 – 7,8 / außerorts 5,5 – 5,3/ kombiniert 6,4 – 6,3, CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 148 – 145; Effizienzklasse: D.

MINI bei der Rallye Dakar 2018 – Etappe 10: Salta – Belén

17.1.2018. • Drei MINI Crews kommen auf der zehnten Etappe in den Top-10 ins Ziel. • MINI Crew Przygonski / Colsoul behauptet den sechsten Gesamtrang. • Dakar 2018 für Al Rajhi vorzeitig beendet.

München. Mit der Absage der neunten Etappe hatten die Teilnehmer der Rallye Dakar 2018 am Montag einen ungeplanten zusätzlichen Ruhetag. Nach schweren Unwettern waren die Streckenbedingungen teilweise zu schlecht – nicht nur für die Teilnehmer, die selbst schwierige Bedingungen gewohnt sind, sondern auch für die Support- und Serviceteams.

Der Bereich rund um das vorherige Biwak war so überflutet, dass die Assistenzteams mit ihren dringend benötigten Support-Trucks nicht mehr weiterkamen. Aus Sicherheitsgründen entschied die Dakar-Rennleitung, die neunte Etappe abzusagen. So hatte das große Feld der Teams ausreichend Zeit, um sicher zum Start der zehnten Etappe in Salta zu gelangen.

Diese zehnte Etappe begann mit guten Neuigkeiten für die MINI Familie. Nachdem die Rennleitung dem Duo Yazeed Al Rajhi (KSA) und Beifahrer Timo Gottschalk (DEU) das Resultat der siebten Etappe gestrichen hatte, wurde die Crew wieder in die Wertung aufgenommen und konnte weiter teilnehmen. Sie starteten am Ende des Auto-Felds, während die Rennleitung den Verlauf der siebten Etappe noch einmal genauer untersuchte. Leider währten die guten Nachrichten nicht lange …

Obwohl Al Rajhi und Gottschalk in die zehnte Etappe starteten und diese auch beendeten, wurde ihr Resultat nicht gewertet. Denn nach der weiteren Analyse der siebten Etappe gab die Rennleitung bekannt, dass das Duo offiziell aus dem Klassement der Rallye Dakar 2018 genommen wird, da es auf der siebten Etappe zu viele Wegpunkte verpasst hatte.

Insgesamt erwartete die Teilnehmer auf Etappe zehn ein langer Tag. Die gesamte Renndistanz betrug 797 Kilometer, von denen 373 Kilometer offroad auf Zeit gefahren wurden. Diese Etappe war vom sintflutartigen Regen und den daraus resultierenden nassen Bedingungen verschont geblieben – doch stattdessen herrschte hier extreme Hitze, mit Temperaturen um 40 Grad Celsius im Schatten. Dazu kamen der Sand und die Dünen, viele Rios (trockene oder wasserführende Flussbetten), kantige Steine, Bodenwellen und Kamelgras. Diese Kombination machte die zehnte Etappe für alle Teilnehmer zu einer anstrengenden Angelegenheit.

Doch diese kräftezehrenden Bedingungen waren nicht die einzige Herausforderung. Es wurde in großer Höhe gefahren und die Navigation erwies sich als schwierig. Die Beifahrer mussten all ihre Erfahrung aufbringen, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Am Ende der Etappe wurde bei vier MINI Crews die Zielankunft verzeichnet – drei davon belegten Plätze in den Top-10 der Tageswertung.

Die Ersten im Ziel waren Jakub „Kuba“ Przygonski (POL) und sein Beifahrer Tom Colsoul (BEL) in ihrem MINI John Cooper Works Rally (#312). Nach einer weiteren starken Performance belegten sie den sechsten Platz – und behaupteten damit auch dieselbe Position im Gesamtklassement.

Nur wenig später kam der MINI John Cooper Works Rally (#307) von Orlando Terranova (ARG) und Bernardo Graue (ARG) ins Ziel. Direkt hinter den beiden, mit weniger als einer Minute Rückstand, beendete das Duo Mikko Hirvonen (FIN) / Andreas Schulz (DEU) im MINI John Cooper Works Buggy (#305) die Etappe. Ihre MINI Kollegen Boris Garafulic (CHI) und Beifahrer Filipe Palmeiro (POR) verpassten die Top-10 als Zwölfte nur knapp.

Stimmen aus der MINI Familie: Etappe 10

Jakub Przygonski

„Die Navigation war wirklich schwierig, aber Tom hat einen tollen Job gemacht. Wir hatten keinerlei Schwierigkeiten oder Probleme. Das war gut, denn einige der Jungs haben viel Zeit verloren, weil sie sich verfahren haben. Das Terrain war sehr uneben, doch unser Auto lief perfekt, auch wenn es im Cockpit sehr heiß war. Die heftigen Bodenwellen waren nicht so angenehm, und nach dieser Etappe sind wir nun ziemlich erschöpft.“

Orlando Terranova

„Unser Plan war, zu attackieren, aber im ersten Teil der Etappe hatten wir große Schwierigkeiten mit der Navigation. Wir sind mehrere Male von der Strecke abgekommen. Im zweiten Teil habe ich dann Gas gegeben, und das Auto war dabei hervorragend. Aber wenn du dich verfährst, sind die Jungs an der Spitze schneller als du, und es ist sehr schwierig, in die Top-5 zu kommen.“

Mikko Hirvonen

„Das Auto hat heute wirklich gut funktioniert. Das einzige Thema war, dass wir nicht automatisch Luft aus den Reifen lassen konnten. Dann haben wir einen Wegpunkt verpasst und dadurch etwa zehn bis 15 Minuten verloren. Sonst hätten wir eine richtig gute Zeit gefahren. Wir sind nun auf der Jagd nach guten Etappenzeiten, und das werden wir morgen wieder versuchen.“

Nun steht Etappe 11 von Belen nach Chilecito auf dem Programm. Sie geht über eine Gesamtdistanz von 747 Kilometern. Weitere Informationen zur Dakar 2018 erhalten Sie auf der Homepage des Veranstalters: http://www.dakar.com.

Rallye Dakar 2018 : MINI Platzierungen nach Etappe 10

Pos Fahrer Beifahrer # MINI Team Zeit
6 Jakub Przygonski
(POL)
Tom Colsoul
(BEL)
312 MINI John Cooper Works Rally Orlen X-raid Team

 

034:40:04

+02:29:11

14 Mikko Hirvonen
(FIN)
Andreas Schulz
(DEU)
305 MINI John Cooper Works Buggy MINI JCW Buggy Team 041:38:19

+09:27:26

20

 

Boris Garafulic
(CHI)
Filipe Palmeiro
(POR)
317 MINI John Cooper Works Rally MINI JCW  Rally Team 043:37:10

+11:26:17

24

 

Orlando Terranova
(ARG)
Bernardo Graue
(ARG)
307 MINI John Cooper Works Rally MINI JCW  Rally Team 050:05:28

+17:54:35

Jakub Kuba Przygonski

312 PRZYGONSKI JAKUB (POL), COLSOUL TOM (BEL) Legende, MINI, auto, car, action during the Dakar 2018, Stage 10 Salta to Belen, Argentina, january 16 – Photo DPPI

Porsche trauert um Dan Gurney

15.1.2018 Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG trauert um Daniel Sexton Gurney. Der Rennfahrer und Formel-1-Pilot ist am 14. Januar 2018 im Alter von 86 Jahren verstorben.

Porsche verdankt Gurney seinen einzigen Erfolg als Fahrzeughersteller in der Formel-1-Weltmeisterschaft: 1962 gewinnt er den „Grand Prix von Frankreich“ in Rouen auf einem Porsche 804 mit Achtzylindermotor. Bereits eine Woche darauf triumphiert Gurney auf der Solitude-Rennstrecke bei Stuttgart mit einem Start-Ziel-Sieg, sodass der luftgekühlte Porsche Typ 804 vor heimischen Publikum mit Teamkollege Joakim Bonnier auf Rang 2 einen Doppelsieg erzielt.

Seine Karriere beginnt Gurney mit dem Kauf eines Porsche 356 1500 Speedster, mit dem er beim „Torry Pines Trophy Rennen“ auf Anhieb Dritter seiner Klasse wurde. Mit dem Porsche 356 1600 Super nimmt er anschließend zwei Jahre lang an allen Sportwagenrennen Kaliforniens teil und gewinnt zahlreiche Klassensiege. Die Jahre 1961 und 1962 sind geprägt von Fahreinsätzen beim schwäbischen Sportwagenhersteller: „Erst bei Porsche habe ich richtig fahren gelernt – weil sie mir Autos gegeben haben, die nicht ständig kaputtgingen und ich schneller Kilometer sammeln konnte als je zuvor“, blickte Gurney einst zurück.

Gurney gilt als Allround-Talent im Motorsport: Der Amerikaner feierte in seiner Karriere zahlreiche Erfolge und war der erste Pilot, der Rennen in der Formel 1, der NASCAR-Serie, der IndyCar-Serie und bei den Sportwagen gewann – darunter mit seinem eigenen Rennstall. Mit seiner Erfindung der „Gurney Flap“ verbesserte er die aerodynamische Effizienz, indem er dem Heckflügel eine Abrisskante hinzugefügte. Zudem führte er die heute weltweit gelebte Tradition der Champagner-Spritzerei auf dem Siegerpodest ein.

In den 1960er Jahren findet er bei Porsche auch privat sein Glück auf Lebenszeit: Er heiratet seine Frau Evi, die frühere deutsche Motorsportjournalistin und Sekretärin des Porsche-Rennleiters Huschke von Hanstein.

Formel-1-Rennen auf der Solitude 1962: Dan Gurney mit Siegerkranz und Joakim Bonnier (rechts).

Formel-1-Rennen auf der Solitude 1962: Dan Gurney mit Siegerkranz und Joakim Bonnier (rechts). (Foto: porsche AG)

MINI bei der Rallye Dakar 2018 – Etappe 8: Uyuni – Tupiz

15.1.218. • Zwei MINI Crews schließen achte Etappe mit Top-10-Platzierungen ab. • MINI Crew Przygonski / Colsoul behauptet Gesamtrang sechs. • Stürme und widrige Witterungsbedingungen führen zur Absage der neunten Etappe.

München. Die achte Etappe der Rallye Dakar schloss die zweitägige Marathon-Etappe ab, bei der die Teilnehmer die Nacht in großer Höhe und ohne Unterstützung durch ihre Service-Crews verbracht haben. Das bedeutete, dass die teilnehmenden Teams selbst die Wartung ihrer Fahrzeuge übernehmen mussten, bevor sie in Zelten ein wenig Schlaf finden konnten. Mit einem Start am frühen Morgen begann dann die achte Etappe mit der bislang längsten Wertungsprüfung dieser Dakar über 498 Kilometer.

Die achte Etappe nahmen nur noch vier Fahrzeuge aus der MINI Familie in Angriff. Die vorherige siebte Etappe hatte die meisten Teilnehmer vor Probleme gestellt. Den wechselnden Bedingungen von weichem Sand bis zu von Wasser gefluteten Pisten und Matsch mussten viele Fahrzeuge und Crews Tribut zollen. Eine dieser Crews stammte auch aus der MINI Familie: Yazeed Al Rajhi (KSA) und Beifahrer Timo Gottschalk (DEU) in ihrem MINI John Cooper Works Buggy. Nachdem sie die siebte Etappe nicht beendet hatten, schlossen die Dakar-Organisatoren das Duo aus der Rallye aus.

Die verbliebenen Crews der MINI Familie nahmen diese Information zur Kenntnis und machten sich dann auf, um auf der achten Etappe Zeit aufzuholen – ein schwieriges Vorhaben, da das Wetter und die Geländebedingungen in den Hochebenen (auf 3500 Meter Höhe) ständig wechselten. Von weichem und trockenem Sand über nassen Sand bis hin zu Matsch waren die Untergründe, durch die sich die MINI Crews kämpfen mussten.

Der MINI John Cooper Works Rally von Orlando Terranova (ARG) und Bernardo Graue (ARG) war das besser platzierte der beiden MINI Fahrzeuge, die den Tag in den Top-10 abschlossen. Nach ihrem sechsten Tagesrang liegen sie jetzt auf Rang 28 in der Auto-Gesamtwertung. Einen Platz hinter ihnen in der Tageswertung landete „Mr. Zuverlässig“ Jakub ‚Kuba‘ Przygonski (POL) mit seinem Beifahrer Tom Colsoul (BEL). Mit einer weiteren soliden Vorstellung behaupteten sie ihren sechsten Gesamtrang.

Boris Garafulic (CHI) und Beifahrer Filipe Palmeiro (POR) trotzten ebenfalls den Bedingungen und beendeten die achte Etappe. Sie kamen mit ihrem MINI John Cooper Works Rally als Elfte im Etappenziel in Tupiz an. Das Duo liegt momentan auf Platz 21 der Gesamtwertung.

Mikko Hirvonen (FIN) / Andreas Schulz (DEU) gingen sehr entschlossen in die achte Etappe und wollten so viele Plätze wie möglich gut machen, nachdem die siebte Etappe für sie ein Teilstück zum Vergessen war. Auf der achten Etappe konnte das Duo aber schwerwiegende Probleme vermeiden und steuerte seinen MINI John Cooper Works Buggy am Ende des Tages auf einen verdienten 17. Platz. Damit sind die beiden im Gesamtklassement auf Rang 19 geklettert.

Wie schwierig die Rallye Dakar 2018 ist, zeigt sich daran, dass von den mehr als 100 Startern in der Auto-Kategorie nur noch 45 das Ziel der achten Etappe erreicht haben. Geländebedingungen und das Wetter waren hauptsächlich dafür verantwortlich, dass das Teilnehmerfeld so geschrumpft ist. Weil für das Gebiet heftige Stürme vorhergesagt wurden, haben die Dakar-Organisatoren entschieden, die für Montag (15. Januar 2018) geplante neunte Etappe abzusagen. Alle Teilnehmer und Service-Teams machen sich auf den Weg nach Salta zum Start der für Dienstag vorgesehenen zehnten Etappe Salta – Belén.

Weitere Informationen zur Dakar 2018 erhalten Sie auf der Homepage des Veranstalters: http://www.dakar.com/fr .

2018 Dakar, Stage 7: Le Paz - Uyuni, Jakub Kuba Przygonski (POL), Tom Colsoul (BEL) - MINI John Cooper Works Rally - X-raid Team 312 - 13.01.2018

312 PRZYGONSKI JAKUB (POL), COLSOUL TOM (BEL) Legende, MINI, auto, car, action during the Dakar 2018, Stage 7 La Paz to Uyuni, Bolivia, january 13 – Photo DPPI

Rallye Dakar 2018: Positionen nach Etappe 8

Pos Fahrer Beifahrer # MINI Team Zeit
6 Jakub Przygonski
(POL)
Tom Colsoul
(BEL)
312 MINI John Cooper Works Rally Orlen Team 029:32:36

+02:28:36

19 Mikko Hirvonen
(FIN)
Andreas Schulz
(DEU)
305 MINI John Cooper Works Buggy X-raid Team 036:26:52

+09:22:52

21

 

Boris Garafulic
(CHI)
Filipe Palmeiro
(POR)
317 MINI John Cooper Works Rally X-raid Team 038:16:33

+11:12:3

28

 

Orlando Terranova
(ARG)
Bernardo Graue
(ARG)
307 MINI John Cooper Works Rally X-raid Team 044:54:33

+17:50:43

BMW Motorsport News – Ausgabe 02/2018

15.1.2018. Erster Renneinsatz des BMW M4 GT4 in Kundenhand – BMW M6 GT3 siegt in Buriram.

24h Dubai: Erster Renneinsatz des BMW M4 GT4 in Kundenhand.

Gelungener Einstand: Der BMW M4 GT4 hat seinen ersten Renneinsatz in Kundenhand erfolgreich gemeistert und dabei seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Alle drei eingesetzten BMW M4 GT4 sahen nach 24 Stunden beim Wüsten-Marathon von Dubai (UAE) die Zielflagge. Dabei kam das Team Securtal Sorg Rennsport am besten mit den extremen Bedingungen in der Wüste Dubais zurecht und absolvierte mit dem BMW M4 GT4 insgesamt 534 Runden auf dem 5,390 Kilometer langen Kurs. Dies bedeutete den fünften Platz in der Klassenwertung. Zwei weitere BMW M4 GT4 wurden vom Team 3Y Technology an den Start gebracht.

„Zum ersten Mal wurde das jüngste Mitglied unserer BMW Motorsport Produktfamilie von privaten Kundenteams eingesetzt – und das gleich bei diesem extrem harten Langstreckenrennen in der Wüste“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Hinter uns liegen viele Monate der intensiven Entwicklung und Erprobung. Ich freue mich sehr, den BMW M4 GT4 nun im Kundeneinsatz zu sehen. Im Saisonverlauf wird er sich in unzähligen Rennen rund um den Globus beweisen. Insgesamt standen in Dubai zehn BMW auf der Starterliste. Das war also ein erfreulicher Start in die Kundensport-Saison 2018.“

24h Dubai: Fünf BMW M235i Racing am Start, Hofor Racing siegt.

Fünf BMW M235i Racing waren beim 24-Stunden-Rennen von Dubai (UAE) in der CUP1-Klasse am Start. Das vom Hofor Racing powered by Bonk Motorsport Team eingesetzte Fahrzeug mit der Startnummer 131 siegte nach 519 Runden auf dem 5,390 Kilometer langen Wüsten-Kurs in der Besetzung Martin Kroll (SUI), Michael Schrey (GER), Michael Fischer (AUT), Bernd Küpper (GER) und Gustav Engljähringer (AUT). Rang zwei ging an das Team Securtal Sorg Rennsport, das Team QSR Racingschool wurde Dritter.

Asian Le Mans Series: BMW M6 GT3 siegt in Buriram.

Zweiter Sieg im dritten Rennen: Das FIST-Team AAI hat mit dem BMW M6 GT3 das dritte Rennen der Asian Le Mans Series gewonnen. Nach sechs Stunden überquerte das Fahrzeug von Jesse Krohn (FIN), Jun San Chen (TPE) und Chaz Mostert (AUS) die Ziellinie auf dem 4,554 Kilometer langen Kurs in Buriram (THA) als Erster der GT-Klasse. Nach dem Auftaktsieg in Zhuhai (CHN) und einem zweiten Platz in Fuji (JPN) baute AAI damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung der GT-Klasse aus und hat nun beste Chancen, sich beim abschließenden Rennen den Titel zu sichern. Der vierte und letzte Lauf der Asian Le Mans Series findet am 4. Februar in Sepang (MYS) statt.

FIA Formula E: Spengler und Eriksson beim Rookie-Test in Marrakesch.

Einen Tag nach dem dritten Saisonrennen stand für das MS&AD Andretti Formula E Team in Marrakesch (MAR) der offizielle Rookie-Test der ABB FIA Formula E Championship auf dem Programm. Bruno Spengler (CAN) war im Fahrzeug mit der Startnummer 27 im Einsatz. Der BMW Werksfahrer und DTM-Routinier betrat dabei Neuland, denn er war zuvor noch nie in einem Formel-E-Rennwagen unterwegs gewesen. „Es war eine große Herausforderung für mich, denn ich saß zuletzt 2004 in einem Formel-Rennwagen. Auch sonst gab es viel Neues, das ich lernen musste. Aber es hat riesigen Spaß gemacht“, sagte Spengler. „Das Auto reagiert ganz anders als ich es gewohnt bin. Ich war überrascht, wie viel Power der Motor hat, vor allem wenn man aus der Boxengasse herausbeschleunigt. Ungewohnt war für mich zunächst auch, dass man alle Geräusche hört, was ja sonst wegen des lauten Motors nicht der Fall ist. Du hörst zum Beispiel jedes Mal, wenn das Auto aufsetzt. In den Rennsimulationen musste ich darauf achten, ganz anders zu fahren als sonst, denn man muss früh vom Gas gehen, damit sich die Batterie wieder aufladen kann. Ich habe Schritt für Schritt dazu gelernt, und auch die Zusammenarbeit mit dem Team hat großen Spaß gemacht.“

Im Fahrzeug mit der Nummer 28 des MS&AD Andretti Teams ging der 17-jährige US-Amerikaner Colton Herta auf die Strecke. Auch Spenglers neuer BMW DTM-Teamkollege Joel Eriksson (SWE) sammelte beim Rookie-Test in Marrakesch erste Formel-E-Erfahrung und bestritt den Test in einem Fahrzeug des DS Virgin Racing Teams.

BMW Werksfahrer Bruno Spengler

Marrakesh (MAR), 14. Januar 2018. ABB FIA Formula E Championship, Rookie-Test, Season 4 2017/18, BMW Motorsport, MS&AD Andretti, BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN).

Fahrer-Aufgebot für BTCC: West Surrey Racing baut auf Konstanz.

Never change a winning team: Mit einem unveränderten Fahrer-Aufgebot startet West Surrey Racing die Mission Titelverteidigung in der British Touring Car Championship (BTCC). Wie schon im Vorjahr werden Rob Collard (GBR) und Colin Turkington (GBR) mit zwei BMW 125i M Sport an den Start gehen. 2017 hatten WSR und BMW sowohl in der Team- als auch in der Herstellerwertung den Titel gewonnen. Dabei gingen insgesamt 20 Podestplätze auf das Konto von Collard und Turkington, die im Fahrer-Klassement am Ende die Plätze zwei und fünf belegten. Wie schon in der Vorsaison komplettiert der BTCC-Titelträger von 2013, Andrew Jordan (GBR), in einem dritten BMW 125i M Sport das Aufgebot. Der Startschuss für die BTCC-Saison 2018 fällt am 8. April in Brands Hatch (GBR).

  
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