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Autos, Tuning und Motorsport

Northern Europe Cup wird nicht fortgeführt

19.1.2018 München. Der ADAC Northern Europe Cup (NEC) für die Moto3-Klasse wird in der Saison 2018 nicht ausgetragen. Aufgrund eines geringen Teilnehmerinteresses wird die Serie nicht fortgeführt. In den vergangenen Monaten führte eine Interessenverlagerung von Industrie und Teams in andere Klassen und Serien trotz bereits frühzeitig bestätigter Rahmenbedingungen für die Saison 2018 zu einem nur [...] weiterlesen
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Anmeldung zur ADAC MX Academy powered by KTM ab 23...

18.1.2018 München. Die ADAC MX Academy powered by KTM startet im Jahr 2018 in die sechste Saison. Ab dem 23. Januar 2018 haben Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 12 Jahren die Möglichkeit, sich online unter www.adac.de/mx-academy für die neuen Schnupperkurse des ADAC-Nachwuchsprogramms zu bewerben. Für die insgesamt 49 Events an den sieben Standorten in [...] weiterlesen
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Oldtimer

Audi Jubiläumstermine 2018

15.1.2018. Audi Tradition informiert mit dem digitalen Booklet „Jubiläumstermine 2018“ über die wichtigsten Produkte, Rekorde und Meilensteine in der Audi-Geschichte. Interessierte erfahren darin mehr über die Vorgängermarken der Vier Ringe und über richtungsweisende Modelle wie den Audi V8.

Vor 60 Jahren begann die damalige Auto Union GmbH den Bau einer neuen Produktionsanlage in Ingolstadt. Daraus entstand die modernste europäische Automobilfabrik ihrer Zeit. Schon ein Jahr später fuhr dort der erste DKW Junior vom Band.

Zehn Jahre danach, 1968, präsentierten die Ingolstädter den Audi 100. Mit dem Vorläufer des Audi A6 gelang der Auto Union GmbH der Einstieg in die obere Mittelklasse. Der Audi 100 wurde zu einem Wegbereiter für den Erfolg der heutigen AUDI AG.

Vor 30 Jahren, 1988, machten die Vier Ringe mit dem Audi V8 schließlich ihren ersten Schritt in die Premiumklasse. Zehn Jahre später, im August 1998, kam ein weiterer Meilenstein der Unternehmensgeschichte zu den Händlern: das Audi TT Coupé. Der TT begeistert Kunden heute in seiner mittlerweile dritten Modellgeneration.

Erinnerungswürdig sind in diesem Jahr weitere Daten aus der Audi-Geschichte:
150 Jahre – Geburtstag August Horch; 80 Jahre – Auto Union Grand-Prix-Rennwagen Typ D; 80 Jahre – In Memoriam Bernd Rosemeyer; 40 Jahre – Audi 80 B2; 30 Jahre – Audi 200 TransAm; 25 Jahre – Audi Space Frame (ASF), 25 Jahre – Gründung Audi Hungaria Motor Kft.

Audi Jubiläumstermine 2018

Audi Jubiläumstermine 2018 (Foto: AUDI AG)

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Frank Jung ist neuer Leiter des Historischen Archivs der Porsche AG

12.1.2018 Stuttgart. Das Historische Archiv der Porsche AG ist unter neuer Führung: Frank Jung (40) hat zum 1. Januar 2018 die Leitung des Unternehmensarchivs übernommen. Er folgt damit Dieter Landenberger, der im August 2017 zur Volkswagen AG gewechselt ist.

Jung leitete zuvor sechs Jahre die Abteilung Tradition der Recaro Holding GmbH in Stuttgart. Dem Unternehmen Porsche und dem Standort Zuffenhausen ist er eng verbunden: Frank Jung entstammt der Gründerfamilie des „Stuttgarter Karosseriewerk Reutter & Co“ – einem engen Partner von Porsche seit der Gründung des Konstruktionsbüros 1931. Das „Gedächtnis“ des Konzerns ist neben dem Porsche Museum das inhaltliche Rückgrat der Historischen Öffentlichkeitsarbeit. Frank Jung wird dabei die Digitalisierung des Unternehmensarchivs wie auch die Ausrichtung auf zukunftsorientierte Anforderungen vorantreiben.

Frank Jung

Frank Jung, Leiter des Unternehmensarchivs, 2018, Porsche AG

Seit September 2017 bereits verstärkt Mayk Wienkötter (43) die Produkt- und Technikkommunikation von Porsche als Pressesprecher für Elektromobilität, Zukunftstechnologien und Connected Car. Wienkötter war zuvor mehr als sechs Jahre lang Leiter der Produkt- und Technikkommunikation bei Jaguar Land Rover in Deutschland. Der gelernte TV-Journalist bringt 14 Jahre Erfahrung als Redakteur und Moderator bei diversen Automagazinen mit. Er arbeitete unter anderem für das SAT.1 Automagazin, Auto Bild TV und SWR Startklar.

Mayk Wienkötter, Pressesprecher für Elektromobilität, Zukunftstechnologien und Connected Car, 2018, Porsche AG

Ebenfalls seit September 2017 ist Tanja Deutschenbaur (28) als Pressesprecherin für das Vorstandsressort Finanzen und IT sowie für Porsche Digital im Einsatz. Zuvor war sie seit 2015 zunächst in der internen Kommunikation, dann als PR-Referentin für das Themenmanagement in der Porsche-Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Sie hat Kommunikationswissenschaft sowie Kommunikationsmanagement in Münster und Hohenheim studiert.

Tanja Deutschenbaur, Pressesprecherin für das Vorstandsressort Finanzen und IT sowie für Porsche Digital, 2018, Porsche AG

50 Jahre Mercedes-Benz „Strich-Acht“-Limousinen

9.1.2018. Vor genau 50 Jahren, am 9. und 10. Januar 1968, stellt Mercedes-Benz in Sindelfingen die völlig neu entwickelten Limousinen der oberen Mittelklasse vor. Sie sind aufgeteilt auf die Baureihen W 115 (Vier- und Fünfzylindermotoren) und W 114 (Sechszylindermotoren).

Die Modellreihe aus der Ahnenreihe der E-Klasse überzeugt mit klarer Formensprache sowie einem gegenüber der Oberklasse eigenständigen Design. Der Erfolg des „Strich-Acht“, wie Fans diese Fahrzeuggeneration nach dem Zusatz „/8“ in der Typenbezeichnung später nennen, ist überwältigend: Erstmals werden mehr als eine Million Exemplare einer Mercedes-Benz Fahrzeugfamilie verkauft. Zu ihr gehören neben den Limousinen auch Coupés, Limousinen mit langem Radstand und Fahrgestelle für Sonderaufbauen. Heute ist der „Strich-Acht“ eine begehrte klassische Baureihenfamilie der Stuttgarter Marke. Besonders attraktive Exemplare finden sich regelmäßig im Angebot von ALL TIME STARS, dem Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic.

Stuttgart. Vor 50 Jahren hat „Die neue Mercedes-Benz Generation“ Premiere. Im Mittelpunkt der Fahrzeugvorstellung mit diesem Motto stehen am 9. und 10. Januar 1968 die völlig neu entwickelten Limousinen der oberen Mittelklasse. Sie lösen die 1961 eingeführten „Heckflossen“-Limousinen mit Vierzylindermotoren (W 110) ab.

Die neue Fahrzeugfamilie ist den Baureihen W 115 (Vier- und Fünfzylindermotoren) und W 114 (Sechszylindermotoren) zugeordnet. Äußerlich gleichen sich die jeweiligen Typen in den Abmessungen völlig. Sie sind nur durch Ausstattungsdetails sowie Kühlergrill- und Stoßstangenvarianten zu unterscheiden. Zur Markteinführung sind die Dieselmotor-Typen 200 D und 220 D sowie die Modelle 200, 220, 230 und 250 mit Ottomotor erhältlich. In der Folge wird das Programm weiter ausgebaut.

Die stilistisch und technisch sehr modernen Fahrzeuge stellen eine kleine Revolution dar. Allerdings hat die neue obere Mittelklasse gar nichts mit den wilden Studentenprotesten des Jahres 1968 gemein. Stattdessen schärft Mercedes-Benz mit dem „ Strich-Acht“ erfolgreich das Profil dieses Marktsegments – der künftigen E-Klasse. Diese Entwicklung bekommt ein besonderes Gewicht, weil die Stuttgarter Marke die Baureihenfamilie noch im selben Jahr um Coupés (Markteinführung im November 1968) und Limousinen mit langem Radstand (Markteinführung im Dezember 1968) ergänzt. Damit bietet Mercedes-Benz nun ein umfassendes Portfolio verschiedener Karosserieformen und Motorisierungen in der eigenständigen oberen Mittelklasse.

„Wohlkalkulierte Perfektion“

Schon auf den ersten Blick überzeugt der „Strich-Acht“ durch sein klares und harmonisches Design, das Paul Bracq in der von Friedrich Geiger geleiteten Stilistik-Abteilung erstellt. Dazu kommen technische Neukonstruktionen wie die hintere Diagonal-Pendelachse. Mit ihr erreichen die Ingenieure das Ziel, den markentypischen Fahrkomfort mit weiter verbesserten Fahreigenschaften zu verbinden. So schreibt die Fachzeitschrift „ auto motor und sport“ im Heft 4/1968 über die Typen 200 (W 115) und 250 (W 114): „Der nasse und vereiste Hockenheimring bestätigte die auf der Targa-Florio-Strecke gemachten Erfahrungen: Die Fahrstabilität ist mit der neuen Achse wesentlich verbessert worden“. Den Gesamteindruckt des „Strich-Acht“ bringt die Überschrift des Beitrags auf den Punkt: „Die wohlkalkulierte Perfektion“ heißt es dort über die neue obere Mittelklasse von Mercedes-Benz.

Die Entwicklung der neuen Fahrzeuggeneration beginnt 1961. Prof. Dr. Fritz Nallinger, Entwicklungsvorstand der damaligen Daimler-Benz AG, setzt sich von Anfang an dafür ein, den neuen Typ deutlicher als bisher von den Oberklassefahrzeugen zu unterscheiden. Das bedeutet das endgültige Ende der Einheitskarosserie, wie bei den „Ponton“- und „Heckflosse“ -Limousien umgesetzt. Das Lastenheft sieht ein gegenüber dem W 110 kompakteres Fahrzeug vor, das jedoch innen den gleichen Raum bietet. Zudem sollen neue Fahrwerkskonstruktionen die Fahreigenschaften weiter verbessern. Früh wird entschieden, die Antriebspalette bis zu Sechszylindermotoren zu erweitern.

Es entsteht eine Limousine mit harmonischen Proportionen, deren Radstand gegenüber dem Vorgänger um 50 Millimeter auf 2.750 Millimeter wächst, während sich die Gesamtlänge um 55 Millimeter auf 4.680 Millimeter reduziert. Zudem sind die Limousinen 25 Millimeter schmaler und 55 Millimeter niedriger als die kleinen „Heckflossen“. Die Entwicklungen in der passiven Sicherheit überprüft Mercedes-Benz unter anderem mit 26 Unfallversuchen. Die Crashtests zeigen, dass der „ Strich-Acht“ die damaligen US-Normen für eine Kollision bei 30 Meilen pro Stunde mit 100-prozentiger Überdeckung nicht nur erfüllt, sondern weit übertrifft.

Das Fahrwerk ist ebenfalls erheblich gegenüber dem W 110 weiterentwickelt. Die beiden Fahrschemel sind über weiche Gummilager mit der Karosserie verbunden. An der Vorderachse reduzieren Doppelquerlenker mit gegeneinander verschränkten Drehachsen das Eintauchen des Vorderwagens bei scharfem Bremsen. Hinten kommt die neu konstruierte „Diagonal-Pendelachse“ zum Einsatz, eine Schräglenkerhinterachse. Sie reduziert Spur- und Sturzveränderungen in Kurven sowie beim Ein- und Ausfedern. Erstmals in der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz sind alle vier Räder mit Scheibenbremsen ausgestattet. Servolenkung und eine hydraulische Niveauregulierung gibt es optional.

Erfolgsmodell der E-Klasse Historie

In der Szene der automobilen Klassik sind die von 1968 bis 1976 gebauten Fahrzeuge der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz als „ Strich-Acht“ bekannt. Diese Bezeichnung für die Modellreihe stammt aber nicht von der Marke selbst. Vielmehr ist sie erst mit einigem Abstand zur Premiere im Januar 1968 aus dem Sprachgebrauch der Fans entstanden – abgeleitet aus dem Kürzel „/8“, das die 1968er-Typen im Modellprogramm kennzeichnet.

So wird das Kürzel „Strich-Acht“ in der Folgezeit zur griffigen Bezeichnung für alle Varianten dieser oberen Mittelklasse. Dazu gehören auch die Spitzenmotorisierungen 280 und 280 E (1972) sowie der 240 D 3.0, der erste Fünfzylinder-Personenwagen der Welt, der nach der Modellpflege des Jahres 1973 erscheint.

Nach der Premiere der viertürigen Limousinen im Januar 1968 lässt die Markteinführung nicht lange auf sich warten. Die viertürige Limousine mit sechs Fenstern und um 650 Millimeter vergrößertem Radstand wird ab März 1968 gebaut. Im Unterschied zu den Standard-Limousinen stattet Mercedes-Benz diese Langversion wegen des veränderten Böschungswinkels grundsätzlich mit den größeren 15-Zoll-Rädern und entsprechend angepasster kürzerer Hinterachsübersetzung aus. Ab Oktober 1968 folgt schließlich der Bau des zweitürigen Coupés. Der sportlich-elegante Zweitürer hat den gleichen Radstand wie die Limousinen, ist allerdings 45 Millimeter niedriger. Die durch Unterdruck verriegelten Rückenlehnen der Vordersitze werden bei geöffneten Türen automatisch entriegelt und gewähren so einen guten Zugang zur Sitzbank im Fond. Im Unterschied zur Limousine ist die hintere Stoßstange seitlich bis an die hinteren Radausschnitte vorgezogen.

Der „Strich-Acht“ erweist sich als absolutes Erfolgsmodell: Erstmals baut Mercedes-Benz mehr als eine Million Limousinen einer Baureihenfamilie – in Summe 1,8 Millionen. Und von allen Karosserievarianten zusammen werden sogar mehr als 1,9 Millionen Exemplare verkauft. Dazu passt, dass der zweimillionste seit 1946 produzierte Mercedes-Benz Personenwagen ebenfalls ein „Strich-Acht“ ist. Die Limousine des Typs 220 D läuft am 9. Mai 1968 im Werk Sindelfingen vom Band. Die letzten „Strich-Acht“-Fahrzeuge werden 1976 gebaut – zu einem Zeitpunkt, als die Produktion der Nachfolgebaureihe W 123 bereits angelaufen ist.

Begehrter Klassiker

Heute sind die „Strich-Acht“-Limousinen und -Coupés begehrte Klassiker. Regelmäßig gehören besonders attraktive Fahrzeuge der Baureihenfamilie zum Angebot von ALL TIME STARS, dem Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic. Das auf höchster Transparenz basierende Angebot der 2015 gegründeten ALL TIME STARS umfasst Oldtimer und Youngtimer, die gründlich in 160 Punkten geprüft worden sind. Sie kommen mit einem Classic-Data-Gutachten in den Handel und entsprechen technisch mindestens der Zustandsnote 2. Eingeordnet werden die Fahrzeuge in drei Editionen: Concours Edition, Collectors Edition und Drivers Edition. Präsent ist ALL TIME STARS mit einem festen Showroom auf Ebene 0 des Mercedes-Benz Museums, mit der webbasierten digitalen Verkaufsplattform unter http://www.alltime-stars.com/ und auf zahlreichen Veranstaltungen wie Fachmessen und Events.

ADAC Deutschland Klassik und ADAC Europa Classic 2018

21.12.2017. Mit dem Oldtimer entspannt unterwegs auf traumhaften Straßen in atemberaubender Kulisse – das Erfolgsrezept der ADAC Oldtimer-Wanderungen wird auch 2018 wieder die Teilnehmer begeistern.

Bei der ADAC Deutschland Klassik und der erstmalig ausgetragenen ADAC Europa Classic erkunden dann automobile Klassiker auf sorgfältig ausgewählten Routen die Schönheiten Frankens und des Tessins, den südlichsten Kanton der Schweiz. Kunst, Kultur und Kulinarik runden die Touren ab.

Wenn vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2018 bei der ADAC Deutschland Klassik zahlreiche historische und klassische Automobile den Gang einlegen, warten auf die Teilnehmer atemberaubende Lenkraderlebnisse in der „fränkischen Toskana“, der Region rund um das UNESCO-Kulturerbe Bamberg. Gemeinsam erkunden die Piloten mit ihren Beifahrern auf drei exklusiven Routen die Schönheiten der Fränkischen Schweiz, des Steigerwalds und des Naturparks Hassberge. Zwischen Tropfsteinhöhlen und Barockarchitektur bleibt dabei genug Zeit für Benzingespräche, die Verlockungen der fränkischen Küche und den Genuss der regionalen Spezialitäten.

Neu in 2018 ist die ADAC Europa Classic, die vom 17. bis zum 21. September die grandiosen Landschaften und herrlichen Panoramastraßen des schweizerischen Tessins unter die Räder nimmt. Das mediterrane Klima und die einzigartige Landschaft in Verbindung mit kulinarischen und kulturellen Highlights sorgen dabei für das richtige automobile Urlaubsgefühl, ob in den endlosen Serpentinen oder beim Aperitif unter Palmen. Ausgangspunkt der vier Wandertouren wird die Region Ascona-Locarno am Lago Maggiore sein. Unter den Etappenzielen befinden sich das längste Straßenbau-Denkmal der Schweiz, die Kopfsteinpflasterstraße Tremola am Gotthardpass, die Kantonshauptstadt Bellinzona mit seinem drei zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Burgen sowie die schönsten Plätze der südlichsten Region des Tessins, der Weinregion Mendrisiotto.

Bei den ADAC Oldtimerwanderungen lautet das Motto: Reisen statt rasen. Ziel ist die Entschleunigung von Mensch und Maschine, das Relaxen am Lenkrad oder auf dem Beifahrersitz. So können die Teams in ihren rollenden Schätzen die Umgebung bewusst wahrnehmen.

Die Ausschreibungen für die ADAC Deutschland Klassik und die ADAC Europa Classic sind ab sofort erhältlich. Weitere Informationen unter adac.de/klassik

Porsche Museum Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“

13.12.2017. Nach dreijähriger Restaurierung ist es soweit: Das Porsche Museum zeigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 einen seiner jüngsten und den gleichzeitig ältesten Elfer der Sammlung.

Das rote Coupé entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901. Fast genau 50 Jahre später kaufte das Porsche Museum die zufällig gefundene Rarität zurück und versetzte sie wieder in den Originalzustand.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

2014: TV-Team trifft auf Scheunenfund mit historischer Bedeutung

2014 stieß das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune auf zwei 911 aus den 1960er Jahren. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Erhalt vor Ersatz: Zeitaufwändige Restaurierung mit authentischen Teilen

Mitentscheidend für den Kauf war der unrestaurierte Zustand des frühen 911. Das bot den Spezialisten des Museums die Möglichkeit, den Sportwagen so authentisch und originalgetreu wie möglich wiederaufzubauen. Drei Jahre dauerte es, den stark von Rost zerfressenen Sportwagen wieder mit zeitgenössischen Originalblechen aus einer Spenderkarosserie in den ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen.

Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz. Diese aufwändige Restaurierungsmethode, nach der das Porsche Museum grundsätzlich verfährt, ist der Grund für die lange Dauer der Wiederbelebung des historisch so bedeutsamen Sportwagenklassikers.

Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ , 911, Porsche Museum, 2017, Porsche AG

Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ , 911, Porsche Museum, 2017, Porsche AG

Rare Mercedes-Benz Klassiker: H-Kennzeichen für 190 E 2.5-16 und 560 SE ab 2018

5.12.2017 Stuttgart. Zusammen weniger als 7.000 Fahrzeuge werden von diesen raren Mercedes-Benz Modellen gebaut, die beide auf dem Pariser Automobilsalon im September 1988 Premiere feiern:

Nicht mehr als 5.743 Einheiten der Hochleistungslimousine Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 entstehen von 1988 bis 1993. Vom Mercedes-Benz 560 SE werden zwischen 1988 und 1991 sogar lediglich 1.252 Fahrzeuge produziert. Das macht diese S-Klasse in der Ausführung mit kurzem Radstand zum deutlich selteneren Klassiker als das Schwestermodell 560 SEL (75.071 Exemplare).

Das S-Klasse Top-Modell hat bereits im September 1985 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main Premiere. Der 560 SEL ist „schlicht der größte, schnellste und am besten ausgestattete Personenwagen, den Daimler-Benz baut“, schreibt das Fachmagazin „auto motor und sport“ in Heft 19/1987. Ist es da nicht nur konsequent, die sportliche Luxusleistung auch in einem Fahrzeug mit kurzem Radstand (2.930 statt 3.070 Millimeter) verfügbar zu machen? Genau das schafft der 1988 vorgestellte Mercedes-Benz 560 SE ebenfalls mit V8-Motor, 5.547 Kubikzentimeter Hubraum und 220 kW (300 PS) bei 5.000/min. Mit der in Deutschland serienmäßigen Abgasreinigungsanlage mit Dreiwege-Katalysator sind es 205 kW (279 PS) bei 5.200/min.

Mercedes-Benz 560 SE

Mercedes-Benz 560 SE (1988 bis 1991) der S-Klasse Baureihe 126.

Als sportliche Hochleistungslimousine ist der 190 E 2.5-16 konzipiert. Sein Motor basiert auf dem Sechzehnventil-Vierzylinder des 190 E 2.3-16. Die Ingenieure wählen eine Hubverlängerung als entscheidende Maßnahme für eine Leistungssteigerung auf 143 kW (195 PS). Äußerlich gleicht die sportliche Hochleistungslimousine weitgehend dem Vorgängertyp. Neu sind unter anderem die Metallic-Lackierungen „ Almandinrot“ und „Astralsilber“, die „Blauschwarz“ und „ Rauchsilber“ ergänzen. In seinen Evolutionsstufen I und II, die 1989 und 1990 jeweils in einer Kleinserie von 500 Exemplaren gebaut werden, ist der 190 E 2.5-16 die Basis für die höchst erfolgreichen Rennsport-Tourenwagen der Gruppe A, die AMG-Mercedes in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) einsetzt. Von 1988 bis 1993 holt Mercedes-Benz zwei Markenmeisterschaften (1991 und 1992), und Klaus Ludwig wird auf 190 E 2.5-16 Evolution II im Jahr 1992 DTM-Meister.

2018 werden die ersten Fahrzeuge der beiden raren Mercedes-Benz Klassiker 30 Jahre alt. Damit können sie mit einem H-Kennzeichen zugelassen werden. Dieses Historienkennzeichen erkennt originale und gut erhaltene Fahrzeuge als technisches Kulturgut an, womit unter anderem steuerliche Vergünstigungen verbunden sind. Vor 20 Jahren, im Sommer 1997, ist das H-Kennzeichen erstmals ausgegeben worden. In diesem ersten Jahr wurden insgesamt 13.500 klassische Fahrzeuge dafür angemeldet. Durch das große Interesse für die automobile Klassik ist das Historienkennzeichen ein Erfolgsmodell: Am 1. Januar 2017 waren insgesamt 430.590 Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen. Das entspricht nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes einer Steigerung von mehr als zehn Prozent gegenüber 2016.

Drei H-Roadster mit VW-Technik ans AutoMuseum Volkswagen übergeben

2.12.2017. Jannie Hübers entwickelte und baute bis Anfang der 1980er Jahre eine kleine Serie sportlicher Roadster. Sie setzte dabei auf die bewährte und zuverlässige Technik luftgekühlter Volkswagen-Modelle.

Neun Wagen entstanden, ein Comeback feierte Hübers 2003 mit einer neuen Konstruktion, dem H3. Zwei dieser sogenannten H2- Wagen und den H3 übergab Jannie Hübers nun persönlich an das AutoMuseum Volkswagen.

Jannie Hübers hatte schon in jungen Jahren ein Faible für motorsportliche Fahrzeuge und war Fan des englischen Clubsports. Aus dieser Leidenschaft entwickelte sich die Idee, einen eigenen Wagen zu konstruieren und zu bauen. 1977 war der H1 fertiggestellt – er nutzte den luftgekühlten Käfer-Motor, dessen Achsen und Getriebe. Die völlig eigenständige, schmale Karosserie wurde aus Kunststoff geformt.

Von der Presse, unter anderem der Auto Zeitung in Köln, hoch gelobt und getrieben von der Idee, bezahlbaren Breiten-Motorsport wie in Großbritannien in Deutschland zu etablieren, begann die weiterführende Konstruktion des H2-Roadsters. Optisch orientierten sich die Fahrzeuge am Lotus Seven, technisch blieb es bei der altbewährten VW-Technik – allerdings kamen nun die leistungsstärkeren Motoren des VW 412 und des Transporters der zweiten Generation zum Einsatz.

Colin Chapman, der den H2-Roadster auf dem Hockenheimring kennenlernte, hatte keinerlei Einwände. Aber trotz aller Bemühungen – so war der H2 einer der Stars der Jochen-Rindt-Show – kamen zu wenig Bestellungen zusammen. Mangels Nachfrage stellte Hübers darum nach neun Fahrzeugen die Produktion ein.

Ende der 1990er Jahre griff Jannie Hübers ihre Idee nochmals auf und baute bis 2003 den neuen H3 mit dem erstarkten Flachmotor aus dem VW Typ 3. Er steht ab sofort gemeinsam mit dem H2-05 und dem H2-09 im AutoMuseum Volkswagen.

Drei H-Roadster mit VW-Technik ans AutoMuseum Volkswagen übergeben

2.12.2017. Jannie Hübers entwickelte und baute bis Anfang der 1980er Jahre eine kleine Serie sportlicher Roadster. Sie setzte dabei auf die bewährte und zuverlässige Technik luftgekühlter Volkswagen-Modelle.

Neun Wagen entstanden, ein Comeback feierte Hübers 2003 mit einer neuen Konstruktion, dem H3. Zwei dieser sogenannten H2- Wagen und den H3 übergab Jannie Hübers nun persönlich an das AutoMuseum Volkswagen.

Jannie Hübers hatte schon in jungen Jahren ein Faible für motorsportliche Fahrzeuge und war Fan des englischen Clubsports. Aus dieser Leidenschaft entwickelte sich die Idee, einen eigenen Wagen zu konstruieren und zu bauen. 1977 war der H1 fertiggestellt – er nutzte den luftgekühlten Käfer-Motor, dessen Achsen und Getriebe. Die völlig eigenständige, schmale Karosserie wurde aus Kunststoff geformt.

Von der Presse, unter anderem der Auto Zeitung in Köln, hoch gelobt und getrieben von der Idee, bezahlbaren Breiten-Motorsport wie in Großbritannien in Deutschland zu etablieren, begann die weiterführende Konstruktion des H2-Roadsters. Optisch orientierten sich die Fahrzeuge am Lotus Seven, technisch blieb es bei der altbewährten VW-Technik – allerdings kamen nun die leistungsstärkeren Motoren des VW 412 und des Transporters der zweiten Generation zum Einsatz.

Colin Chapman, der den H2-Roadster auf dem Hockenheimring kennenlernte, hatte keinerlei Einwände. Aber trotz aller Bemühungen – so war der H2 einer der Stars der Jochen-Rindt-Show – kamen zu wenig Bestellungen zusammen. Mangels Nachfrage stellte Hübers darum nach neun Fahrzeugen die Produktion ein.

Ende der 1990er Jahre griff Jannie Hübers ihre Idee nochmals auf und baute bis 2003 den neuen H3 mit dem erstarkten Flachmotor aus dem VW Typ 3. Er steht ab sofort gemeinsam mit dem H2-05 und dem H2-09 im AutoMuseum Volkswagen.

2017 wieder ein außerordentlich gutes Jahr für klassische Mercedes-Benz Fahrzeuge

21.11.2017. Die Marktforschung HAGI beobachtet wieder eine sehr positive Wertentwicklung von klassischen Mercedes-Benz Fahrzeugen. Über die vergangenen zwölf Monate errechnen die Marktforscher für den Mercedes-Benz Classic Index (MBCI) ein Plus von 8,7 Prozent, im gegenwärtigen Marktumfeld eine beachtliche Wertsteigerung. Der MBCI wird von der Historic Automobile Group International (HAGI) mit Sitz in London, Großbritannien, seit 2012 herausgegeben.

Stuttgart. Klassische Fahrzeuge von Mercedes-Benz sind begehrte Sammlerstücke und Wertobjekte zugleich. Daran hat sich auch 2017 nichts geändert. Der Mercedes-Benz Classic Index, der analog einem Wertpapier-Index funktioniert, beschreibt die Marktperformance durch die Beobachtung der Ergebnisse aus dem weltweiten Handel mit klassischen Mercedes-Benz Modellen. Dem aktuellen HAGI-Bericht folgend haben sich die am Markt erzielten Preise für klassische Fahrzeuge mit dem Stern weiter kräftig nach oben entwickelt. Mit einem deutlichen Indexplus von über 8,7 Prozent über die vergangenen zwölf Monate liegt der Wert auf dem Niveau der durchschnittlichen, langfristigen Wertentwicklung von Mercedes-Benz Klassikern (+8,8.%).

„Die Preise für gute klassische Mercedes-Benz Fahrzeuge und damit ihre Wertschätzung entwickeln sich in der Tat weiterhin erfreulich“, bestätigt Patrik Gottwick, bei Mercedes-Benz Classic verantwortlich für den eigenen Fahrzeughandel ALL TIME STARS. „Der Trend zeigt kontinuierlich nach oben.“

Eine wichtige Voraussetzung für hohe Marktpreise und eine hohe Wertschätzung sind generell Fahrzeuge in perfektem Zustand. Aufgrund ihres Alters sind sie in der Regel restauriert – doch es muss eine Restaurierung nach höchstem Standard sein. Dabei spielt eine Nachvollziehbarkeit aller Arbeiten mit der Dokumentation des vorherigen Zustands eine große Rolle. Besonders honoriert wird eine Restaurierung mit Originalteilen entsprechend der Originalvorgaben von Mercedes-Benz, wie sie die Classic Center in Fellbach bei Stuttgart sowie in Irvine, Kalifornien, durchführen: Ein Klassiker im Neuzustand, restauriert nach Originalspezifikation des einstigen Herstellers erzielt höchste Marktpreise.

Nachdem der Mercedes-Benz Classic Index MBCI im September 2017 auf einen Höchststand von 206.5 Indexpunkten geklettert war, hat er im Oktober saisonal und erwartungskonform wieder leicht nachgegeben (- 3.1% gegenüber dem Vormonat). Die Performance für 2017 bleibt dennoch äußerst positiv: Seit Jahresbeginn zeigt der MBCI den höchsten von HAGI ermittelten Wertzuwachs über alle Marken hinweg (+7,6%). Auf zwölf Monate gerechnet liegt die Entwicklung des MBCI beim genannten Plus von 8,7 Prozent.

Wertzuwachs bei vier klassischen Mercedes-Benz Modellen

HAGI pflegt mehrere Mercedes-Benz Indizes. Die jüngeren Sammlermodelle werden im Mercedes-Benz Classic Index Emerging Classics (MBCI EC) zusammengefasst. Für diesen errechnet der Marktbeobachter im Oktober einen Anstieg von 4,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat. Der Anstieg über die letzten zwölf Monate fällt mit annähernd 9,8 Prozent noch höher aus. Positiven Einfluss im Oktober hatten die SLC-Modelle der Baureihe 107 sowie die SEC-Modelle der Baureihe 126. Im Privatmarkt wurde ein 500 SLC für mehr als 110.000 Euro verkauft, wie die Marktforscher von HAGI beobachten konnten.

Im September erzielten insbesondere zwei Mercedes-Benz Typen hohe Preise im Markt: Der 190 SL (W 121) wird aktuell für Preise um die 200.000 Euro gehandelt. Der Roadster, produziert in den Jahren 1955 bis 1963, gehört damit zu den derzeit begehrtesten Klassikern. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre haben sich die Marktpreise nahezu verdoppelt. Seit 2016 bereichert er sogar das Feld der Mille Miglia: Erkenntnisse aus dem Jahr 2015 belegen, dass schon bei den originalen „1.000 Meilen“ im Jahr 1956 ein 190 SL mit dabei war. Das französische Fahrerteam Michel Bianco / Jean Loup Pellecuer, Startnummer 347, belegt damals nach einer Fahrtzeit von 16 Stunden, 6 Minuten und 15 Sekunden Platz 121.

Für das Mercedes-Benz 280 SE 3.5 Cabriolet (W 111) stellt HAGI erneut eine Wertsteigerung fest: Exemplare im Topzustand erreichen die Marke von 400.000 Euro, Spitzenexemplare überschreiten sie sogar deutlich. Das luxuriöse viersitzige Cabriolet, gebaut von 1969 bis 1971, und seine zwischen 1965 und ebenfalls 1971 produzierten Schwestermodelle sind feste Größen für Sammler weltweit. Dazu Patrik Gottwick: „Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass diese Cabriolets den Traumwagen-Status bereits mit Bandablauf erhielten und ihn stets behalten haben“.

HAGI-Indizes als internationaler Wertmaßstab etabliert

Die HAGI-Indizes wurden im Januar 2009 erstmals vorgestellt. Sie existieren für verschiedene Automarken und haben sich im Markt für klassische Fahrzeuge international als Wertmaßstab etabliert. Der Mercedes-Benz Classic Index (MBCI) wurde im Jahr 2012 vorgestellt und am 31. Dezember 2011 mit einem Wert von 100 britischen Pfund initialisiert. Im Oktober 2017 lag er bei über 200 Punkten. Der MBCI zeichnet derzeit die Wertentwicklung von 44 Klassikern der Marke auf. 23 Typen davon gehören nach der Einschätzung von HAGI zu den historisch wichtigsten Fahrzeugen überhaupt.

Die Historic Automobile Group International (HAGI) wurde im Jahr 2007 gegründet und ist ein unabhängiges Research-Institut für Investments mit der Spezialisierung auf seltene klassische Automobile. Der HAGI Top Index wird regelmäßig von Medien wie der Financial Times, der New York Times und der Tageszeitung „Die Welt“ als Maßstab verwendet. Ziel ist es, eine Markttransparenz zu schaffen und Marktteilnehmern fundierte Entscheidungen auf datenbasierten Voraussetzungen zu ermöglichen. HAGI betreibt eine Datenbank, die mehr als 100.000 tatsächliche Transaktionen umfasst. Die Einträge beginnen beim Produktionsdatum des Fahrzeugs und werden täglich aktualisiert. Die Daten stammen hauptsächlich aus vier Quellen: Privatkontakten, Markenspezialisten, Händlern und Auktionsergebnissen.

Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2018

25. Mai 2018bis27. Mai 2018

15.11.2017. BMW Group Classic und Grand Hotel Villa d’Este präsentieren vom 25. bis zum 27. Mai 2018 den weltweit exklusivsten und traditionsreichsten Schönheitswettbewerb für historische Automobile und Motorräder +++ Das Motto lautet: „Hollywood on the Lake“ +++ Nominierungsphase eröffnet, weitere Registrierungen willkommen.

München/Cernobbio. Spektakuläre Szenen und Stars aus der Automobil- und Motorradgeschichte erwarten die Besucher des Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2018 im norditalienischen Cernobbio. Der von der BMW Group Classic und dem Grand Hotel Villa d’Este gemeinsam veranstaltete Schönheitswettbewerb für historische Fahrzeuge steht diesmal unter dem Motto „Hollywood on the Lake“.

Vom 25. bis 27. Mai 2018 bilden die Parkanlagen der Villa d’Este und der benachbarten Villa Erba am Ufer des Comer Sees das perfekte Set für die Hauptdarsteller auf zwei und vier Rädern. Neben dem filmreif inszenierten Überblick über die Fahrzeuggeschichte seit den Anfängen der Motorisierung bietet der Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2018 mit der Präsentation von Aufsehen erregenden Concept Cars und Prototypen einmal mehr auch einen Blick in die Zukunft der Mobilität.

Der Wettbewerb für historische Automobile umfasst auch im Jahr 2018 acht Wertungsklassen. Und einmal mehr wird sich in diesen Kategorien die gesamte Bandbreite der Automobilgeschichte widerspiegeln – von Pre-War Racing Cars und Pre-War Luxuslimousinen bis hin zu Sportwagen und Gran Turismos der Nachkriegszeit. Damit deckt das Spektrum der im Wettbewerb stehenden Klassiker alle maßgeblichen Epochen der Fahrzeug- und der Filmhistorie ab. Historische Automobile aus der Stummfilm-Ära und den Goldenen Zwanzigern sind ebenso zu sehen wie Traumwagen aus der Zeit der ersten modernen Blockbuster.

In mehreren Sonderklassen werden zudem weitere außergewöhnliche Fahrzeuge präsentiert, darunter Automobile, die nicht nur auf der Straße, sondern auch als Darsteller in Kinofilmen bleibenden Eindruck hinterließen, und Formel-1-Boliden aus diversen Jahrzehnten der Königsklasse des Motorsports.

Die hochkarätige Besetzung des Teilnehmerfelds gehört zu den Markenzeichen des Concorso d’Eleganza Villa d’Este, der erstmals im Jahr 1929 stattfand. Wurden damals noch Neuerscheinungen der Automobilbranche vorgestellt, so ist die seit 2005 von der BMW Group Classic und dem Grand Hotel Villa d’Este gemeinsam ausgerichtete Veranstaltung heute der weltweit exklusivste und traditionsreichste Schönheitswettbewerb für historische Fahrzeuge.

Für den Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2018 hat jetzt die Nominierungsphase begonnen. Das Selecting Committee ruft die Besitzer außergewöhnlicher Klassiker aus allen Epochen der Automobilgeschichte dazu auf, sich mit ihren Fahrzeugen für den Schönheitswettbewerb anzumelden.

Darüber hinaus lenkt bereits zum achten Mal der Concorso die Motociclette die Aufmerksamkeit des Publikums auf herausragende Raritäten aus der Geschichte des Motorrads. Die Konvoifahrt der am Wettbewerb teilnehmenden Motorräder über die Straßen von Cernobbio wird auch beim Concorso d’Eleganza 2018 zu den spektakulären Höhepunkten des Wochenendes zählen. Für den Schönheitswettbewerb der Klassiker auf zwei Rädern erfolgt die Auswahl der Teilnehmer durch ein mit Experten für die Motorradgeschichte besetztes Selecting Committee. Das Gremium hat bereits mit der Sichtung der ersten Nominierungen begonnen. Weitere Registrierungen sind willkommen, Details zu den Kategorien werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Für Online-Registrierungen steht allen Besitzern von außergewöhnlichen historischen Automobilen und Motorrädern die offizielle Website der Veranstaltung unter http://concorsodeleganzavilladeste.com zur Verfügung. Auch Eintrittskarten und Besucherpakete können ab sofort auf der Veranstaltungs-Website gebucht werden.

BMW 507 und BMW 1600 Cabriolet

BMW 507 und BMW 1600 Cabriolet (Foto: BMW AG)

  
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