Audi A1 e-tron gewinnt „Silvretta E-Auto“

Audi gewinnt nach 2010 auch „E-Auto-Rallye 2011“
„Der A1 e-tron besteht den Härtetest in den Alpen“: Franciscus van Meel, Leiter Elektromobilitätsstrategie AUDI AG

Audi setzt auf Elektrifizierung ohne Reichweitenangst
13.7.2011 – Die Trophäe für den Gesamtsieg der „2. Silvretta E-Auto Rallye Montafon“ geht an Audi. Nachdem im Vorjahr der R8 e-tron siegen konnte, gewinnt 2011 ein A1 e-tron. Der zweite Audi, ein Q5 HFC mit Brennstoffzelle erreicht den sechsten Platz. Insgesamt wurden 32 E-Fahrzeuge gewertet.

Nach drei Tagen, 307 Kilometern und 11.541 Höhenmetern steht der A1 e-tron mit Startnummer 206 als Siegerfahrzeug der „2. Silvretta E-Auto Rallye Montafon“ fest. Die Veranstaltung fand vom 7. bis 9. Juli im Rahmen der „14. Silvretta Classic“ statt. Der Name Silvretta verweist auf die Gebirgsgruppe der österreichischen Ostalpen. Auf den besonders für Elektrofahrzeuge anspruchsvollen Bergstraßen mit Steigungen von bis zu 15 Prozent setzte sich der Audi A1 e-tron gegen 31 Teil­nehmer durch. Der ebenfalls von Audi an den Start gebrachte Q5 HFC erreicht mit dem sechsten Platz das beste Resultat der Fahrzeuge mit Brennstoffzelle.

Der A1 e-tron ist ein Technikträger mit dem die Audi-Entwickler, die Mobilitäts­anforderungen eines solchen Zukunftskonzepts untersuchen. Zur technischen Basis gehört ein Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 75 kW, der von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 12 kWh und lässt sich innerhalb von einer halben Stunde (Schnellladung), beziehungsweise in weniger als drei Stunden (Standardladung) komplett aufladen. Damit ist eine Reichweite von 50 Kilometern möglich. Damit kein Kunde mit leerer Batterie stehen bleibt, hat der A1 e-tron einen Verbrennungsmotor an Bord, der bei Bedarf den Akku lädt. Das Einscheiben-Kreiskolben-Aggregat (254 cm³) sitzt unter dem Kofferraum­boden; es leistet 15 kW und dient einzig zum Aufladen der Batterie, nicht zum direkten Antrieb der Räder. Grundsätzlich ist der A1 e-tron auf lokal emissionsfreien E-Antrieb ausgelegt, womit er sich hervorragend für die typischen Fahrten in Metropolen eignet.

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Während der Rallye wurde der A1 e-tron von Franciscus van Meel, Leiter der Elektromobilitätsstrategie der AUDI AG, gefahren. Die wichtige Rolle des Beifahrers übernahm der langjährige Audi-Mitarbeiter Gerhard Gruber. Van Meel nach der Zieleinfahrt: „Ein E-Auto in die Alpen zu schicken, gehört zum Härtesten, was man ihm antun kann. Dass der A1 e-tron gerade hier so überzeugt, freut mich persönlich und beweist, dass wir mit unserem Ansatz zur Elektromobilität – dem Kombinieren von Elektromotor und Verbrennungsmotor – richtig liegen. Danke an das engagierte Team für den zweiten Gesamtsieg in Folge“.

Zum Rallyeverlauf ergänzt er: „Am ersten Tag sind wir auf Sicherheit gefahren und trotz einer Fahrstrecke von knapp über 100 Kilometer mit jeder Menge Strom im Akku ins Ziel gefahren. Am zweiten Tag waren wir besser eingespielt und konnten einen Tagessieg einfahren, an Tag Drei kam ein zweiter Platz dazu, der schließlich für den Gesamtsieg gereicht hat. Das Auto lief tadellos. Wir freuen uns schon auf die E-Auto Rallye 2012. Selbstverständlich haben wir schon einige Ideen, mit welchen Konzepten wir antreten werden.“

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