Audi Denkwerkstatt als Top-Innovationseinheit ausgezeichnet

19.6.2019. Bester in der Kategorie „Innovation Discovery“ und zweitbester im Bereich „Innovation Development“: Die Audi Denkwerkstatt aus Berlin erhält zwei Auszeichnungen bei der diesjährigen Studie zu digitalen Innovationseinheiten von Konzernen.

Die Audi Denkwerkstatt startete im September 2016 in Berlin. Derzeit arbeiten dort 23 dauerhaft und temporär entsendete Audi Mitarbeiter in einem Co-Working-Space. Ziel der jeweils im Halbjahresrhythmus wechselnden Gruppen ist die Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen, die über das Auto hinausgehen. In kleinen cross-funktionalen Teams gelingt es den Teilnehmern durch kundenfokussiertes Entwickeln, eigenverantwortliches Arbeiten und die Kooperation mit Start-ups, innerhalb von fünf Monaten ein bereits am Markt geprüftes und somit validiertes Geschäftsmodell umzusetzen.

Den Erfolg dieses Ansatzes hat nun die Studie „Konzerne auf den Spuren von Startups 2019“ von der Strategie- und Managementberatung Infront Consulting & Management und dem Wirtschaftsmagazin Capital bestätigt. Die Audi Denkwerkstatt, die in zwei von drei Kategorien an den Start ging, gewinnt die Klasse „Innovation Discovery“, in der die Generierung von Ideen und deren Ausarbeitung zu Konzepten bewertet wurde. Gleichzeitig belegt die Berliner Innovationseinheit den zweiten Platz im Bereich „Innovation Development“. Dabei bewertete die Jury die Weiterentwicklung der Konzepte zu marktreifen Produkten und Services.

„Das ist ein toller Erfolg für unser selbst entwickeltes Programm und die intensive Arbeit der letzten Jahre“, freut sich Matthias Brendel, Leiter der Audi Denkwerkstatt. Besonders stolz ist er auf die Erfolgsquote der Geschäftsmodelle. „Mit unseren Teilnehmern aus allen Teilen des Unternehmens gelingt es uns immer wieder, aus Ideen innerhalb kürzester Zeit Geschäftsmodelle zu entwickeln, die Audis Fahrzeugangebot in Zukunft ergänzen oder erweitern und das Unternehmen auf dem Weg zur Digital Mobility Company unterstützen.“

Thematisch konzentriert sich die Denkwerkstatt auf urbane Themen mit Mobilitätsbezug. Sie entwickelt beispielsweise Produkte und Services für die Elektromobilität im Stadtumfeld sowie Angebote zur besseren Zeitnutzung von Kunden beim Pendeln. Die Teams arbeiten unter anderem an Angeboten für flexible und preiswerte Ladeinfrastruktur – wie das Projekt ParkE beweist. Die Ladesäule auf Rädern ist ein kompakter und mobiler Batteriespeicher. Sie elektrifiziert Parkplätze ohne großen Aufwand und versorgt Elektroautos so mit Energie.

Ein besonderes Erfolgsgeheimnis ist neben dem Co-Working und der Arbeit mit agilen Methoden, auch das Co-Living-Konzept, das die Juroren der Studie ebenfalls sehr positiv bewerteten. Dass die 15 temporären Teilnehmer während ihres Aufenthalts in Dreier-Wohngemeinschaften zusammenwohnen, ist bisher in der Szene der digitalen Innovationseinheiten einzigartig, fördert aber laut Brendel die Kreativität, den Teamgeist und dann auch den Erfolg der Innovationen.

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Die Studie „Konzerne auf den Spuren von Startups 2019“ wurde im ersten Halbjahr 2019 zum dritten Mal durchgeführt. Die Evaluierung vergleicht digitale Innovationseinheiten etablierter deutscher Konzerne entlang der drei Phasen des Innovationsprozesses (Innovation Discovery, Development und Scaling). An der Studie nahmen knapp 50 Firmen teil.

Dr. Matthias Brendel, Leiter Audi Denkwerkstatt (Foto: AUDI AG)

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