BMW Personalmaßnahmenpaket

19.6.2020 München. Im konstruktiven Dialog mit dem Betriebsrat hat die BMW AG sich auf ein ausgewogenes Personalmaßnahmenpaket verständigt, das die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und die Interessen der Belegschaft in Einklang bringt.

Nach der Anwendung bestehender Flexibilitätsmaßnahmen, wie Abbau von Zeit- und Urlaubskonten sowie Kurzarbeit, sind weitere Schritte erforderlich, um die BMW Group robuster gegenüber externen Einflüssen und Marktschwankungen zu machen.

Der geplante Stellenabbau des Unternehmens soll durch Fluktuation und mit freiwilligen Vereinbarungen erfolgen, die Ausbildung auf dem hohen Niveau des Vorjahres fortgesetzt werden.

„Wir werden auch weiter unseren eigenen BMW Weg gehen und im konstruktiven Dialog mit der Arbeitnehmervertretung Lösungen erarbeiten. Wir haben ein zukunftsgerichtetes Maßnahmenpaket vereinbart, das uns kurzfristig hilft, das Unternehmensergebnis zu verbessern, uns aber langfristig die Innovationskraft erhält“, bewertet Ilka Horstmeier, Personalvorständin der BMW AG und Arbeitsdirektorin, die getroffene Vereinbarung. „Damit bleiben wir ein verlässlicher Arbeitgeber.“

Das Paket setzt sich aus vier Maßnahmen zusammen, die überwiegend die deutschen Standorte betreffen: Kapazitäten werden angepasst, indem Arbeitsverträge mit verlängerter, übertariflicher Wochenarbeitszeit – sogenannte 40-Stunden Verträge – auf 38 Stunden reduziert werden.

Außerdem wurde eine Wahloption für das tarifliche Zusatzgeld T-ZUG vereinbart – so können berechtigte Mitarbeiter sechs bis acht zusätzliche Urlaubstage statt des Zusatzgeldes in Anspruch nehmen. Damit erhalten die Mitarbeiter zusätzliche Flexibilität.

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Wie bereits angekündigt, wird das Unternehmen die Fluktuation nutzen, um Stellen zu reduzieren. Dabei können durch Abfindungen rentennahe Altersaustritte vorgezogen werden – als attraktive Alternative zur Altersteilzeit.

Der letzte Punkt des Pakets verdeutlicht besonders die Zukunftsausrichtung:

Mit einem Bildungsprogramm können junge Leute unter 25 Jahren mit einem Studium in einem relevanten Fachgebiet ihre Kompetenzen weiter ausbauen. Die BMW Group unterstützt die externe Vollzeit-Qualifizierung finanziell und garantiert eine Rückkehr in ein Arbeitsverhältnis nach dem Abschluss. Insgesamt soll der Personalstand zum Ende des Jahres damit leicht unter Vorjahr liegen.

Hohes Ausbildungsniveau bleibt erhalten – 1.200 neue Azubis 2020 und 2021

Unverändert wird das Unternehmen in die Ausbildung und damit die Fachkräfte von morgen investieren. So werden in diesem und im Folgejahr wieder 1.200 Auszubildende allein in Deutschland eingestellt und damit der künftige Fachkräftebedarf gesichert. Auch die Übernahme für die Auszubildenden in den Werken und der Zentrale nach Beendigung der Berufsausbildung gilt weiterhin.

Die Personalmaßnahmen sind eingebettet in weitere Effizienzmaßnahmen des Unternehmens. Anfang Mai wurde im Rahmen der Quartalsberichterstattung bereits verkündet, dass das BMW Group Performance Programm nochmals verstärkt werde.

BMW Welt - BMW Group Hochhaus/Konzernzentrale

BMW Welt – BMW Group Hochhaus/Konzernzentrale (Foto: BMW AG)

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