Der neue Sprinter

13.4.2018. Konsequente Umsetzung der eDrive@VANs-Strategie auch im Sprinter-Segment: Als zweites Modell der gewerblichen Flotte stattet Mercedes-Benz Vans den neuen Sprinter mit einem Elektroantrieb aus.

2019 kommt der neue eSprinter auf den Markt und folgt damit dem eVito. Der Mid-Size Van ist seit einigen Monaten bestellbar, die ersten Exemplare werden in der zweiten Jahreshälfte ausgeliefert. In den kommenden Jahren wird Mercedes-Benz Vans jede gewerbliche Baureihe auch in einer Elektro-Variante anbieten.

Sprinter und eVito folgen den gleichen strategischen Grundsätzen: Der Kundennutzen und die maximale Alltagstauglichkeit stehen im Mittelpunkt der Fahrzeugentwicklung. Dafür setzt Mercedes-Benz Vans auf ein ganzheitliches Ökosystem. Die Schaffung einer passenden Ladeinfrastruktur, die Berücksichtigung der einsatzspezifischen Fahrparameter, Vor-Ort-Service und die Integration intelligenter Vernetzungsdienste machen aus dem eSprinter eine Gesamtsystemlösung für den gewerblichen Einsatz. Somit liegen konventioneller und elektrischer Antrieb bei Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Variabilität in beiden Modelle auf Augenhöhe.

Wettbewerbsfähig – auch in größeren Fahrzeugklassen

„Die Elektrifizierung der gewerblichen Flotte folgt unserer Überzeugung, dass dem Elektroantrieb vor allem im innerstädtischen Verkehr die Zukunft gehört. Dass wir es mit der Umsetzung ernst meinen, haben wir bereits mit dem eVito gezeigt. Jetzt legen wir mit dem eSprinter nach. Unsere Elektroantriebe sind auch in größeren Fahrzeugsegmenten wettbewerbsfähig – gerade auch bei der für unsere gewerblichen Kunden so wichtigen Gesamtkostenrechnung“, sagt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans.

Maximierte Reichweite oder maximierte Zuladung

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Der neue eSprinter wird als Kastenwagen mit Hochdach angeboten. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3500 Kilogramm, einer Fahrzeuglänge von 5932 Millimetern, einem Radstand von 3924 Millimetern und einem maximalen Ladevolumen von 10,5 m3 bietet der Sprinter ausreichend Platz für die verschiedensten Transportanforderungen. Maximale Flexibilität gewährleistet die Wahlmöglichkeit der Batteriekapazität. Mit einer installierten Batteriekapazität von 55 kWh beträgt die Reichweite des neuen eSprinter rund 150 Kilometer, selbst bei ungünstigen Rahmenbedingungen wie niedrigen Außentemperaturen und voller Beladung. In acht Stunden lassen sich die Batterien an einer Ladesäule oder einer Wallbox mit 7,2 kW Ladeleistung vollständig aufladen.

In dieser Konfiguration beträgt die maximale Zuladung ungefähr 900 Kilogramm und richtet sich vor allem an Kunden, die ihr Fahrzeug auch auf längeren Strecken im städtischen Raum bewegen, aber selten an der Grenze der maximalen Zuladung belasten. Eine zweite Option bei der Batteriekapazität wird vor allem innerstädtischen Einsatzzwecken gerecht, bei denen die Reichweite eine untergeordnete Rolle spielt, dafür die Zuladekapazität zum entscheidenden Kriterium wird. Hier liegt die installierte Batteriekapazität bei 41 kWh und die Reichweite beträgt rund 115 Kilometer.

Im Gegenzug steigt die maximale Zuladung um rund 140 Kilogramm auf ungefähr 1040 Kilogramm. Die Ladezeit beträgt rund sechs Stunden, es sei denn, der eSprinter wird an einer DC Schnellladestation geladen, dann stehen bei entsprechender Ladeleistung bei beiden Batterievarianten bereits nach 45 Minuten wieder 80 Prozent der Reichweite zur Verfügung.

Dass sich Sprinter und eSprinter auf Augenhöhe begegnen, zeigen auch die Fahrleistungen. Wie die Diesel-Einstiegsvariante leistet auch der Elektroantrieb 84 kW mit einem Drehmoment von bis zu 300 Newtonmeter. Bei der Höchstgeschwindigkeit haben Kunden die Wahl: Ein Maximaltempo von 80 km/h erfüllt im Stadtverkehr und in Ballungszentren alle Anforderungen, schont gleichzeitig die Energiereserven und vergrößert die Reichweite. Muss es schneller gehen, sind Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h möglich.

Entwicklung eines Betreiberkonzepts bis ins Detail

Von der Personenbeförderung bis zum Gütertransport – mit der elektrisch angetriebenen Modellpalette will Mercedes-Benz Vans künftig alle gewerblich genutzte Fahrzeuge eletrifizieren. Deshalb wird nach dem eVito und dem eSprinter der eCitan das Angebot komplettieren. Die reine Fahrzeug­entwicklung ist dabei nur ein Teil der Mercedes-Benz Vans Elektro­mobilitätsstrategie. Ein wesentliches Ziel ist die Integration moderner Fahrzeugtechnologie in ein ganzheitliches Ökosystem. Dafür entwickeln die Experten von Mercedes-Benz Vans im Dialog mit dem Kunden ein maßgeschneidertes Betreiberkonzept.

Individuelle Branchenbedürfnisse werden dabei ebenso einkalkuliert wie Fuhrparkgröße, Fahrprofil oder die baulichen Voraussetzungen bei der Schaffung einer eigenen Ladeinfrastruktur auf dem Unternehmensgelände. Elektrospezifische Konnektivitätslösungen sowie Finanzierungs- und Mobilitätskonzepte werden ebenfalls in der Frühphase der Planung thematisiert. Ein umfassendes Wartungs- und Servicemanagement ergänzt die Angebotspalette.

„Die Gesamtbetriebskosten müssen auf dem Niveau eines vergleichbar ausgestatten Fahrzeugs mit Dieselaggregat liegen – diese Grundvoraussetzung erfüllen eSprinter und eVito. Nur wenn der Einsatz von Elektromodellen auch wirtschaftlich sinnvoll ist, sind sie im gewerblichen Einsatz konkurrenzfähig. Den höheren Anschaffungskosten stehen geringere Energie- und Wartungskosten sowie Steuereinsparungen gegenüber“, sagt Benjamin Kaehler, Leiter eDrive@VANs bei Mercedes-Benz Vans.

Kompetenz- und Technologietransfer aus dem Daimler Konzern

Möglich werden die aktuellen Entwicklungssprünge durch einen Kompetenz- und Technologietransfer innerhalb des Daimler Konzerns. Modulbestandteile aus der Pkw-Entwicklung werden auch in den Vans eingesetzt. So sorgen Synergien im Pkw-Bereich und in der Nutzfahrzeugsparte für ein hohes Entwicklungstempo und Kunden profitieren von einem hohen Reifegrad der eingesetzten Komponenten. Zusätzlich zu den Investitionen in anderen Konzernbereichen investiert Mercedes-Benz Vans in den kommenden Jahren 150 Millionen Euro in die Elektrifizierung seines gewerblichen Angebots.

Die Mercedes-Benz Vans Elektromobilitätsstrategie ist Teil der im Herbst 2016 vorgestellten strategischen Zukunftsinitiative adVANce. Sie treibt den Wandel des Unternehmens vom reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter ganzheitlicher Mobilitätslösungen voran. Unter dem Dach von adVANce investiert die Marke mit dem Stern bis 2020 rund 500 Millionen Euro u.a. in die Integration verschiedener Konnektivitätslösungen in Transporter, innovative Hardwarelösungen für die Transportbranche sowie neue Mobilitätskonzepte.

Mercedes-Benz eSprinter

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