Forschungsschwerpunkt Batteriesicherheit

6.12.2011 – Das Thema Sicherheit spielt bei der Entwicklung von Elektro- und Hybridfahrzeugen eine entscheidende Rolle. Die fka legt daher einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung sicherer Batteriesysteme.
Was in herkömmlichen Kraftfahrzeugen der Tank war, ist in Elektrofahrzeugen die Batterie. Sie stellt den zentralen Energiespeicher dar und ist damit eine potenzielle Gefahrenquelle, wenn es zum Unfall kommt. Es gibt jedoch einige zusätzliche Herausforderungen, die es bei der Entwicklung sicherer Batteriesysteme zu beachten gilt.
Die fka beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Fahrzeugsicherheit. Dabei spielt der Schutz der Insassen und sonstigen Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall eine wichtige Rolle. Ferner gilt es, die sichere und störungsfreie Funktion von Systemen zu gewährleisten. Auf der Basis von Gefahrenanalysen werden unfall- und funktionssichere Systeme entwickelt und ausgelegt. Dabei kommen sowohl Simulationen als auch Versuche zum Einsatz.
Sichere Batteriesysteme zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Falle eines Unfalls keine erhöhte Gefahr für die Insassen, sonstigen Verkehrsteilneher und Rettungskräfte darstellen. Aus diesem Grund befassen sich die Aachener Forscher mit dem Verhalten von Batterien auf Zell-, Modul- und Systemebene. Dies erfolgt beispielsweise im Rahmen des europäischen Verbundprojekts OSTLER, das zum Ziel hat, eine crashsichere Integration einer Batterie in eine Fahrzeugstruktur zu gewährleisten, die gleichzeitig den Zielen des Leichtbaus Rechnung trägt. Großes Potenzial bietet an dieser Stelle eine crashdeformierbare Ausführung des Batteriepacks, wie sie im Projekt e performance entwickelt wurde.
Darüber hinaus werden auf Prüfständen verschiedene Batteriezellen und -systeme untersucht, um ihr Gefährdungspotenzial beispielsweise durch elektrische Überlast oder mechanische Zerstörung zu ermitteln.
Die Forscher der fka sind überzeugt, dass durch eine systematische Gestaltung und umfassende Bewertung die von Batterien ausgehenden Gefahren minimiert werden können. Die bereits gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass die Gefahren von Elektrofahrzeugen am Ende nicht größer sein müssen, als dies bei herkömmlichen Fahrzeugen der Fall ist.

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