Neue Software für den Audi e-tron der Modelljahre 2019 und 2020

29.10.2021. Besitzer_innen, die einen Audi e-tron der Modelljahre 2019 oder 2020 fahren, dürfen sich auf mehr Reichweite freuen: Ein neues Software-Update sorgt für bis zu 20 Extrakilometer Reichweite im realen Fahrbetrieb – und bringt damit eine Effizienzsteigerung auch für Bestandsfahrzeuge in Serie. Das Update steht ab sofort bei Audi-Service-Betrieben zur Installation bereit.

Zeitgleich mit der Premiere des e-tron Sportback brachte Audi Ende 2019 ein Technik-Update mit verbesserter Reichweite für seine erste elektrische Baureihe in die Serie. Damit fährt der Audi e-tron 55 quattro im aktuellen Modelljahr mit einer Batterieladung bis zu 441 Kilo­meter weit (WLTP-Zyklus). Neben einer angepassten Hardware zahlte vor allem eine optimierte Software auf das Reichweitenkonto ein.

Nun sind die Software-Umfänge dieser Effizienzsteigerung auch für Bestandsfahrzeuge verfügbar. Unter anderem erweitert das Update den nutzbaren Bereich der Hochvoltbatterie. Die 95 kWh fassende Batterie des Audi e-tron 55 quattro stellt dann netto mehr nutzbare Energie zur Verfügung – 86 kWh Kapazität ermöglichen somit eine gesteigerte Reichweite. Das Software-Update für alle Serienfahrzeuge des Audi e-tron 55 quattro, die zwischen Mitte September 2018 (Modelljahr 2019) und Ende November 2019 (Modelljahr 2020) gebaut wurden, kann ab sofort bei den Servicepartnern kostenfrei aufgespielt werden.

Mehr Reichweite im Audi e-tron 55 quattro: Software-Update für Modelljahre 2019/2020
Bis zu fünf Prozent mehr Reichweite: Mit einem Update erhöht Audi die Nettokapazität der Batterie des e-tron 55 quattro der Modelljahre 2019 und 2020. (Quelle: AUDI AG)

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Effiziente Motorsteuerung, besseres Thermomanagement

Neben der Batteriekapazität optimiert die neue Software auch die Steuerung der vorderen E-Maschine. Im normalen Fahrbetrieb sorgt standardmäßig der Motor an der Hinterachse für Vortrieb. Für eine verbesserte Effizienz wird der vordere Elektromotor nun nahezu vollständig abgekoppelt und stromlos geschaltet – und erst wenn mehr Leistung benötigt wird, kommen beide Motoren zum Einsatz. Der große Konzeptvorteil des Asynchronmotors, das stromlose Mitlaufen ohne elektrische Schleppverluste, kommt somit noch besser zur Geltung.

Auch die Kühlung wird durch das Update verbessert. Das hochflexible Thermomanagement, das aus vier separaten Kreisläufen besteht, temperiert die Hochvoltkomponenten noch effizienter. Durch eine angepasste Steuerung konnten im Kühlmittelkreislauf die Volumenströme verringert werden, sodass sich der Energieverbrauch reduziert. Das Kühlsystem ist die Basis für schnelles Gleichstromladen, eine hohe Lebensdauer der Batterie und reproduzierbare Fahrleistungen – auch bei hoher Belastung.

Hohe Alltagstauglichkeit, hoher Absatz

Seit Ende 2018 wird das erste vollelektrische Auto der Vier Ringe am bilanziell CO2-neutralen Audi Standort Brüssel gefertigt. Bereits im Frühjahr diesen Jahres knackte der e-tron die Verkaufsmarke von 100.000 Stück. In Norwegen war das Modell im vergangenen Jahr sogar das meistverkaufte Auto über alle Antriebsarten hinweg.

Der Erfolg des Audi e-tron ist maßgeblich auf seine Alltagstauglichkeit zurückzuführen. Hier spielen neben dem üppigen Raumangebot und hohen Komfort auch die langstreckentauglichen Reichweiten eine entscheidende Rolle: Mit bis zu 453 Kilometern (WLTP) beim e-tron Sportback 55 quattro beziehungsweise bis zu 441 Kilometern (WLTP) beim e-tron 55 quattro lassen sich bequem längere Strecken bewältigen. Außerdem überzeugt der Audi e-tron mit seinen hohen Ladegeschwindigkeiten.

Für rund 110 Kilometer Reichweite steht das Auto im Idealfall knapp zehn Minuten an der Ladesäule, die 80-Prozent-Marke erreicht der Audi e-tron 55 quattro nach circa 30 Minuten. Dabei können Kund_innen des e-tron Charging Service mittlerweile unter mehr als 275.000 Ladepunkten in 26 europäischen Ländern wählen.

Den Weg zur nächsten Säule zeigt der e-tron Routenplaner. Das System unterstützt mit einer idealen Planung der nötigen Ladevorgänge – immer dann, wenn das Ziel außerhalb der Reichweite liegt. Ein intelligenter Algorithmus berechnet die schnellste Route, berücksichtigt Verkehrs- sowie Streckendaten, bezieht den Fahrstil des Fahrers mit ein, kalkuliert die Dauer der Ladestopps und plant sie in die Gesamtfahrzeit ein.

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