Opel ist Partner für „Schaufensterregion Elektromobilität“

Automobilhersteller unterstützt Bewerbung des Landes Hessen
Schaufenster sollen Elektromobilität für die breite Öffentlichkeit erlebbar machen
Technologische Vorreiterrolle bei Serienautos und Konzeptfahrzeugen
Drei Forschungs- und Entwicklungsstandorte als Kreativzentrum

16.1.2012 Rüsselsheim/Frankfurt. Opel unterstützt als Premiumpartner die Bewerbung Hessens als Schaufensterregion für Elektromobilität. Das gab Vorstandsvorsitzender Karl-Friedrich-Stracke heute bei einer Pressekonferenz des Landes Hessen in Frankfurt bekannt, an der auch Ministerpräsident Volker Bouffier und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth teilnahmen.

„Um neue Technologien in der Gesellschaft zu etablieren, müssen breite Bevölkerungs- kreise frühzeitig die Chance haben, sich damit vertraut zu machen“, brachte Stracke das Ziel der Initiative auf den Punkt. Drei bis fünf groß angelegte, national und international sichtbare Schaufensterregionen sollen im Frühjahr von der Bundesregierung gekürt werden und Elektromobilität im Alltag erlebbar machen. Hessen, das emissionsfreies Fahren bereits seit Jahren mit mehreren Projekten fördert, sieht sich mit der wirtschafts-starken Rhein-Main-Region als Kreativzentrale in einer Favoritenrolle.

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Opel ist auf dem Gebiet der Elektromobilität technologischer Vorreiter. Mit dem Ampera bietet das Unternehmen als erster europäischer Hersteller bereits heute ein voll alltags- und familientaugliches Elektroauto an. Strecken von bis zu 80 Kilometern kann die 111 kW (150 PS) starke Limousine ausschließlich mit Strom zurücklegen – und damit völlig emissionsfrei. Dank der innovativen Range-Extender-Technologie müssen Ampera-Fahrer jedoch keine Angst vor einem batteriebedingten Liegenbleiben haben.

Ist die Kapazität der Lithium-Ionen-Akkus aufgezehrt, erzeugt ein kleiner Benziner Strom-Nachschub. Der Gesamt-Aktionsradius steigt so auf rund 500 Kilometer.

„Opel arbeitet darüber hinaus an weiteren Konzepten elektrischer Mobilität“, verriet Stracke bei der Pressekonferenz im Frankfurter Römer. Mit der Studie RAK e gab der Hersteller auf der letztjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt einen Ausblick darauf, wie ein batteriebetriebener City-Kleinwagen der Zukunft aussehen könnte. Außerdem werde Opel in den nächsten Jahren mit einem serienreifen Brennstoffzellenauto seine Führungsposition im Bereich Elektromobilität weiter ausbauen.

Dass Hessen weithin als Ideenschmiede und Kompetenzzentrum für Elektromobilität gilt, ist eng mit dem langjährigen Engagement Opels verbunden. Mit seinem Zentrum für alternative Antriebe in Mainz-Kastel, dem Internationalen Technischen Entwicklungs­zentrum (ITEZ) in Rüsselsheim und dem Testzentrum Dudenhofen unterhält Opel in seinem Heimat-Bundesland gleich drei Standorte, an denen zum Thema E-Mobilität geforscht, konstruiert und getestet wird. Opel ist allerdings weit über den technischen Bereich hinaus aktiv. Als eines der ersten Unternehmen engagiert sich die Marke auch im Bereich Aus- und Weiterbildung für Elektromobilität. Unter anderem bildet Opel seit 2009 in Kooperation mit der IHK und der Hochschule Darmstadt „Systemtechniker Elektromobilität“ aus. Die Handwerkskammer Rhein-Main setzt in ihrer Ausbildung für Elektroberufe zwei Ampera ein.

Die Bewerbung Hessens als Schaufensterregion unterstützt Opel laut Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke auch deshalb gern, weil Zukunftsinvestitionen weit über das Fahrzeug hinausgehen müssen. Unter diesem Aspekt sieht Stracke die Kooperation als wichtigen Schulterschluss: „Gemeinsam sind wir bestens gerüstet, die komplexen Herausforde­rungen der Mobilität von morgen zu bewältigen.“

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