Volkswagen startet mit der Entwicklung von Klimaschutzprojekten zur CO2-Kompensation

5.6.2020. Der Volkswagen Konzern und der Projektentwickler Permian Global haben eine Übereinkunft zur gemeinsamen Entwicklung (Joint Development Agreement) von Klimaschutzprojekten unterzeichnet. Damit beginnt der Volkswagen Konzern mit Unterstützung von Permian Global in der zweiten Jahreshälfte 2020 mit der Entwicklung von Klimaschutzprojekten zum Schutz tropischer Wälder.

Der Schutz vor drohender Abholzung sowie die Wiederherstellung von gefährdeten Wäldern und die damit verbundene CO2-Speicherung werden nach erfolgreicher Zertifizierung CO2-Gutschriften (carbon credits) liefern. Diese werden genutzt, um bei Volkswagen die CO2-Emissionen aus der Lieferkette, Produktion und Logistik von Fahrzeugen bilanziell zu kompensieren, solange diese CO2-Emissionen noch nicht vermeidbar und erneuerbare Energien nicht einsetzbar sind.

„Wir freuen uns, ein weiteres Element der Klimaschutzstrategie des Volkswagen Konzerns mit Permian Global als Entwickler erfolgreicher Klimaschutzprojekte voranzutreiben. Bei den geplanten Projekten geht es um den Erhalt von bedrohten Wäldern in den Tropen und Subtropen. Diese sehr effektiven natürlichen CO2-Senken zu schützen und auszubauen ist eine wichtige Aufgabe, die auch der Weltklimarat immer wieder hervorgehoben hat.“, sagte Ralf Pfitzner, Leiter Nachhaltigkeit im Volkswagen Konzern.

Stephen Rumsey, Vorsitzender von Permian Global, sagte: „Intakte Naturwälder bieten unzählige Vorteile für die Menschen und die Umwelt im Allgemeinen. Dazu gehört die Fähigkeit, enorme Mengen an Kohlenstoff zu binden und zu speichern. Angesichts der Dringlichkeit und des Ausmaßes der Klimakrise ist es von entscheidender Bedeutung, dass führende Industrieunternehmen zu den treibenden Kräften eines positiven Wandels werden. Wir freuen uns, mit Volkswagen einen Partner gefunden zu haben, der sowohl die vor uns liegenden Herausforderungen versteht, als auch entschlossen ist, eine Schlüsselrolle bei der Lösung zu spielen.“

Umfang der Klimaschutzprojekte

Im Rahmen der Übereinkunft wollen beide Unternehmen zunächst Projekte auf einer Fläche von insgesamt einer Million Hektar, der zehnfachen Fläche Berlins, in Südamerika und Asien entwickeln. Die Projekte besitzen dabei einen mehrfachen Nutzen: Schutz und Wiederherstellung gefährdeter Tropenwälder, langfristige Vorteile für lokale Kommunen durch nachhaltige Alternativen zur Abholzung, Erhalt der Biodiversität und Leistung eines Beitrags zur Überwindung der Klimakrise. Damit werden die Projekte auch zu zahlreichen Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) beitragen.

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Alle Projekte werden nach den höchsten Standards, insbesondere dem Verified Carbon Standard (VCS) und dem Climate Community and Biodiversity Standard (CCB) oder Gold Standard, unabhängig geprüft und zertifiziert werden.

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