Volkswagen und Autostadt Gastgeber des 9. Global Social Business Summit

6.11.2018. Mobilitätsangebote, die für alle zugänglich, aber auch nachhaltig sind; Maßnahmen zur Stärkung von Solidarität vor dem Hintergrund weltweit wachsender Unsicherheit; Möglichkeiten zur Verankerung von Sport als gesellschaftliche Bindungskraft – diese und weitere Aspekte gehören zu den Fokusthemen des diesjährigen Global Social Business Summit (GSBS), der diese Woche in der Wolfsburger Autostadt stattfindet.

Der Volkswagen Konzern unterstützt die jährlich stattfindende Konferenz seit der Gründung im Jahr 2009 zum dritten Mal. „Ich bin sicher: Der Global Social Business Summit wird nicht nur inspirierend auf den Volkswagen Konzern in einer wichtigen Phase seiner Transformation wirken, sondern auch weit über Wolfsburg hinaus Signale für ein weltweites Umdenken in Richtung sozial und ethisch verantwortlicher Geschäftsmodelle senden“, sagt Gunnar Kilian, Personalvorstand des Volkswagen Konzerns. Bereits jetzt bezieht allein das Volkswagen Werk in Wolfsburg Bauteile, Vormontagetätigkeiten sowie Dienstleistungen von fast 40 sozialen Einrichtungen aus der Region wie Diakonien, Lebenshilfen oder Sozialwerken.

Rund 800 Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft werden vom 6. bis 9. November in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stammsitz des Volkswagen Konzerns Perspektiven für soziales wirtschaftliches Handeln diskutieren. Nachdem die letzten Treffen in Österreich, Malaysia, Mexiko und Frankreich stattfanden, begrüßt das von Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus und Hans Reitz begründete Grameen Creative Lab die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr zum dritten Mal in der Autostadt.

Yunus hatte in den 1980er Jahren in Bangladesch die Vergabe von Mikrokrediten für mittellose Bevölkerungsgruppen eingeführt, um damit die Armut in dieser Region zu bekämpfen. Er gilt als Vordenker von Social Business Modellen – Unternehmen, die ihre wirtschaftlichen Aktivitäten mit der Verpflichtung verbinden, die unternehmerische Innovationskraft auf die Lösung drängender sozialer Probleme hin auszurichten. Yunus: „Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kreativität, unseren Reichtum und unsere Ressourcen nutzen und die Bedürfnisse aller Menschen in den Mittelpunkt unseres persönlichen und auch wirtschaftlichen Denkens und Handelns stellen. Das von mir vorgestellte Konzept ‚Social Business‘ ist ein neues Geschäftsmodell, das Nachhaltigkeit und eine humane Geisteshaltung in die bestehende Wirtschaftstheorie einbringt.“

Social Business sei nicht nur ein wesentliches Instrument zur Lösung der Krisen der Menschheit, so der Nobelpreisträger. Es sei auch Ausdruck der menschlichen Kreativität. „In den letzten neun Jahren hat uns der Global Social Business Summit inspiriert, gemeinsam eine Reise zu unternehmen, um alles zu erreichen, was wir uns vorstellen.“

Begleitet wird der GSBS von der Academia Conference, die sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Social Business widmet, und vom „Young Challengers und Young Pioneers Meeting“, bei dem sich junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus aller Welt über Grundlagen des Social Business informieren und über bereits entstandene Konzepte austauschen. Auf Initiative von Volkswagen, Adidas und Zalando findet außerdem parallel der „Hackathon for Supply Chain Transparency“ mit NGOs und Start-ups statt.

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100 Experten aus unterschiedlichen Disziplinen kommen am 7. November im Volkswagen Digital Lab in Berlin zusammen, um innovative, nachhaltige, digitale Lösungen zu entwickeln. Die Ergebnisse werden auf dem Global Social Business Summit vorgestellt. Weitere Konzerninitiativen wie xStarters, ein Programm zur digitalen Kompetenzförderung bei Jugendlichen lädt im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs Schülerinnen und Schüler dazu ein, mit Hilfe der xStarters App in einem Team eine Idee zu entwickeln, die das Leben ihrer Mitmenschen verbessert. Weitere Initiativen im Volkswagen Konzern sind der MAN Impact Accelerator, der Social Start-ups im Transportsektor mit einemAccelerator-Programm unterstützt und City Skater, eine spezielle Produktion, die Arbeitsmöglichkeit für 20 meist leistungsgewandelte Mitarbeiter schafft.

Das Engagement für den GSBS gehört zu den umfangreichen Aktivitäten, mit denen der Volkswagen Konzern gesellschaftliche und kulturelle Anliegen stärkt. Dies schließt Partnerschaften mit sozialen Initiativen, kulturellen Institutionen und künstlerischen Projekten an zahlreichen Orten der Welt ein. Dabei sind aus Sicht des Konzerns ein breiter kreativer Diskurs und das Erlebnis kultureller Vielfalt entscheidend für ein werteorientiertes und fortschrittsorientiertes Miteinander.

Möglichkeiten zur Anmeldung und weitere Informationen zum Global Social Business Summit (GSBS) finden Sie unter:www.gsbs-2018.com.

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