33. DMV-Siegerlandpreis – Motorrad-Tradition auf dem Nürburgring

Markenvielfalt, drei Weltmeister, große Starterfelder – Die IDM 2010 vom 28.-30. Mai 2010 – Nürburgring
Nürburg (ots) – Als dritte Station der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) 2010 steht an diesem Wochenende (28.-30. Mai) der Nürburgring auf dem Programm. Der MSC Freier Grund richtet bereits die 33. Auflage des DMV-Siegerlandpreis auf dem GP-Kurs des Nürburgrings aus. Dieser Lauf zur IDM ist die etablierte Motorrad-Rennsportveranstaltung auf dem Eifelkurs und sorgt auch 2010 wieder für eine Menge an Superlativen.

Mit der IDM präsentiert sich erneut als eine der stärksten und meistbeachteten nationalen Meisterschaften Europas. Im Fahrerfeld stehen mit Jörg Teuchert (GER), Karl Muggeridge (AUS) und Pekka Päivärinta (FIN) drei ehemalige Weltmeister. In allen Klassen gehen starke Starterfelder in den Wettkampf. Weit mehr als 200 Piloten aus 18 Nationen kämpfen um die Punkte. Auch die Markenvielfalt ist außergewöhnlich. In der prestigeträchtigen Klasse IDM SUPERBIKE messen sich die Hersteller BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha im harten IDM-Wettkampf. In der Klasse IDM Supersport geht mit der britischen Traditionsmarke Triumph ein weiterer Hersteller an den Start.

IDM SUPERBIKE

Der aktuelle Meisterschaftsstand in der IDM Königsklasse wird angeführt von den ehemaligen Supersport-Weltmeistern Jörg Teuchert (Yamaha) und Karl Muggeridge (Honda). Der Australier Muggeridge gewann beide Rennen in der Lausitz, Teuchert holte einen Sieg in Oschersleben. Der zweite Sieger in der Magdeburger Börde trug sich gleichzeitig in die Geschichtsbücher ein. Der Österreicher Martin Bauer holte den ersten SUPERBIKE-Sieg für KTM in einer internationalen Meisterschaft. Zur Spitze der IDM SUPERBIKE gehören auch die weiß-blauen BMW von Werner Daemen und Barry Veneman, der Ungar Gabor Rizmayer, der Schweizer Roman Stamm und der Österreicher Andreas Meklau (alle Suzuki). Auch KTM-Pilot Stefan Nebel, Dario Giuseppetti (Ducati) und SUPERBIKE-Neuling Sebastien Diss (Kawasaki) haben die Fans auf der Rechnung. In der IDM SUPERBIKE wird auch die prestigereiche Markenmeisterschaft ausgetragen. In die sich BMW, Honda, KTM, Suzuki und Yamaha eingeschrieben haben.

IDM Supersport

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In der IDM Supersport deutet sich nach drei Läufen ein Zweikampf um den Titel an. Der Australier Damien Cudlin führt knapp vor dem Österreicher Günther Knobloch. Doch in Oschersleben gingen die beiden Rennsiege an Ex-GP-Pilot Michael Ranseder und den Deutschen Kevin Wahr. Auch Jesco Günther punktete fleißig und liegt wie Ranseder und Wahr auf Tuchfühlung zu den beiden Führenden. Bis Oschersleben saßen alle fünf Piloten auf einer Yamaha R6. Kurz vor dem IDM-Lauf am Nürburgring wurde der spektakuläre Wechsel von Kevin Wahr in das HRP-Team (Honda) von Jens Holzhauer bekannt gegeben.

IDM 125

Auch in der Achtelliterklasse sind drei Rennen absolviert, zwei weitere folgen am Nürburgring. Derzeit führt der 17-jährige Südafrikaner Mathew Roy Scholtz in der Meisterschaft knapp vor drei Piloten des Freudenberg Racing Teams aus Bischofswerda. Der 15-jährige Luca Grünwald konnte in der Lausitz und in Oschersleben jeweils ein Rennen gewinnen, sein ein Jahr älterer Teamkollege Toni Finsterbusch schaffte es in allen drei Rennen auf das Podium. Daniel Kartheininger fuhr zuletzt nur knapp daran vorbei. Stark präsentierten sich bisher auch die 14-jährigen Youngster Florian Alt (5.) und Philipp Öttl (6.), die noch vor dem Titel-Mitbewerber Marvin Fritz liegen.

IDM Sidecar

Die Führung bei den Sidecars übernahm in Oschersleben der dreifache Deutsche Meister Markus Schlosser (Beifahrer Thomas Hofer). Die beiden Schweizer haben nach zwei Rennen allerdings nur einen Zähler Vorsprung vor Ex-Weltmeister Pekka Päivärinta mit Co-Pilot Adolf Hänni. Auftakt-Sieger Kurt Hock aus Oberursel büßte durch einen schweren Unfall nicht nur wertvolle Punkte, sondern auch seinen Beifahrer Enrico Becker ein, der mit einer Bein-Verletzung im Krankenhaus liegt. Dennoch will Kurt Hock am Nürburgring seinen dritten Meisterschaftsrang verteidigen.

FIT FOR FANS – Motorsport zum Anfassen

Die IDM – das ist Motorsport und Unterhaltung für die ganze Familie. Am Samstagabend steigt die traditionelle Race-Party im Event-Center nahe der GP-Strecke (hinter der Tribüne T6) auf dem Gelände des Campingplatzes an der Müllenbachschleife. Mit VAMPIRE heizt die „bissigste Band der Welt“ ordentlich ein. Gegen 20:30 Uhr sind IDM-Piloten hautnah im Interview zu erleben. Beim Pitwalk am Sonntag, dem Spaziergang durch die Boxengasse, treffen die Fans auf Fahrer und Teams – Gespräche mit und Autogramme von den Spitzenpiloten sind möglich. Stunt-Pilot Horst Hoffmann verkürzt am Sonntag die Pausen durch Zweirad-Artistik der Extra-Klasse. Auch die kleinen Fans kommen nicht zu kurz, sie können im Fahrerlager Mini-Motorräder von Castrol-Honda testen. Übrigens: Der Zutritt zum Fahrerlager ist im Eintrittspreis enthalten.

ZEITPLAN

Am Freitag finden die freien Trainings statt, Samstag, die Qualifyings. Bereits am Samstag um 16.45 Uhr startet das erste Rennen der IDM 125. Der Rennsonntag (30. Mai) beginnt um 08:30 Uhr mit dem Warmup, bevor der ADAC Junior Cup um 9.45 Uhr die insgesamt 8 Rennen eröffnet. Die Läufe zur IDM Superbike sind für 11.45 Uhr und 15.30 Uhr vorgesehen.

Tickets an der Tageskasse kosten samstags 15 Euro, sonntags 29 Euro und für das komplette Wochenende 32 Euro. Freitags ist der Eintritt frei. Für die Nutzung der Mercedes-Tribüne T4a wird kein Aufpreis erhoben. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Die Wochenendtickets kann man bei Nutzung des Online-Kaufs (Link unter www.siegerlandpreis.de) mit der print@home Technologie zum vergünstigten Preis von 28 Euro beziehen.

IDM-MAGAZIN AUF SPORT1

Der Münchner TV-Sender SPORT1 berichtet 2010 über alle Läufe der IDM. Die Höhepunkte der IDM-Rennen werden in der Regel freitags nach den Rennwochenenden ausgestrahlt. Neu ist auch ein eigener Video-Channel der IDM bei YouTube. TV-Sendezeiten und die Internet-Adresse finden Sie auf IDM.de.

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