BMW ORACLE Racing gewinnt 33. America´s Cup

Das US-Herausfordererteam besiegt den Titelverteidiger mit 2:0
Valencia/München. BMW Oracle Racing gewinnt 33. America´s Cup Valencia. Das Team BMW ORACLE Racing hat Titelverteidiger Alinghi aus der Schweiz entthront und mit seinem spektakulären Trimaran den 33. America´s Cup mit gewonnen. Die „USA 17“ des Herausforderers BMW ORACLE Racing mit seinem futuristischen und 68 m hohen Flügelsegel setzte sich in Valencia am zweiten Renntag gegen den Katamaran „Alinghi 5“ durch und feierte den entscheidenden zweiten Sieg. Damit endete das im Modus Best-of-three ausgetragene Duell 2:0 für das US-Team von Eigner Larry Ellison. In diesem „Deed of Gift“-Rennen standen sich nur der Titelverteidiger und der Herausforderer gegenüber.

Ian Robertson, Vorstand der BMW AG für Vertrieb und Marketing, erklärte: „Gratulation an Larry Ellison und seine ganze Crew! Das Ziel, auf das wir alle seit über zweieinhalb Jahren hingearbeitet haben, ist nun erreicht. Das war eine phantastische Leistung des gesamten Teams. Auch wir haben als Technologie-Partner erfolgreich dazu beigetragen, die prestigeträchtigste Sportthrophäe der Welt zu gewinnen. Wir haben BMW als kompetenten Partner des Segel-Rennsports positioniert und im America´s Cup den Technologie-Transfer etabliert. Im Bereich Konstruktion haben BMW Ingenieure neue Maßstäbe auf dem Gebiet des intelligenten Leichtbaus gesetzt. Die Marke BMW ist bei der relevanten Zielgruppe zudem die bekannteste Marke im Segelsport.“

Mit seiner 159-jährigen Geschichte ist der America´s Cup der älteste Sportwettbewerb der Welt. Er hat die besten Profi-Segler, Yachtdesigner und Bootsbauer jeder Generation im Streben nach Perfektion in seinen Bann gezogen. Um sich für den 33. America´s Cup zu rüsten, standen die Designer und Ingenieure von BMW ORACLE Racing vor einer der anspruchsvollsten Herausforderungen in der langen Historie des Cups. Die Designvorgaben waren außerordentlich weit gefasst. Spezialisten aus den verschiedensten Fachgebieten wie Materialforschung, Luft- und Raumfahrt, Verbundwertstoffe und deren Verarbeitung, Elektronik, Datenanalyse sowie in zahlreichen Ingenieurs-wissenschaften haben ihren Beitrag zum Design und zur Konstruktion der High-Tech-Yacht geleistet. Dabei haben BMW Ingenieure ihre Expertise und EfficientDynamics Kompetenz auf dem Gebiet des intelligenten Leichtbaus einfließen lassen. Ziel war es, eine möglichst leichte und gleichzeitig verwindungssteife Yacht zu fertigen, die den Belastungen im Rennen gewachsen ist.

Bei Rennen mit Mehrrumpfbooten ist niedriges Gewicht besonders wichtig, denn die Yacht, bei der sich der Schwimmer zuerst aus dem Wasser hebt, hat einen großen Vorteil. Der Wissenstransfer der BMW Ingenieure war keine Einbahnstraße. Die im Engagement gewonnenen wertvollen Erkenntnisse wandern zurück in das BMW Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ). BMW ist als Technologie-Partner seit 2002 im America´s Cup engagiert.

Ein zukünftiges Engagement von BMW im America´s Cup wird von der weiteren Entwicklung und Ausrichtung dieses Wettbewerbs abhängen. Robertson: „Über unser weiteres Engagement im America´s Cup entscheiden wir in den kommenden Wochen. Fest steht schon jetzt: BMW wird auch weiterhin aktiv im Yachtsport vertreten sein. Wir werden auch künftig dazu beitragen, das weltweite Interesse am Yachtsport zu steigern. Projekte wie den BMW Sailing Cup sowie regionale Events in den Märkten nutzen wir auch künftig als Bühne zur Kundenbindung und um die BMW Markenwerte weiter zu stärken.“

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