Chris Vogler startet beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring mit einzigem seriennahen Audi R8

Neckarsulm (ots) – Chris Vogler, Geschäftsführer der Neckarsulmer Software-Schmiede Vogler & Hauke und bis zum Jahr 2000 über 20 Jahre lang im Rennsport aktiv, will es nochmals wissen: Gemeinsam mit Alexander Krebs, Rennsportprofi aus Holle, Guido Naumann aus Kammerstein und Dierk Möller-Sonntag aus Hamburg, beide Autobild-Redakteure, startet er am 15./16. Mai beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit dem einzigen seriennahen Audi R8 4.2 TFSI mit 420 PS gegen mehr als 250 andere Fahrzeuge. Unter den zahlreichen Konkurrenten befinden sich auch 8 weitere Audi R8-Teams, alle allerdings mit V10-Motor in der Rennversion.

Das Rennen stellt in dreierlei Hinsicht eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten dar. Denn ein kaum eingespieltes Fahrerquartett startet mit einem seriennahen, wenig erprobten Fahrzeug in einem neu zusammengestellten Team.

Vom Motor, über die Handschaltung und die Bremsanlage, bis hin zum Tank – nahezu alle Teile sind serienmäßig. Lediglich die sicherheitstechnischen Vorgaben, wie z.B. ein Überrollbügel sowie Feuerlöscher und Rennsportgurte, wurden nachträglich in das Fahrzeug eingebaut. Dennoch mussten bis zum Rennen mehr als 120 Punkte am Auto abgearbeitet werden. Mit im Team sind auch 6 Werksmechaniker der Audi AG, die in ihrer Freizeit als Rennmechaniker am Fahrzeug schrauben. Ein großer Vorteil, da sie das Fahrzeug im Detail kennen und somit überhaupt in der knappen Zeit alle Umbauten geschafft werden konnten. Zum Mechanikerteam gehören Bernhard Hornstein, Marc Rembold, Bonjak Nedjeljko, Michael Karl, Udo Kübler und Gregor Schropp.

Als Teamchef konnte Bernd Küpper aus Düren gewonnen werden. Er hat als BMW M3-Teamchef langjährige Rennerfahrung und leitet den Einsatz vor Ort. Der Talheimer Stefan Albrecht begleitet das Team als Physiotherapeut.

Das oberste Ziel des Teams ist klar: ankommen. Und wenn alles gut klappt, könnte ein Platz unter den ersten 50 möglich sein. Wie sich das R8-Team um Chris Vogler schlägt, können Interessierte auch im Fernsehen verfolgen. Denn Sport1 überträgt in diesem Jahr insgesamt 20 Stunden des 24-Stunden-Rennens.

Die Software-Schmiede Vogler & Hauke ist einer der vier Sponsoren. Als Hauptsponsor stellt die Firma Hankook dem Team zahlreiche Reifensätze für das Rennen zur Verfügung. Als Medienpartner konnte die „AutoBild“ gewonnen werden. Diese berichtet während des Rennens und auch bereits im Vorfeld ausführlich über die Arbeit des Teams. Neben der Software-Schmiede zählen auch die Firmen Laptime sowie die Leitspeed zu den Sponsoren.

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