CUPRA feiert beim Island X Prix ersten Podiumsplatz

25.10.2021. UPRA hat in der Extreme E nach viel Pech an den ersten Rennwochenenden den längst verdienten Erfolg eingefahren: Beim Island X Prix auf Sardinien wurde das Duo Jutta Kleinschmidt und Mattias Ekström im e-CUPRA ABT XE1 Zweiter, es ist der erste Podiumsplatz für die spanische Marke in der Rennserie für rein elektrische SUV.

In der TCR Germany feierte Eric Scalvini im CUPRA Leon Competición einen Rennsieg und kämpft um die Vize-Meisterschaft.

Extreme E: starker Auftritt von ABT CUPRA XE beim Island X Prix

Umjubelte Podium-Premiere für CUPRA in der Extreme E: Jutta Kleinschmidt und Mattias Ekström haben am Steuer des 400 kW (544 PS) starken e-CUPRA ABT XE1 beim Island X Prix auf Sardinien den ersten Podestplatz der Saison für die spanische Marke gefeiert. Das deutsch-schwedische Duo wurde am vorletzten Rennwochenende hinter Sieger Rosberg X Racing Zweiter und bewies, was möglich ist, wenn bei einem X Prix Pech und Rückschläge ausbleiben.

WERBUNG:

Den Grundstein für den langersehnten Erfolg legte ABT CUPRA XE bei wechselnden Wetterbedingungen auf der Mittelmeerinsel mit zwei konstanten und sauberen Qualifying-Sessions, an deren Ende Platz drei und damit das zweite Halbfinale gegen den späteren Sieger Rosberg X Racing und Acciona Sainz XE stand. Kleinschmidt und Ekström ließen dort einen zweiten Platz und damit den Einzug in das Finale folgen.

Dieses begann mit einer Schrecksekunde: Kleinschmidt blieb gut drei Sekunden zu lange stehen und fuhr deshalb dem Feld zunächst hinterher.

„Ich habe mich so konzentriert auf den Start und dass ich ihn gut hinbekomme. Und dann habe ich das Auto gepusht und nichts passierte. Ich dachte mir nur: Oh, verdammt, was ist da los?“, sagte Kleinschmidt, die daraufhin eine beeindruckende Aufholjagd startete.

Verrückt verlief es auch nach dem Fahrerwechsel, denn Ekström verlor während der Fahrt die Beifahrertür und musste deshalb an bestimmten Stellen langsamer fahren, damit kein Wasser in das Auto lief. Für den Sieg reichte es so zwar nicht mehr, dafür aber für Rang zwei und damit für das beste Saisonergebnis.

„Wieder ein verrücktes Wochenende, aber diesmal mit einem glücklichen Ende für uns“, freute sich Ekström. „Wir haben heute tapfer und mit viel Herz gekämpft, sind aber auch mit Köpfchen gefahren – danke dafür an die ganze Mannschaft.“

Auf Sardinien standen wie immer in der Extreme E nicht nur sportliche Erfolge im Mittelpunkt, sondern auch das Rennen gegen den Klimawandel. Denn Teams und Fahrer weisen im Rahmen eines Rennwochenendes stets auf die Herausforderungen in der Region hin.

Auf dem Truppenübungsplatz Capo Teulada im Gebiet Sulcis-Iglesiente, einer historischen Region im Südwesten Sardiniens, ging es konkret um die wachsende Bedrohung durch Hitzewellen und daraus resultierende Waldbrände. Auch die Seegraswiesen – ein Ökosystem, das als Regenwald der Ozeane bekannt ist – standen im Fokus.

Gesamtwertung Extreme E:

1. Rosberg X Racing (Molly Taylor/Johan Kristoffersson) 129 Punkte
2. X44 (Cristina Gutiérrez/Sébastien Loeb) 113 Punkte
3. Andretti United Extreme E (Catie Munnings/Timmy Hansen) 93 Punkte
4. JBXE (Mikaela Åhlin-Kottulinsky/Kevin Hansen) 92 Punkte
5. ABT CUPRA XE (Jutta Kleinschmidt/Mattias Ekström) 83 Punkte

TCR Germany: Eric Scalvini feiert Rennsieg

Wichtiger Erfolg für Eric Scalvini auf dem Hockenheimring: Der Italiener vom Team Wimmer Werk Motorsport feierte in seinem CUPRA Leon Competición beim vorletzten Rennwochenende der Saison in der TCR Germany seinen vierten Saisonsieg. Dadurch hat er die Vize-Meisterschaft weiter fest im Blick.

Für Scalvini gestaltete sich der Auftakt in Hockenheim zunächst noch schwierig: Im Qualifying am Samstag fuhr der Italiener lediglich auf den achten Startplatz. Daraus konnte er im Rennen nicht viel mehr herausholen, er wurde am Ende Siebter.

Dafür startete er am Sonntag durch und war nicht zu stoppen. Erst sicherte er sich im CUPRA Leon Competición die Pole-Position. Diese gute Ausgangsposition ließ er sich im Rennen nicht nehmen, wehrte beim Start einen Angriff von Luca Engstler ab und fuhr seinen vierten Saisonsieg souverän nach Hause. Für ihn ist es nach den vergangenen beiden Rennen auf dem Sachsenring, in denen es für ihn nicht nach Plan verlief, ein besonderer Erfolg.

Ergebnisse TCR Germany, Hockenheim (1. Lauf)

1. Luca Engstler (Team Engstler, Hyundai i30 N), 18 Runden
2. Jonas Karklys (Jutaracing, Hyundai i30 N), +1,886 Sekunden
3. Martin Andersen (Team Engstler, Hyundai i30 N), +4,973 Sekunden
:
7. Eric Scalvini (CUPRA Leon Competición), +33,265 Sekunden

Ergebnisse TCR Germany, Hockenheim (2. Lauf)

1. Eric Scalvini (CUPRA Leon Competición), 16 Runden
2. Dominik Fugel (Honda Civic Type R Fk7), +1,125 Sekunden
3. Marcel Fugel (Honda Civic Type R Fk7), +2,709 Sekunden

Spezial Elektroautos und E-Mobilität: