Feel The Power: IDM 2010

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft startet in die neue Saison – Markenvielfalt, drei Weltmeister, große Starterfelder – 23.-25. April 2010 – EuroSpeedway Lausitz
Klettwitz (ots) – Mit vielen Superlativen startet die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) bei ihrem 1. Lauf vom 23. bis 25. April 2010 auf dem EuroSpeedway Lausitz in die neue Saison. Gleich drei ehemalige Weltmeister fiebern mit dem Franken Jörg Teuchert, dem Australier Karl Muggeridge und dem Finnen Pekka Päivärinta dem Saisonauftakt in der Lausitz entgegen. Die IDM wird ihrem Ruf als europäische Spitzenserie im Motorradrennsport auch 2010 gerecht und reist in allen Klassen mit starken Starterfeldern zum Ring. Auch die Markenvielfalt ist außergewöhnlich hoch. In der prestigeträchtigen Klasse IDM SUPERBIKE messen sich die Hersteller BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha im harten IDM-Wettkampf. In der Klasse IDM Supersport geht mit der britischen Traditionsmarke Triumph ein weiterer Hersteller an den Start.

STARKE STARTERFELDER IM TITELKAMPF

Der Kampf um die Titel „Internationaler Deutscher Meister“ wird in den Klassen IDM SUPERBIKE, IDM Supersport, IDM 125 und IDM Sidecar ausgetragen. Allein in den vier IDM-Klassen sind über 180 Piloten und Beifahrer aus 18 Nationen permanent eingeschrieben. Dazu kommen volle Starterfelder in den beiden Nachwuchsrennserien ADAC Junior Cup und Yamaha R6-Dunlop Cup.

SPRUNGBRETT WELTMEISTERSCHAFT

Für den Nachwuchs in Europa hat die IDM einen enormen Stellenwert. Durch den faszinierenden Mix aus international erfahrenen Piloten und jungen, heißen Nachwuchsrennfahrern bietet die IDM genau den harten Wettkampf, in dem sich viele Piloten die ersten Sporen auf dem Weg in die verschiedenen Weltmeisterschafts-Klassen verdienen. So ist es kein Zufall wenn rund 20 Prozent der Starter in den Klassen GP 125 und Moto2 der aktuellen Weltmeisterschaft ihre internationale Karriere in der IDM begannen. Alle haben den gleichen Traum, den sich die IDM-Absolventen Jörg Teuchert, Kenan Sofuoglu, Tom Lüthi und Gabor Talmacsi bereits erfüllen konnten – Weltmeister zu werden.

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FAVORITEN 2010

In der Königsklasse der Serie – der IDM SUPERBIKE – ist der Franke Jörg Teuchert (Yamaha) der Gejagte. Sein Team um Chef Michael Galinski hat sich mit dem Belgier Didier van Keymeulen und dem 20-jährigen Sachsen Sascha Hommel, Supersport-Meister 2009, verstärkt. Auch Vizemeister Stefan Nebel vom KTM Superbike Team Germany hat einen neuen Teamkollegen – die KTM-Truppe hat sich den Meister der Jahre 2007 und 2008, den Österreicher Martin Bauer, geangelt. Eine starke Rolle im Titelkampf wird auch dem alpha Technik Van Zon BMW Team zugetraut, das sich neben dem IDM-Dritten 2009, Werner Daemen aus Belgien, mit dem WM-erfahrenen Niederländer Barry Veneman verstärkt hat. Der durch Bauers Abgang frei gewordene (Honda-)Platz im Team Holzhauer Racing Promotion ging an den Australier Karl Muggeridge, wie Teuchert ehemaliger Supersport-Weltmeister. Mit Gareth Jones und dem 19-jährigen Jed Metcher starten zwei weitere Australier mit Honda Fireblades in den Titelkampf der IDM SUPERBIKE. Komplett wird die starke Honda-Riege durch den Tschechen Matej Smrz im Inghart Team. Weitere Spitzenpiloten im Feld sind der Ungar Gabor Rizmayer (Suzuki) und der Berliner Dario Giuseppetti (Ducati), die beide im vergangenen Jahr Rennen gewinnen konnten. Interessant wird auch, wie sich der SUPERBIKE-Neueinsteiger Sebastien Diss (Frankreich) mit seiner Kawasaki in dem rassigen Starterfeld behaupten kann. Podest-Kandidaten sind auch Andreas Meklau (Österreich) und Philipp Hafeneger.

In der IDM SUPERBIKE wird auch die prestigereiche Markenmeisterschaft ausgetragen. In die sich BMW, Honda, KTM, Suzuki und Yamaha eingeschrieben haben. In der IDM Supersport wird nach dem Aufstieg des Vorjahresmeisters Sascha Hommel in die IDM SUPERBIKE ein neuer „Champ“ gesucht. Kandidaten dafür gibt es viele. Allein die Yamaha-Armada im Feld hat mit Pascal Eckhardt, Christian Kellner, Günther Knobloch (Österreich), Rico Penzkofer, Thomas Walther, Ex Grand-Prix-Pilot Michael Ranseder (Österreich), dem Supersport-WM erfahrenen Jesco Günther, dem Australier Damian Cudlin und Yamaha-Cup Sieger Dominik Vincon bekannte Namen am Start. Dazu kommen mit Maik Minnerop und Georg Fröhlich zwei junge Honda-Piloten. Die Schweizer Roman Raschle und Daniel Sutter setzen wie Renn-Lady Nina Prinz auf Kawasaki, Ex-Europameister Tatu Lauslehto aus Finnland pilotiert eine Triumph Daytona 675. Der 19-jährige Steven Michels ist einer der wenigen Suzuki-Piloten im Feld, wie übrigens auch die zweite Dame, Sarah Heide.

In der Achtelliterklasse (IDM 125) hat sich der zweifache Meister Marcel Schrötter in Richtung Weltmeisterschaft verabschiedet. Auch hier wird ein neuer Champion gesucht. Vizemeister Marvin Fritz (17) aus Neckarzimmern rechnet sich genauso Chancen aus, wie der gleichaltrige Niederländer Michael van der Mark. Luca Grünwald (Waldkraiburg) ist zwar erst 15 Jahre alt, sollte aber 2010 ein zuverlässiger Podestkandidat werden. Auch seine Teamkollegen Toni Finsterbusch und Daniel Kartheininger gehören zu den Anwärtern auf gute Rennergebnisse. Doch die „kleine Klasse“ der IDM lebt in jedem Jahr von Überraschungen durch junge Piloten, die gerade erst neu in die Serie eingestiegen sind und durch starke ausländische Fahrer. 2010 steht mit dem Südafrikaner Mathew Scholtz der erste IDM-Piloten vom afrikanischen Kontinent in der Startliste. Wie jedes Jahr geht ein gespannter Blick in Richtung der ganz jungen Rennfahrer im Feld: Der Österreicher Marco Nekvasil, die Deutschen Luca Amato, Florian Alt und Philipp Öttl sind 13 Jahre alt, der Berliner Joé Schack feierte am Dienstag seinen 14. Geburtstag.

Viel Spannung liegt auch über den Rennen der IDM Sidecars. Der Schweizer Markus Schlosser ist bereits dreifacher Meister (2006, 2007 und 2009) und startet in diesem Jahr mit seinem Landsmann Thomas Hofer zur Titelverteidigung. Sein langjähriger Beifahrer sitzt beim Ex-Weltmeister Pekka Päivärinta in Sidecar – sicher die härtesten Konkurrenten von Schlosser. Weitere Podestkandidaten sind u.a. Kurt Hock/Enrico Becker und das wieder vereinte Radebeuler Duo Wolfram Centner und Mike Helbig.

FIT FOR FANS

Die IDM bietet auch 2010 ein attraktives Rahmenprogramm für die ganze Familie. Am Samstagabend (24. April) steigt ab 19:30 Uhr die IDM Race-Party im Fahrerlager des EuroSpeedway Lausitz mit einem Open Air-Konzert der Band „Thor“. Höhepunkt der IDM-Attraktionen am Sonntag ist der traditionelle Pitwalk für alle Besucher (!) gegen 13 Uhr und ein Auftritt des spektakulären UPS Racing Trucks.

Das Zeittraining am Samstag startet um 8:30 Uhr, bereits am Nachmittag gibt es um 16:15 Uhr das erste Saisonrennen der IDM 125. Der Sonntag beginnt um 9:00 Uhr mit dem Warm up. Ab 10:15 Uhr stehen dann am Sonntag weitere 7 Rennen sowie eine Präsentation der VFV-Gespanne auf dem Programm. Die IDM SUPERBIKES sind dabei gleich zweimal am Start.

Wochenendtickets kosten 32 Euro und erlauben nicht nur Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, sondern auch zum Fahrerlager (inklusive Pitwalk am Sonntag) und allen Rahmenveranstaltungen. Sonntag kostet der Eintritt 30 Euro, Samstag 16 Euro. Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.

IDM-MAGAZIN AUF SPORT1

Der Münchner TV-Sender SPORT1 berichtet 2010 über alle Läufe der IDM. Ab dem 30. April werden die Höhepunkte der IDM-Rennen in der Regel freitags nach den Rennwochenenden ausgestrahlt (Sendezeiten: IDM.de). Darüber hinaus werden von der IDM 2010 noch mehr bewegte Bilder im Internet-Fernsehen des DMSB auf www.dmsb.tv zu sehen sein.

Weitere Informationen und Pressefotos der vergangenen Saison finden Sie auf der IDM-Homepage unter www.idm.de.

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