Rallye-Stars von Opel bei der Bodensee-Klassik 2019

24.4.2019 Rüsselsheim. Die Bodensee-Klassik 2019 beginnt am Donnerstag, den 2. Mai um 17:00 Uhr mit einem Prolog in Friedrichshafen.

Am Freitag (1. Etappe, Bregenz-Reutte-Bregenz) und Samstag (2. Etappe, Bregenz-Ravensburg-Bregenz) rollen dann 180 topgepflegte Oldtimer insgesamt 530 Kilometer durch Vorarlberg, Tirol, das Allgäu und Oberschwaben. Mit dabei sind in diesem Jahr die Rallye-Legenden von Opel.

Angeführt vom Ascona B 400 – mit solch einem Typ wurden Walter Röhrl und Christian Geistdörfer 1982 Rallye-Weltmeister – starten Klassiker wie der „Kulläng“-Kadett und der Irmscher-Commodore. Die Cockpits sind prominent besetzt: Opel-Markenbotschafter und Le Mans-Sieger Jockel Winkelhock wird einen Kadett C GT/E gekonnt durch die Serpentinen lenken, Schauspieler Florian Bartholomäi steuert einen Corsa A Cup von 1983, und Opel-Kommunikationschef Harald Hamprecht lenkt den 190 PS starken Commodore B GS/E.

Die Opel-Klassiker auf einen Blick

Opel Kadett B „Kulläng“ (106 PS), Baujahr 1971
Opel Commodore B GS/E (190 PS), Baujahr 1972

WERBUNG:
Opel Kadett C GT/E (160 PS), Baujahr 1978
Opel Ascona B 400 (240 PS), Baujahr 1981
Opel Corsa A Cup (83 PS), Baujahr 1983
Opel Kadett E GSi (115 PS), Baujahr 1985

Vor dem Bregenzer Festspielhaus werden zudem ein Opel Rennwagen von 1903, ein Manta A in der Version als Langstrecken-Tourenwagen sowie ein 210 PS starker Opel Insignia Grand Sport 4×4 ausgestellt. Das aktuelle Opel-Flaggschiff trägt als Exklusiv-Modell stolz die gelbe Rennfarbe der Rallye-Legenden mit dem Blitz.

„Die Bodensee-Klassik ist immer ein Highlight für Opel – dieses Jahr erst recht: Denn wir feiern 120 Jahre Automobilbau. Zudem haben wir im Mai 1899 den Grundstein für unsere Motorsport-Tradition gelegt. Mit dem Opel Patentmotorwagen ‚System Lutzmann‘ ging der erste Opel bei einem Autorennen an den Start“, freut sich Opel-Kommunikationschef Harald Hamprecht auf die Oldtimer-Rallye.

120 Jahre Automobilbau, 120 Jahre Rennsport, 50 Jahre Opel Motorsport

1966 präsentierte Opel die Rallye-Version des Kadett. Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre war der Kadett B das meistgefahrene Auto im Zuverlässigkeitssport. Premiere als Werksteam feierte Opel Motorsport bei der „Monte“ 1969 – vor 50 Jahren. Ein Kadett B 1900 siegte in der Gruppe 1 der Serientourenwagen. 1973 nahm erstmals das damalige Nachwuchstalent Walter Röhrl auf einem von Irmscher eingesetzten Commodore B GS/E bei der Rallye Monte Carlo teil. Bereits ein Jahr später holte sich Röhrl mit seinem Copiloten Jochen Berger auf Ascona A den Titel des Rallye-Europameistes. 1975 gewannen sie mit demselben Wagen bei der Rallye Akropolis in Griechenland ihren ersten WM-Lauf. 1979 wurden Jochi Kleint und Gunter Wanger Rallye-Europameister. Ihr Fahrzeug war ein Ascona B mit 186 PS, auf dessen Basis der Ascona 400 entwickelt wurde. 1982 folgte für Walter Röhrl an der Seite von Christian Geistdörfer der Gewinn der Weltmeisterschaft mit eben solch einem Opel Ascona B 400. Seit 2015 holte Opel Motorsport viermal die Junioren-Europameisterschaft mit dem 190 PS starken ADAM R2. In diesem Jahr strebt das ADAC Opel Rallye Junior Team bei der FIA ERC3 Junior Championship den fünften Titelgewinn in Folge an.

Große Namen, große Erfolge, legendäre Einsätze

Der älteste Opel im Feld der Bodensee-Klassik ist der Kadett B 1900 Rallye von 1971, ein ehemaliger Dienstwagen des schwedischen Opel-Werksfahrers Anders Kulläng. In der 106 PS starken „Sprint“-Ausführung war der Kadett der ideale Wagen für den seriennahen Breitensport. Ganz anders der Commodore B GS/E von 1972: Weil das Topmodell der Commodore-Baureihe zum Zeitpunkt der Rallye Monte Carlo noch nicht homologiert war, starteten Walter Röhrl und Jochen Berger damals in der Gruppe der Spezial-Tourenwagen. Am Steuer des 160 PS starken Kadett C GT/E von 1978, dem erfolgreichsten Gruppe 1-Rallye-Auto seiner Zeit, sitzt mit Tourenwagen-Ass und Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock ein echter Profi. Und wo Profis am Start sind, muss auch der Nachwuchs gefördert werden. Bereits vor 40 Jahren rief Opel den Kadett Cup für Hobby-Rennfahrer ins Leben. Auf Kadett C und D folgte 1983 der 83 PS starke Corsa A als Einsatzfahrzeug des ONS-Opel-Junior-Cup, in dem Rallyes und Rundstreckenrennen gefahren werden. Eine Nummer größer und stärker: der Opel Kadett E GSi. Mit dem seriennahen Gruppe A-Kadett gewannen Sepp Haider und Copilot Ferdi Hinterleitner 1989 die Deutsche Rallye-Meisterschaft.

Aktuell fördert Opel Nachwuchsfahrer im ADAC Rallye Cup, der mit der 140 PS starken Cup-Version des ADAM ausgetragen wird. Neben einem attraktiven Preisgeld gibt es die für den Sieger verlockende Aussicht, sich für die Folgesaison einen ADAM R2 nebst Ersatzteilpaket zu sichern. Darüber hinaus bietet Opel den Cup-Teilnehmern technischen und logistischen Service vor Ort sowie ein Starterpaket für Neueinsteiger.

Zur Saison 2021 wird Opel ein neues R2-Fahrzeug auf Basis des kommenden Corsa entwickeln, das sowohl für die Europameisterschaft als auch für den internationalen Kundensport vorgesehen ist. Der Hersteller blickt auf eine große Historie zurück und setzt auch in Zukunft voll auf Rallyesport.

Opel Bodensee-Klassik 2019

Dynamisch: Der 240 PS starke Ascona 400, Baujahr 1981, war ehemals das Trainingsauto von Walter Röhrl und Christian Geistdörfer, die 1982 die Rallye-Weltmeisterschaft gewannen (Foto: Opel Automobile GmbH)

Spezial Elektroautos und E-Mobilität:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen