US-Premiere des Audi R18 TDI

Audi peilt in Road Atlanta zehnten „Petit Le Mans“-Erfolg an
Erster Einsatz des Diesel-Rennsportwagens in Übersee
Dindo Capello und Romain Dumas verstärken die Audi-Mannschaft

23.9.2011 – Im Juni hat Audi mit dem Diesel-Rennsportwagen R18 TDI und der ultra-Leichtbau-Technologie in einem dramatischen Rennen den zehnten Sieg bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans gefeiert. Am 1. Oktober peilt das Audi Sport Team Joest beim US-Pendant „Petit Le Mans“ in Road Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ebenfalls den zehnten Triumph der Marke mit den vier Ringen an.
Neunmal hat Audi das neben den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden von Sebring bedeutendste Langstrecken-Rennen Nordamerikas bereits gewonnen. Von 2000 bis 2005 war der Audi R8 beim 1.000 Meilen oder maximal zehn Stunden langen Rennen nicht zu schlagen. 2006, 2007 und 2008 triumphierte dreimal in Folge der Audi R10 TDI. Nach unglücklichen Niederlagen in den vergangenen beiden Jahren mit dem R15 TDI will Audi mit dem neuen R18 TDI in Road Atlanta wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.

Zwei Fahrzeuge setzt das Audi Sport Team Joest beim ersten Überseerennen des R18 TDI ein, aufgrund der Renndauer mit jeweils drei Fahrern: Timo Bernhard und Marcel Fässler, die im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) seit Imola ein Fahrerteam bilden und schon zweimal auf dem Podium standen, werden durch Romain Dumas unterstützt. Gemeinsam mit Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen und Allan McNish geht Dindo Capello an den Start – der mit fünf Gesamtsiegen (2000, 2002, 2006, 2007 und 2008) erfolgreichste Fahrer des US-Klassikers.

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Im vergangenen Jahr wurde der Italiener Opfer eines kuriosen Zwischenfalls: In Führung liegend löste sich die vom Reglement vorgeschriebene Einlage in seinem Helm und ließ die feuerfeste Balaclava über seine Augen rutschen. Der außerplanmäßige Boxenstopp kostete Audi den möglichen Sieg.

Kleinste Details dürften auch in diesem Jahr entscheidend sein. In Le Mans triumphierte Audi im Juni nach 24 Stunden mit gerade einmal 13,854 Sekunden Vorsprung. Beim 6-Stunden-Rennen in Silverstone lagen die schnellsten Rundenzeiten der besten vier Fahrzeuge innerhalb von 202 Tausendstelsekunden. Und bei 56 gemeldeten Teams wird es in Road Atlanta auf der Strecke ziemlich eng, unzählige Überholmanöver sorgen für ein permanentes Risiko von Berührungen.

Nach Platz drei in Imola und Platz zwei in Silverstone gibt es für Audi beim US-Klassiker am 1. Oktober nur ein Ziel: den Sieg. Das Audi Sport Team Joest testet deshalb bereits am Wochenende vor dem Rennen in Road Atlanta, um den R18 TDI so perfekt wie möglich auf die Besonderheiten der Rennstrecke abzustimmen und nichts dem Zufall zu überlassen.

Das taten die Ingenieure von Audi Sport auch nicht bei der Entwicklung des neuen Diesel-Rennsportwagens: Der Audi R18 TDI steckt voller technischer Innovationen – vom kompakten 3,7-Liter-V6-TDI mit Mono-VTG-Lader über die Voll-LED-Scheinwerfer bis zum ultra-Leichtbau, der auch in der Serie von immer größerer Bedeutung ist.

Rund um die Rennstrecke von Road Atlanta werden Zehntausende von Zuschauern die beiden R18 TDI mit ihren flüsternden V6-TDI-Motoren verfolgen. „Petit Le Mans“ hat sich seit der Premiere im Jahr 1998 zu einer der größten Rennsportveranstaltungen Nordamerikas entwickelt, die inzwischen mehr als 100.000 Fans anlockt.

Das Qualifying findet am Freitagnachmittag (30. September) von 15:30 bis 15:45 Uhr Ortszeit statt, der Start erfolgt am Samstag (1. Oktober) um 11:30 Uhr. Eurosport überträgt die Startphase von 17:30 bis 18:30 Uhr und die Schlussphase von 00:00 bis 03:30 Uhr live. In den USA wird das Rennen live auf ESPN 3 übertragen. ABC sendet am Sonntag (2. Oktober) ab 16 Uhr Eastern Time eine zweistündige Zusammenfassung.

Themen des Wochenendes

– Gelingt Audi die Revanche für Silverstone?
– Wer kommt am besten durch den dichten Verkehr?
– Wie viele Gelbphasen werden das Rennen unterbrechen?
– Ist der Audi R18 TDI wie in Le Mans das schnellste Auto im Starterfeld?

Stimmen der Verantwortlichen

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Ich persönlich freue mich sehr auf Road Atlanta. Ich mag diese Rennstrecke und finde, sie ist eine der schönsten Strecken für die Sportprototypen. Es ist eine Strecke, auf der Audi schon große Erfolge gefeiert hat. Und nachdem es in Imola leider nicht so gut lief, waren wir zuletzt in Silverstone wieder voll konkurrenzfähig. Aber wir hatten dort nicht das Glück der Tüchtigen. Ich hoffe, dass wir mit dem R18 TDI in Amerika eine gute Leistung zeigen und uns einen Sieg erarbeiten können. Gleichzeitig werde ich permanenten Telefon- und E-Mail-Kontakt nach Valencia haben, wo Martin Tomczyk vorzeitig den Titel für Audi in der DTM einfahren könnte – es wird ein wichtiges, spannendes und sehr arbeitsintensives Wochenende für Audi Sport.“

Ralf Jüttner (Technischer Direktor Audi Sport Team Joest): „Für Road Atlanta kann es nur ein Ziel geben: volle Attacke! Dort müssen wir endlich wieder gewinnen. In Silverstone hatten wir einfach Pech. Auch ohne diesen Faktor wäre es unheimlich eng geworden. Wie es ausgegangen wäre, wissen wir nicht. Road Atlanta ist etwas Besonderes. Wir sind früher schon in der IMSA dort gefahren. Seit 1998 gibt es das ‚Petit Le Mans’, und schon damals waren wir dabei. Es ist ein Klassiker und das längste Rennen nach Le Mans und Sebring. Das Zehn-Stunden-Rennen wird auf einer unheimlich schönen, anspruchsvollen Strecke ausgetragen. Es hat inzwischen auch einen extrem hohen Stellenwert. Es heißt ‚Petit Le Mans’, und dort steckt auch Le Mans drin. Deshalb müssen wir dort einfach gewinnen.“

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer

Timo Bernhard (30/D), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
– War in Road Atlanta 2003, 2004, 2006 sowie 2007 jeweils Klassensieger
– Erreichte in Silverstone zuletzt mit Marcel Fässler Rang zwei
„In Silverstone haben wir gesehen, wie eng es am Ende werden kann. Das gab dem ganzen Team nochmal einen Schub. Unsere Leistung stimmt, wir können um den Sieg kämpfen und lagen in England mehrfach in Führung. Nach meinen Klassensiegen in Road Atlanta würde mir ein Gesamtsieg sehr viel bedeuten. Vielleicht kann ich meine Ergebnis-Reihenfolge fortsetzen: In Sebring war ich Fünfter, in Spa Vierter, in Imola Dritter und in Silverstone Zweiter. Was also fehlt noch …?“

Romain Dumas (33/F), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
– 2003 und 2007 Klassensieger in Road Atlanta
– Bestreitet sein erstes Rennen mit dem R18 TDI seit Le Mans
„Ich freue mich, wieder im Cockpit zu sitzen. Seit Le Mans hatte ich einmal die Gelegenheit, den R18 TDI in Le Castellet zu testen. Ich mag den R18 sehr gern, weil er seit den Wintertests durch sein angenehmes Fahrverhalten auffällt. Seit Juni warte ich schon auf meinen nächsten Einsatz mit Audi. In den USA ist ‚Petit Le Mans’ ein großes und wichtiges Rennen. Ich war dort einmal Zweiter, übrigens nur ein paar Zehntel hinter einem Audi. Hoffentlich können wir diesmal gewinnen. Ich bin hoch motiviert.“

Marcel Fässler (35/CH), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
– Startete im Vorjahr im schnellsten Audi in Road Atlanta von Platz drei
– War beim ILMC-Rennen in Silverstone mit Timo Bernhard Zweiter
„Wir erwarten ein sehr großes Starterfeld in Road Atlanta. Der Verkehr wird noch dichter sein als sonst. Es ist schwierig, beim ‚Petit’ zu überholen. Es gibt nur eine lange Gerade. Aber das ist für alle dieselbe Situation. Wir sollten ganz vorn mit dabei sein. Ich freue mich schon auf die schöne Rennstrecke.“

Dindo Capello (47/I), Audi R18 TDI #2 (Audi Sport Team Joest)
– War erstmals 2000 für Audi in Road Atlanta siegreich
– Ist mit fünf Gesamtsiegen Rekordhalter beim „Petit Le Mans“
„Für Road Atlanta kehre ich in das Cockpit des R18 TDI zurück. Vor wenigen Wochen habe ich das Auto noch getestet. Das war sehr schön, denn zuvor war mein letzter Einsatz in diesem Auto eine Runde im Warm-up in Le Mans. ‚Petit Le Mans’ ist eines der Rennen, die ich am meisten mag. Ich halte dort einen Sieg-Rekord. Und es wäre schön, wenn noch ein Erfolg dazukäme. Wir sind mindestens auf dem gleichen Niveau wie unser Mitbewerber Peugeot, müssen aber ohne Probleme über die Distanz kommen, damit auch ein gutes Ergebnis herausspringt.“

Tom Kristensen (44/DK), Audi R18 TDI #2 (Audi Sport Team Joest)
– Gewann 2002 mit Dindo Capello für Audi in Road Atlanta
– Startete zuletzt in Silverstone mit Allan McNish aus Reihe eins
„Wir freuen uns alle schon auf Road Atlanta. ‚Petit Le Mans’ ist der Grand Slam der Sportwagen-Szene zusammen mit Sebring und den 24 Stunden von Le Mans. Die Strecke ist eine extreme Herausforderung. Sie ist wie eine Achterbahn mit Kuppen, Abwärtspassagen, überhöhten wie auch nach außen abfallenden Kurven, die man zum Teil nicht einsehen kann. Und die Strecke ist relativ schmal. Es gibt auch viele Richtungswechsel. Die Fans stehen hinter dem Rennen und sorgen für ein schönes Spektakel. Fast 60 Autos drängeln sich um einen Platz im Starterfeld. Das wird für uns im Cockpit anstrengend, denn wir kämpfen um jeden Zentimeter, ja Millimeter auf der Strecke. Der Wettkampf zwischen Audi und Peugeot ist extrem eng. Kleinigkeiten machen den Unterschied. Ich hoffe, wir können unser Potenzial ausschöpfen und die große Trophäe nach Hause bringen.“

Allan McNish (41/GB), Audi R18 TDI #2 (Audi Sport Team Joest)
– Hat dort vier Mal mit Audi den Gesamtsieg gefeiert
– Gewann dort zuletzt 2008 im Audi R10 TDI mit Dindo Capello und Emanuele Pirro
„Es ist immer wieder schön, zum ‚Petit-Le-Mans-Rennen’ zurückzukehren. Schon bei der ersten Ausgabe 1998 war ich dabei. Ich habe bislang jedes einzelne Rennen genossen. Die Atmosphäre ist wie bei einem Karneval. Die Strecke ist wunderbar schnell. Dort gab es schon sehr spannende Rennen. Bei drei oder vier Rennen ging es am Ende nur um Sekunden oder sogar Zehntelsekunden. Ich erwarte einen extrem harten Wettbewerb. Die amerikanischen Fans werden wieder ein riesiges Festival daraus machen. Das wird garantiert ein Kracher.“

Die Audi-Fahrer in Road Atlanta

Timo Bernhard (D): * 24.02.1981 in Homburg (D); Wohnort: Dittweiler (D); verheiratet mit Katharina; Größe 1,73 m; Gewicht: 61 kg; Audi-Fahrer seit 2009; ILMC-Rennen: 7; ILMC-Siege: 0; Pole-Positions: 1; Schnellste Runden: 0; bestes Ergebnis „Petit Le Mans“: 2; Siege „Petit Le Mans“: 0

Dindo Capello (I): * 17.06.1964 in Asti (I); Wohnort: Canelli (I); verheiratet mit Elisabetta, ein Sohn (Giacomo); Größe: 1,72 m; Gewicht: 66 kg; Audi-Fahrer seit 1994; ILMC-Rennen: 6; ILMC-Siege: 0; Pole-Positions: 0; Schnellste Runden: 0, bestes Ergebnis „Petit Le Mans“: 1., Siege „Petit Le Mans“: 5

Romain Dumas (F): * 14.12.1977 in Alès (F); Wohnort: Basel (CH); ledig; Größe: 1,74 m; Gewicht: 60 kg; Audi-Fahrer seit 2009; ILMC-Rennen: 6; ILMC-Siege: 0; Pole-Positions: 0; Schnellste Runden: 0; bestes Ergebnis „Petit Le Mans“: 2.; Siege „Petit Le Mans“: 0

Marcel Fässler (CH): * 27.5.1976 in Einsiedeln (CH); Wohnort: Gross (CH); verheiratet mit Isabel, vier Töchter (Shana, Elin, Yael, Delia); Größe 1,78 m; Gewicht 78 kg; Audi-Fahrer seit 2008; ILMC-Rennen: 5; ILMC-Siege: 1; Pole-Positions: 0; Schnellste Runden: 0; bestes Ergebnis „Petit Le Mans“: 6.; Siege „Petit Le Mans“: 0

Tom Kristensen (DK): * 07.07.1967 in Hobro (DK); Wohnort: Monaco (MC); ledig (Lebensgefährtin: Hanne), zwei Söhne (Oliver und Oswald) und eine Tochter (Carla Marlou); Größe: 1,74 m; Gewicht: 72 kg; Audi-Fahrer seit 2000; ILMC-Rennen: 8; ILMC-Siege: 0; Pole-Positions: 0; Schnellste Runden: 0; bestes Ergebnis „Petit Le Mans“: 1.; Siege „Petit Le Mans“: 1

Allan McNish (GB): * 29.12.1969 in Dumfries (GB); Wohnort: Monaco (MC); verheiratet mit Kelly, ein Sohn (Finlay), eine Tochter (Charlotte Amelie); Größe: 1,65 m; Gewicht: 58 kg; Audi-Fahrer seit 2000; ILMC-Rennen: 8; ILMC-Siege: 0; Pole-Positions: 1; Schnellste Runden: 0; bestes Ergebnis „Petit Le Mans“: 1.; Siege „Petit Le Mans“: 4

Alle Sieger des „Petit-Le-Mans“-Rennens in Road Atlanta (seit 2000)

2000 Michele Alboreto/Dindo Capello/Allan McNish (Audi R8)
2001 Frank Biela/Emanuele Pirro (Audi R8)
2002 Dindo Capello/Tom Kristensen (Audi R8)
2003 Johnny Herbert/JJ Lehto (Audi R8)
2004 JJ Lehto/Marco Werner (Audi R8)
2005 Frank Biela/Emanuele Pirro (Audi R8)
2006 Dindo Capello/Allan McNish (Audi R10 TDI)
2007 Dindo Capello/Allan McNish (Audi R10 TDI)
2008 Dindo Capello/Allan McNish/Emanuele Pirro (Audi R10 TDI)
2009 Stéphane Sarrazin/Franck Montagny (Peugeot)
2010 Pedro Lamy/Franck Montagny/Stéphane Sarrazin (Peugeot)

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 4,088 km
Renndauer: 1.000 Meilen (1.609 Kilometer) / 10 Stunden
Pole-Position 2010: Anthony Davidson (Peugeot), 1.07,187 Min. = 219,023 km/h (01.10.2010)
Schnellste Runde 2010: Franck Montagny (Peugeot), 1.07,948 Min. = 216,569 km/h (02.10.2010)

Timo Bernhard über Road Atlanta: „Man erreicht auf diesem Kurs ein unglaubliches Tempo. Bis auf Kurve sieben sind alle Kurven sehr schnell. Ebenso fallen die vielen Richtungswechsel innerhalb einer Runde auf. Insbesondere die ‚Esses‘ sind sehr anspruchsvoll. Dafür eine gute Abstimmung zu finden, ist schwierig. Wenn man längere Zeit am Steuer sitzt, weiß man wegen der hohen Fliehkräfte, was man geleistet hat. Dazu kommen die vielen Höhenunterschiede. Hinter den Kuppen ist die Strecke oft nicht einsehbar. Eine Besonderheit ist der rote Sand zur Streckenbegrenzung. Bei Trockenheit staubt er, bei Regen wird er auf die Strecke geschwemmt. Die besten Überholmöglichkeiten bieten sich in Kurve 10 und 11. Aber Achtung: Überholt man ein Fahrzeug in der Linkskurve, kann es gleich in der nächsten Rechtskurve sehr gut kontern!“

Stand ILMC-LMP1-Herstellerwertung nach 5 von 7 Läufen:
1. Peugeot 153 Punkte; 2. Audi, 108.

Stand ILMC-LMP1-Teamwertung nach 5 von 7 Läufen:
1. Peugeot Sport Total, 81 Punkte; 2. Audi Sport Team Joest, 74; 3. Team Oreca Matmut, 34; 4. Rebellion Racing, 33; 5. Oak Racing, 16, 6. Aston Martin Racing, 4.

Zeitplan (Ortszeiten)

Sonntag, 25. September
08:00–10:00 Uhr Freies Training
12:00–17:00 Uhr Freies Training

Montag, 26. September
08:00–12:00 Uhr Freies Training
13:00–17:00 Uhr Freies Training

Mittwoch, 28. September
14:45–16:45 Uhr Freies Training

Donnerstag, 29. September
10:00–11:00 Uhr Freies Training
14:55–15:55 Uhr Freies Training
19:00–21:00 Uhr Nachttraining

Freitag, 30. September
10:15–11:15 Uhr Freies Training
14:40–14:55 Uhr Qualifying (GTC/LM GTE Am)
14:55–15:10 Uhr Qualifying (GT/LM GTE Pro)
15:15–15:30 Uhr Qualifying (Prototypen LM PC)
15:30–15:45 Uhr Qualifying (Prototypen LM P1 und LM P2)

Samstag, 1. Oktober
09:15–09:40 Uhr Warm-up
11:30–21:30 Uhr Rennen

Spezial Elektroautos und E-Mobilität: