Neuer Service „Reloaded by Creators“ – FCA Heritage bietet zukünftig selbst Klassiker an

9.2.2018 Turin. Im Rahmen der Oldtimer-Messe „Rétromobile“ in Paris (noch bis 11. Februar 2018) hat FCA Heritage, die für klassische Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia zuständige Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA), einen neuen Service vorgestellt.

Roberto Giolito, Direktor von FCA Heritage, präsentierte das Programm „Reloaded by Creators“. Dahinter steht das Angebot, sorgfältig ausgesuchte Klassiker direkt beim ursprünglichen Hersteller zu kaufen. Dazu wird FCA Heritage eine begrenzte Anzahl Oldtimer erwerben, um sie bei Bedarf originalgetreu zu restaurierten. Die so erzielten finanziellen Mittel werden genutzt, um die eigene historische Sammlung auszubauen. FCA Heritage beschreitet damit zukünftig einen unter internationalen Museen üblichen Weg.

Den Anfang machen fünf bedeutende Klassiker der italienischen Marken von FCA: ein Alfa Romeo Spider (1991), ein Lancia Fulvia Coupé Montecarlo (1973), ein Pininfarina Spidereuropa (1981), ein Alfa Romeo SZ (1989) und ein Lancia Appia Coupé (1959). Spider, Fulvia und Spidereuropa repräsentieren die jeweils letztgebauten Modelle der Baureihe, sozusagen die ultimativen Versionen. Alle drei sind auf der „Rétromobile“ im Pariser Ausstellungszentrum Porte de Versailles ausgestellt und können dort besichtigt werden. Appia und SZ sind außergewöhnliche Designvarianten innerhalb ihrer Baureihe, die einem breiten Publikum noch nicht sehr vertraut sind.

Alle fünf Klassiker bietet FCA Heritage außerdem im Internet an (www.fcaheritage.com). Selbstverständlich werden die exklusiven Oldtimer mit Echtheitszertifikat ausgeliefert.

Alfa Romeo Spider (1991)

Die 1966 vorgestellte Urversion des Alfa Romeo Spider, der berühmte Rundheck-Spider, war der letzte Entwurf von Designer-Legende Battista „Pinin“ Farina. Der jetzt von FCA Heritage angebotene Alfa Romeo Spider wurde in einem der letzten Baumonate dieser ikonischen Baureihe gefertigt. Das Fahrzeug war immer Besitz von Alfa Romeo und wurde als Versuchsfahrzeug beispielsweise für Lackierungen eingesetzt. Diese Vergangenheit macht den Spider zu einem einzigartigen Alfa Romeo.

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Lancia Fulvia Coupé Montecarlo (1973)

Das Lancia Fulvia Coupé, basierend auf dem verkürzten Chassis der Limousine, war vom Design der Riva-Motoryachten inspiriert. Das Modell Lancia Fulvia Coupé Montecarlo mit der zweiten Bauserie entstand als Hommage an den Sieg bei der Rallye Monte Carlo 1972 durch das Lancia Werksteam Sandro Munari/Mario Manucchi. Das von FCA Heritage zum Verkauf angebotene Exemplar ist mit einem 1,3-Liter-Motor ausgerüstet, der 66 kW (90 PS) leistet. Es wurde am 19. April 1973 an einen Lancia Händler in Neapel ausgeliefert und trägt immer noch die originalen Nummernschilder.

Pininfarina Spidereuropa (1981)

Der Fiat 124 Sport Spider war in seinen unterschiedlichen Bauserien im 20. Jahrhundert eines der am längsten gebauten Modelle von Fiat. Der vom Studio Pininfarina entworfene Roadster entwickelte sich zu einem großen Verkaufserfolg sowohl in Europa als auch in den USA. Ab 1975 wurde der Fiat 124 Sport Spider offiziell nur noch in den USA verkauft. Aber die weiter vorhandene Nachfrage europäischer Roadster-Fans führte dazu, dass Pininfarina ab 1982 für ein Comeback sorgte. Unter dem Namen Pininfarina Spidereuropa wurde das Modell in verschiedenen Varianten angeboten. Das nun von FCA Heritage verkaufte Fahrzeug stammt aus der letzten Serie und ist beinahe im Neuzustand. Der Kilometerzähler steht bei rund 10.000 – für das Zweiliter-Triebwerk mit 77 kW (105 PS) Leistung nur wenig mehr als die Einfahrdistanz.

Heritage Spidereuropa Pininfarina

Heritage Spidereuropa Pininfarina (Foto: FCA)

Alfa Romeo SZ (1989)

Der Alfa Romeo SZ markierte die Rückkehr der Marke in das Segment der leistungsstarken Sportcoupés. Die Karosserie besteht komplett aus Verbundmaterialien und wurde bei Zagato handgefertigt. Chassis und mechanische Komponenten – inklusive des klassischen Transaxle-Layouts – stammten vom Alfa Romeo 75 3.0 V6. Rund 1.000 Stück des avantgardistischen Coupés wurden gebaut, ausschließlich in „Alfa Rot“ lackiert und zum Preis von mehr als 100 Millionen Lire verkauft. Das von FCA Heritage offerierte Exemplar ist eines der ersten, gebaut am 15. September 1989. Dieser Alfa Romeo SZ wurde auf dem firmeneigenen Testgelände Balocco für Fahrversuche und als Entwicklungsträger eingesetzt. Die technischen Unterschiede zu den späteren Serienfahrzeugen machen ihn beinahe zu einem Prototypen.

Lancia Appia Coupé (1959)

Das Lancia Appia Coupé wurde berühmt als Fahrzeug von Sylva Koscina in Luigi Zampas Filmkomödie „Il Vigile“, die in deutschen Kinos unter dem Titel „Der Schutzmann“ lief. Das 2+2-sitzige Coupé wurde entworfen von Designlegende Battista „Pinin“ Farina entworfen und basiert auf einem von Lancia speziell für die großen Karosserieschmieden der Zeit gebauten Chassis. Charakteristisch für dieses Modell sind der elegante Innenraum und die Zweifarb-Lackierung, mit der die markante Dachlinie und die unverwechselbare, V-förmige B-Säule betont werden. Das von FCA Heritage angebotene Modell wurde am 16. April 1959 gefertigt.

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