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Die Superstars von Juventus Turin fordern Jeep® h...

23.10.2017. Die Superstar-Spieler des amtierenden Italienischen Fußball-Meisters Iuventus Turin nahmen sich die Zeit, auf der FCA Teststrecke in Balocco zwischen Mailand und Turin einen Tag voller Fahr-Spaß auf und abseits der Straße zu erleben. Perfekt motiviert nach ihrem Sieg über Sporting Lissabon im Allianz Stadion am 18. Oktober, nutzten Trainer Massimiliano Allegri und zehn Juventus-Spieler die [...] weiterlesen
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Dunlop und Bonk Motorsport gewinnen VLN-Langstreck...

23.10.2017 Hanau. Dunlop und Bonk Motorsport haben die VLN-Langstreckenmeisterschaft 2017 gewonnen. Michael Schrey verteidigte seinen Titel auf seinem Dunlop-bereiften BMW M235i Racing. Der 34-Jährige aus Wallenhorst feierte auf dem Weg zum erneuten Triumph sechs Klassensiege in Serie. Dabei bestritt er die Rennen in der stark besetzten Cup5-Klasse in der Regel ohne zweiten Piloten. Lediglich beim [...] weiterlesen
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Der neue Opel Insignia GSi erobert die Nürburgring-Nordschleife

11.10.2017 Rüsselsheim. Der neue Opel Insignia GSi ist ein Präzisionsinstrument. Zehn Millimeter dichter an der Straße als ein normaler Insignia und mindestens 160 Kilogramm leichter als ein OPC der Vorgängergeneration. Mit intelligentem Allradantrieb, bei dem dank Torque Vectoring jedes einzelne Rad perfekt dosiert mit Kraft versorgt wird.

Das Handling verbessert sich dadurch weiter, lästiges Untersteuern entfällt. Michelin Pilot Sport 4 S-Reifen auf großen 20-Zoll-Rädern sorgen für besten Grip – die zupackenden Brembo-Bremsen für kurze Bremswege und ein Höchstmaß an Sicherheit. Dazu sind die direkte Lenkung, die regelbaren Stoßdämpfer sowie die Motor- und Getriebesteuerung miteinander vernetzt und reagieren beim Aktivieren des Sport-Modus richtig bissig. Kurz: Der GSi ist eine Art automobiles Florett für Liebhaber von modernen, hocheffizienten Sportlimousinen. Eine „Connoisseur’s Choice“-Edition mit dem Gütesiegel „Nürburgring getestet“, denn auf der legendären Nordschleife in der Eifel bekommt jeder sportliche Opel seinen letzten Schliff.

„Der härteste Ort der Welt, um dem Auto alles abzuverlangen.“ (Volker Strycek)

Am 18. Juni 1927 war es soweit: Da wurde die ursprünglich etwa 28 Kilometer lange „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ am Fuße der Nürburg eingeweiht. Die Gründerväter legten Wert darauf, dass der Nürburgring auch über Streckenabschnitte mit „Landstraßencharakter“ verfüge, damit hier die boomende Automobilindustrie testen könne. Das erste Eifelrennen 1927 gewann Superstar Rudolf Caracciola und fand die Strecke „bärig schwer“ zu fahren. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Sir Jackie Stewart schließlich bezeichnete die von Wald umgebene Berg-und-Tal-Bahn als die „Grüne Hölle“. Heute ist einer der besten Kenner des Kurvendschungels Opel-Direktor Performance Cars und Motorsport Volker Strycek. 2003 siegte er hier beim kultigen 24-Stunden-Rennen auf einem Opel Astra V8 Coupé. Zuletzt hat er mit seinem Team dem Insignia GSi das Nürburgring Set-up verpasst.

„Die Leichtbau-Architektur, die top Chassis-Auslegung mit tiefgreifender Entwicklung der Dämpferhydraulik und Softwareanpassung, der einzigartige Allradantrieb sowie die Hochleistungsreifen machen den GSi so präzise und scharf, wie wir ihn haben wollten“, berichtet Strycek von den Testfahrten. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit dem neuen Insignia GSi bin ich auf einer Runde über die Nordschleife bis zu zwölf Sekunden schneller als mit dem stärkeren OPC-Vorgänger – dabei fahre ich dann natürlich jeden Meter voll am Limit. Sobald die Strecke anspruchsvoller wird, wie in Kurven oder auf Strecken mit niedrigem Reibwert, also dann, wenn das Auto besonders wendig und präzise reagieren muss, ist der GSi definitiv schneller und besser zu beherrschen.“

„Das ist genau die Effizienz, die ich in einem modernen Sportler sehen will.“

Die Opel-Ingenieure haben dem GSi gegenüber dem normalen Insignia ein komplett neues Fahrwerk spendiert. Kürzere Federn legen die Limousine um zehn Millimeter tiefer, spezielle Sportdämpfer reduzieren Karosseriebewegungen auch auf schnellen Runden auf ein Minimum. Die bissigen Brembo-Vierkolbenbremsen sowie die Lenkung wurden dazu passend neu abgestimmt. Der Insignia GSi kommt serienmäßig mit dem elektromechanischen FlexRide-Fahrwerk. Es adaptiert in Sekundenbruchteilen die Stoßdämpfer. Der Fahrer kann dabei zwischen den Modi Standard, Tour und Sport wählen. Je nach Modus reagieren Lenkung, Gasannahme sowie die Schaltpunkte der serienmäßigen Achtstufen Automatik dann noch direkter. Exklusiv für den GSi gibt es zusätzlich den Competition-Modus, der über den ESP-Knopf aktiviert wird. Wird dieser zweimal gedrückt, erlaubt das ESP dem versierten Fahrer nun größere Gierwinkel bei ausgeschalteter Traktionskontrolle – beispielsweise für eine Runde Fahrspaß pur auf der Nordschleife.

Das Sportfahrwerk entwickelt in Kombination mit den extra griffigen Reifen Michelin Pilot Sport 4 S und den großen 20-Zoll-Rädern ein erstaunliches Grip-Niveau. Einen wesentlichen Anteil am unwiderstehlichen Vorwärtsdrang hat zudem der serienmäßige Allradantrieb mit Torque Vectoring. Bei diesem Hightech-System ersetzen zwei Kupplungen an der Hinterachse ein konventionelles Differenzial und können die Räder individuell, je nach Fahrsituation, in Sekundenbruchteilen beschleunigen.

„Das Alllradsystem mit Torque Vectoring ist im Insignia-Segment wirklich einzigartig. Denn es unterbindet die Neigung zum Untersteuern – was man sonst von herkömmlichen Systemen kennt – immens“, erklärt Strycek.

Befeuert wird die Sportlimousine von einem souveränen Zweiliter-Turbobenziner, der Kraftstoffeffizienz mit Power aus dem Drehzahlkeller verbindet. Der 2.0 Turbo leistet 191 kW/260 PS und bietet ein maximales Drehmoment von satten 400 Newtonmeter (Benzinverbrauch im Neuen Europäischen Fahrzyklus innerorts 11,2 l/100 km, außerorts 7,1 l/100 km, kombiniert 8,6 l/100 km, offizielle spezifische CO2-Emissionen kombiniert 197 g/km). Maßgeschneidert für das Opel-Flaggschiff, wird der neue GSi wahlweise auch mit dem 154 kW/210 PS-Zweiliter-BiTurbo-Diesel und bärenstarken 480 Newtonmeter Drehmoment vorfahren (offizieller Kraftstoffverbrauch 2.0 BiTurbo gemäß NEFZ innerorts 8,9 l/100 km, außerorts 6,1 l/100 km, kombiniert 7,3 l/100 km, CO2 kombiniert 192 g/km). Beide Vierzylinder kommen stets in Verbindung mit dem komplett neuen Achtstufen-Automatikgetriebe. Dies kann der Fahrer wahlweise mit Paddeln am Lenkrad selbst schalten, ohne die Hände vom Steuer und den Blick von der Straße zu nehmen. Außerdem lassen sich die Schaltpunkte im Automatikbetrieb über die Modi Standard und Sport vorwählen.

Opel Insignia GSi Sports Tourer

Opel Insignia GSi Sports Tourer (Foto: OPEL AG)

Der neue Opel Insignia GSi wird als Sportlimousine oder als Spaß für die ganze Familie noch dieses Jahr bestellbar sein – die Kombiversion nennt sich dann Opel Insignia GSi Sports Tourer.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

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CLICHÉ BASHING – DRIVEN BY WORDS: DUELL beim DRIVE. Volkswagen Group Forum

17. Oktober 2017
19:30

11.10.2017. Mit CLICHÉ BASHING startet das DRIVE. Volkswagen Group Forum am 17. Oktober 2017 ein neues Veranstaltungsformat mit hohem Unterhaltungswert.

Pünktlich zur Berlin Food Week greift das DRIVE unter dem Titel „Beef mit den Veggies“ ein nach wie vor gesell­schaftlich relevantes Thema auf. Ab 19.30 Uhr stehen sich die Lager der Fleischliebhaber und der Vegetarier sowie Veganer gegenüber, um mit Moderatoren und Experten ihre Vorurteile zu pflegen… oder abzubauen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Rund um das Thema „Essen“ gibt es unzählige Klischees und Vorurteile.
Im etwa einstündigen Format CLICHÉ BASHING werden diese gesammelt, vorgetragen und unter Einbindung des Publikums auf deren Stichhaltigkeit untersucht. Neben dem Moderatorenduo Volker Wieprecht und Sissy Metzschke stehen den beiden Lagern auch ein Ernährungswissenschaftler und weitere Experten zur Seite, die die Gäste mit Anekdoten und Hard Facts füttern.

Das Publikum, das vielmehr Teilnehmer als bloßer Zuschauer ist und sich von Beginn an für eine Seite entscheiden muss, wird durch unterschiedlich eingesetzte Gadgets zu Wort kommen. Ziel ist es, dass die Gäste des DRIVE ihre eigenen Vorurteile hinterfragen. In diesem Sinne: Es ist angerichtet für einen Abend mit ganz eigenem Charakter und Geschmack.

Termin:

DRIVEN BY WORDS: DUELL
Cliché Bashing
Dienstag, 17. Oktober 2017

Einlass der Gäste: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos

DRIVE Volkswagen Group Forum
Friedrichstr. 84/Ecke Unter den Linden
10117 Berlin

Die Entwicklungsgeschichte des neuen Porsche 911 RSR

11.10.2017. Beim 10-Stunden-Rennen Petit Le Mans auf der Traditionsrennstrecke Road Atlanta konnte Porsche Motorsport am vergangenen Samstag die ersten beiden Titel des neuen 911 RSR feiern.

Dort sicherten sich Patrick Pilet (Frankreich) und Dirk Werner (Würzburg) mit dem 510 PS starken GT-Renner aus Weissach den Gewinn des prestigeträchtigen North American Endurance Cup. Für diese härteste Performance- und Zuverlässigkeitswertung im weltweiten GT-Rennsport werden neben dem Petit Le Mans auch die Langstreckenklassiker Daytona, Sebring und Watkins Glen gewertet. Das Porsche GT Team erkämpfte sich in diesem einzigartigen Wettbewerb, bei dessen vier hochkarätigen Rennen Teams und Fahrer insgesamt 52 Stunden lang ihre Konstanz und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen müssen, darüber hinaus den Sieg im Teamklassement. Für das erste Glanzlicht seiner Premierensaison hatte der neue 911 RSR bereits am 22. Juli gesorgt, als er in Lime Rock beim Rennen der IMSA SportsCar Championship seinen ersten Sieg holte.

„Der Gewinn des North American Endurance Cup hat gezeigt, dass wir bei den großen Langstreckenrennen immer zum richtigen Zeitpunkt weit vorne lagen und damit über die Saison vor allem auch die Zuverlässigkeit unseres neuen 911 RSR unterstrichen haben. Für eine Einsteigersaison mit einem komplett neuem Auto war das eine gute Leistung“, sagte Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge. Für Marco Ujhasi, Gesamtprojektleiter GT Werksmotorsport, war vor allem der erste Rennsieg des neuen 911 RSR „ein besonders emotionaler Moment. Auf diesen Tag haben wir alle mit Herzblut und bedingungsloser Leidenschaft hingearbeitet.“

Komplette Neuentwicklung

Der 911 RSR, der vom Porsche GT Team in dieser Saison auch in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC eingesetzt wird, ist eine komplette Neuentwicklung. Die wichtigste Neuerung ist der vor der Hinterachse eingebaute Motor. Dadurch erreichte man eine bessere Gewichtsverteilung und schaffte gleichzeitig Platz im Heck für einen größeren Diffusor, der deutlich mehr Abtrieb generiert.

Mit der Entwicklung des neuen 911 RSR wurde Anfang 2015 begonnen. Ein kleines Team mit Vertretern der einzelnen Fachbereiche war zunächst damit beschäftigt, „Lesson Learnt“-Potenziale des Vorgängermodells zu analysieren sowie das sportliche und technische Reglement zu studieren. Mit Hilfe dieser Erkenntnissen wurde dann das neue Fahrzeugkonzept auf die Anforderungen des modernen Langstreckensports zugeschnitten. Auch die Fahrer waren so früh wie noch nie in die Entwicklung mit einbezogen. „Die Fahrer müssen sich wohlführen im Auto“, so Marco Ujhasi. „Nur dann sind sie am Ende eines anstrengenden Stints noch in der Lage, die Topleistungen zu erbringen, die es braucht, um in dem schwierigen Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu sein.“

50-Stunden-Dauertest auf Buckelpiste

Die ersten Kilometer mit dem neuen 911 RSR legten alle GT-Werksfahrer beim Roll-out im März 2016 auf der Porsche-Teststrecke im Forschungs- und Entwicklungszentrum Weissach zurück. Danach standen ausgiebige Tests auf Rennstrecken an, von denen jede mit Blick auf eine bestimmte Entwicklungsaufgabe ausgewählt wurde: Fahrwerkabstimmung, Reifenentwicklung, Bremsenentwicklung sowie Aerodynamikvalidierung. Der Höhepunkt der Testphase war ein 50-Stunden-Dauerlauf in Sebring. „Das hat sich meines Wissens noch kein anderer Hersteller zugetraut“, sagt Marco Ujhasi. Doch der Test auf dem Flugplatzkurs in Florida, auf dem wegen seiner vielen Bodenwellen Mensch und Material mit am stärksten beansprucht werden, verlief ohne größere Probleme: „Gerade wegen der enormen Belastung war es der richtige Weg. Das hat sich zum Saisonauftakt bei den Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring gezeigt, bei denen unser neues Auto auf Anhieb mit einer starken Performance überzeugte.“

Test auf dem Flugplatzkurs in Florida

Angetrieben wird der neue 911 RSR von einem hochmodernen frei saugenden Sechszylinder-Boxermotor. Der Hubraum beträgt 4.000 ccm, die Leistung je nach Restriktor ca. 375 kW (510 PS). Das Aggregat verfügt über Benzin-Direkteinspritzung sowie einen starren Ventiltrieb und zeichnet sich durch hervorragende Effizienz aus. Es ist die konsequente Weiterentwicklung innerhalb der Porsche-Saugmotorfamilie, die sowohl die Anforderungen eines Rennmotors für den 911 RSR erfüllt, aber auch die eines 911 GT3 für die Straße. Die Entwickler haben sich nicht allein wegen des Gewichtsvorteils von bis zu 40 Kilogramm für einen Saugmotor entschieden. Marco Ujhasi: „Ein Sauger ist ein sehr emotionales Aggregat für die Käufer unserer Straßenfahrzeuge, verfügt gleichzeitig aber auch über das Leistungspotenzial, um die hohen Anforderungen des Rennsports zu erfüllen.“

Motorentests auf Prüfstand und Rennstrecke

Dank der hervorragenden Grundmotorenentwicklung für den 911 GT3 R lief der RSR-Motor nach etwa sieben Monaten zum ersten Mal auf dem Prüfstand. Mit den eigentlichen Dauerläufen wurde nach einem knappen Jahr begonnen. Das Erprobungsprogramm für den Motor des 911 RSR bestand unter anderem aus zwei 70-Stunden-Dauerläufen unter unterschiedlichen Witterungsbedingungen. Insgesamt absolvierte das Triebwerk über 300 Stunden im reinen Dauerlauf. Doch trotz der hochentwickelten Motorenprüfstände ist der Test auf der Rennstrecke weiterhin sehr wichtig.

„Auf den Prüfständen simulieren wir maximale Stresssituationen, etwa eine besonders schnelle Qualifikationsrunde auf Strecken mit maximalem Vollgasanteil wie Daytona oder Le Mans“, sagt Marco Ujhasi. „Besondere Rennsituationen wie Gelbphasen oder das Wegfahren aus der Boxengasse kann man auf dem Prüfstand nicht simulieren. Diese Erkenntnisse sowie die Einflüsse aus dem Gesamtfahrzeug muss man sich auf der Rennstrecke holen.“

Umfangreiche Windkanalversuche

Am Anfang der Aerodynamikentwicklung für den neuen 911 RSR stand die Computersimulation CFD (Computional Fluid Dynamics). Sie bietet die Möglichkeit, verschiedene Konzepte und Bauteile zu bewerten, ohne gleich ein Modell bauen zu müssen. Danach ging es mit ausgewählten Konzepten in den Modellwindkanal mit echter Strömung. Nach diesen Versuchen stand das Auto bereits zu 80 Prozent. Der nächste Schritt für die letzten 20 Prozent war die Erprobung im großen Windkanal in Weissach mit seinem Laufband. Dort kann man eine Rennstrecke fast identisch simulieren, kann ganze Kurven nachstellen und weiß danach, wie sich das Auto auf der echten Rennstrecke verhalten wird. Diese Erkenntnisse fließen dann zurück in die Computersimulation, mit deren Hilfe man zum Beispiel auch sehr genau voraussagen kann, welche Rundenzeiten das Auto im Normalfall auf der Rennstrecke fahren wird.

Der 911 RSR im Windkanal

Signifikant verbessert wurde beim neuen 911 RSR die Servicefreundlichkeit. Veränderungen an der Fahrwerkeinstellung können deutlich schneller und einfacher durchgeführt werden, komplette Elemente der Kohlefaserhaut lassen sich nach einem Kontakt im Rennen dank ausgeklügelter Schnelllverschlüsse in kürzester Zeit komplett tauschen. So kann etwa eine Tür innerhalb von nur 15 Sekunden ersetzt werden, eine vordere Stoßstange mit Unterboden ist in weniger als einer Minute ausgewechselt. „Wer derartige Probleme mit seinem privaten Straßenauto hat“, so Marco Ujhasi, „ist einen Tag mit Taxi oder Straßenbahn unterwegs.“

Beim neuen 911 RSR halten erstmals hochmoderne Assistenzsysteme Einzug in einen GT-Rennwagen von Porsche. Durch das radargestützte Kollisionswarnsystem „Collision Avoidance System“ hat der Fahrer, der auf der Rennstrecke zwangsläufig immer wieder von leistungsstärkeren und dadurch schnelleren Prototypen überholt wird, einen verbesserten Blick nach hinten. Auf einem Monitor im Cockpit zeigen ihm Pfeile an, wenn sich Fahrzeuge direkt hinter ihm befinden. An der Farbe der Pfeile kann er erkennen, ob ein Auto hinter ihm aufschließt oder zurückfällt. Dieses System funktioniert nicht nur bei schönem Wetter, sondern auch bei Regen, Nebel und in der Nacht. Ein neuer Sicherheitskäfig sowie ein neuer, fest verschraubter Rennsitz erhöhen die Sicherheit für die Fahrer zusätzlich.

911 RSR, 2017, Porsche AG

911 RSR, 2017, Porsche AG

Werksfahrer und Einsatzteams in Entwicklung involviert

Die Porsche-GT-Werksfahrer waren sehr früh in die Entwicklung des neuen 911 RSR involviert. Dabei ging es zunächst um die beste Sitzposition und die Sicht nach vorne, aber auch um die Ergonomie. Sie muss so sein, dass die Fahrer bei Langstreckenrennen nicht durch eine für sie schlechte Sitzposition beeinträchtigt werden. Wichtig war auch die bestmögliche Platzierung der zahlreichen Lämpchen und Schalter am Lenkrad und im Cockpit. Jeder Knopf und Schalter muss gut erreichbar und sicher zu bedienen sein. So wurde eine Basis geschaffen. Als der neue 911 RSR dann auf den Rädern stand, ging es ans Feintuning. Die Fahrer und Einsatzteams waren vom ersten Test an daran beteiligt, auftretende Schwächen auszumachen und das Auto zusammen mit den Ingenieuren weiterzuentwickeln.

Mit dem Ergebnis dieser offenen Zusammenarbeit sind die Beteiligten sehr zufrieden. Richard Lietz, 2015 als bester GT-Pilot Gewinner des FIA Endurance World Cup, fasst das Resultat des neuen Entwicklungsprozesses für seine Kollegen so zusammen: „Der neue 911 RSR ist das beste GT-Auto, das Porsche jemals gebaut hat.“ Nach der Premierensaison 2017, in der der 911 RSR exklusiv von den Werksteams in der FIA WEC und der IMSA-Meisterschaft eingesetzt wurde, bietet Porsche Motorsport das Fahrzeug 2018 auch ausgewählten Kundenteams an.

Weitere Zahlen und Fakten

Der neue 911 RSR besteht aus insgesamt 5.342 Bauteilen. Davon entfallen 3.646 Teile auf das Fahrzeug, 1.282 auf den Motor und 414 auf das Getriebe. Das größte Einzelteil ist die Rohkarosse, das kleinste ein Sicherungsring am Türgriff.

Insgesamt sieben 911 RSR wurden bei Porsche Motorsport in Weissach für die Saison 2017 gebaut: Je zwei für den Einsatz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC und der IMSA SportsCar Championship sowie drei Testfahrzeuge. Mit dem Aufbau eines 911 RSR sind vier Mitarbeiter zehn Arbeitstage beschäftigt.

Vom Roll-out im März 2016 bis zu seiner Rennpremiere im Januar 2017 bei den 24 Stunden von Daytona wurden mit dem neuen 911 RSR über 35.000 Testkilometer abgespult – mehr als bei der Entwicklung jedes anderen Porsche-GT-Rennautos zuvor.

Nissan Navara bei der „Rebelle Rallye“ 2017

11.10.2017. Rund 2.000 Kilometer durch die Wüste in nur einer Woche: Der Nissan Navara wagt den Sprung über den Atlantik und startet bei der „Rebelle Rallye“, einem der wohl anspruchsvollsten Offroad-Rennen der Welt. Mensch und Maschine stoßen in der Sandwüste der US-Staaten Kalifornien und Nevada ans Limit.

Das alljährliche Rennen zieht Teilnehmerinnen aus der ganzen Welt an: In Serienfahrzeugen statt präparierten Rallyewagen stellen sich die ausschließlich weiblichen Starter einer großen Herausforderung. Sie müssen längere Offroad-Strecken mithilfe traditioneller Navigation mit Kompass und topographischen Karten meistern und versteckte Checkpoints finden. GPS-Geräte und Smartphones sind streng verboten, enge Zeitvorgaben erfordern schnelle Entscheidungen.

Der genaue Streckenverlauf der „Rebelle Rallye“ (12. bis 21. Oktober 2017) ist noch geheim und wird auch den Teilnehmerinnen erst wenige Stunden vor dem täglichen Etappenstart bekanntgegeben. Bei der zweiten Auflage messen sich 40 Teams aus zwölf Ländern, die in Fahrzeugen verschiedener Hersteller antreten.

Nissan schickt zwei Mitarbeiterinnen aus Frankreich ins Rennen: Karen Rayrolles und Florence Pham steuern den Nissan Pick-up durch die Wüste. „Sein ebenso robuster wie smarter Charakter macht den Navara zum perfekten Begleiter für die Rebelle Rallye, und wir freuen uns, an diesem spannenden Event teilzunehmen“, erklärt Karen Rayrolles. Ihre Reise lässt sich online unter www.rebellerally.com und www.nissan.fr verfolgen.

Das Fahrzeug der Wahl ist ein Navara mit Doppelkabine, der um den „Bone Stock Award“ kämpft. In dieser Kategorie sind ausschließlich Serienfahrzeuge zugelassen, deren einzige Modifikation aus einem Satz Offroad-Reifen besteht.

Der Nissan Navara ist für die Sanddünen und Staubpisten der Wüste prädestiniert. Die in seinem Segment einzigartige Mehrlenker-Hinterradaufhängung sichert ein außergewöhnliches Fahrerlebnis, ohne Kompromisse bei Geländetauglichkeit und Ladekapazität einzugehen. Den Vortrieb übernimmt ein 2,3 Liter großer Twinturbo-Dieselmotor mit 140 kW (190 PS) und einem maximalen Drehmoment von 450 Nm, das zwischen 1.500 und 2.500 Umdrehungen anliegt. In Kombination mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe beträgt der Normverbrauch nur 6,3 Liter je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 167 g/km entspricht – ein Bestwert in dieser Leistungsklasse.

Trotz des grenzenlosen Fahrvergnügens überzeugt der Navara mit zahlreichen Assistenzsystemen, die auch während der Rebelle Rallye hilfreich sind. Der Around View Monitor erleichtert beispielsweise das sichere Manövrieren durch enge Täler. Berganfahr- und Bergabfahrhilfe vereinfachen die Fahrt durch die Dünen. Ein weiteres Ausstattungsfeature ist im Rennen dagegen tabu: das NissanConnect Infotainment-System, das unter anderem eine Satellitennavigation umfasst.

Kunden profitieren darüber hinaus von einem Vorteil, der den Rallyefahrerinnen im Rennen wenig nützt: die fünf Jahre Garantie bis 160.000 Kilometer Laufleistung, die Nissan auf all seine leichten Nutzfahrzeuge gewährt.

Nissan Navara bei der Rebelle Rallye 2017

Nissan Navara bei der Rebelle Rallye 2017 (Foto: NISSAN)

Nissan Navara: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100km): 6,9 – 6,1; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 183 – 159 (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Nissan Navara 2.3 dCi / 140 kW (190 PS), Gesamtverbrauch (l/100 km): innerorts 8,7 – 6,8, außerorts 6,1 – 5,9 kombiniert 6,9 – 6,3; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 183 – 167 (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO(EG)715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Nissan Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

11.10.2017 – ADAC GT Masters-Champion Jules Gounon im Interview

11.10.2017 München. Corvette-Pilot Jules Gounon (22/F) ist der ADAC GT Masters-Champion 2017. Im großen Interview blickt der Franzose auf seine Erfolgssaison zurück und erklärt, warum sein Team Callaway Competition wie eine zweite Familie für ihn ist.

Es ist jetzt knapp zweieinhalb Wochen her, dass Sie den ADAC GT Masters-Titel gewonnen haben? Haben Sie den Titelgewinn inzwischen realisiert?

Jules Gounon: „Es hat etwas gedauert, bis ich wirklich verstanden habe, dass ich solch eine wichtige Meisterschaft gewonnen habe. Anfangs konnte ich es noch gar nicht realisieren. Der Titelgewinn bedeutet mir extrem viel – vor allem, nachdem ich 2016 beim Saisonfinale nach einem Unfall ins Krankenhaus musste. Damals dachte ich, dass ich wahrscheinlich nicht viele Gelegenheiten haben würde, den Titel zu gewinnen. Ich war am Boden zerstört. Im Rückblick betrachtet war ich wohl noch nicht reif für den Titelgewinn, denn es war meine erste Saison im ADAC GT Masters überhaupt. Aber in diesem Jahr fühlte ich mich optimal vorbereitet. Es freut mich sehr, dass ich das Vertrauen von Callaway Competition zurückzahlen konnte. Ich könnte derzeit nicht glücklicher sein. Als Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone mich Anfang 2016 unter Vertrag nahmen, sind sie ein großes Risiko eingegangen. Denn ich war damals ein Niemand.“

Sie bekamen nach dem Titelgewinn sicherlich viele Glückwünsche. Welcher hat Sie am meisten überrascht?

„Es waren wirklich viele. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich habe zwei oder drei Tage gebraucht, um mich für alle zu bedanken. Darunter waren auch große Namen aus dem Motorsport, das war natürlich schön. Aber was mich am meisten überrascht hat, war, wie viele Fans – darunter auch viele Kinder – in Hockenheim zu mir kamen, um zu gratulieren und mich um ein Autogramm zu bitten. Das hatte ich überhaupt nicht erwartet und war für mich völlig neu. Für mich sind alle Menschen gleich, ich denke nicht, dass wir als Rennfahrer Stars sind. Daher war das etwas ganz Besonderes.“

Wenn Sie auf die Saison zurückblicken, was war der Höhe-, was der Tiefpunkt?

„Wir kamen nach dem schwierigen Sachsenring-Wochenende, wo wir viel von unserem Punktevorsprung eingebüßt hatten, etwas geknickt zum Finale. Wir standen unter Druck. Doch als ich im ersten Qualifying auf die Pole-Position gefahren bin, war das eine große Erleichterung. Mir ist eine richtig gute Runde gelungen. Ich war sehr glücklich. Uns war danach klar, dass es in Hockenheim wieder besser laufen würde. Der Rest des Wochenendes war einfach traumhaft. Toll war auch Zandvoort. Da mein eigentlicher Teamkollege Daniel Keilwitz verletzt war, mussten wir ihn kurzfristig ersetzen. Ich hatte Angst, dass es das mit dem Titel war. Denn ich war mir anfangs nicht sicher, wie gut es mit Renger van der Zande als Vertretung laufen würde, da er die Corvette überhaupt nicht kannte. Doch nachdem wir von der Pole-Position aus das Rennen am Samstag gewonnen hatten, wusste ich, ich kann es schaffen.“

Apropos Teamkollegen: Mit Daniel Keilwitz und seinen Vertretern Renger van der Zande und Albert Costa hatten Sie gleich drei. Hat das die Saison für Sie erschwert?

„Ich denke schon ein wenig. Ich musste erst mal Vertrauen aufbauen, da ich anfangs nicht einschätzen konnte, wie sich die neuen Teamkollegen schlagen werden. Wir mussten zudem schnell ein Set-up finden, das beiden Fahrern passte. Und zum anderen bin ich in den Freien Trainings deutlich weniger gefahren, damit sich Renger und Albert an die Corvette gewöhnen konnten. Ich musste so ohne große Vorbereitung ins Zeittraining gehen und dort auf Anhieb schnell sein. Aber rückblickend haben alle wirklich einen tollen Job gemacht.“

Was war das Erfolgsgeheimnis auf dem Weg zum Titelgewinn?

„Ich habe erst spät mit dem Motorsport angefangen und lerne immer noch viel dazu. Ein wichtiger Punkt war, dass ich während der Saison immer selbstsicherer geworden bin. Als ich 2016 als Neuling in das ADAC GT Masters kam, war ich mir oft nicht sicher, ob ich auf einem ähnlichen Level fahren kann wie zum Beispiel Christopher Mies oder Philipp Eng, die ich bis dahin nur aus dem Fernsehen kannte. Die diesjährigen Erfolge, darunter auch der Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Spa im Sommer, haben mich sicherer gemacht. Ein anderer entscheidender Faktor war unsere Konstanz. Wir haben in den Rennen praktisch keine Fehler gemacht und ich bin keine unnötigen Risiken eingegangen, da ich den Titel im Hinterkopf hatte. Ich habe nur zwei Mal nicht gepunktet. In Oschersleben wurde ich berührt und bin nach einem Reifenschaden ins Kiesbett gerutscht, und auf dem Sachsenring haben Steine den Kühler beschädigt.“

Wie groß war der Anteil des Teams am Titelgewinn?

„Riesengroß. Ich bin Callaway Competition zutiefst dankbar, dass sie mich im vergangenen Jahr als völlig unbekannten Fahrer verpflichtet haben. Das Team ist wie eine zweite Familie für mich. Das habe ich besonders nach dem Unfall im vergangenen Jahr gemerkt, als mich die gesamte Mannschaft im Krankenhaus besucht und mich aufgemuntert und unterstützt hat. Sie haben mir Geschenke mitgebracht. Niemand hat mir einen Vorwurf gemacht. Das war sehr bewegend. Ich hatte Tränen in den Augen.“

Wie sieht es eigentlich mit Ihren Deutschkenntnissen aus? Haben Sie vom Team etwas aufgeschnappt?

„Ein bisschen schon, aber es reicht nicht aus, um mich zu unterhalten. Aber ich denke darüber nach, nach Deutschland zu ziehen, um die Sprache zu lernen. Ohne in dem Land zu leben, ist es sehr schwierig, dessen Sprache zu lernen.“

Wo wir beim Thema Zukunft sind: Was steht jetzt noch an, und das Wichtigste: Werden wir Sie 2018 wieder im ADAC GT Masters sehen?

„Am kommenden Wochenende starte ich beim 8-Stunden-Rennen in Laguna Seca in Kalifornien und Anfang November mit einer knapp 40 Jahre alten Greenwood-Corvette bei den historischen 24 Stunden von Daytona in Florida. Ich würde im Dezember auch gerne bei den 12 Stunden von Sepang in Malaysia antreten. Aber danach mache ich erst mal Urlaub. Es war eine wirklich intensive Saison – emotional und physisch. Ich bin in diesem Jahr knapp 30 Rennen gefahren. Ich möchte 2018 gerne mit der Startnummer 1 im ADAC GT Masters starten und meinen Titel verteidigen. Aber es ist noch sehr früh und noch nichts entschieden.“

ADAC GT Masters-Kalender 2018

13.04.18 – 15.04.18 Motorsport Arena Oschersleben
TBD Motorsport Festival Lausitzring*/Most*
08.06.18 – 10.06.18 Red Bull Ring (AUT)
03.08.18 – 05.08.18 Nürburgring
17.08.18 – 19.08.18 Circuit Zandvoort (NL)
07.09.18 – 09.09.18 Sachsenring
21.09.18 – 23.09.18 Hockenheimring Baden-Württemberg

*Subject to promoter agreement

ADAC Test: Fahrradverleihsysteme

11.10.2017. Die Preise von Fahrradverleihsystemen sind günstig und zumindest im Kurzzeitbereich bei den meisten Anbietern gleich: In der Regel kostet eine halbe Stunde einen Euro.

Große Unterschiede zwischen den Anbietern gibt es allerdings bei der Gebühr für eine 24-Stunden-Nutzung. Auch die Rückgabe des Rades kann teuer werden, wenn man sich nicht an die jeweiligen Bedingungen hält. Das ergab eine aktuelle Recherche des ADAC in allen Landeshauptstädten Deutschlands.

Der Preis für eine 24-Stunden-Nutzung beträgt bei Call a Bike in allen untersuchten Städten 15 Euro, bei nextbike 9 Euro. Einzige Ausnahme: Berlin, wo auch nextbike 15 Euro verlangt. Bei StadtRAD in Hamburg und MVG Rad in München werden 12 Euro fällig. Das sind zugleich die einzigen Anbieter, die pro Minute abrechnen. Sie kostet bei beiden 8 Cent, also 2,40 Euro für eine halbe Stunde, bei StadtRAD allerdings erst ab der 31. Minute. Die hier fällige Einrichtungsgebühr von 5 Euro kann mit den Fahrtkosten verrechnet werden.

Bei Call a Bike ist eine jährliche Nutzungsgebühr von 3 Euro fällig. Der eine Euro, den man bei nextbike zunächst zahlen muss, wird bei der Nutzung als Startguthaben angerechnet. Daneben gibt es Ermäßigungen, zum Beispiel für Studenten und Senioren, sowie Monats- und Jahrespauschalen. Als Einziger verlangt oBike, ein Fahrradverleihsystem ohne feste Stationen, eine Kaution in Höhe von 79 Euro. Die in den meisten Fällen kostenlose Registrierung erfolgt über Apps oder Internet.

Die Rückgabe ist unterschiedlich geregelt. Wer ein Call-a-Bike-Leihfahrrad abseits der Stationen abstellt, zahlt 5 Euro Strafe. In Dresden und München allerdings gilt das nur für das Abstellen außerhalb der Innenstadt. Bei nextbike beträgt die Gebühr für eine Rückgabe außerhalb eines Umkreises von 20 Metern um eine Station gar 20 Euro. Demgegenüber wird der Nutzer zum Beispiel von MVG Rad in München oder Lidl-Bike in Berlin bei der Rückgabe an einer Station oder in einer bestimmten Zone mit einer Gutschrift belohnt.

Lediglich in Erfurt und Schwerin fehlen Fahrradverleihsysteme, ansonsten sind vor allem die großen Anbieter Call a Bike und nextbike in allen Landeshauptstädten vertreten. Teilweise gibt es darüber hinaus lokale Unternehmen.

Auch E-Bikes sind bei den Fahrradverleihsystemen erhältlich, haben aber ihren Preis. E-Call a Bike in Stuttgart zum Beispiel kostet 12 Cent pro Minute, das entspricht 7,20 Euro pro Stunde. Der Tagespreis beträgt 22,50 Euro.

11.10.2017 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

11.10.2017. Nach den beiden Formel 1-Rennen in Malaysia und Japan ist an diesem Wochenende wieder die DTM an der Reihe: In Hockenheim steigt das große Saisonfinale 2017.

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten vom Wochenende
Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
3 Fragen an Ulrich Fritz
Social Media News: Was gibt’s Neues online?
Das steht an: Termine & Ereignisse in dieser Woche

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

Formel 1: Lewis Hamilton erzielt beim Großen Preis von Japan in Suzuka seinen 61. GP-Sieg
GP3 Serie: Mercedes-Junior George Russell gewinnt in Jerez vorzeitig den Meistertitel
VLN: Abdulaziz Bin Turki Al Faisal, Yelmer Buurman und Hubert Haupt belegen Platz zwei in einem Mercedes-AMG GT3
China GT Championship: Kuo Kuo Hsin und Maxx Ebenal fahren im ersten Rennen auf dem Chengdu Goldenport Circuit auf das Podium. Xu Wei und Naoki Yokomizo wiederholen das Ergebnis in Rennen zwei.

Newssplitter

Stat-Attack – Suzuka: Erfolgreiches Wochenende für die Silberpfeile in Japan – nur eine Woche nach dem harten Rennen in Malaysia gewann Lewis Hamilton den Großen Preis von Japan in Suzuka. Für Lewis war es sein 61. Grand Prix-Sieg, der dritte auf dem Suzuka International Racing Circuit und der achte in dieser Saison. Gleichzeitig markierte der Triumph seinen 40. Sieg als Silberpfeil-Fahrer. Für das Team war es bereits der zehnte Saisonsieg im 15. Rennen. Bereits am Samstag hatte sich Lewis mit seiner 71. Pole Position in der Formel 1 in die Statistikbücher eingeschrieben. Aber auch Valtteri Bottas gelang eine Bestmarke: Er fuhr im Verlauf seiner starken Aufholjagd die 150. schnellste Rennrunde mit Mercedes-Power.

GP3-Champion: Bereits ein Rennwochenende vor dem Saisonfinale sicherte sich Mercedes-AMG Petronas Motorsport Junior George Russell am vergangenen Wochenende in Jerez den Meistertitel in der GP3 Serie. „Es fühlt sich fantastisch an“, sagte George, der damit in die Fußstapfen von Silberpfeil-Pilot Valtteri Bottas und Mercedes-Junior Esteban Ocon tritt, die 2011 respektive 2015 die GP3 Meisterschaft für sich entscheiden konnten. Seit 2010 gelang neun Fahrern, die in der GP3 starteten, der Sprung in die Königsklasse. Nach einem privaten Test in einem W06 aus dem Jahr 2015 Anfang April in Portimao durfte George bei den zweitägigen Testfahrten vor der Sommerpause in Budapest zum ersten Mal ein 2017er Formel 1-Auto testen. „Das Team hat mich zu einem besseren Fahrer entwickelt“, sagte George. „Ich denke, Mercedes spielte eine wichtige Rolle [bei diesem Erfolg]. Teil des Teams zu sein und bei den De-Briefings Zeit mit Lewis und Valtteri zu verbringen, einfach zu sehen, wie sie die Daten analysieren und dem Team Feedback geben. Das hat mir in dieser Hinsicht sehr geholfen.“

Auf zum Finale: Am kommenden Wochenende (13.-15. Oktober) kehrt die DTM zum großen Saisonfinale an den Ort zurück, an dem Anfang Mai alles begonnen hat – den Hockenheimring. Am 6. Mai startete Lucas Auer beim Heimrennen von Mercedes-AMG Motorsport mit einem Sieg im Auftaktrennen in die DTM-Saison 2017. Der Hockenheimring war in der Vergangenheit ein gutes Pflaster für die Marke mit dem Stern: Mit 34 Siegen ist Mercedes-AMG die erfolgreichste Marke auf dem Kurs. Die meisten Siege auf dieser Strecke fuhr „Mr. DTM“ Bernd Schneider (13 Siege) ein. Von den sechs aktiven Fahrern im Mercedes-AMG Motorsport DTM Team weist Team-Captain Gary Paffett die größte Erfahrung auf dem Hockenheimring vor: In 31 Rennen stand er bislang zehn Mal auf dem Podium – vier Mal davon als Sieger. Auch Paul Di Resta, Edoardo Mortara (je zwei Siege) und Lucas Auer (ein Sieg) haben in Hockenheim schon ganz oben auf dem Podium gestanden.

#D2BD: Die Initiative „Dare to be Different“ kommt am Donnerstag vor dem DTM-Finale in Hockenheim erstmals nach Deutschland. „Dare to be Different“ wird unter anderem von Susie Wolff, Claire Williams und dem britischen Motorsportverband MSA unterstützt und soll junge Mädchen und Frauen zu einer Karriere im Motorsport sowie damit verbundenen Bereichen wie Technik oder Ingenieurswesen ermutigen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12. Oktober auf der Kartbahn in Walldorf in unmittelbarer Nähe zum Hockenheimring statt. Mit dabei sind 100 Mädchen zwischen 8 und 11 Jahren aus den umliegenden Schulen, die im Laufe des Tages an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Fünf glückliche Gewinnerinnen erwartet dabei eine Einladung zum DTM-Saisonfinale am kommenden Wochenende in Hockenheim. Mehr Informationen unter: www.daretobedifferent.org

Erfolgreiche Aufholjagd auf Platz zwei: Der von BLACK FALCON eingesetzte Mercedes-AMG GT3 #7 erreichte in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eine Podiumsplatzierung. Yelmer Buurman (NED), Hubert Haupt (GER) und Abdulaziz Bin Turki Al Faisal (KSA) krönten beim 49. ADAC Barbarossapreis von Startplatz zehn kommend ihre erfolgreiche Aufholjagd mit Rang zwei. Buurman machte bereits in der ersten Runde zwei Positionen gut. Obwohl der Niederländer im Verlauf immer wieder Zeit im dichten Verkehr des 157 Teilnehmer großen Feldes verlor, übergab er auf Position sechs rangierend an Haupt. Der ehemalige DTM-Pilot fuhr in seinem Doppelstint auch bei einsetzendem Regen auf der 24,358 Kilometer langen VLN-Streckenvariante des Eifelkurses konstant schnelle Rundenzeiten und setzte die Aufholjagd bis auf Rang zwei fort. Schlussfahrer Al Faisal zeigte wie seine Teamkollegen eine fehlerfreie Leistung und überquerte nach 26 Runden die Ziellinie auf Platz zwei. Der finale neunte Saisonlauf, der 42. DMV Münsterlandpokal, findet am 21. Oktober statt.

Härtetest endet mit Doppelsieg: Beim 12-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps hat der neue Mercedes-AMG GT4 einen weiteren Testlauf erfolgreich absolviert. Auf der legendären Ardennen-Achterbahn feierte das Mercedes-AMG Testteam Uwe Alzen Automotive mit dem Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 211 nach 215 Runden den Sieg in der GT4-Klasse. Mike Stursberg (GER), Chris Tiger (USA), Fabian Hamprecht (GER) und Mercedes-AMG Fahrer Christian Hohenadel (GER) fuhren sogar lange Zeit um den Gesamtsieg mit und schafften am Ende als Dritte den Sprung aufs Siegertreppchen der Gesamtwertung. Das Mercedes-AMG Testteam BLACK FALCON führte mit dem Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 2 das Feld über Stunden an, wurde aber durch einen Unfall in der zweiten Rennhälfte zurückgeworfen. Das Fahrerquartett Saud Al Faisal (KSA), Alexander Toril (ESP), Miguel Toril (ESP) und Adam Christodoulou (GBR) kämpfte sich bei typischem Ardennenwetter jedoch erfolgreich zurück, wurde am Ende nach 212 Runden Zweiter in der Klasse der GT4-Fahrzeuge und sammelte ebenfalls wichtige Erkenntnisse für den letzten Feinschliff des neuen GT4-Rennwagens, der Ende 2017 an die ersten Kundenteams ausgeliefert wird. Dass das neueste Mitglied der Mercedes-AMG Familie nicht nur ausdauernd, sondern auch schnell ist, bewiesen Rennlegende Bernd Schneider (GER), Indy Dontje (NED) und Jörg Viebahn (GER) am Steuer des Mercedes-AMG GT4 vom Mercedes-AMG Testteam HTP Motorsport: Schneider eroberte mit der Startnummer 84 nicht nur die Pole Position, sondern fuhr auch die schnellste Rennrunde.

Saisonfinale im DMV GTC: Auf dem Hockenheimring erlebten drei Kundenteams von Mercedes-AMG einen erfolgreichen Abschluss der Saison 2017. Kenneth Heyer (GER) feierte am Steuer des Mercedes-AMG GT3 der équipe vitesse im ersten von zwei Läufen des DMV GTC einen Klassensieg sowie Platz drei in der Gesamtwertung. Teamkollege Josef Klüber (GER) ließ im zweiten Rennen mit dem dritten Rang in der Klasse eine weitere Podiumsplatzierung folgen. Im abschließenden Dunlop 60-Rennen verpasste das Duo Heyer/Klüber im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 5 als Zweite den Klassensieg nur um zehn Sekunden und belegte Rang vier in der Gesamtwertung. Für weitere Top 10-Ergebnisse in Hockenheim sorgten ANTeam-Pilot Bruno Stucky (SUI) im SLS AMG GT3 sowie Wim de Pundert (NED) im Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport. Ein erfolgreiches Renndebüt für Mercedes-AMG Motorsport feierte zudem Urs Furter. Der Schweizer fuhr seinen SLS AMG GT3 im 60-Minuten-Rennen auf Platz drei in der Klasse D-8.

Erfolgreiches Wochenende für den Mercedes-AMG GT3 in Asien: Zwei zweite Plätze fuhr der Mercedes-AMG GT3 in der China GT Championship auf dem Chengdu Circuit ein: In Rennen eins am Samstag überquerte D2 RACING SPORT die Ziellinie knappe 7,674 Sekunden hinter dem Sieger. Die Fahrerpaarung Kuo Kuo Hsin (CHN) und Maxx Ebenal (CAN) ging von Startplatz fünf in das turbulente Rennen, das nach einem Unfall während der Startphase unterbrochen wurde. Das Duo behielt beim Neustart hinter dem Safety Car einen kühlen Kopf und pilotierte den Mercedes-AMG GT3 #2 sicher durch das Feld. Ein starkes Finish von Ebenal/Hsin sorgte nach einer Stunde Fahrzeit für den zweiten Platz des taiwanischen Teams. Mit dem von KINGS Racing eingesetzten Mercedes-AMG GT3 #17 fuhr ein weiteres Fahrzeug der Performance-Marke aus Affalterbach in die Top 10. Xu Wei (CHN) und Naoki Yokomizo (JPN) beendeten Rennen eins auf Rang sechs.

Einen Tag später sorgte KINGS Racing für den Podestplatz für Mercedes-AMG Motorsport. In einem weiteren von Unfällen geprägten Rennen zeigte das Duo Wei/Yokomizo eine fehlerfreie Leistung und sicherte sich Rang zwei. Kein Rennglück in Rennen zwei hatte D2 RACING SPORT. Startfahrer Ebenal zeigte zwar in Führung liegend die schnellsten Rundenzeiten, doch mehrere Safety-Car-Phasen ließen das Feld immer wieder aufschließen. Dennoch übergab der Kanadier auf Rang eins an Teamkollege Hsin. Der amtierende Pan Delta Racing Festival Champion musste den Mercedes-AMG GT3 #2 nach einer unverschuldeten Kollision jedoch abstellen.

Einen weiteren zweiten Platz gab es für Mercedes-AMG Motorsport in der Super GT. Ein Regenschauer vor Start auf dem Chang Internation Circuit in Thailand machte das 61-Runden-Rennen schon vor Rennbeginn zur Lotterie. GOODSMILE RACING kam mit den schwierigen Bedingungen am besten zurecht. Startfahrer Tatsuya Kataoka (JPN) machte eine Platzierung gut und übergab auf Rang drei an seinen Teamkollegen. Auch Nobuteru Taniguchi (JPN) zeigte eine souveräne Vorstellung, überholte einen weiteren Konkurrenten und steuerte den Mercedes-AMG GT3 #4 lediglich fünf Sekunden hinter dem Sieger über die Ziellinie. Das Duo Naoya Gamou und Haruki Kurosawa (beide JPN) im von LEON RACING eingesetzten Mercedes-AMG GT3 #65 erreichte das Ziel auf Rang neun und sorgte so für eine weitere Top 10-Platzierung für Mercedes-AMG Motorsport.

3 Fragen an Ulrich Fritz

Uli, zwar ist die Saison noch nicht ganz vorbei, dennoch wie fällt bisher dein Fazit aus?

Ulrich Fritz: Ich denke, wir haben bisher eine sehr spannende Saison erlebt. Vor allem die Rennaction war in diesem Jahr deutlich besser als in den vergangenen Jahren. Das zeigt auch, dass die getroffenen Entscheidungen vor Saisonbeginn alle in die richtige Richtung gegangen sind. Alleine schon der neue Re-Start ist beispielsweise für die Fans ein absolutes Highlight. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass wir schon früher eine Abschaffung der Gewichtsregelung erreicht hätten. Ob eine Marke an einem Wochenende stark ist oder nicht, hat ja nicht nur was mit dem Gewicht zu tun, sondern auch damit, wie ein Auto mit der jeweiligen Strecke harmoniert, ob die Ingenieure das richtige Setup gefunden haben und vor allem auch, welcher Fahrer mit der Strecke und den Gegebenheiten am besten umgegangen ist. Die Würdigung dieser Dinge ist mir in diesem Jahr einfach zu kurz gekommen. Wenn eine Marke kein gutes Wochenende erwischt hat, wurde das immer gleich mit den Gewichten erklärt und gut war es.

Denkst du ohne Performance-Gewichte wäre die Saison anders verlaufen?

Ulrich Fritz: Es hätte jedenfalls ein Taktiktool weniger gegeben. Ohne Gewichte hätte jeder immer die volle Performance seines Autos gezeigt. So wäre das taktische Mittel durch langsameres Fahren Gewicht auszuladen weggefallen. Auch der Versuch die Rennperformance als Indikator für die Gewichtsverteilung zu nehmen, hat dann leider an der taktischen Fahrweise nichts geändert. Daher bin ich froh, dass wir die Gewichte nun los sind. Andererseits muss man aber auch sagen, dass wir das System ja nicht ohne Grund gefahren sind. Ziel war es, die Autos auf ein Niveau zu bringen, um den Fahrer in den Vordergrund zu stellen. Und das hätte auch funktionieren können, allerdings nicht, wenn man das Gewicht als taktisches Element einsetzt.

Jetzt geht es zum Final-Rennen. Was wäre für dich in Hockenheim ein Ergebnis mit dem du zufrieden bist?

Ulrich Fritz: Wir haben noch Chancen auf den Titel. Auch wenn diese nicht besonders groß sind, erwarte ich von allen Teammitglieder, dass sie ihre maximale Performance abrufen. Falls es dann nicht mit einem Titel oder einem Rennsieg klappen sollte, kann dennoch jeder Stolz auf seine Leistung sein, weil er alles gegeben hat.

Social Media News

#StillIRise: Was macht Lewis Hamilton so stark? „Es geht darum, deine Fehler zu überwinden. Es geht darum, schwierige Zeiten zu überstehen…“

#ProjectONE: Das Mercedes-AMG Project ONE bringt aktuelle Formel 1 Hybrid-Technik auf die Straße. Und wir verraten, wie es funktioniert…

#TrackPreview: Das große Finale steht an – auf zum Hockenheimring! Der viermalige DTM-Sieger auf dieser Strecke, Gary Paffett, verrät, was die Rennstrecke aus Sicht eines Rennfahrers so besonders macht.

Das steht an: Termine & Ereignisse

Datum Ereignis
Freitag, 13.10.2017 DTM: Hockenheim – Training 1
Samstag, 14.10.2017 DTM: Hockenheim – Training 2 / Qualifying 1 /

Rennen 1

Sonntag, 15.10.2017 DTM: Hockenheim – Training 3 / Qualifying 2 /

Rennen 2

WOB 007. Bond’s Autos und Requisiten

11.10.2017. Rund 100 geladene Gäste genossen am gestrigen Abend im AutoMuseum Volkswagen die Eröffnung der spektakulären Sonderschau „WOB 007. Bond’s Autos und Requisiten“.

Sie gibt einen umfassenden Einblick in das Wirken des wohl berühmtesten Geheimagenten Ihrer Majestät. Neben zahlreichen automobilen Klassikern, die Bond während seiner mittlerweile über 50jährigen Filmkarriere gefahren hat, sind originale Requisiten und extravagante Kostüme zu sehen. Die Ausstellung läuft bis zum 4. März 2018 und entstand in enger Kooperation mit dem Filmjournalisten und Bond-Experten Dr. Siegfried Tesche.

Sicherlich ahnte Ian Fleming 1953 mit der Veröffentlichung seines ersten Agentenromans „Casino Royale“ noch nicht, welche Kultfigur er mit James Bond geschaffen hatte. Seit dem Jahr 1962 ist der Geheimagent im Dienst Ihrer Majestät von den Kino-Leinwänden weltweit nicht mehr wegzudenken. In inzwischen 27 Filmen bekämpfte und besiegte er Bösewichter. Immer mit von der Partie waren spezielle Fahrzeuge und ungewöhnliche Vehikel, die anschließend Kultstatus erlangten.

Zwölf dieser Klassiker sind in der Sonderschau zu bestaunen, darunter der in sieben Filmen verwendete Aston Martin DB 5, der dank „Goldfinger“ 1964 weltberühmt wurde. In „Der Spion, der mich liebte“ tauchte Bond 1977 mit einem weißen Lotus Esprit ab und narrte seine Feinde auch unter Wasser. Eine besondere Premiere feiert Bonds erstes Auto in Deutschland. Es ist erstmals ein Sunbeam Alpine S II zu sehen, den Sean Connery 1962 in „Dr. No“ in Jamaika chauffierte. Natürlich sind auch drei Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern unter den Bond-Fahrzeugen im Museum – wie etwa der Bentley 3L aus Ian Flemings Roman „Casino Royale“ (1953) und ein Audi 200 Quattro aus „Der Hauch des Todes“ (1987).

Bond wäre aber nicht Bond, wenn er nicht stets von hübschen Frauen umgeben wäre und sich formvollendet kleiden würde. So gibt es im Museum auch eine Auswahl an originalen Filmkostümen zu bestaunen – und dazu weitere Highlights wie den Düsenrucksack aus „Feuerball“ oder den Goldbarren aus „Goldfinger“. Originale Drehbücher, Produktionsskizzen und Storyboards zeigen, wie die Filme vorab geplant wurden. Hinzu kommen mehrere Hundert Modelle der Filmfahrzeuge.

Abgerundet wird die Bond-Präsentation im AutoMuseum durch originale Filmplakate und – wie sollte es bei einer solch prominenten und begehrten Person wie Bond auch anders sein – ausgefallenen Merchandising-Artefakte aus aller Welt.

Eine James Bond Ausstellung dieser Art mit so vielen Fahrzeugen, von 29 bis 286 PS, hat es in Deutschland noch nie gegeben.

Die Ausstellung wurde vom dem bekannten Filmjournalisten und Bond-Experten Dr. Siegfried Tesche zusammengestellt. Er beschäftigt sich seit dem Jahr 1969 mit dem Thema 007. Mehr Infos unter www.bondausstellung.de. Die Schau in Wolfsburg ist bis 4. März 2018 zu sehen.

Die Ausstellungsexponate und die Bond-Filme, in denen ein solches Fahrzeug im Einsatz war:

Aston Martin DB 5: „Goldfinger“, (1964), „Feuerball“ (1965), „GoldenEye“ (1995), „Der Morgen stirbt nie“ (1997), „Casino Royale“ (2006), „Skyfall“ (2012), „Spectre“ (2015)

Audi 200 quattro: „Der Hauch des Todes“ (1987)

Bentley 3 Litre: „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963) – und in James Bond Romanen

BMW 750 iL: „Der Morgen stirbt nie“ (1997)

Citroen 2CV: „In tödlicher Mission“ (1981)

Düsenrucksack: „Feuerball“ (1965)

Lotus Esprit: „Der Spion der mich liebte“ (1977)

Sunbeam Alpine: „James Bond – 007 jagt Dr. No“ (1962)

Toyota Crown DeLuxe: „Man lebt nur zweimal“ (1967)

TVR 350i Camera Car: „Der Morgen stirbt nie“ (1997)

VW T1 Pickup: „Casino Royale“(1967)

Yamaha XJ 650 Turbo: „Sag niemals nie“ (1983)

AUDI AG im September 2017: Absatz legt in Nordamerika und China weiter zu

11.10.2017. Die AUDI AG hat das dritte Quartal mit einem Verkaufsplus im September von 2,6 Prozent gegenüber 2016 beendet. Im vergangenen Monat setzte das Unternehmen 178.350 Einheiten ab.

Dabei ergab sich bei den Topmärkten ein zweigeteiltes Bild: Während der Absatz in den USA (+9,6%) und in China (+7,2%) zulegte, blieben die Verkaufszahlen in Deutschland 0,5 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Seit Januar übergab der Hersteller 1.380.800 Premium-Automobile an Kunden, damit reduzierte sich das kumulierte Minus auf 2,0 Prozent gegenüber 2016, dem bisher verkaufsstärksten Jahr der Audi-Geschichte.

„Im September haben unsere vielfältigen Modelle erneut die Strahlkraft unserer Marke demonstriert: Besonders hohe Zuwächse gab es bei unserer sportlichen und progressiven Audi A5-Familie, auch der Audi Q5 sowie unser jüngstes SUV, der Audi Q2, kamen gut an“, sagt Bram Schot, Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG. „ Mit der Präsentation des neuen Audi A8 stehen wir am Beginn eines einzigartigen Modellfeuerwerks. Diese Aussicht lässt uns positiv auf die Zukunft blicken.“

In Nordamerika erlebte Audi mit rund 23.600 Auslieferungen den verkaufsstärksten September aller Zeiten. Trotz klimatischer Ausnahmesituation setzten die Vier Ringe ihr Wachstum in den Vereinigten Staaten fort. Seit Januar 2011 erzielte dort die Nachfrage nach Audi-Modellen ununterbrochen neue Rekordwerte. Im vergangenen Monat markierte ein Anstieg von 9,6 Prozent auf 19.308 verkaufte Automobile einen neuen Bestwert. Dabei schlugen besonders die Verkaufswerte des Audi Q5 positiv zu Buche: 4.596 Autos stehen für ein Plus von 16,1 Prozent gegenüber Vorjahr. Seit Januar entschied sich im Schnitt fast jeder vierte US-Kunde für das Mittelklasse-SUV. Über das gesamte Produktportfolio gingen seit Januar 160.914 Einheiten an Käufer in den Vereinigten Staaten, eine Steigerung von 5,7 Prozent.

Auch Kanada registrierte im September erneut eine große Nachfrage. Seit Mai 2017 wachsen die kanadischen Auslieferungen zweistellig. Mit 3.277 Automobilen übertrafen sie im vergangenen Monat den Wert aus 2016 um 19,6 Prozent.

In China knüpfte der September an die positive Absatzentwicklung der vergangenen Monate an. Mit 58.445 Auslieferungen verzeichnete Audi den bisher verkaufsstärksten Monat im Jahr 2017. Die Audi-Verkäufe zogen um 7,2 Prozent an. Neben einer weiterhin hohen Verkaufsrate beim Audi A6L punkteten auch der Audi Q7 und der Audi A5. Gegenüber dem Vorjahrswert erzielten das Premium-SUV und das Modell der oberen Mittelklasse ein Plus von 42,1 und 55,4 Prozent. Seit Beginn des Jahres nahmen im Reich der Mitte 418.670 Kunden einen neuen Audi entgegen. Damit liegen die Verkäufe seit Januar nur noch 4,9 Prozent unter dem Wert aus 2016.

Im Einzelmonat September steigerten sich in Europa unter anderem Spanien (+16,2% auf 3.952 Autos) und Italien (+13,1% auf 6.055 Autos). In beiden Märkten war ein deutlicher Trend in Richtung SUV erkennbar. In Spanien erwarben im vergangenen Monat 1.711 Kunden ein Modell der Q-Familie. Besonders nachgefragt war der Audi Q5, hier lagen die Verkäufe 18,2 Prozent über Vorjahr.Sehr beliebtbei den italienischen Audi-Käufern war der Audi Q2 mit 1.131 Einheiten. In den ersten drei Quartalen vertrieben die Ingolstädter in Italien 9.013 Exemplare des jüngsten SUV.

In Deutschland lieferte das Unternehmen im vergangenen Monat 22.406 Automobile aus (‑0,5%). Im Jahresverlauf bleibt der deutsche Heimatmarkt für Audi aber weiter stabil: Seit Januar liegt der Absatz um 0,7 Prozent über Vorjahresniveau und markiert mit 232.518 Automobilen eine neue Bestmarke. In Großbritannien sanken die Auslieferungen gegenüber September 2016 zwar um 4,6 Prozent auf 29.763 Autos, seit Januar entwickelten sich aber die Verkäufe dennoch besser als der dortige, rückläufige Automobilmarkt.

Obwohl der Septemberabsatz in Europa 1,1 Prozent geringer ausfiel als im Vorjahresmonat, ergibt sich eine positive Gesamtbilanz: Mit Blick auf alle Modelle im Zeitraum Januar bis September lieferte Audi rund 661.550 Einheiten aus, das kumulierte Absatzplus beläuft sich auf 0,7 Prozent.

Der neue Audi RS 4 Avant

Der neue Audi RS 4 Avant (Foto: AUDI AG)

BMW X5 Special Edition und BMW X6 M Sport Edition

11.10.2017. Hochwertige Ausstattungsmerkmale optimieren den souveränen Auftritt und die vielseitige Fahrfreude – Editionsmodelle des Sports Activity Vehicle und des Sports Activity Coupé von Dezember 2017 an verfügbar.

München. Ein souveräner Auftritt bei allen Gelegenheiten und grenzenlose Fahrfreude auf jedem Terrain sind die gemeinsamen Stärken des BMW X5 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6 – 3,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 224 – 77 g/km) und des BMW X6 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,7 – 6,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 225 – 183 g/km).

Mit attraktiven Editionsmodellen wird der ebenso exklusive wie sportliche Charakter des Sports Activity Vehicle (SAV) und des Sports Activity Coupé (SAC) jetzt besonders gezielt unterstrichen. Dabei faszinieren sowohl die BMW X5 Special Edition als auch die BMW X6 M Sport Edition mit ihren hochwertigen Ausstattungsmerkmalen. Beide Editionsmodelle sind von Dezember 2017 an verfügbar.

Die Special Edition für den BMW X5 umfasst das M Sportpaket mit Lederausstattung Dakota einschließlich Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer. Alternativ und ohne Aufpreis ist auch die Alcantara-/ Lederkombination in Anthrazit/Schwarz und mit M Kennzeichnung auf dem Sitzleder erhältlich. Außerdem wird als Option die BMW Individual erweiterte Lederausstattung Merino in fünf Farbvarianten angeboten. Darüber hinaus ist der BMW X5 in der Special Edition mit einer Sonnenschutzverglasung und dem Multifunktionalen Instrumentendisplay (nicht für den BMW X5 xDrive40e iPerformance) ausgestattet. Das Editionsmodell ist für alle Modellvarianten mit Ausnahme des BMW X5 M50d erhältlich.

Eine Karosserielackierung in der Variante Long Beach Blau metallic und Interieurleisten in der Ausführung Carbon Fibre sind die exklusiven Bestandteile der M Sport Edition für den BMW X6. Alternativ werden die Metallic-Lackierungen Carbonschwarz und mineralweiß angeboten. Hinzu kommen die Ausstattungsumfänge des M Sportpakets sowie 20 Zoll große und ebenfalls exklusive M Leichtmetallräder im Doppelspeichendesign und mit Mischbereifung sowie Notlaufeigenschaften. Optional sind für das Edeitionsmodell auch 21 Zoll große M Leichtmetallräder im Doppelspeichendesign mit Mischbereifung und Notlaufeigenschaften verfügbar. Die M Sport Edition wird für alle Modellvarianten des Sports Activity Coupé mit Ausnahme des BMW X6 M50d angeboten.

BMW X6 xDrive50i - M Sport Edition

BMW X6 xDrive50i – M Sport Edition (10/2017).
Verbrauch kombiniert: 9,7 l – 6,9 l/100 km CO2-Emissionen kombiniert: 225-183 g/km.

Verbrauchs- und Emissionsdaten.

BMW X5: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6 – 3,3 l/100 km;

CO2-Emissionen kombiniert: 224 – 77 g/km

BMW X6: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,7 – 6,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 225 – 183 g/km).

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