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Die Superstars von Juventus Turin fordern Jeep® h...

23.10.2017. Die Superstar-Spieler des amtierenden Italienischen Fußball-Meisters Iuventus Turin nahmen sich die Zeit, auf der FCA Teststrecke in Balocco zwischen Mailand und Turin einen Tag voller Fahr-Spaß auf und abseits der Straße zu erleben. Perfekt motiviert nach ihrem Sieg über Sporting Lissabon im Allianz Stadion am 18. Oktober, nutzten Trainer Massimiliano Allegri und zehn Juventus-Spieler die [...] weiterlesen
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Dunlop und Bonk Motorsport gewinnen VLN-Langstreck...

23.10.2017 Hanau. Dunlop und Bonk Motorsport haben die VLN-Langstreckenmeisterschaft 2017 gewonnen. Michael Schrey verteidigte seinen Titel auf seinem Dunlop-bereiften BMW M235i Racing. Der 34-Jährige aus Wallenhorst feierte auf dem Weg zum erneuten Triumph sechs Klassensiege in Serie. Dabei bestritt er die Rennen in der stark besetzten Cup5-Klasse in der Regel ohne zweiten Piloten. Lediglich beim [...] weiterlesen
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18.10.207 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

18.10.2017. Zum Saisonabschluss verabschiedet sich die Mercedes-AMG Motorsport Familie von Robert Wickens, der in Hockenheim sein letztes DTM-Rennen bestritten hat und in die IndyCar Serie wechselt.

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten vom Wochenende
Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
3 Fragen an Robert Wickens
Social Media News: Was gibt’s Neues online?
Das steht an: Termine & Ereignisse in dieser Woche

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

DTM: Mercedes-AMG Motorsport beendet die DTM-Saison 2017 auf dem zweiten Platz in der Herstellerwertung
Blancpain GT Series Asia: Hunter Abbott und sein Team GruppeM Racing gewinnen den Fahrer- und Teamtitel
Spezial Tourenwagen Trophy: Kenneth Heyer siegt im ersten Lauf vor Oscar Tunjo. Im zweiten Rennen steht Gesamtsieger Tunjo erneut auf dem Podium
Campeonato de España Resistencia: Zwei Siege für das Duo Antonio Escámez und Miguel Ángel de Castro in ihrem SLS AMG GT3 auf dem Circuito de Navarra

Newssplitter

Auf nach Austin: Die Formel 1 macht am kommenden Wochenende zum sechsten Mal auf dem Circuit of the Americas Station. In den vergangenen drei Jahren hieß der Sieger jeweils Lewis Hamilton, der 2012 auch schon das Debütrennen auf der Strecke in Texas gewinnen konnte. Seine besondere Beziehung zu den USA zeigte sich auch 2015, als sich Lewis mit seinem zehnten Saisonsieg vorzeitig zum dritten Mal die Krone in der Fahrer-Weltmeisterschaft sicherte. Auch die letzten drei Pole Positions gingen jeweils an einen Silberpfeil-Fahrer: 2016 an Lewis, 2014 und 2015 an seinen Teamkollegen Nico Rosberg.

Stat-Attack – DTM 2017: Die DTM-Saison 2017 endete am vergangenen Sonntag beim Heimrennen von Mercedes-AMG Motorsport in Hockenheim mit einem Feuerwerk. Während Audi den neuen DTM-Champion René Rast feierte, schloss die Marke mit dem Stern die Saison mit Platz zwei in der Herstellerwertung ab. Im Verlauf der 18 Saisonläufe erzielte der Mercedes-AMG C 63 DTM vier Pole Positions, sechs Siege und 14 Podestplätze. Die meisten Siege gingen auf das Konto von Lucas Auer, der dreimal ganz oben auf dem Podium stand. Damit war der Österreicher gemeinsam mit Champion Rast und Jamie Green (Audi) der Fahrer mit den meisten Saisonsiegen. Neben Lucas gewannen auch Paul Di Resta, Maro Engel und Robert Wickens je ein Rennen in diesem Jahr. Alle sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Piloten standen im Saisonverlauf mindestens einmal auf dem Podium.

Formel-3-Finale in Hockenheim: Zum Saisonabschluss gab es in der FIA Formel-3-Europameisterschaft in Hockenheim noch einmal zwei Siege für Fahrer mit dem Mercedes-AMG Formel-3-Motor. So sicherte sich Callum Ilott im zweiten Rennen des Wochenendes den Hattrick aus Pole Position, schnellster Rennrunde und Sieg. Im letzten Saisonrennen am Sonntag wiederholte Maximilian Günther dieses Ergebnis und fuhr damit seinen fünften Saisonsieg ein. Callum Ilott beendete die Saison mit sechs Siegen auf dem vierten Gesamtrang, einen Platz hinter Günther. In der Teamwertung setzte sich Prema Powerteam durch, das mit 127 Punkten Vorsprung den Meistertitel verteidigte.

Fahrer- und Teamtitel in der Blancpain GT Series Asia: Mit vier Punkten Rückstand auf den führenden Konkurrenten in der Fahrerwertung war Hunter Abbott (GBR) zum Saisonabschluss der Blancpain GT Series Asia nach China gereist. Abbotts Ziel: Volle Konzentration, um sich mit taktischer Cleverness in den zwei noch ausstehenden Rennen den Titel zu sichern. Schon im ersten Rennen legte Abbott zusammen mit seinem Teampartner Maxi Buhk (GER) im Mercedes-AMG GT3 von GruppeM Racing vielversprechend vor. Von der vierten Startposition aus ins Rennen gegangen, gelang am Ende mit einem dritten Platz der Sprung aufs Podium. Auch im zweiten Durchgang machte das Duo einen Platz im Laufe des Rennens gut und landete auf Platz vier. Mit der Punkteausbeute aus den beiden Rennen übernahm Abbott schließlich die Spitzenposition der Fahrerwertung, womit feststand: Der Champion 2017 der Blancpain GT Series Asia heißt Hunter Abbott und fährt Mercedes-AMG GT3. „Mein Dank geht an das gesamte Team von GruppeM Racing für ein großartiges Auto und an alle Fans für ihre tolle Unterstützung. Nur so war diese phantastische Saison möglich“ , sagte Abbott im Ziel. Mit den Ergebnissen sicherte sich GruppeM Racing auch Platz eins in der Teamwertung.

Mit Schampus im Gepäck ins letzte Rennwochenende: Leichtes Spiel für Oscar Tunjo (COL) beim Saisonfinale der Spezial Tourenwagen Trophy. Schon vor den letzten beiden Rennen des Jahres stand der Kolumbianer von Kornely Motorsport in seiner Debütsaison für Mercedes-AMG Motorsport nach acht Siegen in zwölf bisherigen Rennen als Gesamtsieger fest. Der Champagner war also bereits vor den Rennstarts auf dem Nürburgring kaltgestellt. Bei optimalen Rennbedingungen trumpfte Tunjo im Mercedes-AMG GT3 auf der Traditionsstrecke noch einmal auf und stand mit zwei zweiten Plätzen erneut auf dem Treppchen. Wohlverdient folgte auf die Schampusdusche auf dem Podium das Anstoßen auf das Saisonergebnis mit dem gesamten Team von Kornely Motorsport. Felicitades a todos, wie es so schön auf Spanisch heißt.

Volle Punkteausbeute zum Saisonende: Zwei Rennen, zwei Siege – so lautet das beeindruckende Ergebnis von Antonio Escámez und Miguel Ángel de Castro beim letzten Rennwochenende der Saison. Nach ihrem Doppelsieg Mitte September in Barcelona wollten die beiden Spanier vom Team Drivex School im SLS AMG GT3 auch in Los Arcos noch einmal ein Wörtchen um den Sieg in den beiden Rennen mitreden. Und das gelang ihnen hervorragend. In beiden Rennen passierte das spanische Duo als Erster die Ziellinie des Circuito de Navarra, sammelte damit ein letztes Mal in diesem Jahr wertvolle Punkte für die Fahrerwertung und beendete somit die Saison auf den Rängen drei (Escámez) und vier (Ángel de Castro).

3 Fragen an Robert Wickens

Rob, wenn du die letzten sechs Jahre Revue passieren lässt: Was ist deine schönste Erinnerung an die DTM?

Robert Wickens: Ehrlich gesagt sind die schönsten Erinnerungen jene an die vergangenen drei Jahre, in denen ich mich in der DTM besser zurechtgefunden und mehr zu einem Titelanwärter entwickelt habe. Das war ein echtes Vergnügen. Im ersten Jahr musste ich mich in der DTM einleben und danach war es eine große Ehre, zu HWA wechseln zu dürfen. Natürlich war auch mein erster DTM-Sieg auf dem Nürburgring 2013 ein absolut fantastisches Gefühl. Denn ich wusste, dass viele Formel-Rennfahrer und Ex-Formel 1-Piloten in der DTM zu kämpfen hatten. Entsprechend war es für mich eine große Erleichterung, dass ich so schnell gewinnen konnte. Ich hatte einige fantastische Rennen und Teamergebnisse und es ist wirklich schwierig, nur eines davon herauszugreifen. Aber ich würde definitiv sagen, dass ich mich am meisten an die letzten drei Jahre erinnern werde.

Wie wichtig waren für dich die Menschen in der DTM und im Team, allen voran deine Freundschaft mit Gary?

Robert Wickens: Das waren sechs fantastische Jahre in meinem Leben. Ich kann mich bei Mercedes nicht genug dafür bedanken und wünsche ihnen viel Glück für die Zukunft. Ich habe hier einige Freunde fürs Leben gewonnen. Es ging auf und ab, aber ich habe noch nie zuvor so viel Unterstützung von einem Team erhalten. Es war mir eine Ehre, die Marke zu vertreten und vielleicht war es ja auch nicht das letzte Mal. Gary und ich gingen sehr schnell von Teamkollegen zu echten Freunden über. Das hat sich auf und neben der Strecke gezeigt. Er ist so ein guter Kerl, total bodenständig. Als ich in die DTM kam, war ich nur ein Neuling und er diese DTM-Legende Gary Paffett. Er war in meinem Rookie-Jahr einer der Titelanwärter und hat ihn nur knapp verpasst. Nachdem ich zu HWA gewechselt bin, habe ich ihn im Folgejahr dann richtig kennengelernt. Das werde ich immer in Erinnerung behalten. Es gab so viele Momente, zum Beispiel in unserem Fahrerraum, an die ich mein ganzes Leben lang denken werde. Ich bin mir sicher, dass wir in Kontakt bleiben werden, denn wir sind schon lange über den Punkt einer reinen Arbeitsbeziehung hinaus. Wenn wir uns unterhalten, dann mehr als Freunde. Wir können für Stunden über alles Mögliche reden. Es ist traurig und hart, besonders nachdem das letzte Rennen in Hockenheim sehr schwierig für mich war. Ich musste bei einigen Gelegenheiten die Tränen zurückhalten. Ich hätte mir ehrlich gesagt gewünscht, dass eine Crew einen Dokumentarfilm über meine sechs Jahre mit dem Team gemacht hätte.

Was wird dir am meisten an Deutschland fehlen?

Robert Wickens: Schnitzel und das Oktoberfest. [lacht] Nein, ganz ehrlich, die deutschen Fans sind so unglaublich motorsportverrückt. Ich habe vier Jahre lang in Deutschland gewohnt und ich habe wunderbare Erinnerungen daran. Ich habe viele großartige Menschen getroffen, aber was ich am meisten vermissen werde, sind meine ganzen deutschen Kollegen. Jeder war so hilfsbereit und hat mich im Verlauf meiner Karriere sehr unterstützt. Die Fans sind auch fantastisch. Bei jedem Rennen sind die Tribünen voll. Wenn ich daran zurückdenke, habe ich ein Lächeln im Gesicht. Es ist traurig, dass ich gehe, aber gleichzeitig bin ich gespannt auf die neue Herausforderung.

Abschieds-Video von Robert

Social Media News

#Strategie-Analyse: Bevor es zum Nordamerika-Doppelpack in den USA und Mexiko geht, blicken wir noch einmal auf die strategischen Details der beiden Rennen in Malaysia und Japan zurück. Auf zum Pure Pit Wall Renn-Debriefing!

#PitStopWarriors: Es ist kein Geheimnis, dass die Fitness bei DTM-Fahrern eine wichtige Rolle einnimmt. Aber wie sieht es mit der Fitness des Rennteams aus? Der kleinste Fehlgriff bei einem Reifenwechsel kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Wir zeigen, wie sich die Jungs sich dafür fit halten…

Das steht an: Termine & Ereignisse

Datum Ereignis
Donnerstag, 19.10.2017 F1: US Grand Prix – Medien-Tag
Freitag, 20.10.2017 F1: US Grand Prix – 1. & 2. Training
Samstag, 21.10.2017 F1: US Grand Prix – 3. Training / Qualifying

VLN: Nürburgring – Rennen

Sonntag, 22.10.2017 F1: US Grand Prix – Rennen
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Toyota Sora

18.10.2017 Köln. Die Toyota Motor Corporation (TMC) präsentiert auf der diesjährigen Tokyo Motor Show (25. Oktober bis 5. November 2017) erstmals den neuen Brennstoffzellenbus „Sora“.

Das Konzeptfahrzeug verknüpft die alternative Antriebstechnik mit erhöhtem Komfort für die Fahrgäste. Die Serienversion folgt bereits 2018, im Vorfeld der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 sollen mehr als 100 Brennstoffzellenbusse im Großraum Tokio unterwegs sein.

Der Toyota Sora, dessen Modellname sich von den natürlichen Elementen eines Wasserkreislaufs (Sky, Ocean, River und Air) ableitet, verkörpert die Vision eines umweltfreundlichen Busses für Mensch und Umwelt. Das Toyota Brennstoffzellensystem, das bereits in der Limousine Mirai zum Einsatz kommt, stößt während der Fahrt weder CO2 noch andere Schadstoffe aus. Bei der Umwandlung von Wasserstoff in elektrische Energie entsteht lediglich Wasserdampf.

Der Bus mit seinen 22 Sitz- und 56 Stehplätzen verfügt zudem über ein leistungsfähiges externes Notstrom-Aggregat, das im Katastrophenfall die Energieversorgung sicherstellt. Es kombiniert hohe Leistung und große Kapazität (bis zu 9 kW und 235 kWh).

Toyota hat bei der Entwicklung des Konzepts die Fahrgäste in den Mittelpunkt gestellt. Auch wenn ihre Zahl im Nahverkehr mehr oder minder stark schwankt, sollen sie stets von höchster Sicherheit, maximalem Komfort und einem möglichst angenehmen Fahrerlebnis profitieren. Aus diesem Grund sind zum Beispiel erstmals in Japan quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze an Bord, die bei Nichtbenutzung automatisch hochklappen – so bleibt ausreichend Platz für Kinderwagen oder Rollstühle, der allerdings auch für zusätzliche Sitzmöglichkeiten genutzt werden kann.

Für verbesserte Sicherheit sorgen acht hochauflösende Kameras im und um das knapp 10,53 Meter lange Fahrzeug: Sie erfassen unter anderem Fußgänger und Fahrradfahrer und warnen den Busfahrer akustisch und visuell vor einer möglichen Gefahr. Eine Beschleunigungskontrolle unterdrückt zudem ruckartige Bewegungen und ermöglicht sanftere Starts an Bushaltestellen und Ampeln. Ein weiteres Komfort- und Sicherheitsmerkmal, das ebenfalls in Japan Premiere feiert, ist die automatische Anfahrtskontrolle: Das System erkennt Leitlinien in der Fahrbahnoberfläche und stoppt den Bus an Haltestellen im richtigen Abstand und an der richtigen Position – dies vereinfacht den barrierefreien Zugang mit Kinderwagen und Rollstühlen.

Der Sora ist außerdem mit ITS Connect ausgestattet, dem von Toyota entwickelten Konnektivitätssystem zur Kommunikation zwischen den Fahrzeugen untereinander und zwischen Fahrzeug und Infrastruktur. Es unterstützt auch Buskonvois und das sogenannte Public Transportation Priority System (PTPS), das öffentlichen Verkehrsmitteln an Ampeln Vorrang einräumt. Das Zusammenspiel all dieser Funktionen verbessert Kapazität, Pünktlichkeit und Komfort des Brennstoffzellenbusses.

Mit einer stereoskopischen Formgebung unterscheidet sich sein Design außerdem von der klassischen Kastenform konventioneller Busse. LED-Licht vorn und hinten sind weitere Alleinstellungsmerkmale, durch die der Toyota Sora auf Anhieb erkennbar ist.

Fahrzeug Name Sora
Länge/Breite/Höhe 10.525 / 2.490 / 3.340 mm
Plätze (Sitz-, Steh-, Fahrer-) 79 (22 + 56 + 1)
Brennstoffzellensystem Name (Typ) Toyota FC Stack (Festpolymer-Elektrolyt)
 Typ Wechselstrom (AC) synchron
 Max. Leistung 113 kW x 2 (154 PS x 2)
Max. Drehmoment 335 Nm x 2
Hochdruck-Wasserstofftank Zahl der Tanks (nominaler Arbeitsdruck) 10 (70 MPa)
 Tankvolumen 600 Liter
Batterie Typ Nickel-Metallhydrid
Externe Energieversorgung Max. Leistung/Stromkapazität 9 kW / 235 kWh
Toyota Sora

Toyota Sora (Foto: Toyota)

IMSA RXR ONE – AMG GTS

18.10.2017. Über die Jahre hinweg, ist die IMSA GmbH ein Synonym für High-Performance und exklusive Fahrzeugveredelung geworden.

Auf der diesjährigen IAA präsentierte IMSA erstmals stolz ihren limitierten Super Gran Turismo, den RXR ONE. Ziel der Entwicklung dieses einzigartigen Fahrzeuges war es, die Performance eines Mittelmotor-Supersportwagens mit der Gewichtsbalance eines heckangetriebenen Front-Mittel-Motor Gran-Turismos zu vereinen. Die Basis für den RXR ONE stellt der AMG GTS dar. Das „RXR“ in der Modellbezeichnung steht für Road X-tra Racing, wohingegen das „ONE“ auf die erste Generation schließen lässt.

Um eine gewisse Exklusivität zu wahren, wird der RXR ONE nur in einer stark limitierten Stückzahl produziert. Den zukünftigen Besitzern steht zudem eine breite Palette an Außenlackierungen und möglichen Innenausstattungen zur weiteren Individualisierung ihres Fahrzeugs zur Wahl. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass jedes einzelne Fahrzeug ein Einzelstück ist.

Der Gründer und Geschäftsführer von IMSA, Holger Mohr, erklärt dass das RXR ONE-Projekt aus der Anfrage eines ehemaligen Lamborghini-Kunden entstanden sei. Jener Kunde wünschte sich einen praktikableren Sportwagen, den er auch in alltäglichen Situationen bewegen kann. Die Leistung und Performance seines IMSA-getunten Lamborghinis möchte er dabei aber nicht missen. „Wir kamen zu dem Entschluss, dass der AMG GTS die beste Basis für solch ein Projekt darstellt. Front-Mittel-Motor, Transaxle-Bauweise, Doppelquerlenker vorne und hinten, um nur ein paar der Beweggründe zu nennen.“ Um dieses Projekt auch gleichgesinnten Interessenten zu ermöglichen, entstand die Idee, eine limitierte Kleinserie zu schaffen.

Das RXR ONE Projekt stützt sich hauptsächlich auf die vier Schwerpunkte: Gewichtsreduktion, Leistungssteigerung, Fahrwerksoptimierung und aerodynamische Funktion.

Gewichtsreduktion:

Durch das Ersetzen sämtlicher Karosserieteile durch eigene Kohlefaserteile, zusätzlichen Einsparungen bei den Achsen, der Abgasanlage, den Felgen, den Sitzen und weiteren Maßnahmen, werden rund 300kg eingespart und das Leergewicht des Fahrzeugs auf 1296kg abgesenkt. Dies resultiert in einem Leistungsgewicht von ungefähr 1,5KG/PS.

Leistungssteigerung:

Der bekannte AMG M178 4,0l V8-Biturbo Motor wurde grundlegend überarbeitet. Ziel war es den Motor in allen Bereichen zu verstärken und zu optimieren. Neben einer bearbeiteten Kurbelwelle, wurden auch die Kolben und Pleuel durch verstärkte Schmiedeteile ersetzt. Sämtliche Kanäle in den Zylinderköpfen wurden CNC-Bearbeitet und strömungsoptimiert. Das neue Ansaugsystem versorgt die größeren Turbolader direkt vom Ansaugtrichter an der Front des Fahrzeuges mit ausreichend Frischluft. Die neu entwickelten Ladeluftkühler, halten auch bei höheren Außentemperaturen die Temperatur der angesaugten Luft nachhaltig im Zaum. Um auf der anderen Seite die Temperaturen möglichst schnell vom Motor abzuführen, bestückt IMSA den RXR ONE mit einer staudruckreduzierten Abgasanlage. Jene trägt durch eine Fertigung aus Inconel ebenfalls zur Gewichtsersparnis bei. Mittels größerer Dimensionierung und der Verwendung von Sportkatalysatoren, lassen sich die beiden Turbolader mit deutlich mehr Ladedruck betreiben.

Die Maximalleistung beträgt 860ps und 1000nm Drehmoment.

Um das massive Drehmoment nachhaltig verwalten zu können, musste auch das Getriebe überarbeitet werden. Neben zwei zusätzlichen Kupplungsscheiben und einer geschmiedeten Eingangswelle, bekam das Doppelkupplungsgetriebe auch einen eigenen Ölkühler. Insgesamt wurden alle Kühlsysteme (Motor, Getriebe, Hinterachsdifferential) neuentwickelt, teils größer dimensioniert und optimiert angeströmt. Die beiden Turbolader verfügen zudem nun über ihren eigenen unabhängigen Kühlkreislauf.

Fahrwerk:

Beginnend mit dem Überrollbügel, der neben der Sicherheit auch die Steifigkeit erhöht. Steigern auch die IMSA Schalensitze aus Kohlefaser, inklusive der 6-Punkt-Gurte, die Sicherheit für Fahrer und Beifahrer.

Damit der RXR ONE die brachiale Motorleistung auf der Straße und auf der Rennstrecke in absolute Performance umsetzen kann, war eine Neuentwicklung der Vorder und Hinterachse unumgänglich. Ziel der Änderungen war es, die Traktion aber auch die Handlichkeit im Vergleich zum Serienauto massiv zu verbessern. Durch neuentwickelte Querlenker, Streben und Lager, besitzt der RXR ONE eine komplett neue Achsgeometrie. Das Rennfahrwerk ist ebenfalls maßgeschneidert und bietet neben Dämpfern in „Upside-Down“-Bauweise auch 6 Verstellbereiche bei Druck und Zugstufe. Der große Verstellbereich gibt dem Fahrer die Möglichkeit für ein perfektes Straßen oder Rundstrecken Setup.

Neben dem sportlichen Erscheinungsbild, tragen die IMSA Leichtbau Aluminium Schmiederäder auch zum mechanischen Grip bei. Auf der Vorderachse haben die Felgen die Dimension 12.0Jx20 und auf der Hinterachse 12.5Jx21. Dazu passend besitzt das Fahrzeug auf der Vorderachse eine Bereifung von 305/30ZR20 und auf der Hinterachse 315/30ZR21. In Zusammenarbeit mit Pirelli, bietet IMSA den Kunden zwei unterschiedliche Bereifungen an. Zum einen den Pirelli P Zero Corsa, für den hauptsächlichen Gebrauch auf der Straße, und zum anderen den Pirelli P Zero Trofeo R, den IMSA für den Rennstreckeneinsatz empfiehlt.
Hinter den gewichtsoptimierten Felgen, verbirgt sich die mit Hochleistungsbremsbelägen bestückte IMSA Carbon-Keramik Bremsanlage. Neben herausragenden Verzögerungswerten trägt Sie auch zur Gewichtsersparnis bei. In Sachen Standfestigkeit profitiert sie vom Leichtbau des Fahrzeugs.

Aerodynamik:

Die Aerodynamik ist vermutlich das Thema, welches bei diesem Projekt am ausführlichsten behandelt wurde. Mit Hilfe von Computersimulationen optimiert IMSA die im Autoklaven gebackene Kohlefaserkarosserie des RXR ONE nach dem Prinzip „form follows function“. Die äußere Erscheinung des Super GT Sportwagens lässt darüber keine Zweifel aufkommen und polarisiert durch eine zielgerichtete Formsprache. Es handelt sich hierbei um kein gewöhnliches Breitbau-Bodykit, sondern um speziell konstruierte und neuentwickelte Karosserieteile. Um die verbreiterten Achsen samt Rädern vernünftig abzudecken, wurden die vorderen Kotflügel um 55mm und die hinteren 65mm verbreitert. Die Seitenschweller enthalten neben einer Belüftungsöffnung für die hintere Bremsbelüftung auch einen Anschluss an den komplett geschlossenen Fahrzeugunterboden.

Versuche im Windkanal haben gezeigt, dass sich ein paar der aerodynamischen Schlüsselprobleme bei einem Kleinserienprodukt leichter lösen lassen können, als bei einem in Serie gefertigten Massenprodukt. Beispielsweise enthält die Frontstoßstange große Öffnungen für die Kühler bereit, währenddessen die Motorhaube einen Ansaugtrichter für die Kühlung der Turbolader und einen Entlüftungskanal für den Hauptwasserkühler beherbergt. Zusammen mit den Entlüftungsöffnungen an den Radhäusern, dem geschlossenen Unterboden und dem Diffusor aus Kohlefaser, erzeugt der RXR ONE deutlich mehr Abtrieb als das Basisfahrzeug. Für weiteren Abtrieb insbesondere auf der Rennstrecke, sorgt der verstellbare Frontsplitter und auch das einstellbare Heckflügelwerk. Mit allen Details aufgelistet würde die Liste aller Änderungen zu lang, daher lässt sich das Gesamtkonzept am besten als „einzigartig Kompromisslos“ beschreiben.

Als Paradebeispiel von Entwicklung und Design, zeigt der RXR ONE die umfassende Erfahrung der Firma IMSA auf und gilt zugleich als einzigartiger Vorreiter für eine neue Art der Fahrzeugveredelung.

Julien Andlauer überzeugt bei Talentsichtung und wird Porsche-Junior

18.10.2017. Porsche Motorsport unterstützt einen neuen Nachwuchsrennfahrer: Julien Andlauer aus Frankreich wird 2018 als Porsche-Junior gefördert.

Der 18-Jährige wurde vom Porsche Carrera Cup France für das zweitägige Sichtungsprogramm auf dem Lausitzring nominiert und setzte sich gegen acht internationale Kandidaten durch. Hinter dem Lenkrad eines 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup geht Andlauer 2018 als Porsche-Junior im Porsche Mobil 1 Supercup an den Start.

„Wir haben die im Rahmen der Sichtung erhobenen Daten und Ergebnisse detailliert ausgewertet. Von den neun Teilnehmern hat Julien Andlauer uns am meisten überzeugt. Er ist sehr jung und verfügt über ein großes Talent. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm“, sagt Jennifer Biela-Moll, Porsche Motorsport Junior Programm. Die Kandidaten der Sichtung wurden von den weltweiten Porsche Markenpokalen ausgewählt. An zwei Tagen präsentierten die jungen Rennfahrer ihre Fähigkeiten im Porsche 911 GT3 Cup auf der Strecke in der Niederlausitz. Ein entscheidendes Bewertungskriterium war dabei auch die Zusammenarbeit mit der Porsche-Mannschaft.

Fördersumme von 225.000 Euro im Porsche Mobil 1 Supercup

Für 2018 erhält Andlauer eine Fördersumme von 225.000 Euro im Porsche Mobil 1 Supercup. Darüber hinaus beinhaltet das Porsche Motorsport Junior Programm ein Fahrer-Coaching, Fitnesstests mit individualisierten Trainingsplänen, Mental- und Medientrainings sowie die Integration der Fahrer in PR-Aktivitäten. „Wir freuen uns, mit Julien Andlauer einen hochtalentierten Rennfahrer im Supercup begrüßen zu dürfen. Die Porsche Markenpokale sind die ideale Plattform, um den Sprung zum Profi-Rennfahrer zu schaffen“, sagt der Leiter der Porsche Markenpokale Michael Dreiser. Das perfekte Beispiel dafür ist Earl Bamber. 2014 holte der Neuseeländer in seiner Debütsaison direkt den Gesamtsieg, stieg zum Porsche-Werksfahrer auf und gewann zweimal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

„Ich freue mich wahnsinnig, als Porsche-Junior gefördert zu werden. Gemeinsam mit meinem Vater habe ich in diesem Jahr die beiden Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup in Spa-Francorchamps erlebt. Das war total beeindruckend. Der Supercup ist eine große Herausforderung für mich“, sagt Andlauer. Die internationale Rennserie ging 1993 erstmals beim Großen Preis von San Marino in Imola an den Start und fährt seitdem im Rahmenprogramm der Formel 1. Im Porsche Mobil 1 Supercup trifft Andlauer auf etablierte Profis, aufstrebende Rookies sowie ambitionierte Amateurfahrer.

Andlauer saß mit sechs Jahren zum ersten Mal in einem Kart

Seit Kindheitstagen gilt Andlauers Leidenschaft dem Motorsport. In Lyon betreibt sein Vater eine Kartbahn. Mit sechs Jahren saß sein Sohn zum ersten Mal in einem Kart. 2015 folgte der Aufstieg in die französische Formel 4, in der Andlauer den dritten Rang der Gesamtwertung erreichte. Ein Jahr später startete der Fahrer aus Sainte-Foy-lès-Lyon im Porsche Carrera Cup France. Am Ende der Saison jubelte er über Platz zwei der Rookie-Meisterschaft. In dieser Saison sicherte sich der frischgebackene Abiturient mit sieben Siegen den Meistertitel im französischen Markenpokal.

Wenn Andlauer nicht im Rennfahrzeug sitzt, betreibt er regelmäßig Fitness. „Ich bin ein großer Box-Fan. Das beansprucht den ganzen Körper und fördert die Reflexe. Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Connor McGregor ist ein großes Idol von mir. Er lebt den Sport und ist sehr ehrgeizig.“ Mit diesen Tugenden möchte Julien Andlauer 2018 auch im Porsche Mobil 1 Supercup überzeugen.

Julien Andlauer, Porsche Junior, 911 GT3 Cup, 2017, Porsche AG

Die neuen Porsche 718 GTS-Modelle

18.10.2017 Stuttgart. Mit den neuen Zweisitzern 718 Boxster GTS und 718 Cayman GTS baut Porsche seine Mittelmotorfamilie weiter aus.

Ein neu entwickelter Ansaugtrakt und ein optimierter Turbolader für den 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor steigern die Leistung auf nun 269 kW (365 PS). Das Triebwerk leistet damit 11 kW (15 PS) mehr als beim 718 S-Modell und bis zu 26 kW (35 PS) mehr gegenüber den GTS-Vorgängermodellen mit Saugmotor. Die neuen Mittelmotorsportler gibt es mit manuellem Sechsgang-Getriebe. Wahlweise ist das Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) bestellbar. Eine Reihe von Optionen wie das Porsche Torque Vectoring (PTV) inklusive mechanischer Hinterachsquersperre oder das Sport Chrono-Paket sind beim GTS serienmäßig an Bord; ebenso das Porsche Active Suspension Management (PASM), das die Karosserie um zehn Millimeter tieferlegt.

Mehr Performance durch mehr Power

Das maximale Drehmoment von 430 Nm sorgt für noch bessere Beschleunigungs- und Elastizitätswerte. Es liegt zwischen 1.900 U/min an und 5.000 U/min an. In Verbindung mit dem PDK und dem Sport Chrono-Paket sprinten die GTS-Modelle in 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 290 km/h.

Typisch GTS: zahlreiche schwarze Elemente außen und innen

Nicht nur technisch, sondern auch optisch unterscheiden sich die GTS-Modelle innerhalb der 718-Modellreihe. An der Front unterstreicht die neue Sport Design-Bugverkleidung den sportlichen Charakter. Die Bugleuchten sind GTS-typisch geschwärzt, die Bi-Xenon-Scheinwerfer abgedunkelt. Am Heck machen den GTS abgedunkelte Heckleuchten, schwarze Schriftzüge, ein schwarzes Heckunterteil und die mittig angeordneten schwarzen Sportendrohre der serienmäßigen Sportabgasanlage unverwechselbar. Schwarze GTS-Schriftzüge an den Türsockeln und schwarz seidenglanz lackierte 20-Zoll-Räder runden die Seitenansicht ab.

Hochwertige Alcantara-Ausstattung und Porsche Track Precision App

GTS-Gene bestimmen auch das Interieur. Die Stoppuhr des serienmäßigen Sport Chrono-Pakets ist zentral in die Armaturentafel integriert. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Sportsitzen Platz, deren Mittelbahnen analog zu den anderen GTS-Modellen von Porsche aus Alcantara bestehen. Die zweifach elektrisch verstellbaren Sportsitze Plus mit GTS-Schriftzug auf den Kopfstützen sorgen für erhöhten Seitenhalt und Komfort. Hinzu kommt ein hoher Alcantara-Anteil im Interieur, der sich unter anderem an Lenkradkranz, Mittelarmkonsole und Armauflage wiederfindet. Weiterhin unterstützt die Porsche Track Precision App (PTPA) besonders sportliche Fahrer: Sie erlaubt beispielsweise die automatische Aufzeichnung, detaillierte Anzeige und Analyse von Fahrdaten auf dem Smartphone.

Die 718 GTS-Modelle können ab sofort bestellt werden und kommen ab Mitte Dezember 2017 in den Handel. Sie kosten einschließlich Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung in Deutschland:

718 Boxster GTS ab 78.160 Euro
718 Cayman GTS ab 76.137 Euro

Bildmaterial zu Porsche-Modellen im Porsche Newsroom (http://newsroom.porsche.de) sowie für akkreditierte Journalisten auf der Porsche Presse-Datenbank (https://presse.porsche.de).

718 Boxster GTS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,1 – 8,2 l/100 km; CO2-Emission 207 – 186 g/km 2)
718 Cayman GTS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,1 – 8,2 l/100 km; CO2-Emission 207 – 186 g/km 2)

718 Boxster GTS und 718 Cayman GTS (Foto: Porsche AG)

ADAC Opel Rallye Cup 2017 – Karpfham

20. Oktober 2017
21:00

18.10.2017 Rüsselsheim/München. Das Saisonfinale des ADAC Opel Rallye Cup 2017 im Rahmen der ADAC 3-Städte Rallye rund um Karpfham unweit von Passau steht ganz im Zeichen der bevorstehenden Meisterschaftsentscheidung in Europas stärkstem Rallye-Markenpokal.

Nur zwei Fahrer kommen noch für den Titelgewinn in Frage, und beide gehören zum Besten, was sich derzeit in der internationalen Nachwuchsszene tummelt. Die mathematisch klar besten Chancen bringt Tom Kristensson mit. Der 26-jährige Schwede weist vor dem Showdown in Niederbayern einen Vorsprung von 30 Punkten auf Jacob Lund Madsen auf. Der 22-jährige Däne, der verletzungsbedingt zwei Saisonläufe hatte aussetzen müssen, erhöhte den Druck auf den Tabellenführer mit seinem vierten Saisonsieg bei der ADAC Rallye Niedersachsen erheblich.

Denn so komfortabel sich 30 Punkte Vorsprung auch anhören mögen, so trügerisch ist die Sicherheit. Immerhin sind bei einem Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup bis zu 50 Zähler zu holen. Diese setzen sich zusammen aus 40 Punkten für einen Sieg plus fünf Bonuspunkten für die meisten Wertungsprüfungs-Bestzeiten sowie weiteren fünf Bonuspunkten für den Gewinn der so genannten „Power Stage“. Da bei Punktgleichheit die besseren Einzelergebnisse zählen und Madsen mehr Saisonsiege auf dem Konto hat (4:2), braucht Kristensson also 21 Punkte, um aus eigener Kraft und unter Ausschluss aller Eventualitäten den Titel einzufahren.

Dem Schweden genügt demnach zum Beispiel ein vierter Platz (20 Punkte) plus ein Bonuspunkt (etwa Rang 5 in der Power Stage), um sich in Niederbayern zum Cup-Champion zu küren. Es bedeutet aber auch, dass der Schwede schlecht beraten wäre, auf Sicherheit zu fahren. „Das funktioniert bei der hohen Leistungsdichte im ADAC Opel Rallye Cup nicht“, weiß Kristensson, der wie immer auf die Ansagen seines Copiloten Henrik Appelskog (44) hört. „Trödeln hieße, sich dem Risiko aussetzen, am Ende mit zu wenigen Punkten dazustehen. Sicherlich wollen wir situativ klug fahren und unnötige Risiken vermeiden. Aber wir werden auch versuchen, aufs Podest zu kommen. Angriff war schließlich immer schon die beste Verteidigung.“

Derlei Überlegungen brauchen sich Kontrahent Madsen und seine Beifahrerin Line Lykke Jensen erst gar nicht hinzugeben. „Für uns gibt’s nur eine Devise – volle Attacke!“, sagt der junge Däne, der ohnehin mindestens einen zweiten Rang braucht, um den Rückstand auf Kristensson zu egalisieren. „Wir werden gar nicht erst darauf schauen, was die anderen machen, sondern versuchen, die Rallye zu gewinnen. Wenn das klappt, können wir immer noch rechnen.“

Ebenfalls nicht entschieden ist der Kampf um die Vizemeisterschaft, in dem sich die Nordiren Calvin Beattie/Jack Morton angesichts von 24 Punkten Rückstand auf Madsen noch Hoffnungen machen dürfen. Um Gesamtrang 4 streiten sich der Slowene Tim Novak mit seiner deutschen Beifahrerin Lisa Stengl sowie die punktgleichen Junioren Nico Knacker (20) und Ella Kremer (18). Knacker ist der inoffizielle Titel des besten Deutschen in der Cup-Gesamtwertung bei 45 Punkten Vorsprung auf Philipp Hetz kaum noch zu nehmen. Nur weitere zwei Zähler hinter Hetz lauert Tom Kässer, der zuletzt mit zwei Podestplätzen in Folge sein großes Talent aufgezeigt hat.

Kein Wunder, dass auch der 20-Jährige Gewinner der letztjährigen ADAC Opel Rallye Academy zur großen Fahrersichtung geladen wurde, in der es im Rahmen der ADAC 3-Städte Rallye um das begehrte Fördercockpit im ADAC Opel Rallye Junior Team 2018 geht. Um den Einsatz im Werks-ADAM R2 in der Junior-Europameisterschaft, die Opel unlängst in Lettland zum dritten Mal in Serie für sich entschieden hat, bewerben sich neben Kässer auch die bereits erwähnten Knacker, Novak, Beattie, Madsen und Kristensson. Der Sichtungssieger wird am Samstagabend nach der Rallye anlässlich der Jahressiegerehrung des ADAC Opel Rallye Cup verkündet.

Eine Besonderheit der mit fast 150 genannten Fahrzeugen exzellent besetzten ADAC 3-Städte Rallye stellen in diesem Jahr die vier ersten Wertungsprüfungen dar, die am Freitag (20.10.) zwischen 16.28 und ca. 22.00 Uhr allesamt im benachbarten Österreich ausgetragen werden. Die Prüfungen 5 bis 10 finden tags darauf ab 9.52 Uhr auf deutschem Hoheitsgebiet statt. Die offizielle Zieldurchfahrt auf dem Serviceplatz in Karpfham steigt ab 16.43 Uhr.

Der Nachrichtensender n-tv fasst die Ereignisse vom Saisonfinale am Sonntagmorgen nach der Veranstaltung ab 7:30 Uhr im Magazin „PS – Die Deutsche Rallye-Meisterschaft“ zusammen. Rallye-Fans finden auf www.opel-motorsport.com und www.adac.de/motorsport ein Live-Timing.

Robert Wickens wechselt in die IndyCar Serie

18.10.2017. Robert Wickens verlässt die DTM und gibt 2018 sein Debüt in der IndyCar Serie.

Das Saisonfinale 2017 in Hockenheim war Roberts letztes DTM-Rennen
Robert startet im nächsten Jahr für Schmidt Peterson Motorsports in der IndyCar Serie
Robert Wickens: „Das waren sechs fantastische Jahre in meinem Leben. Es war mir eine Ehre, die Marke zu vertreten.“
Ulrich Fritz: „Rob war in den letzten sechs Jahren eine wichtige Säule in unserem Team, hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert und zu einer festen Größe in der DTM entwickelt.“

Abschied zum Saisonabschluss: Robert Wickens absolvierte am vergangenen Sonntag beim Saisonfinale in Hockenheim sein letztes DTM-Rennen. In der kommenden Saison wechselt der Kanadier in die IndyCar Serie, in der er mit Schmidt Peterson Motorsports sein Renndebüt geben wird.

Robert: „Das waren wahrscheinlich die besten sechs Jahre meines Lebens“

Robert ging von 2012 bis 2017 sechs Jahre lang für Mercedes-AMG Motorsport in der DTM an den Start. „Das waren sechs fantastische Jahre in meinem Leben“, sagte Robert. „Bis zu dieser Saison habe ich es nie wirklich in Betracht gezogen, Mercedes oder die DTM zu verlassen.“

Aber nachdem Mercedes-AMG Motorsport zum Ende der Saison 2018 seinen Ausstieg aus der DTM bekannt gegeben hat und das Interesse an Robert aus der IndyCar Serie immer größer wurde, kam die Chance für ihn genau zur richtigen Zeit. „Aber zunächst möchte ich mich bei Mercedes für die letzten sechs Jahre bedanken und ihnen viel Glück für die Zukunft wünschen. Das waren wahrscheinlich die besten sechs Jahre meines Lebens.“

Robert schloss in seiner Zeit in der DTM viele Freundschaften fürs Leben und war immer stolz, ein Teil des Teams sein zu dürfen. „ Es ging auf und ab, aber ich habe noch nie zuvor so viel Unterstützung von einem Team erhalten. Es war mir eine Ehre, die Marke zu vertreten und vielleicht war es ja auch nicht das letzte Mal.“

Für den Moment freut er sich aber auf seine neuen Aufgaben in der IndyCar Serie. „Mich erwartet eine sehr steile Lernkurve und viele Dinge werden komplett neu für mich sein. Ich bin zum Beispiel noch nie in einem Oval gefahren“, verriet Robert. „Außerdem ist es kein Geheimnis, dass ich in den letzten sechs Jahren, in denen ich in der DTM unterwegs war, keine Formel-Rennwagen gefahren bin. Ich muss mich also sehr rasch wieder einleben, aber ich freue mich auf die neue Herausforderung.“

Ulrich Fritz: „Ich bin mir sicher, dass er auch dieser Serie seinen Stempel aufdrücken wird“

In 84 DTM-Rennen erzielte Robert für die Marke mit dem Stern 5 Pole Positions, 5 schnellste Runden, 6 Siege, 15 Podestplätze und 429 Punkte. Sein erfolgreichstes Jahr war die Saison 2016, in der er bis zum vorletzten Rennwochenende in Budapest im Titelkampf mitmischte.

„Es ist natürlich sehr schade, dass Rob uns verlässt“, sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. „Mit ihm verlieren wir nicht nur einen großartigen Fahrer, sondern auch einen tollen Menschen. Rob war in den letzten sechs Jahren eine wichtige Säule in unserem Team, hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert und zu einer festen Größe in der DTM entwickelt. Obwohl sein Weggang natürlich traurig für uns ist, freuen wir uns aber auch für ihn. IndyCar wird sicher eine tolle Erfahrung für Rob sein und ich bin mir sicher, dass er auch dieser Serie seinen Stempel aufdrücken wird.“

Erste IndyCar-Erfahrungen bei Tests und Trainings

Die IndyCar Serie ist für Robert kein komplettes Neuland. Vor dem Beginn der DTM-Saison 2017 durfte er in Sebring im Rennwagen seines Landsmannes James Hinchcliffe zum ersten Mal ein IndyCar testen. Bei den DTM-Testfahrten auf dem Autodromo Vallelunga revanchierte sich Robert danach für die Testgelegenheit und ließ James einige Runden in einem Mercedes-AMG C 63 DTM drehen:

Ende Juni sprang Robert zudem kurzfristig für Schmidt Peterson Motorsports ein und ersetzte im Freitagstraining in Road America Einsatzfahrer Mikhail Aleshin, der Schwierigkeiten bei der Einreise hatte. „Das Training selbst hat Spaß gemacht und die Strecke war richtig gut“, verriet Robert damals. „Ich wollte natürlich das ganze Wochenende fahren, aber der Einsatzfahrer löste seine Probleme und war bis Freitagabend an der Strecke. Damit war meine Pflicht erfüllt, aber es war dennoch ein schöner Freitag.“

Formel-Rennwagen sind für Robert nichts Neues: Er begann seine Karriere in diversen Formel-Rennserien, wurde sowohl in der Formel 2 als auch der GP3 Serie Gesamtzweiter und gewann 2011 die Formel Renault 3.5 Meisterschaft. Danach absolvierte er mehrere Formel 1-Testfahrten für Lotus Renault GP und Marussia Virgin Racing. Jetzt kehrt Robert zu seinen Formel-Wurzeln zurück: Sein erstes IndyCar-Rennen bestreitet er am 11. März 2018 beim Saisonauftakt der IndyCar Serie in den Straßen von St. Petersburg.

Robert Wickens

Robert Wickens DTM, Schladming, Fitness Camp, Mercedes-AMG Motorsport DTM Team

Philip Ellis: entscheidender Karriereschritt mit Audi Sport

18.10.2017. Philip Ellis hat den Audi Sport TT Cup 2017 gewonnen und damit einen entscheidenden Schritt in seinem Leben gemacht.

Nach Anfängen im Rennsport hat er seine schnelle Laufbahn unterbrochen und sich auf sein Studium konzentriert. Erst mit Audi ist er wieder auf die Strecke zurückgekehrt und hat dank einer Siegprämie von 150.000 Euro für den Gewinn des Audi Sport TT Cup nun beste Voraussetzungen, seine Karriere fortzusetzen.

Freundlich, schnell, sprachgewandt und taktisch klug: Philip Ellis bringt viele Eigenschaften mit, die ihn für den Rennsport und sein mediales Umfeld prädestinieren. Er startete als einer von nur zwei Piloten, die bereits ein Jahr Erfahrung im Audi Sport TT Cup mitbrachten, in die Saison 2017. Schon früh fuhr er sich einen Vorsprung heraus. Mit Mikel Azcona hatte er allerdings bald einen starken Gegner. Beide kämpften bis zum Finale in Hockenheim um den Titel. Nach fünf Saisonsiegen kürte er sich vorzeitig zum Meister – genau fünf Tage nach seinem 25. Geburtstag.

„Das war der bislang größte Erfolg meiner Karriere“, freute er sich. Geboren in München, ist er dort bis zu seinem sechsten Lebensjahr aufgewachsen, bevor er in die Schweiz übersiedelte. Heute lebt er in Baar im Schweizer Kanton Zug. Sein Vater stammt aus Wales, und so hat sich Philip Ellis auf seinem 340 PS starken Rennwagen und seinem Rennoverall für die britische Flagge entschieden. Fragt man ihn, ob er sich eher als Schweizer, Brite oder Deutscher fühlt, antwortet er am liebsten: „Ich bin ein Europäer.“

Bevor Ellis zum Motorsport kam, hat er in seiner Jugend zehn Jahre lang Eishockey gespielt. „Ich war Stürmer im Nachwuchsteam des EV Zug, denn für die Positionen Center und Verteidiger war ich zu klein“, sagt der 1,74 Meter große Sportler mit der Rennfahrer-Idealfigur. Nach privaten Trainingstagen in einem Formel-Rennwagen stieg der Nachwuchspilot ohne jegliche Rennerfahrung 2011 in den Motorsport ein und gewann die Schweizer LO Formel Lista. Ein Jahr darauf führte ihn sein Weg in die Formel 3 Euro Serie. „Leider war das nicht optimal“, gesteht er sich im Rückblick ein. Danach wurde es ruhig um das Talent. „Ich entstamme keiner Rennsport-Familie und hatte keine Kontakte, um weiterzumachen.“ Stattdessen konzentrierte er sich auf sein Studium des Internationalen Managements. Aktuell absolviert er an der Hochschule Luzern das fünfte Semester.

Als Ellis den Rennfahrer Levin Amweg kennenlernte, der die erste Saison im Audi Sport TT Cup bestritt, empfahl ihm der Schweizer den Markenpokal zum Wiedereinstieg in den Rennsport. „Ich habe in meiner ersten Saison im Jahr 2016 viel gelernt“, sagt der neue Champion rückblickend. „Jedes Wochenende habe ich im Detail analysiert, mir Onboard-Aufnahmen und Daten angesehen und bin die Rennen Runde für Runde durchgegangen.“ Ein Schlüssel zum Erfolg: Die Reifen von Partner Hankook. „Man muss sie richtig aufwärmen. Der Druck ist entscheidend, denn er verändert sich im Rennverlauf, wenn sich die Pneus aufheizen.“ Ergänzend nutzt der Nachwuchspilot die Möglichkeiten der virtuellen Welt. „Aus Spaß habe ich oft mehrere Stunden täglich verschiedene Strecken-Ideallinien im Simulator ausprobiert. Parallel dazu liefen Onboard-Aufnahmen aus den Qualifyings der Saison 2016, um einen möglichst realistischen Eindruck zu haben.“

Doch nicht nur das Auto galt es zu beherrschen. „Philip ist clever genug, Rennsituationen lesen und auch einmal zurückstecken zu können“, sagt der dreimalige Le-Mans-Sieger Marco Werner, der alle Junioren als Instruktor begleitet. Nur selten unterliefen ihm Fehler, lediglich einen selbstverschuldeten Ausfall hatte er zu verbuchen. In elf von 13 Läufen stand er auf dem Podium, 24 Zähler Vorsprung waren deutlich.

Sein Ziel: „Natürlich würde ich längerfristig gerne Profi werden“, sagt Philip Ellis. „Mit Audi habe ich meine Karriere wiederbelebt. Dank des Förderpakets habe ich jetzt eine Chance, mit dieser Marke in den GT-Sport aufzusteigen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in der Saison 2018 erwartet.“

Fifties-Party im Audi Forum Neckarsulm: „After-Work meets Rockabilly“ 9.11.2017

9. November 2017
18:30

18.10.2017. Petticoats, Bluejeans und reichlich Pomade: Am Donnerstag, 9. November, leben im Audi Forum Neckarsulm die 50er-Jahre wieder auf. Eine der erfolgreichsten Rock-’n’-Roll-Bands Deutschlands, „Boppin’ B“, sorgt für Tanzlaune. Die Zeitreise perfekt macht das Rahmenprogramm mit Styling und Tanz-Tipps.

Beim After-Work im Audi Forum Neckarsulm erwachen für einen Abend die 50er wieder zum Leben. Für die passende Musik sorgt die Rock-’n’-Roll-Band „Boppin’ B“, die seit Jahren international erfolgreich ist. Die fünf Musiker spielen eigene Kompositionen und interpretieren moderne Poplieder im Stil der 50er-Jahre.

Neben der Musik trägt auch das Rahmenprogramm zum passenden Lebensgefühl bei. Besucher können sich von einem Frisör die passende Rockabilly-Frisur stylen lassen oder von Profis die passenden Tanzschritte zur Musik lernen.

Karten für die Veranstaltung „After-Work meets Rockabilly“ sind an allen ReserviX-Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.reservix.de und am Zentralen Empfang des Audi Forum Neckarsulm unter der Telefonnummer 07132 31-70110 erhältlich. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Fifties-Party im Audi Forum Neckarsulm: „After-Work meets Rockabilly“ 9.11.2017

9. November 2017
18:30

18.10.2017. Petticoats, Bluejeans und reichlich Pomade: Am Donnerstag, 9. November, leben im Audi Forum Neckarsulm die 50er-Jahre wieder auf. Eine der erfolgreichsten Rock-’n’-Roll-Bands Deutschlands, „Boppin’ B“, sorgt für Tanzlaune. Die Zeitreise perfekt macht das Rahmenprogramm mit Styling und Tanz-Tipps.

Beim After-Work im Audi Forum Neckarsulm erwachen für einen Abend die 50er wieder zum Leben. Für die passende Musik sorgt die Rock-’n’-Roll-Band „Boppin’ B“, die seit Jahren international erfolgreich ist. Die fünf Musiker spielen eigene Kompositionen und interpretieren moderne Poplieder im Stil der 50er-Jahre.

Neben der Musik trägt auch das Rahmenprogramm zum passenden Lebensgefühl bei. Besucher können sich von einem Frisör die passende Rockabilly-Frisur stylen lassen oder von Profis die passenden Tanzschritte zur Musik lernen.

Karten für die Veranstaltung „After-Work meets Rockabilly“ sind an allen ReserviX-Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.reservix.de und am Zentralen Empfang des Audi Forum Neckarsulm unter der Telefonnummer 07132 31-70110 erhältlich. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

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