25 Jahre Volkswagen aus Sachsen: Motor der Region

21.5.2015. Vor 25 Jahren ist im Zwickauer Fahrzeugwerk (damals Mosel) der erste Volkswagen vom Band gelaufen: ein alpinweißer Polo mit 40 kW (55 PS).

Bis heute sind in Zwickau rund 4,8 Millionen Volkswagen der Modelle Polo, Golf, Golf Variant, Passat Limousine und Passat Variant produziert worden. Anlässlich des Jubiläums wurde der werkseigene Energiepark mit e-Tankstelle eingeweiht, der CO2-neutrale Energie produziert.

„Volkswagen hat mit seinem Engagement erfolgreich an die über 100-jährige Automobilbautradition in Sachsen angeknüpft. Seit 25 Jahren ist Volkswagen ein wirtschaftlicher Motor in Sachsen und will es auch in der Zukunft sein. Unsere Werte wie Tradition und Perfektion stehen gleichsam für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter”, sagte Prof. Dr. Siegfried Fiebig, Geschäftsführer Technik und Logistik und Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH.

Jens Rothe, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Volkswagen Sachsen GmbH: „Wir blicken auf 25 Jahre zurück, in denen die Belegschaft der Volkswagen Sachsen GmbH von 500 Kolleginnen und Kollegen in 1990 auf über 10.000 in 2015 angewachsen ist. Rechnet man die Zulieferindustrie und die Dienstleistungsbranche hinzu, sind mit dem Volkswagen Engagement in Sachsen über 40.000 Arbeitsplätze verbunden. Diese Entwicklung steht auch für wirtschaftliche und soziale Sicherheit der Menschen in Sachsen.”

In den letzten 25 Jahren ist die tägliche Produktionskapazität von Volkswagen in Sachsen von damals 50 Fahrzeugen auf heute 1.350 Golf, Golf Variant und Passat Variant sowie Phaeton gestiegen. Die Fahrzeuge werden von Sachsen aus in die ganze Welt exportiert.

Zum Jubiläum wurde nicht nur der erste Polo aus Sachsen gezeigt. Die Grundschüler der Glauchauer Saxony International School – Carl-Hahn  präsentierten stolz und mit viel Witz, wie sie sich das Automobil der Zukunft vorstellen. Wegweisend war dabei das innovative Antriebskonzept der Kinder: Ihr Auto soll mit Brokkoli und Sonnenenergie fahren.

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Anlässlich des Jubiläums wurde der werkseigene Energiepark mit integrierter e-Tankstelle eröffnet. Damit macht sich das Unternehmen fit für die Produktion und Mobilität der Zukunft. Der Energiepark nutzt Windkraft und Photovoltaik zur Elektroenergieerzeugung und speist bei voller Ladung des Energiespeichers auch in das Werksnetz ein.

Dr. Rüdiger Kapitza, Vorsitzender des Vorstands der DMG MORI  SEIKI AG, die den Energiepark entwickelt und gebaut hat, erklärt: „Dank dieser Technik kann erneuerbare Energie CO2-frei erzeugt, gespeichert und angewendet werden. Die Solaranlage berücksichtigt den Verlauf der Jahreszeiten und führt die Module für den jeweiligen Aufstellort der Sonne nach. Das ist nachhaltige Energieerzeugung und spart Kosten.”

Daten und Fakten zum Energiepark:

Prinzip: Die Anlage nutzt Windkraft und Photovoltaik zur Energieerzeugung, diese wird in einen Energiespeicher geleitet. Bei voller Ladung des Speichers wird Erzeugungsleistung in das Werksnetz eingespeist, umgekehrt wird bei zu niedriger Erzeugungsleistung zur Ladung des Energiespeichers Leistung aus dem Werksnetz entnommen. Bei Ausfall einzelner Komponenten bleibt die Funktionsfähigkeit der Anlage damit erhalten.

Photovoltaikanlage:

  • 6 Nachführsysteme mit jeweils 12 Hochleistungsmodulen; Leistung ca. 24 kWp
  • Erzeugungsprognose: 28 MWh pro Jahr (Verbrauch eines Zweipersonenhaushaltes in 9 Jahren)
  • Sonnenausrichtung: Schwenkachse, Winkel nach Sonnenverlauf

Windkraftanlage:

  • Darrieuss-Windrad mit drei Flügeln, geräuscharm
  • Erzeugungsprognose: 6 MWh pro Jahr
  • Anlauf bei 3m/s; Abschaltung bei 16 m/s

Energiespeicher:

  • Speicherkapazität: 130 kWh (entspricht rund 1.000 km im e-Golf*)

Elektroladesäulen:

  • 2 Schnellladesäulen mit jeweils 3 Ladesteckertypen
  • Schnellladezeit: 30 Minuten auf 80 % Batterieladung

Volkswagen Fahrzeugproduktion seit 1990:

VW Polo 17.978
VW Golf 2.-7. Genration 2.311.799
VW Golf  Variant 233.416
VW Passat Limousine 2.230.143
VW Passat Variant 20.354
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