a-workx Porsche Carrera 435 s

23.11.2011 – Durch die umfangreiche Erfahrung, die sich a-workx über die Jahre hinweg speziell im Porsche Sports Cup, im Carrera Cup und aktuell in der ADAC GT Masters mit dem 997 GT3 R angeeignet hat, versteht sich die Weßlinger Truppe um Chef Niko Wieth ganz besonders darauf, einen 911er schnell zu machen.

a-workx Porsche Carrera 435 s
a-workx Porsche Carrera 435 s

Immerhin war man 2009 mit einem 997 GT2 Porsche Sports Cup Meister und weiß genau worauf es bei der Zuffenhausener Sportwagenikone ankommt. Letztendlich ist es das fundierte Know-how in Sachen Fahrwerkstechnik und Gesamtabstimmung, welches hier in Europa höchstens eine Handvoll Spezialisten aufweisen können.
Die Aufgabenstellung bei der Entwicklung des Carrera 435 s war es, diesmal keinen GT2 oder GT3 noch schneller zu machen, sondern einem 911 für jeden Tag eine gehörige Dosis Spaßpotential einzuhauchen ohne die Alltagstauglichkeit zu beschneiden. Herausgekommen ist dabei ein 911 auf GT3 Niveau der aber ohne Rennsport-Extremitäten wie Schalensitze, Hosenträger-Gurte oder Flügelwerk auskommt und dennoch das Rundenzeiten-Niveau eines Serien-GT3 erreicht. Das Konzept dazu basiert auf drei Bausteinen: Die intelligente Reduzierung des Gewichts an den neuralgischen Punkten, eine moderate Leistungssteigerung die aber ohne Eingriffe in die Motorelektronik auskommt, sowie – und dies ist die Kernkompetenz von a-workx – ein perfekt ausbalanciertes und abgestimmtes Fahrwerk.
Aus diesen Gründen kommen beim „Carrera 435 s“ – s steht für „Straßensport“ und hinter 420 versteckt sich die Leistungsangabe – nur Komponenten zum Einsatz mit denen man bei a-workx schon ausreichend gute Erfahrungen gemacht hat.
Zu den Details des Fahrzeugs:

WERBUNG:
a-workx setzt bei der Erhöhung der Bremsperformance auf eine MOV´IT-Performance Sportbremsanlage um der höheren Performance des Fahrzeugs gerecht zu werden und fadingfreie Verzögerung bei einem eventuellen Rennstreckenbesuch zu garantieren. 6-Kolben Bremssättel vorne und hinten in Verbindung mit größer dimensionierten Bremsscheiben (Ø380 mm vorne, Ø360 mm hinten), sowie Stahlflex-Leitungen und Rennbremsflüssigkeit verringern den Bremsweg um 11%
.
Das Kernstück der Fahrwerksseitigen Modifikationen ist ein in Zusammenarbeit mit KW Automotive entwickeltes Clubsport-Fahrwerk, welches ganz speziell auf die Besonderheiten dieses Fahrzeuges abgestimmt wurde. Kein anderer als Rennprofi Sebastian Asch und sein Renningenieur waren für die Abstimmungsarbeit zuständig. Das Zusammenspiel von Fahrhöhe, Gewichtsverteilung über alle vier Räder (Radlasten), Spur- und Sturzwerte, die korrekte Feder- und Dämpferrate sowie die genaue Einstellung von Zug- und Druckstufe ist letztendlich verantwortlich um den maximalen Bodenkontakt der Reifen und somit die optimale Traktion und bestmöglichen Grip zu erreichen. Hier bieten auch die 7,9 kg leichten ATS-Racelight Felgen (Serienfelge 10,2kg) erhebliche Vorteile, da das Fahrwerk aufgrund der
geringeren Massen am Rad feinfühliger anspricht und somit besser funktioniert.
Hervorheben muss man besonders die Komfortkomponente die das Fahrwerk trotz sportlicherer Abstimmung dennoch aufweist. So rollt das Fahrzeug deutlich geschmeidiger ab als im Serienzustand im Sportmodus, was die alte Regel „je härter desto besser“ ad absurdum führt.
Einen wesentlichen Beitrag zu Gewichtsreduzierung beim 435 s ( minus 10 kg), sowie zur Leistungssteigerung mit satten 27 PS aber ganz besonders Fahrspaß-Zugewinn leistet die von a-workx montierte Abgasanlage aus ultraleichtem Titan. Hinter dieser steht das Knowhow des Auspuffspezialisten Akrapovic die mit ihrem perfekt verarbeiteten Rohrwerk ganze
Arbeit geleistet haben. Eine Klappenbetätigung mittels Fernbedienung erlaubt es dem Fahrer je nach Lust und Laune Renn-Gebrüll oder Leisetreter einzustellen. Stellt man die Anlage auf „Race-Modus“ bleibt Soundmäßig unter Garantie kein Wunsch mehr offen. Ganz im Gegenteil, man hat schon GT3 Fahrer bemerkt, die neidisch wurden da der Klang des 3,8 l Boxers fast schon an die Sportwagenikone Carrera GT erinnert.
Letztendlich muss der scharf gemachte 911 aber auf der Straße oder auch Rennstrecke behaupten was nun in ihm steckt. Und die Erwartungen werden mit Sicherheit nicht enttäuscht. Er lenkt zackig ein, hechelt geradezu nach der nächsten Kurve und zirkelt begeisternd und völlig neutral um jede Art von Biegung. Von Heckschleuder ist absolut nichts mehr zu spüren und man traut sich schon nach kurzer Eingewöhnungszeit die Traktionskontrolle zu deaktivieren. Man spürt förmlich wie perfekt Fahrwerk und die exzellenten Michelin Pilot Sport Cup miteinander harmonieren und größtmöglichen mechanischen Grip aufbauen. Die Reduzierung der Massen hinter der Hinterachse durch die
Titan-Abgasanlage lassen den Elfer handlicher wirken und letztendlich auch schneller ums Eck fräsen. Der Sound, die bissige Bremse und das perfekte Fahrwerk verleiten dazu vor der Kurve nochmal Gas zu geben. Wie gesagt, Fahrspaß pur!

Die Preise:
– Akrapovic Slip On Race Titan-Abgassystem: € 5.938,10
– a-workx Software-Optinierung 435PS: € 2.500,00
– MOV’IT Bremsanlage: € 5.895,00
– a-workx Clubsportfahrwerk by KW: € 2.668,00
– Felgensatz ATS Superlight: € 5.280,00
– Carbon-Parts.
o Schweller rechts/links: € 1.745,00
o Frontlippe: € 800,00
o Lufteinlässe Front: € 450,00
o Heckstoßfänger inkl. Lackierung in Wagenfarbe: € 1.900,00
Hersteller:
a-workx GmbH
Argelsrieder Feld 1a
82234 Weßling
www.a-workx.com

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