Abarth – Der stechende Skorpion für die Rennstrecke und die Straße

30.4.2015. Abarth ist immer für Überraschungen gut. Das war schon in den 1950er und 1960er Jahren so, als die leistungsgesteigerten und wendigen Kleinwagen aus der Werkstatt von Firmengründer Carlo Abarth auf der Landstraße manch etablierte Limousine erschreckten oder auf der Rennstrecke an Konkurrenten aus höheren Hubraumklassen vorbeizog.

Die 1947 gegründeten Officine Abarth am Corso Marche im Westen von Turin waren schnell als wahre PS-Hexenküche berühmt.

Beinahe sieben Jahrzehnte später ist der Abarth 695 biposto der neueste Coup der Marke mit dem legendären Skorpion im Wappen. Auf einzigartige Weise kombiniert der spektakuläre Zweisitzer – italienisch „biposto” – hohe Alltagstauglichkeit mit der Technologie eines Rennwagens. Vom 139 kW (190 PS) starken 1,4-Liter-Turbomotor über Schalensitze und Hosenträgergurte bis zum klauengeschalteten Getriebe, das Gangwechsel ohne Kupplungsbetätigung in Sekundenbruchteilen ermöglicht.

Der exklusive Abarth 695 biposto stellt die Spitze des Modellangebots von Abarth dar. Die Philosophie von Carlo Abarth war es jedoch, sportliche Fahrleistungen und innovative Technologie für jedermann zugänglich zu machen. „Leistung für alle”, lautete sein Credo. Den Einstieg in die Welt von Abarth bildet deswegen der Abarth 595. Und wie schon in den Anfangstagen der Marke basiert der Abarth 595 auf dem Fiat 500.

Die beiden Karosserievarianten Abarth 595 (Limousine) und Abarth 595C (Cabriolet mit Rollstoffverdeck)

werden in drei Ausstattungsversionen angeboten: Custom, Turismo und Competizione. Die Motorleistung steigt dabei von 103 kW (140 PS) beim Einsteigermodell Abarth 595 Custom über 118 kW (160 PS) für den besonders stilvollen Abarth 595 Turismo bis zu 132 kW (180 PS) beim betont sportlichen Abarth 595 Competizione.

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Ganz im Geiste von Firmengründer Carlo Abarth stehen auch die Kits zur Leistungssteigerung und Individualisierung. Erhältlich sind für die Baureihe Abarth 595 neben klassischen Komponenten wie Luftfiltern und Abgasanlagen auch Upgrade-Sets für Bremsen und Fahrwerk sowie Leichtmetallräder im größeren Format. Zusammen mit den Rennsport-Spezialisten von Brembo wurde beispielsweise eine High-Performance-Bremse mit gelochten und innenbelüfteten Scheiben sowie Vierkolben-Bremssätteln entwickelt. Der Abarth Kit „Assetto Koni” enthält adaptive Stoßdämpfer von Koni (Frequency Selective Damping Technologie) und Fahrwerksfedern von Eibach, die für eine Tieferlegung um 20 Millimeter sorgen. Verschiedene Zubehörpakete bieten unter anderem Rennsport-inspirierte Pedale aus Aluminium oder Kohlefaser. Eine charmante Hommage an die historischen Abarth Fahrzeuge ist eine Stoffabdeckhaube in der Optik der 1960er Jahre. Darüber hinaus präsentiert der offizielle Abarth Shop im Internet (www.abarthstore.com/de) eine große Auswahl von modischen und praktischen Accessoires, darunter Jacken, Polohemden, Reisetaschen, Sonnenbrillen und Uhren.

Traditionell engagiert sich Abarth im Rennsport, mit besonderem Fokus auf dem Nachwuchs und dem Breitensport. So liefert die Marke in der Saison 2015 exklusiv das Triebwerk in verschiedenen Formel-4-Rennserien, darunter auch in der deutschen Meisterschaft. In den Markenpokalen der Trofeo Abarth Europa gehen zu Renntourenwagen modifizierte Varianten des Abarth 595 an den Start. Topversion ist der Abarth 695 Assetto Corse Evoluzione mit 158 kW (215 PS) Leistung.

Abarth setzt mit der modernen Modellpalette die weltweite Konsolidierung der globalen Markenidentität um. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Ausbau des Abarth Netzwerkes, das in Europa, dem Nahen Osten und in Afrika heute knapp 7.000 Stützpunkte umfasst. Der Umsatz in den Überseemärkten – immerhin 77% der Weltbevölkerung leben in diesen Gebieten – verdeutlicht die internationale Ausrichtung der Marke Abarth. In Europa hatte die hervorragende Positionierung von Abarth positive Auswirkungen speziell in besonders wettbewerbsintensiven Märkten wie Deutschland und Großbritannien. Die Leidenschaft für die Marke mit dem Skorpion erlebt auch in Asien einen Höhenflug. Dort ist Japan der stärkste Markt – nur im Mutterland Italien verkauft Abarth mehr Fahrzeuge.

 

Die Baureihe Abarth 595

Abarth 595 (Limousine) und Abarth 595C (Cabriolet mit Stoffrollverdeck) bilden die Basis der gesamten Modellpalette. Auffallendes Merkmal der aktuellen Modellgeneration ist ein technologisches Detail, das als Serienausstattung in diesem Fahrzeugsegment Seltenheitswert hat. Im zentralen Instrumententräger sind die traditionellen Anzeigen einem Farbmonitor mit knapp 21 Zentimeter (7 Zoll) Bildschirmdiagonale gewichen. Das System versorgt mit hochauflösender Grafik in TFT-Technologie den Fahrer mit allen wichtigen Informationen zum Auto. Auf Wunsch werden zusätzlich Werte wie zum Beispiel Beschleunigung, Querbeschleunigung und Gaspedaldruck angezeigt.

Der 1,4-Liter-Turbomotor des Abarth 595 Custom leistet 103 kW (140 PS). Zur Wahl stehen das manuelle Fünfganggetriebe und das automatisierte Getriebe Abarth Competizione, das ähnlich wie in der Formel 1 Gangwechsel auch über Schaltwippen am Lenkrad ermöglicht. Das maximale Drehmoment beträgt durchzugskräftige 206 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 205 km/h, der Sprint von null auf 100 km/h ist in nur 7,9 Sekunden erledigt (8,1 Sekunden mit Automatik). Dieser Leistung steht ein Durchschnittsverbrauch von nur 6,5 Liter pro 100 Kilometer gegenüber.

Die ebenfalls als Limousine und Cabriolet angebotenen Abarth 595 Turismo und Abarth 595 Competizione unterscheiden sich vom Abarth 595 Custom bei Motor, Fahrwerk und Innenausstattung. Beim Abarth 595 Turismo ist die Leistung auf 118 kW (160 PS) erhöht, das maximale Drehmoment auf 230 Nm im zuschaltbaren Betriebsmodus SPORT. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Abarth 595 Turismo bei 210 km/h, er beschleunigt in 7,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Zusätzliche Details im Innenraum und an der Karosserie des Abarth 595 Turismo wurden für Käufer entworfen, die sich mit an die Fahrzeugkategorie Gran Turismo angelehnten Werten wie Eleganz, Raffinesse, Komfort und Sportlichkeit identifizieren. Der schwarze Bezug des Lederlenkrads harmoniert mit den zur Verfügung stehenden Farben der Ledersitze: Natural, Black, Red und Grey. Auf Wunsch sind außerdem die Sportsitze Abarth Corsa by Sabelt erhältlich. Pedale, Türeinstiegsleisten und Schaltabdeckung in hochwertiger Aluminiumglasfaser Alutex runden die Ausstattung ab.

Der Abarth 595 Competizione richtet sich besonders an Sportbegeisterte, die sich noch stärker für die technischen Spezifikationen eines Fahrzeugs begeistern. Mit Garrett-Turbolader ausgestattet, der das Turboloch auf ein Minimum reduziert, stieg die Leistung auf 132 kW (180 PS), der Wert für die Beschleunigung von null auf 100 km/h sank auf 6,7 Sekunden. Für ein Plus an Sicherheit sorgt eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo mit Aluminium-Sätteln in vier Kolben. Beim Abarth 595 Competizione sind außerdem der Sportauspuff Record Monza und Schalensitze Abarth Corsa by Sabelt für Fahrer und Beifahrer serienmäßig.

 

Abarth 695 biposto – der Rennwagen mit Straßenzulassung

Der Abarth 695 biposto ist das extremste und leistungsstärkste, jemals gebaute Serienfahrzeug von Abarth. Kurz gesagt: ein Rennwagen mit Straßenzulassung. Die Leistung des 1,4-Liter-Turbomotors wurde auf 139 kW (190 PS) gesteigert. Daraus resultiert eine beeindruckende Beschleunigung von null auf 100 km/h in nur 5,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 230 km/h erreicht. Das maximale Drehmoment beträgt 250 Newtonmeter bei 3.000 Touren.

Als Weltpremiere im Bereich straßenzugelassener Sportwagen kann der Abarth 695 biposto auf Wunsch mit einem klauengeschalteten Fünfgang-Rennsportgetriebe ausgestattet werden. Die Verwendung von Klauen, die in der Form an Hundefutter erinnern und deshalb im Englischen „Dog Rings” genannt werden, statt konventioneller Synchronringe an den einzelnen Gangrädern ermöglicht ultraschnelles Hochschalten ohne Betätigen der Kupplung. Das Getriebe wurde von der im Motorsport renommierten Firma Bacci Romano speziell für den Abarth 695 biposto entwickelt. Die Schaltkulisse selbst ist ein aus Aluminium gefertigtes Wunderwerk der Feinmechanik und liegt offen, wie von Rennwagen gewohnt. Das konventionelle H-Schema blieb erhalten.

Der Abarth 695 biposto ist mit einem höhenverstellbaren Fahrwerk von Extreme Shox ausgerüstet. Für optimale Verzögerung auf der Straße und auf der Rennstrecke ist eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo zuständig. Die gewichtsoptimierten 18-Zoll-Leichtmetallräder kommen von OZ.

Der Abarth 695 biposto wird ausschließlich in der exklusiven Farbe Performance Grau angeboten. Titanfarbene Akzente auf Motorhaube, Türgriffe und der Heckklappengriff in Titanoptik sowie die schwarze Einfassung der Heckleuchten komplettieren das harmonische Karosseriedesign. Der vordere Stoßfänger wurde mit dem Ziel optimierter Luftdurchströmung neu gestaltet und mit Kohlefaser-Einsätzen versehen. Der größere Spoiler an der hinteren Dachkante sorgt für mehr Anpressdruck auf der Hinterachse. Der hintere Stoßfänger verbessert durch einen Diffusor aus Kohlefaser ebenfalls die Aerodynamik. Um eine größere Spurweite realisieren zu können, ist der Abarth 695 biposto mit Kotflügelverbreiterungen und ausgeprägten Seitenschwellern versehen.

Pure Funktionalität auch im Cockpit. Lediglich zwei Rennsportsitze Abarth Corsa by Sabelt sind an Bord, die hintere Sitzbank entfällt. Die Schalen der Sitze sind, je nach Version, aus Kohlefaser gefertigt. Fahrer und Beifahrer werden von Vierpunkt-Hosenträgergurten von Sabelt gehalten, die an einer Titan-Querstrebe zwischen den hinteren Federbeindomen befestigt sind. Die Türen sind, ebenfalls wie bei Rennwagen üblich, mit einer einfachen Platte verkleidet. Statt konventioneller Ablagefächer sind Netze für das Unterbringen von kleineren Gegenständen vorgesehen. Die herkömmlichen Türgriffe sind außerdem durch zwei Schlaufen aus Gurtstoff ersetzt – völlig ausreichend, um die Türen zu schließen.

Hinter den Sitzen verhindert ein Netz nicht nur Vorrutschen von etwaigem Gepäck, es dient auch zur Aufbewahrung von Helmen. Wo normalerweise Fußmatten für wohnliche Atmosphäre sorgen, glänzt nacktes Aluminium. Aus dem selben Leichtmetall sind alle drei Pedale sowie Fußstützen für Fahrer und Beifahrer gefertigt. Die Rennsport-Gene des Abarth 695 biposto kommen außerdem in den optionalen Ausstattungspaketen perfekt zur Geltung, die unter anderem vordere Seitenscheiben aus Polycarbonat mit Schiebeöffnungen, ein Differenzial mit mechanischer Lamellensperre, eine verstärkte Rennkupplung mit erleichtertem Schwungrad sowie das Datenaufzeichnungssystem MXL2 von AIM bieten.

 

Abarth in der Motorsportsaison 2015

Das Motorsportprogramm von Abarth folgt auch in der Saison 2015 der Vision von Firmengründer Carlo Abarth, hochklassigen Rennsport zu erschwinglichen Kosten zu bieten. Seine Idee war es auch, alle Fahrer mit technisch identischen Fahrzeugen gegeneinander antreten zu lassen. Daraus entstand das Konzept der sogenannten Markenpokale. Die aktuelle Variante ist die Trofeo Abarth Europa. Außerdem ist Abarth in einigen Ländern exklusiver Motorenlieferant der neu geschaffenen Formel 4, darunter auch in Deutschland.

Der per Reglement begrenzte 118 kW (160 PS) leistende 1,4-Liter-Turbomotor der Formel 4 beruht auf dem Serientriebwerk des Abarth 500, ist aber beispielsweise mit einem Trockensumpf-Ölkreislauf für den Rennsport speziell präpariert. Die erste Saison der deutschen ADAC Formel 4 powered by Abarth besteht aus insgesamt 24 Wertungsläufen an acht Wochenenden auf Rennstrecken in Deutschland, Österreich und Belgien. Unter den insgesamt 42 Teilnehmern ist auch Mick Schumacher, der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher.

In der Trofeo Abarth Europa sind drei Fahrzeuge startberechtigt: Der 158 kW (215 PS) starke Abarth 695 Assetto Corse Evoluzione, der Abarth 500 Assetto Corse  (139 kW/190 PS) und der Abarth 695 Assetto Corse (151 kW/205 PS). Auf dem Programm stehen sechs Rennwochenenden, darunter auch ein Lauf in Deutschland auf dem Sachsenring. Hier tritt die Trofeo Abarth Europa zusammen mit der ADAC Formel 4 powered by Abarth an.

Deutsche ADAC Formel 4 powered by Abarth – die Rennen 2015
24. – 26. April Oschersleben
5. – 7. Juni Red Bull Ring (Österreich)
19. – 21. Juni Spa-Francorchamps (Belgien)
3. – 5. Juli Lausitzring
14. – 16. August Nürburgring
28. – 30. August Sachsenring
11. – 13. September Oschersleben
2. – 4. Oktober Hockenheimring
Abarth Trofeo Europa 2015 – die Rennen
17. – 19. April Monza (Italien)
10. – 12. Juli Mugello (Italien)
24. – 26. Juli Spa-Francorchamps (Belgien)
28. – 30. August Sachsenring (Deutschland)
18. – 20. September Imola (Italien)
2. – 4. Oktober Misano (Italien)

 

Karl „Carlo” Abarth – der Urvater aller PS-Zauberer

Am 15. November 1908 wird in der österreichischen Hauptstadt Wien der Mann geboren, dessen Name zum Synonym für sportliche Kleinwagen und Kompaktfahrzeuge werden sollte – Karl Abarth. Doch zunächst interessiert sich der Tüftler und Selfmade-Ingenieur mehr für Zweiräder. Als Zwanzigjähriger gründet Abarth sein eigenes Motorrad-Rennteam, fährt von Sieg zu Sieg. Schon früh experimentiert er mit speziellen Auspuffsystemen für seine Motorräder – einer Technologie, die später sein Lebenswerk bestimmen wird. Im September 1939 beendet ein Unfall Abarths Karriere als Rennfahrer.

Vor den Nationalsozialisten flieht Karl Abarth von Österreich nach Italien und ändert seinen Vornamen in Carlo. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges heuert er beim Turiner Rennwagenhersteller Cisitalia an, um ein Grand-Prix-Team aufzubauen. Doch trotz Unterstützung durch Porsche und prominenter Piloten wie Tazio Nuvolari und Hans Stuck muss Cisitalia schon bald Konkurs anmelden.

Am 31. März 1947 gründet Abarth gemeinsam mit dem Geschäftsmann Armando Scagliarini sein eigenes Unternehmen. Abarth & C. übernimmt neben Personal auch Ausrüstung von Cisitalia, darunter sechs Rennwagen. Berühmte Piloten wie Piero Taruffi und Tazio Nuvolari fahren für die neu formierte Squadra Corse Carlo Abarth.

Um sein Rennteam zu finanzieren, besinnt sich Abarth seiner Experimente mit dem Bau von Motorrad-Abgasanlagen. Sein erstes Werk – und damit quasi die Keimzelle der gesamten Tuningbranche – ist ein Sportauspuff für den Fiat Topolino. Es folgen Systeme für andere Fiat Modelle, für Alfa Romeo, Maserati und eine Reihe weiterer Marken. Sogar die Rennabteilung von Ferrari vertraut zeitweise auf die Auspuffanlagen des PS-Zauberers aus Turin.

Den größten kommerziellen Erfolg feiert Abarth & C. aber mit Tuningzubehör für Fiat Serienfahrzeuge. Ab 1958 arbeiten beide Firmen offiziell zusammen. Von nun an verwandelt Abarth in seiner Werkstatt am Turiner Corso Marche beinahe jedes Fiat Modell in ein Rennauto. Jahr für Jahr fahren seine Entwicklungen weltweit Hunderte von Siegen ein, insgesamt mehr als 7.300. Damit seine Produkte auf den ersten Blick zu erkennen sind, entwirft Abarth ein spezielles Farbdesign: die Schalldämpfer sind mattschwarz, die Endrohre verchromt. Endgültig unverwechselbar werden die Auspuffanlagen durch das vom Sternzeichen des Inhabers abgeleitete Firmenlogo – einen schwarzen Skorpion auf gelb-rotem Grund.

Ab 1951 entwickelt Abarth auch komplette Fahrzeuge. Er nutzt meist bewährte Fiat Technik, modifiziert die Motoren nach seinen Ideen und lässt seine Konstruktionen von den namhaften Designstudios Italiens einkleiden. Neben Serien- entstehen auch Rennautos an den Zeichenbrettern der Officine Abarth. Abarth Prototypen gewinnen mehrfach die Langstrecken-Weltmeisterschaft und die Berg-Europameisterschaft. Darüber hinaus erzielen Abarth Fahrzeuge zahlreiche Langstreckenweltrekorde.

Ende der 60er Jahre ist die Blütezeit der Kleinwagen zu Ende, der Markt für Tuningzubehör stagniert. 1971 geht Abarth & C. offiziell in den Besitz von Fiat über, Carlo Abarth wird Berater. Die Gebäude am Corso Marche werden Heimat der Fiat Rennsportabteilung. Der Turiner Hersteller holt 1977, 1978 und 1980 mit dem Fiat 131 Abarth den Titel in der Markenwertung der Rallye-WM, Walter Röhrl wird außerdem 1980 Fahrerweltmeister. Ein Triumph, den Carlo Abarth ebenso wenig erlebt wie die Erfolgserie des nach dem Rückzug von Fiat aus dem Rallyesport ebenfalls am Corso Marche beheimateten Lancia Werksteams, das sechs Mal in Folge Marken-Rallyeweltmeister wird. Abarth stirbt am 24. Oktober 1979 im Alter von 71 Jahren.

 

Abarth 695 biposto und Abarth 595 (alle Modellvarianten)
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 6,5. CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 155.

Alle Verbrauchsangaben und Emissionswerte nach RL 80/1268/EWG.

Spezial Elektroautos und E-Mobilität: