Audi Betriebsversammlung

Betriebsversammlung im Zeichen von Vorsprung durch Technik

Japan-Spende der Belegschaft: 300.000 Euro
Jörg Schlagbauer: „Sichere Arbeitsplätze mit Vorsprung durch Technik“
Michael Dick: „Audi liefert schon heute Antworten auf die Mobilitätsfragen der Zukunft“

11.7.2011 – Der Audi Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch begrüßte als Versammlungsleiter gleich zu Beginn der Veranstaltung unter dem großen Beifall der Belegschaft das erfolgreiche Audi Fahrertrio des diesjährigen 24-Stunden-Rennens von Le Mans. Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer erreichten auf Anhieb mit einem völlig neuen Fahrzeug, dem Audi R18 TDI, Platz 1 der Gesamtwertung beim härtesten Autorennen der Welt. Gemeinsam mit dem Audi Motorsport-Chef Dr. Wolfgang Ullrich besuchten sie die Betriebsversammlung.

Ein Thema, das in den vergangenen Wochen die Menschen in aller Welt und auch die Beschäftigten bei Audi sehr stark bewegt hat, war die unbeschreibliche Atom-Katastrophe in Japan. Hunderttausende von Menschen mussten aus der atomar verseuchten Gefahrenzone evakuiert werden. Der Audi Gesamtbetriebsrat hat, gemeinsam mit dem Vorstand, die Belegschaft zu einer Hilfsaktion für die Menschen in Japan aufgerufen. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sind in Ingolstadt und Neckarsulm diesem Aufruf gefolgt. Peter Mosch bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern: „Insgesamt spendeten die Audi und Audi BKK Beschäftigten 252.618 Euro für die Menschen in Japan. Das Unternehmen rundete den Betrag dankenswerter Weise auf die Gesamtsumme von 300.000 Euro auf.“ Das Geld werde, so Mosch, nun schnellstmöglich über das Deutsche Rote Kreuz an das Japanische Rote Kreuz zur Unterstützung der betroffenen Bevölkerung weitergeleitet.

WERBUNG:

Thomas Sigi, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der AUDI AG, betonte: „Der Vorstand ist stolz auf seine Belegschaft, dass sie eine so große Summe gesammelt hat. Wir haben deshalb sehr gerne auf einen runden Betrag aufgestockt, ergänzend zu der bereits vom Unternehmen für die Japan-Hilfe bereitgestellten 1 Million Euro.“

Jörg Schlagbauer, Vorsitzender der IG Metall Vertrauenskörperleitung bei Audi, griff das Thema „Vorsprung durch Technik“ im Tätigkeitsbericht des Betriebsrats auf: „Audi steht für Vorsprung durch Technik. Das ist gut so und soll auch in Zukunft so bleiben! Denn damit sichern wir unsere Standorte und Arbeitsplätze nachhaltig.“ Daher werde der Betriebsrat den tiefgreifenden Strukturwandel hin zur Elektromobilität aktiv mitgestalten. Um Zukunftstechnologien entwickeln und mittelfristig produzieren zu können, sollen im Unternehmen weiterhin entsprechende Kompetenzen aufgebaut und die Beschäftigten qualifiziert werden, forderte Schlagbauer. „Die bestehende Fortbildung zur Elektrofachkraft sei ein guter erster Schritt dafür.“

Jörg Schlagbauer hatte zudem eine gute Nachricht für die Beschäftigten. „Die neue Betriebsvereinbarung zur Audi Altersteilzeit ist unterschriftsreif.“ Anfang 2010 war der Zuschuss der Bundesagentur für Arbeit und damit ein großer Teil der Finanzierung weggefallen. Der Audi Gesamtbetriebsrat hat gemeinsam mit dem Unternehmen eine neue betriebliche Regelung ausgehandelt, die den Beschäftigten sehr gute Konditionen biete: „Wir haben eine exzellente Altersteilzeitregelung für unsere Kolleginnen und Kollegen erreicht, die gleichzeitig als Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt dient.“

Michael Dick, Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG, berichtete zu den Technologiefeldern ultra, e-tron und connect. Diese tragen die Innovationskraft der Marke Audi bei den Themen Leichtbau, Elektromobilität und Fahrzeugvernetzung in die Zukunft: „Zusammen mit den Themen Design und unseren Ansätzen zur CO2-neutralen Mobilität liefern wir schon heute Antworten auf die Mobilitätsfragen der Zukunft. Erst die Summe aller Innovationen bildet ein emotionales Gesamtprodukt, das unsere Kunden begeistert.“

Begleitet wurde die Betriebsversammlung durch eine Ausstellung, bei der Audi Experten den Mitarbeitern ein Showcar und mehrere Technikexponate vorstellten.

Spezial Elektroautos und E-Mobilität:

Schreibe einen Kommentar