Audi Daysailer

Ingolstadt (ots) –

– Hochschulprojekt: Faszinierendes Modell eines Audi Segelboots
– Konzept Design München: Querdenken und Trends erspüren
– Volle Kraft voraus: Ideen für Autos von Übermorgen

Der Audi Daysailer ist das faszinierende Modell eines Audi Segelboots, das im Rahmen eines Hochschulprojekts zwischen dem Audi Konzept Design-Studio in München und der FH Joanneum in Graz entstand. Designstudent Markus Klug ließ sich dabei von seiner Begeisterung für den Segelsport inspirieren. Wichtig dabei: Der Audi MedCup, eine Regattaserie im Mittelmeer mit TP52 Yachten. Die schnellsten Einrumpf-Offshore-Segelyachten der Welt faszinierten den 25-Jährigen. Aus dieser Begeisterung heraus entstand der Audi Daysailer als Modell im Maßstab 1:15. Zwar ist nicht klar, ob Audi je ein Segelboot bauen wird. Doch der Entwurf ist beeindruckend, interpretiert die Eleganz des Segelsports mit viel Fingerspitzengefühl und experimentiert geschickt mit der Audi Designsprache.

Absolute Präzision, perfekt ausbalancierte Hydro- und Aerodynamik und Leichtbau dank Hightech-Material. Technisch gesehen ist ein Segelboot, wie ein Auto, auf Performance und effiziente Fortbewegung getrimmt. Dabei ist die Reduktion auf wesentliche gestalterische Elemente hoch spannend, denn auch das Audi Design setzt auf präzise Linien und besticht durch Klarheit. Im Audi Konzept Design München öffnet das junge, internationale Designteam den Blick, experimentiert mit Formen und Objekten und lässt sich auch von Disziplinen abseits des Automobils inspirieren. So entstand im Rahmen einer Hochschulkooperation mit der FH Joanneum in Graz das Modell für ein Segelboot, ein Daysailer, der die Audi-Gene in sich trägt.

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Design heißt, die Zukunft in Bilder zu fassen. Welche Themen und Trends prägen uns übermorgen? Wie entwickeln sich Lebensstile und Ästhetik? Diesen Fragen stellte sich Designstudent Markus Klug, als er sich entschied, im Rahmen des Hochschulprojekts „A brand beyond the car“ ein Segelboot zu entwerfen. Inspirieren ließ sich der 25-Jährige dabei von seiner Begeisterung für den Segelsport. Wichtig dabei: Der Audi MedCup, eine Regattaserie im Mittelmeer mit TP52 Yachten. Die schnellsten Einrumpf-Offshore-Segelyachten der Welt faszinierten Klug. Aus dieser Begeisterung heraus entstand der Audi Daysailer als Modell im Maßstab 1:15. Zwar ist nicht klar, ob Audi je ein Segelboot bauen wird. Doch der Entwurf ist beeindruckend, interpretiert die Eleganz des Segelsports mit viel Fingerspitzengefühl und experimentiert geschickt mit der Audi Designsprache.

„Klar und prägnant sollte das Design sein, dabei komfortabel und sportlich. Die Audi Merkmale in ein Segelboot einfließen zu lassen hat richtig Spaß gemacht. Genau wie bei den Autos muss der Betrachter auf den ersten Blick begeistert sein“, erzählt Klug. Und das ist gar nicht so leicht. Wolfgang Egger, Leiter Audi Konzern Design: „Unser Antrieb ist es, quer zu denken und besser zu sein. Da muss jede Linie stimmen. Erst wenn man nichts mehr wegnehmen kann, ist der Entwurf gelungen – aber in der Einfachheit liegt auch die Herausforderung.“

Neben der Designabteilung in Ingolstadt gibt es bei Audi seit 25 Jahren im Münchner Stadtteil Schwabing ein Designstudio, das primär ein Ziel verfolgt: das Auto der Zukunft gestalten. „Es ist eine faszinierende Herausforderung, Autos zu gestalten, die den Menschen in 20 bis 30 Jahren gefallen“, sagt Egger. „Hier sind Inspiration und visionäre Kreativität gefragt. Daher beschäftigen wir uns parallel mit Produktdesign. Wenn unsere jungen Designer die Designphilosophie auf Objekte abseits des Autos übersetzen, bekommen sie ein tiefes Verständnis für die Audi Formensprache, experimentieren mit Flächen, Linien und Material. Diese Ideen fließen später wieder ins automobile Seriendesign ein.“

Die Herausforderung nahm Klug gerne an. Das Konzept für einen Daysailer wählte er bewusst: „Mich hat die Idee gereizt, eine Konzeptstudie für den entspannten Segelnachmittag mit Freunden umzusetzen, die gleichzeitig den Naturgewalten trotzen muss. Viel Deckfläche ist wichtiger als die Kajüte – und das Boot muss leicht beherrschbar und einhändig steuerbar sein.“ Die Tornadolinie als Charakterlinie seitlich am Rumpf sowie die Schulterlinie, beim Boot die obere Rumpfkante (positiver Decksprung), sind der Audi Designsprache entliehen. Genauso die Proportionen im Sitzbereich und die für Audi typische Mittelkonsole mit intuitiv bedienbaren Instrumenten, die gleichzeitig die Längsache versteifen soll. Bei den Werkstoffen spielen, Audi typisch, Leichtbaumaterialien wie Carbon (Rumpf) und Aluminium (stabilisierende Elemente) eine wichtige Rolle.

Selbstverständlich lässt der Entwurf viel Luft für individuelle Modifikationen. Gut einen Meter misst das Modell – in der Realität entspräche das einer Länge von 15 Metern bei einer Masthöhe von 21 Metern und 1,5 bis 2,5 Metern Tiefgang. Schwimmen kann der Daysailer bereits, der Rumpf ist dabei besonders strömungsgünstig geformt. Mit sechs bis sieben Tonnen Verdrängung rechnet Designer Klug. Das ist natürlich hypothetisch, dezidierte technische Daten für das echte Boot gibt es nicht. Derzeit macht der Nachwuchsdesigner sein Diplom bei Audi – und beschäftigt sich nach dem Ausflug in die Welt der Segelboote jetzt wieder mit dem Autodesign von morgen.

Denn Audi-Kooperationsprojekte mit Hochschulen verfolgen ein klares Ziel: den Dialog mit jungen Designtalenten für mutiges Autodesign. Weltweit tauschen sich Audi-Designer und Studierende über ihre Sicht der Zukunft aus. Dabei bietet die Marke mit den vier Ringen den internationalen Nachwuchsdesignern Einblick in ihre künftige Tätigkeit – und knüpft frühzeitig Kontakt zu den kreativen Köpfen von morgen. Sichtbarstes Ergebnis der Hochschul-Projekte: frische, unverbrauchte Ideen und faszinierende Konzeptstudien. Jüngstes Beispiel ist der Audi Daysailer.

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