Die richtige Lackpflege im Sommer

Peeling fürs Auto – die richtige Lackpflege im Sommer

Landau, 28. Mai 2009 – Auch Auto und Motorrad bekommen Sonnenbrand! Zu viel Sonne schadet der Fahrzeugoberfläche – eingebrannter Schmutz, stumpfer Lack und vorzeitige Alterung der Teile sind die Folge. Insekten, Vogeldreck und Baumharz sind im Sommer zusätzliche Lack-Killer. Der Frühsommer ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Auto und Motorrad Lackpflege zu gönnen – für Reinigung, Konservierung, Glanz und Schutz der Oberflächen.

Trotz einer gründlichen Autowäsche bleiben oft winzige und schädliche Schmutzpartikel auf dem Lack zurück. Hier hilft nur eine Lackreinigung. Zusätzlich ist bei vielen Autos der Lack der Motorhaube und des Daches verblichen, er wirkt stumpf, fast weißlich. Die Ursache: Zu viel Sonne und UV-Strahlen. „Diese toten Farbpigmente des Lackes zeigen, dass das Auto nicht richtig gepflegt wurde. Denn so wie im Winter Streusalz den Lack angreift, sind es im Sommer die UV-Strahlen. Regelmäßige Pflege ist also auch im Sommer unbedingt nötig“, erklärt Olaf Menzel, Pflegeexperte bei NIGRIN.
Tipp: Der Tütentest hilft, winzige Verunreinigungen zu erkennen. Einfach mit einer Zellophan-Tüte über den Lack fahren; alle Unebenheiten, die man spürt, sind Verschmutzungen.

Die richtige Lackpflege wählen
Je nach Lackzustand eignen sich verschiedene Pflegemittel mit unterschiedlichem Schleifmittel- und Wachsanteil. „Aufschluss über den Zustand des Lacks gibt der Abperltest. Bilden sich nach der Wäsche oder nach dem Regen keine Wasserperlen auf dem Lack, sondern ein geschlossener Wasserfilm, dann ist es höchste Zeit für eine Lackpflege“, so Menzel.

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Die Schleifmittel sorgen für die Reinigung, das Wachs dient zur Konservierung. Lackreiniger empfiehlt sich für den vollflächigen Einsatz mit Schleifmitteln, enthält jedoch kein Wachs. Er bereitet stark verwitterte und abgenutzte Lacke auf und entfernt abgestorbene Farbpartikel. Reinigungspolitur ist eine Mischung aus Schleifmittel und Wachs. Ihr Vorteil: Sie verbindet Lackpflege und
-reinigung in einem Arbeitsgang, eignet sich für verwitterte und verblichene Lacke. Ähnlich die Hartwachspolitur: Hier ist der Schleifmittelanteil geringer und der Wachsanteil größer, womit sie sich
ideal für normal beanspruchte Lacke empfiehlt. Lackschutz enthält keinerlei Schleifmittel und ist für neue Lacke konzipiert. Er ist am besten in Verbindung mit einem Lackreiniger anzuwenden.

„Eine gute Polierarbeit braucht seine Zeit, mindestens zweieinhalb Stunden sollten eingeplant werden“, sagt Menzel. „Wichtig ist, sich die Oberfläche in Segmente einzuteilen, um nicht die Politur großflächig über den gesamten Lack zu verteilen, so dass sie vorschnell eintrocknet.“ Natürlich kann es vorkommen, dass versehentlich Zierleisten und Dichtungen mit poliert werden. Hier hilft ein Kunststoffreiniger, um Politurreste zu entfernen.

Polituren mit Nanotechnologie – Sonnencreme fürs Fahrzeug
Klare Vorteile bieten Produkte auf Basis der Nanotechnologie: Winzig kleine Teilchen – nanoskalische Wachse – sorgen für eine Versiegelung der Oberfläche. Diese Nano-Partikel überziehen das Material quasi mit einer zweiten Haut und schützen es so perfekt vor Nässe, Schmutz und UV-Strahlen.
So ist es besonders jetzt im Sommer empfehlenswert, mit einer auf der Nanotechnologie basierenden Farbpolitur eine Schutzschicht aufzutragen. Dies konserviert den Lack und beugt der vorzeitigen Alterung durch Sonneneinstrahlung vor. Die Politur entfernt zusätzlich Kratzer, sorgt für einen Abperleffekt und somit für eine leichtere Reinigung. In der Regel hält eine solche Politur sechs Monate.

Eine Alternative zur klassischen Politur bietet eine Lackversiegelung. Sie sorgt für glänzenden Lack und versiegelt dauerhaft neue und grundgereinigte Lacke. Die Verarbeitung erfolgt ohne Polieren und hinterlässt keine Flecken auf unlackierten Kunststoffen. Zum Auftragen wird ein Microfasertuch verwendet.

Richtig polieren: Die fünf wichtigsten Tipps

– Wählen Sie für die Lackpflege einen schattigen Ort. Dies vereinfacht die Verarbeitung (optimale Temperatur 15°- 25°C)
– Auf unlackierte Zierleisten vor der Politur Kunststoffpfleger auftragen – Politurreste lassen sich dann einfach abwischen.
– Der gewaschene Lack sollte trocken und nicht heiß sein.
– Die Politur sollte wohl dosiert mit kleinen kreisförmigen Bewegungen aufgetragen werden.
– Arbeiten Sie segmentweise: Ein Kotflügel, eine Tür etc.
– Poliertücher sorgen für das beste Ergebnis und erleichtern das Auspolieren.
– Ein Microfasertuch beseitigt nach dem Polieren letzte Staubpartikel von der Oberfläche.

Weitere Kniffe zur richtigen Fahrzeugpflege und eine bebilderte Pflegeanleitung gibt’s im Internet: http://www.nigrin.de/index.php?id=pflegetipps_58 und auf nigrin.de

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