Opel stellt bis 2018 in Spanien 1.400 neue Mitarbeiter ein

19.3.2015 Saragossa. Opel verjüngt seine Belegschaft in Spanien: Mehr als 25 Prozent der Arbeitnehmer in Saragossa werden in den kommenden vier Jahren ersetzt. In dieser Zeit wird Opel mehr als 1.400 neue Arbeitskräfte einstellen, die Beschäftigten der Jahrgänge 1954 bis 1957 ersetzen, welche in Altersteilzeit gehen.

Das Projekt ist Teil einer Kooperation mit dem INAEM (Aragón Employment Institute), das auch für den Auswahlprozess in den kommenden Jahren verantwortlich sein wird.

Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute von Luisa Fernanda Rudí, Präsidentin der Regierung der Region Aragón und Antonio J. Cobo, General Director von General Motors España, unterzeichnet. Der Minister für Wirtschaft und Arbeit der Regionalregierung, Francisco Bono, nahm ebenfalls an der Zeremonie teil.

„Mit dieser Initiative finden und fördern wir Talente, entwickeln die Beschäftigungschancen unserer Jugend und schaffen eine Zukunft für Aragón und Spanien”, sagte Antonio Cobo. „Die Vereinbarung ist Teil des Plans zur Verjüngung der Belegschaft, mit dem Opel España den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden will.“

„Opel bekennt sich zu einem wettbewerbsfähigen Geschäftsmodell, das Nachhaltigkeit sowie soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung groß schreibt. Wir wollen die Gesellschaft, in der wir leben, besser machen und eine bessere Zukunft für die junge Generation in Aragon und Spanien ermöglichen”, fügte Cobo hinzu.

Die Präsidentin der Region Aragón, Luisa Fernanda Rudi, sieht in der Vereinbarung einen weiteren Beweis für die Verbundenheit von Opel mit der Region. „Sie zeigt das Vertrauen dieses wichtigen Unternehmens in unsere Gesellschaft und sie zeigt auch, dass die Regierung von Aragón die richtigen Antworten auf die Bedürfnisse der Wirtschaft hat – sowohl für die Unternehmen, als auch für die Beschäftigten“. Rudi weiter: „Opel España ist ein entscheidender Faktor unserer Wirtschaft und der Automobilindustrie unserer Region. Das Unternehmen erfüllt eine Vorbildfunktion für den industriellen Sektor, sowohl bei Wachstum als auch bei Beschäftigung. Opel treibt damit die Erholung der Wirtschaft in Aragón maßgeblich an.“

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Sobald die Anforderungsprofile definiert sind, wird das INAEM für den Auswahlprozess verantwortlich sein und die finale Kandidatenliste zusammenstellen. Opel wird für die ausgesuchten Bewerber dann ein Trainingsprogramm im Werk Saragossa anbieten.

Der Kurs wird 160 Stunden dauern. Nach erfolgreicher Teilnahme bekommen die Absolventen ein offizielles Zertifikat zum Montage-Experten für elektrische und mechanische Elemente und Komponenten. Opel hat sich verpflichtet, mindestens 60 Prozent der Teilnehmer, die das Training erfolgreich abgeschlossen haben, mit einem Arbeitsvertrag auszustatten.

Die Anwendung aktiver Arbeitsmarktpolitik und des professionellen, berufsbezogenen Trainings, das an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes angelehnt ist, gehören zu den zentralen Instrumenten einer Strategie, die die Beschäftigungschancen der jungen Generation steigert. Das ist die grundsätzliche Leitlinie der Kooperation zwischen Opel und dem INAEM.

Das spanische Werk hat die größte Produktionskapazität von allen Opel-Werken in Europa. Der Standort gehört zu den größten Arbeitgebern in Spanien. Seit der Eröffnung im Jahr 1982 fuhren in Saragossa mehr als 11,9 Millionen Fahrzeuge vom Band, rund 90 Prozent der produzierten Fahrzeuge werden exportiert. Die wichtigsten Abnehmermärkte der in Saragossa gebauten Autos sind Großbritannien, Deutschland, Italien und Frankreich.

Saragossa spielt eine Schlüsselrolle in der aktuellen Produktoffensive bei Opel. Bis 2018 wird das Unternehmen 27 neue Modelle und 17 neue Motoren auf den Markt bringen. In Spanien ist Opel im vergangenen Jahr auf den dritten Platz des Pkw-Markts vorgedrungen. Mit 66.700 verkauften Neuwagen lag der Marktanteil bei 7,8 Prozent.

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