Pariser Autosalon: Fiat setzt auf Umweltschutz

Neuer TwinAir-Zweizylinder mit weltweit niedrigstem CO2-Wert
Start&Stopp-System und Spritsparhilfe eco:Drive virtuell erleben

Schwerpunktthema auf dem Internationalen Automobilsalon in Paris (2. bis 17. Oktober 2010) ist für Fiat die Technologie, mit der die Umweltbelastung weiter reduziert wird. Im Mittelpunkt des Messestandes, dessen Gestaltung die Zukunftswünsche von Kindern visualisiert, stehen die neuen Modelle Fiat 500 TwinAir und Fiat 500C TwinAir. Beide sind mit einem revolutionären Zweizylinder-Triebwerk ausgestattet, das mit den weltweit niedrigsten CO2-Emissionen bei Pkw-Motoren aufwartet. Außerdem zeigt Fiat in der französischen Hauptstadt eine neue Variante des Fiat Panda, die mit Autogas (LPG) fährt. Darüber hinaus haben Messebesucher die Möglichkeit, das in vielen Modellen der Marke schon heute serienmäßige Start&Stopp-System sowie die innovative Spritspar-Software eco:Drive in einer Videoinstallation virtuell zu erleben. Beide Technologien haben dazu beigetragen, dass Fiat im Jahr 2009 mit einem durchschnittlichen CO2-Wert von 127,8 g/km als umweltfreundlichster unter den zehn größten Herstellern auf dem europäischen Markt bestätigt wurde (Quelle: Studie des Marktforschungsunternehmens Jato Dynamics). Fiat erfüllt damit bereits heute als einziger Volumenhersteller den in 2015 final gültigen Grenzwert von 130 g/km CO2.

Als Weltpremiere ist auf dem Pariser Autosalon das in limitierter Stückzahl produzierte Sondermodell Fiat 500 Black Jack zu sehen, das schon auf den ersten Blick durch die mattschwarze Karosseriefarbe auffällt. Ausschließlich als Showcar konzipiert ist der Fiat 500 Millesima, ein von mehr als 1.500 Fotos eingehüllter Fiat 500. Das aktuelle Programm von Fiat wird repräsentiert u. a. durch Fiat 500 byDIESEL, Fiat Doblò, Fiat Qubo, Fiat Punto EVO und Fiat Bravo.

Fiat 500 TwinAir und Fiat 500C TwinAir: Weniger ist mehr
Der Fiat 500 ist nicht von ungefähr das erste Modell der Marke, das mit der neuen TwinAir-Technologie ausgestattet ist. Die Einführung des revolutionären Zweizylinder-Motors setzt die Reihe der in regelmäßigem Rhythmus gezeigten Innovationen fort, die seit Markteinführung (Juli 2007) ein Kennzeichen des Fiat 500 geworden sind. Die TwinAir-Technologie ist der nächste Schritt nach der Präsentation des Abarth 500 (Juli 2008) und des Cabriolets Fiat 500 C (Juli 2009).

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Im Fiat 500 TwinAir und Fiat 500C TwinAir leistet der mit Turbolader und der elektrohydraulischen Ventilsteuerung MultiAir ausgerüstete Zweizylinder 63 kW (85 PS). Beide Modelle sind serienmäßig mit Start&Stopp-System ausgestattet, das den Motor bei einem Halt automatisch abschaltet und bei Bedarf verzögerungsfrei neu startet. Durch die TwinAir-Technologie liegt das Leistungsvermögen des Zweizylinder-Motors auf dem Niveau eines hubraumstärkeren Vierzylinders. Der Verbrauch ist allerdings deutlich niedriger. Der CO2-Wert von nur 92 g/km (in Kombination mit Dualogic-Automatikgetriebe) stellt einen weltweiten Bestwert für Pkw-Benziner dar.

Zur kraftstoffsparenden Fahrt trägt zusätzlich der Betriebsmodus ECO bei, der jederzeit mittels eines Druckschalters im Armaturenbrett aktiviert werden kann. Die dadurch erreichte Reduzierung von Motorleistung und Drehmoment senkt den Benzinverbrauch in Situationen geringer Anforderung, z. B. im Stadtverkehr.

Sondermodelle Fiat 500 Black Jack und Fiat 500C byDIESEL
Der Pariser Autosalon erlebt die Weltpremiere des Fiat 500 Black Jack, ein in limitierter Auflage von 3.000 Exemplaren gefertigtes Sondermodell. Besondere Kennzeichen sind die mattschwarze Karosserielackierung, kombiniert mit ebenfalls schwarzen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie rot lackierten Bremssätteln und rot umrandeten Radnabendeckeln. Außenspiegel und Türgriffe sind in mattiertem Chromlook gefertigt. Zur erweiterten Serienausstattung gehören darüber hinaus Klimaautomatik, Bi-Xenonscheinwerfer und ein hochwertiges Audiosystem. Als Option stehen u. a. rote Ledersitze der Manufaktur „Poltrona Frau“ zur Verfügung.

Das Sondermodelle Fiat 500 Black Jack wird mit vier Motorisierungen angeboten. Zur Wahl stehen neben dem neuen TwinAir-Triebwerk (63 kW/85 PS) die Benziner 1.4 16V (73 kW/100 PS) und 1.2 8V (51 kW/69 PS) sowie der Turbodiesel 1.3 16V Multijet (70 kW/95 PS).

Regulärer Bestandteil der Modellpalette ist der Fiat 500C byDIESEL, der in Kooperation zwischen den Centro Stile Fiat und dem renommierten italienischen Designerlabel entstand. Charakteristische Kennzeichen sind die an Bluejeans erinnernde Karosseriefarbe Blu Midnight Indigo und das elfenbeinfarbige Stoffrolldach.

Fiat 500 Millesima: Ein Showcar für die Fans des Fiat 500
Im April rollte der 500.000ste Fiat 500 von den Produktionsbändern, eine innerhalb von nur 31 Monaten erreichte Marke. Aus diesem Anlass entstand der Fiat 500 Millesima, ein den Fans des italienischen Cityflitzers gewidmetes Showcar. Diese konnten Fotos von sich auf einer eigenen Internetseite (www.fiat500.com) speichern, die dann auf die Karosserie übertragen wurden. Jetzt zieren über 1.500 Passfotos den Fiat 500 Millesima.

Das Showcar ist weiteres Beispiel für die interaktive Verbindung zwischen Fiat und seinen Kunden auf der ganzen Welt. In diese Kategorie zählen auch „C Mystery“, ein internetbasiertes, multimediales Spiel rund um den Fiat 500, und „Be Open!“, eine spezielle Applikation für die Kultgeräte iPhone und iPod.

Fiat Panda LPG: Ausbau der Autogas-Modelle
Mit dem Fiat Panda LPG wird die Palette von Fiat Fahrzeugen, die wahlweise mit Autogas (LPG) oder Benzin betrieben werden können, um ein weiteres Modell erweitert. Kunden können dabei auf die technischen und qualitativen Vorteile einer werksseitigen Ausrüstung mit diesem ökonomischen Antrieb vertrauen. Der bivalente Motor des Fiat Panda LPG leistet 51 kW (69 PS).

Mit den LPG-Motoren, die alle die Emissionsnorm Euro 5 erfüllen, baut Fiat seine Kompetenz auf dem Gebiet alternativer Kraftstoffe weiter aus. 2009 verkaufte die italienische Marke europaweit rund 280.000 Pkw, die außer mit Benzin entweder auch mit Erdgas (CNG) oder mit Autogas (LPG) fahren.

Neues von Fiat Qubo, Fiat Bravo, Fiat Doblò und Fiat Punto EVO
Fiat präsentiert auf dem Pariser Autosalon eine überarbeitete Version des Fiat Qubo. So erfüllen nun sämtliche Triebwerke des Minivans die Emissionsnorm Euro 5. Darüber hinaus sind Armaturenbrett und Stoffe der Innenausstattung farblich neu gestaltet worden. Ausgestellt ist ein Fiat Qubo 1.3 16V Multijet (70 kW/95 PS) in der Version Trekking, der mit der elektronischen Antischlupfregelung „Traction+“ sowie ESP serienmäßig ausgestattet ist.

Neu für den Fiat Bravo sind ein MultiAir-Triebwerk mit 103 kW (140 PS). Dank der elektrohydraulischen Ventilsteuerung MultiAir und der serienmäßigen Start&Stopp-Automatik erreicht der 1.4-Liter-Turbomotor des Fiat Bravo 1.4 MultiAir einen CO2-Wert von nur 132 g/km. Dieses Triebwerk ist stets mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe kombiniert.

Auch mit dem automatisierten Dualogic-Getriebe erhältlich ist der neue Fiat Doblò 1.6 Multijet, der auf dem Messestand in Paris zu sehen ist. Der 66 kW (90 PS) starke Turbodiesel erfüllt die Emissionsnorm Euro 5 und überzeugt mit einem für die Größe des Familienvans niedrigen CO2-Wert von 133 g/km. Und: Neben dem neuen TwinAir-Aggregat im Fiat 500 unterschreitet nun auch das Triebwerk des neuen Fiat Punto EVO 1.3 Multijet die Grenze von 100 g/km CO2. Der 63 kW (85 PS) leistende Vierzylinder produziert pro Kilometer nur 95 Gramm Kohlendioxid.

eco:Drive: Schon 42.000 Fiat Fahrer machen mit
Vor zwei Jahren feierte das von Fiat gemeinsam mit Microsoft entwickelte Spritspar-Programm eco:Drive auf dem Pariser Autosalon Weltpremiere. Auch 2010 ist die innovative Software, die während der Fahrt für den Kraftstoffverbrauch entscheidende Parameter (z. B. Beschleunigungs- und Bremsverhalten) aufzeichnet, ein wichtiges Thema auf der französischen Messe. Besucher können sich ausführlich über die Funktionen von eco:Drive informieren.

Weltweit nutzen bereits mehr als 42.000 Besitzer von Fiat Fahrzeugen eco:Drive, das nun auch neue Technologien wie Start&Stopp-Automatik oder Erdgas-Antrieb berücksichtigt. Sie erhalten von der Software wertvolle Hinweise darauf, wie sie ihren individuellen Fahrstil unter Spritspar-Gesichtspunkten optimieren können. Dadurch haben die so genannten eco:Driver bis heute schon mehr als 3.000 Tonnen CO2 eingespart.

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