Pausen-Lounges in der Audi-Produktion

18.5.2015. Fabrikmitarbeiter bei Audi verbringen ihre Pausen bald erholsamer.

Das Unternehmen konzipierte die neuen Gruppenecken und Pausenräume für die beiden deutschen Produktionsstandorte zusammen mit den Fakultäten für Holztechnik und Innenarchitektur der Hochschule Rosenheim. Design und modularer Aufbau der Mitarbeiter-Lounges sind einzigartig in der Automobilindustrie.

Die rund 27.000 Mitarbeiter in der Audi‑Produktion in Ingolstadt und Neckarsulm verbringen jeden Tag Zeit in den Gruppenecken. Acht bis zwölf Kollegen einer Schicht machen dort jeweils Pause – nah am Band. Das Konzept der neuen Mitarbeiter‑Lounges ist – wie die Autos von Audi – modular. Nahezu alle Komponenten lassen sich frei zusammenstellen und austauschen. Auch die Art der Wände lässt sich der Umgebung anpassen, von Paneelen über Glasscheiben bis zu Magnetwänden. Die Mitarbeiter‑Lounges sind zukünftig Standard in den deutschen Audi‑Werken. Neben den Gruppenecken wendet der Automobilhersteller das neue Konzept auch auf Pausenräume an – optional mit einem Lounge‑Bereich mit niedrigen Tischen und bequemen Stühlen.

Audi wird die neuen Gruppenecken und Pausenräume in neuen Hallen oder Montageabschnitte installieren. „Wir haben eine hochmoderne Produktion mit zukunftsweisenden Technologien. Mit den neuen Mitarbeiter‑Lounges haben wir für unsere Belegschaft ein innovatives Konzept in die Produktionshallen gebracht. Durch ihren variablen Aufbau passen wir sie an die unterschiedlichen Gegebenheiten und Anforderungen in der Fertigung an“, sagt Audi‑Produktionsvorstand Prof. Dr. Hubert Waltl.

Audi‑Personalvorstand Prof. h.c. Thomas Sigi sagt: „Unser Ziel ist es, weltweit attraktiver Arbeitgeber zu sein – eine angenehme und motivierende Arbeitsatmosphäre gehört für uns selbstverständlich dazu. Gerade in den Gruppenecken und Pausenräumen sollen sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen.“ Audi‑Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch ergänzt: „Jeder weiß, wie wichtig es ist, während eines Arbeitstags Pausen zu machen und die Akkus wieder aufzuladen. Je angenehmer die Atmosphäre in den Pausenräumen ist, desto besser kann man sich regenerieren und die nächste Arbeitsphase angehen.“

Die Umgestaltung der Rückzugsräume geht auf die Initiative der Werkleiter in Ingolstadt und Neckarsulm, Peter Kössler und Fred Schulze, zurück. Audi‑Mitarbeiter aus der Fertigung sowie der Planung und der Betriebsrat arbeiteten sowohl in der Planungs‑ als auch in der Prototypenphase mit den Fakultäten für Innenarchitektur sowie für Holztechnik und Bau der Hochschule Rosenheim zusammen.

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