PSA Peugeot Citroën – europäischer Pionier der Elektromobilität

Paris (ots) – Das Thema Elektromobilität geht bei PSA Peugeot Citroën – zweitgrößter europäischer Autohersteller mit einem Marktanteil von aktuell 14,6% in Europa – in eine neue Runde: Bereits zwischen 1995 und 2005 hat der Konzern rund 10.000 Elektrofahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën verkauft und ist damit auch heute, in der Neuzeit der Elektromobilität, weltweit größter Hersteller von Elektroautos.

Einen neuen Schritt auf dem Weg zu emissionsfreier Mobilität geht PSA Peugeot Citroën mit den Elektrofahrzeugen Peugeot iOn und Citroën C-Zero, die einer Kooperation mit der Mitsubishi Motors Corporation entstammen und bereits Ende 2010 auf dem europäischen Markt eingeführt werden. Die Kooperation mit der Mitsubishi Motors Corporation sieht die Produktion und Vermarktung von 25.000 Fahrzeugen der Marken Peugeot und Citroën pro Jahr vor. Die viersitzigen Fahrzeuge verfügen mit ihrer 16 kWh Lithium-Ionen-Batterie und einem 47 kW-Elektromotor über eine Reichweite von 130 km und erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Die vollständige Aufladung der Batterie am 220 Volt-Netz dauert sechs Stunden, über einen zweiten Anschluss können die Fahrzeuge an einer Schnellladestation mit 50 kW in 30 Minuten zu 80% aufgeladen werden.

Bei der Elektrifizierung des Antriebsstrangs setzt PSA Peugeot Citroën nicht nur auf batteriegetriebene Fahrzeuge, deren Einsatz zunächst voraussichtlich bei Flotten, in städtischen Fuhrparks, im Lieferverkehr und bei Pendlern zu erwarten ist. Schon im Jahr 2010 wird der Konzern beginnen, die zweite Generation seines Stopp&Start-Systems mit Energierückgewinnung beim Bremsen unter der Bezeichnung „eHDi“ in den Dieselmodellen aller Baureihen der Marken Peugeot und Citroën anzubieten. Diese Mildhybrid-Technologie bietet vor allem im Stadtverkehr ein Energieeinspar- und CO2-Reduzierungspotenzial von 12 bis 15%.

Für Anfang 2011 steht die Einführung der Dieselhybrid-Technologie – zunächst im Peugeot 3008, anschließend im Citroën DS5 – auf dem Konzernfahrplan. Der Parallel-Hybrid-Antriebsstrang, der auf der Grundlage von PSA-Patenten mit der Robert Bosch GmbH zur Serienreife entwickelt wird, kombiniert ein 1,6-Liter-HDi-Common-Rail-Direkteinspritzer-Dieselaggregat (120 kW/163 PS) mit einem Elektromotor (27 kW/37 PS) zu einer Systemleistung von 147 kW (200 PS). Die Innovation des Diesel-Hybrids als Antrieb, der sein überlegenes Einsparpotenzial sowohl im Stadtverkehr als auch – dank des sparsamen Diesels – auf Langstrecken beweist, wird ergänzt durch die Anordnung des Elektromotors auf der Hinterachse. So entsteht als doppelter Nutzen für den Kunden ein Fahrzeug mit Allradantrieb – und das bei CO2-Emissionen von 99g/km.

Diese HY4 genannte Diesel-Hybrid-Architektur ist bereits für den Einsatz als Plug-In-Hybrid, der am Stromnetz aufgeladen werden kann, ausgelegt. Ein solches Fahrzeug ist sowohl in der Stadt als emissionsfreies E-Mobil als auch auf Langstrecken einsetzbar – mit CO2-Emissionen von nur 50g/km im gemischten Fahrbetrieb. Damit kommt PSA Peugeot Citroën als Volumenhersteller seiner Verantwortung nach, individuelle Mobilität mit höchsten Ansprüchen an Umweltverträglichkeit für große Kundenkreise und zu erschwinglichen Konditionen anzubieten.

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