Sicher unterwegs mit dem Pedelec

22.5.2015. Mehr als zwei Millionen E-Bikes sind mittlerweile auf Deutschlands Straßen unterwegs – Tendenz steigend. Der ADAC informiert, worauf man im Straßenverkehr und beim Kauf achten sollte.

Etwa 95 Prozent aller verkauften E-Bikes sind sogenannte Pedelecs, also Fahrräder mit einer Maximalgeschwindigkeit bis 25 km/h. Worauf Pedelec-Fahrer besonders achten müssen, sagt der ADAC:

Vor der ersten Tour ein paar Übungsrunden drehen. Zur Eingewöhnung die niedrigste Unterstützungsstufe des Elektromotors wählen und sich dann langsam weiter vortasten.

Unbedingt mit den Bremsen vertraut machen. Moderne Hydraulikbremsen packen oft „schärfer“ zu als bei konventionellen Fahrrädern.

Das Pedelec ist schwerer als ein normales Fahrrad. Das höhere Gewicht durch Motor und Akku macht sich vor allem beim Verladen und Treppensteigen bemerkbar.

Vorausschauend fahren: Autofahrer und andere Radfahrer unterschätzen häufig die Geschwindigkeit und Beschleunigung von Pedelecs.

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Auch für Pedelec-Fahrer gilt: Fahrradhelme erhöhen die Sicherheit. Sinnvoll ist auch das Tragen von reflektierender Sicherheitskleidung oder Leuchtstreifen bei Fahrten in der Dunkelheit.

Vor dem Kauf eines Pedelecs sollte man sich im Fachhandel beraten lassen und das geeignete Modell in jedem Fall Probe fahren. Nach dem Kauf sollte das Fahrrad über die private Haftpflichtversicherung versichert werden.

„Sicheres Radfahren“ ist das Schwerpunktthema, mit dem der ADAC die Verkehrssicherheitsaktion „2015 – ja sicher!“ im Mai fortsetzt. Ziel der Aktion ist es, das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers zu stärken und somit die Verkehrssicherheit in Deutschland weiter zu verbessern.

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