Skoda Auto erzielt positives Ergebnis im ersten Quartal

Mladá Boleslav/Weiterstadt (ots) – Der größte tschechische Automobilhersteller Skoda Auto konnte im ersten Quartal trotz der anhaltenden weltweiten Wirtschaftskrise ein positives Ergebnis erzielen. Das operative Ergebnis betrug rund 28 Mio. Euro.

Skoda lieferte im Zeitraum von Januar bis März 2009 insgesamt 143.079 Fahrzeuge an Kunden aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutete dies einen Rückgang von 17,5 Prozent. Allerdings ging im selben Zeitraum der weltweite Automobilmarkt um 20,7 Prozent zurück.

Eine sehr positive Entwicklung zeigt sich in der aktuellen Auftragssituation von Skoda Auto. In Europa lag der Auftragseingang von Januar bis März um rund 27 Prozent über dem Niveau von 2008. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Märkte Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei und Polen. Auch die Auftragssituation in China lag mit rund 14 Prozent über den Vorjahresangaben.

Ein besonders hohes Kundeninteresse gilt aktuell den Modellen Skoda Fabia und Skoda Roomster, insbesondere der sparsamen 1,2 Liter Motorisierung. Einen positiven Einfluss auf das Skoda Quartalsergebnis hatte die Umwelt- bzw. Abwrackprämie, die in mehreren europäischen Staaten zur Förderung der Automobilindustrie umgesetzt wurde.

Ein weiteres Highlight war die Präsentation des neuen Skoda Yeti auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon. Die Markteinführung der fünften Modellreihe und die ersten Auslieferungen an Kunden sind für die Mitte der zweiten Jahreshälfte 2009 geplant. Der Skoda Yeti ist eine kompakte, sparsame und umweltverträgliche Alternative zu den klassischen Vertretern im SUV-Segment.

„Das erste Quartal 2009 war sehr schwierig. Die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise gehen auch an Skoda nicht spurlos vorüber. Allerdings ist es uns mit unseren modernen und umweltfreundlichen Produkten gelungen, den Marktanteil in wichtigen Märkten, wie z. B. Deutschland und China auszubauen. Auch die Auftragssituation bei Skoda entwickelt sich sehr positiv. Darüber hinaus haben wir eine Vielzahl konkreter Maßnahmen eingeleitet, um die wirtschaftliche Situation der Marke nachhaltig zu sichern und um gestärkt aus der aktuellen Krise hervorzugehen,“ kommentiert Reinhard Jung, Vorstandsvorsitzender von Skoda Auto, die Situation.

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Insgesamt hat die Gruppe Skoda Auto zum Gesamtergebnis des Volkswagen Konzerns im ersten Quartal 2009 mit einem operativen Ergebnis in Höhe von 28,2 Mio. Euro beitragen können. Im lokalen Abschluss erreichte das operative Ergebnis der Gruppe einen Wert von 787,4 Mio. Kc. Damit lag das Ergebnis allerdings deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus.

Der Cash-Flow aus dem laufenden Geschäft konnte auf 6,5 Mrd. Kc. gesteigert werden (+ 30,1 Prozent).

„Wir wissen, dass das Jahr 2009 sowohl für uns als auch für die ganze Automobilindustrie äußerst schwierig wird. Die erreichten Quartalsergebnisse haben unsere Schätzungen leicht übertroffen, insbesondere dank der Abwrackprämie in einigen Ländern. Die Aussichten bleiben aber nach wie vor unklar und mit wesentlichen Risiken belastet. Ich bin aber davon überzeugt, dass es uns durch unser Ergebnisverbesserungsprogramm Scout gelingen wird, unsere finanzielle Stärke und Stabilität aufrecht zu erhalten und selbst in der Krisenzeit einen angemessenen Gewinn zu erzielen,“ ergänzt Holger Kintscher, Vorstandsmitglied für den Kaufmännischen Bereich, die Aussage zur aktuellen Lage.

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