Stellungnahme zu Auswirkungen des Erdbebens im Nordosten Japans auf die Honda Produktion nach dem 28. März

24.3.2011 Offenbach – Im Hinblick auf die landesweiten Wiederaufbaumaßnahmen in Japan, aber auch bezüglich der Verfügbarkeit von Teilen hat Honda beschlossen, die Produktion von Automobilen in den Werken Sayama (Betrieb Saitama) und Suzuka (Suzuka, Mie) bis Sonntag, 3. April, auszusetzen. Bezüglich einer Wiederaufnahme des Betriebs ab dem 4. April wird Honda zeitnah auf Basis der Fortschritte bei der Wiederherstellung der Lieferungen von Komponenten und Teilen sowie auch der Erholung der japanischen Gesellschaft insgesamt entscheiden.

Das vorübergehend geschlossene Werk Kumamoto (Ozu-machi, Kikuchi-gun, Kumamoto) nimmt die Fertigung von Produkten aus den Bereichen Motorrad und Power Equipment am Montag, 28. März, wieder auf.

Nach wie vor gilt, dass Lieferengpässe aktuell bzw. innerhalb der kommenden sechs Wochen nicht zu erwarten sind.

Wiederaufbaumaßnahmen in der Region Tochigi

Unterdessen konnten die Reparaturen und Inspektionen im Werk Tochigi nahezu vollständig abgeschlossen werden. Die an den Instandsetzungsarbeiten beteiligten Mitarbeiter des Automobile R&D Center (Tochigi) der Honda R&D Co. Ltd. und der Honda Engineering Co. Ltd. sind an ihre Arbeitsstätten zurückgekehrt. Ausgehend von der Annahme, dass die komplette Wiederherstellung der Anlagen mehrere Monate dauern wird, hat Honda entschieden, vorübergehend einige Tätigkeitsbereiche an andere Standorte wie Sayama, Suzuka und Wako zu verlagern. Dazu zählen die Entwicklung von automobilen Produkten und Fertigungsverfahren sowie das Beschaffungswesen.

Alle Anstrengungen konzentrieren sich auf einen raschen Wiederaufbau. Honda bedauert zutiefst jegliche Unannehmlichkeit, die Kunden aufgrund dieser Situation entstehen könnten, und hofft auf deren Verständnis in diesen Zeiten großer Herausforderungen.

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