Timo Böhm startet im Volkswagen Doktorandenprogramm durch

Doktorand forscht am Tiefziehprozess im Presswerk

Wolfsburg, 16. Mai 2011 – „Zur Kybernetik kommt man nicht einfach so“, schmunzelt der 28-jährige Timo Böhm, „Die Mischung aus Design, Technik und Mathematik fasziniert mich schon seit meiner Schulzeit.“ Das Interesse an formvollendetem Design vereinte sich später mit der Leidenschaft für Automobiles. Es führte den Abiturienten zum Studium der technischen Kybernetik und zu Volkswagen: Kurz nach dem Abschluss bot sich Böhm die Möglichkeit, innerhalb des Volkswagen Doktorandenprogramms in der Abteilung Technologieentwicklung der Produktionsplanung zu promovieren. Da zögerte der Stuttgarter nicht lange und zog nach Wolfsburg: „Bei Volkswagen kann ich in der automobilen Spitzenklasse mitarbeiten – und das auch international.“

Sein Promotionsthema „Die Entwicklung einer Regelung zur Stabilisierung und Erweiterung des Tiefziehprozesses“ klingt auf den ersten Blick abstrakt. Es passt aber genau in Böhms Interessenmuster. Design, Technik und Mathematik bestimmen wie im Studium so auch bei Volkswagen sein wissenschaftliches Denken. Mitten in der Produktion, konkret im Presswerk, ist der Doktorand daran beteiligt, die Prozesse für das Pressen der Fahrzeugteile weiter zu entwickeln. Die formgenaue Passung in Konstruktion und Aussehen perfektioniere jedes Automobil, so Böhm. Wichtig ist ihm bei dieser wissenschaftlichen Arbeit eines: „Ich arbeite an einer Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Hier schaffe und behalte ich den Durchblick sowohl im laufenden Arbeitsprozess als auch bei der Maschine.“

Den Durchblick hat der Doktorand nicht nur in seinem Fach. Über seinen Arbeitsbereich hinaus engagiert er sich im Volkswagen Doktorandenkolleg. „Das Kolleg ist für mich ein Bestandteil des Doktorandenprogramms, der nicht mehr wegzudenken ist“, erzählt Böhm. „Natürlich ist ein fachlicher Austausch immer möglich. Die gemeinsamen Aktivitäten aber fördern den internen Zusammenhalt – wie in einer Familie.“ Vertrauen in seine Fähigkeiten haben auch seine Kollegen in der Abteilung. Neben der selbständigen Forschung an seinem Promotionsprojekt stellt er Qualitäten beim Betreuen der Diplomanden unter Beweis. Noch kann Timo Böhm nicht ganz genau sagen, wo er in fünf Jahren beruflich stehen wird. Eines weiß er aber: „Mein Traum ist eine Aufgabe bei Volkswagen, in der sich Design, Technik und Mathematik vereinen.“

Der Volkswagen Konzern in Deutschland betreut heute 400 Doktoranden und damit so viele wie nie zuvor. Ihre Dissertationen fertigen die Doktoranden innerhalb von drei Jahren an. Hierbei sind sie eng mit ihrem Fachbereich verbunden, der auch einen Promotionsbetreuer stellt. Die meisten Doktoranden sind in der Forschung und Entwicklung tätig. Begleitet wird das Programm bei Volkswagen durch überfachliche Entwicklungsbausteine, unterstützende Angebote der AutoUni sowie ein eigenes Netzwerk von aktiven Doktoranden und Alumnis im Doktorandenkolleg. Die Teilnehmer haben somit beste Möglichkeiten, sich über die Promotion hinaus für eine Festeinstellung im Volkswagen Konzern zu empfehlen.

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