VW-Auszubildende treffen UN-Generalsekretär und Bundespräsidenten

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag nehmen junge Menschen aus Wolfsburg, Kassel, Hannover, Emden und Chemnitz an Veranstaltungen teil
Wolfsburg, 21. Januar 2011 – Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Januar nehmen Auszubildende von Volkswagen auf Einladung des Internationalen Auschwitz Komitees (IAK) an Veranstaltungen in den USA, in Polen und Deutschland teil. So wird UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon vier Auszubildende in New York zu einem Gespräch empfangen. Sieben Jugendliche sind zur Gedenkfeier mit dem polnischen Präsidenten und dem Bundespräsidenten im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz eingeladen. Fünf junge Frauen und Männer nehmen in Berlin an der Gedenkstunde des Deutschen Bundestags teil.

Die Auszubildenden im Alter von 19 bis 23 Jahren aus Wolfsburg, Kassel, Hannover, Emden und Chemnitz haben sich in der Gedenkstättenarbeit in Auschwitz engagiert, mit der Volkswagen dort seit 1988 internationale Jugendbegegnungen fördert. Christoph Heubner, Vize-Präsident des IAK, betonte: „Begegnungen zwischen Überlebenden des Holocaust
und Jugendlichen sind für beide Seiten wichtig. Berichte und Erlebnisse der Zeitzeugen gehen an den jungen Auszubildenden nicht spurlos vorbei. Engagierte junge Menschen halten mit ihrer Gedenkstättenarbeit die Erinnerung wach. Dafür sind wir dankbar.“

Seit dieser Woche ist in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin die Ausstellung „Mein Bruder, meine Schwester“ zu sehen. Sie zeigt Bilder und Dokumente ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz. Im zweiten Teil der Ausstellung beschreiben Auszubildende von Volkswagen aus Deutschland und Polen, welche Gefühle und Gedanken bei ihnen die Erinnerungen der Zeitzeugen auslösen.

Am Sitz der Vereinten Nationen in New York wird am kommenden Montag, 24. Januar, die Ausstellung „Was in Erinnerung bleibt …“ eröffnet. Im Mittelpunkt stehen Zeichnungen aus dem Konzentrationslager und Zitate von Holocaust-Überlebenden. Ergänzt werden sie durch Beiträge von Volkswagen Auszubildenden, die ihre Empfindungen in Worte gefasst haben. Die Ausstellung eröffnet der deutsche UN-Botschafter Dr. Peter Wittig. Zuvor ist ein Treffen der Auszubildenden mit dem UN-Generalsekretär vorgesehen.

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Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags hat das IAK Auszubildende auch zu den zentralen Gedenkfeiern am 27. Januar in Polen und Deutschland eingeladen. Bundespräsident Christian Wulff und der polnische Präsident Bronisław Komorowski werden mit einer Kranzniederlegung im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und dem Aufstellen von Kerzen in Auschwitz-Birkenau der Opfer gedenken. In der Internationalen Jugendbegegnungsstätte werden die Präsidenten mit Überlebenden sowie polnischen und deutschen Berufsschülern sprechen. Weitere Auszubildende starten am Samstag, 22. Januar, zu einer Jugendbegegnung nach München und Dachau.

Zum Abschluss nehmen sie in Berlin an der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag sowie an einer Podiumsdiskussion mit dem Bundestagspräsidenten, Prof. Dr. Norbert Lammert, teil.

Jugendbegegnungen in Oświęcim / Auschwitz
1260 Auszubildende von Volkswagen haben in den vergangenen 23 Jahren an Begegnungen in Polen teilgenommen. Fünf Mal im Jahr fahren junge Frauen und Männer für zwei Wochen nach Oświęcim. Hier leben sie mit jungen Polen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz und helfen gemeinsam bei Erhaltungsarbeiten auf dem Gelände der Gedenkstätte.

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